Lokum
Lokum [<templatestyles src="IPA/styles.css" />] (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), dies wiederum von arabisch راحة الحلقوم {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ‚Angenehm für den Hals‘<ref>Geoffrey Lewis: The Turkish Language Reform : A Catastrophic Success. OUP Oxford, ISBN 978-0-19-158322-3, S. 9.</ref>; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), albanisch llokum), im Deutschen mitunter als Türkischer Honig bezeichnet (was jedoch auch für weitere orientalische Süßspeisen gilt, z. B. weißen Nougat), ist eine Süßware der orientalischen Küche auf Basis eines Sirups aus gelierter (Weizenmehl-)Stärke und Zucker, oft auch mit Mastix. Es ist weich und klebrig, transparent gelblich oder kann auch verschiedenfarbig sein. Die heutige Verbreitung von Lokum reicht über den gesamten Herrschaftsbereich des ehemaligen Osmanischen Reiches im Nahen Osten und der Balkanhalbinsel, aber auch darüber hinaus, bspw. bis nach Aserbaidschan, Armenien und Georgien. Lokum ist im Englischen als Turkish Delight (etwa „türkisches Vergnügen“) bekannt und wird in Griechenland unter anderem als Greek Delight vermarktet.
Herstellung
Für die Herstellung von Lokum wird der Sirup mehrere Stunden gekocht und dann stehen gelassen, bis er fest ist. Die feste Masse wird in Stücke geschnitten und in Puderzucker oder Kokosraspeln gewälzt, damit sie nicht mehr an den Fingern klebt. Häufige Zugaben zur Aromatisierung des Sirups sind der Saft von Zitronen, Orangen und Granatapfel sowie Rosenwasser oder Orangenblütenwasser. Teilweise werden auch gehackte Nüsse, Mandeln, Pistazien oder pürierte Aprikosen zugesetzt.
Geschichte
Der Ursprung des heute üblichen Lokum ist nicht geklärt.<ref name="inde2005">Jonathan Brown: The Lion, the Witch & the Turkish Delight. In: Independent. 5. Dezember 2005, abgerufen am 12. Oktober 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Wahrscheinlich wurde es im 9. Jahrhundert von arabischen Apothekern als lohoch entwickelt, eine gummiartige langsam schmelzende Substanz, die vor allem bei Halsschmerzen verordnet wurde.<ref>Tim Richardson: Sweets : A History of Temptation. Bantam Press, 2002, ISBN 978-0-593-04954-9, S. 38.</ref> Das Rezept oder Varianten davon sind seit dem 9. oder 14. Jahrhundert bekannt.<ref name="inde2005" /><ref name="welt2006" /> Häufig wird das heute bekannte Rezept dem Konditorlehrling Ali Muhiddin Hacı Bekir, Gründer des seit 1777 existierenden Unternehmen Hacı Bekir in Istanbul, zugeschrieben.<ref>Demetrios Ioannou: The secret story behind Turkish delight. In: BBC. 4. Oktober 2018, abgerufen am 12. Oktober 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="inde2005" /><ref name="welt2006">Laura Salm: Zucker für den Harem. In: Die Welt. 20. Februar 2006, abgerufen am 17. Mai 2016.</ref>
Abgeleitete Produkte
Lokum ist ein früher Vorläufer der Jelly Beans und inspirierte zu ihrem gummiartigen Inneren.<ref>Jelly Beans Have a Fascinating Backstory. Abgerufen am 20. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Es gibt Gourmand-Parfüms, deren Name mit Lokum verknüpfte Vorstellungen vermitteln soll, wie Loukhoum von Ava Luxe,<ref>Loukhoum by Ava Luxe. Abgerufen am 20. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Loukhoum von Keiko Mecheri<ref>Loukhoum by Keiko Mecheri. Abgerufen am 20. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und Rahät Loukoum von Serge Lutens.<ref>Rahät Loukoum by Serge Lutens. Abgerufen am 20. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Literatur
- Hansjosef Böhles, Mayyada Qirshi: Lokum (Turkish delight). In: Transkulturelle Medizin : Migranten aus muslimischen und afrikanischen Lebenswelten im ärztlichen Alltag. Berlin / Heidelberg 2018, ISBN 978-3-662-56035-8, S. 89.
- Alan Davidson: Turkish delight. In: The Oxford Companion to Food. 2. Auflage. New York 2001.
Weblinks
Einzelnachweise
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