Marita Koch
| Marita Koch Vorlage:SportPicto | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Datei:Bundesarchiv Bild 183-1984-0402-025, Marita Koch.jpg
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| Nation | Datei:Flag of East Germany.svg Deutsche Demokratische Republik | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 18. Februar 1957 (69 Jahre) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Wismar | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 171 cm | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 61 kg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Sprint | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bestleistung | 10,83 s (100 m) 21,71 s (200 m) 47,60 s (400 m) Aktueller Weltrekord | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verein | SC Empor Rostock | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | zurückgetreten | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriereende | 1986 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 2. September 2013 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Marita Koch (jetzt Marita Meier-Koch) (* 18. Februar 1957 in Wismar) ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin, die für die DDR antrat. Sie gewann bei den Olympischen Spielen 1980 die Goldmedaille über 400 Meter. Im Laufe ihrer Karriere stellte sie 15 Weltrekorde in olympischen Disziplinen auf. Der von Koch im Jahr 1985 aufgestellte Freiluftweltrekord über 400 Meter besteht noch immer.
Leben
Koch begann 1972 mit der Leichtathletik. Zuvor war sie im Handball aktiv.
Nachdem Marita Koch an den Olympischen Spielen 1976 verletzungsbedingt (Muskelriss) nicht teilnehmen konnte, wurden die Olympischen Spiele 1980 in Moskau zu ihren einzigen Spielen. Dabei holte sie mit dem Sieg über 400 Meter und gemeinsam mit der DDR-Staffel über 4-mal 400 Meter gleich zwei Medaillen. Die 400 Meter gewann sie in 48,88 s. In der Staffel holte sie als Schlussläuferin gemeinsam mit Gabriele Löwe, Barbara Krug und Christina Lathan Silber.
An den Olympischen Spielen 1984 konnte sie wegen des Boykotts der sozialistischen Staaten nicht teilnehmen. Für die Olympischen Spiele 1988 in Seoul war sie allerdings wieder fest eingeplant. Doch kurz zuvor trat sie vom aktiven Sport zurück. Sie gab an, ihre Sehnen schmerzten zu sehr und sie glaube nicht daran, „es noch einmal schaffen zu können.“<ref>MDR: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Meier-Koch, Marita: Porträt ( vom 5. November 2003 im Internet Archive).</ref>
Marita Koch erlebte mit den Weltmeisterschaften 1983 auch nur einen Weltmeisterschaftsauftritt. Bei selbigem war sie mit drei Goldmedaillen und einer Silbermedaille auch gleich die erfolgreichste Athletin. Bei den Titelkämpfen in Helsinki siegte sie über 200 Meter (22,13 s), 4-mal 100 und über 4-mal 400 Meter. Über 100 Meter holte sie Silber. Ihre Landsfrau Marlies Göhr erreichte fünf Hundertstelsekunden vor ihr das Ziel.
Die meisten Medaillen sammelte Marita Koch allerdings bei Europameisterschaften. Insgesamt wurde sie sechsmal Europameisterin. Von 1978 bis 1986 gewann sie dreimal hintereinander die Goldmedaille über 400 Meter. Mit der DDR-Staffel gewann Marita Koch dort auch jeweils die Goldmedaille. Bei den Europameisterschaften 1982 stellte sie zudem sowohl über 400 Meter (48,16 s) als auch mit der Staffel (3:19,04 min) neue Weltrekorde auf. Beide Rekorde konnte sie noch einmal unterbieten.
Marita Koch gelang es, zwischen 1975 und 1986 19-mal DDR-Meisterin zu werden, zehn Titel gewann sie in der Halle, neun im Freien.<ref>Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005.</ref> Ihren letzten Titel gewann sie bei den Hallenmeisterschaften 1986.
Koch hatte bei einer Größe von 1,71 m ein Wettkampfgewicht von 61 kg. Ihr Trainer beim SC Empor Rostock war Wolfgang Meier, mit dem sie seit 1987 bis zu seinem Tod (2025) auch verheiratet war und eine gemeinsame Tochter (* 1989) hat.<ref name="ndr.de">Andreas Schlebach: Marita Koch – Zu schnell, um wahr zu sein? ndr.de, 18. Februar 2017, abgerufen am 25. Mai 2020.</ref> Koch studierte Medizin an der Wilhelm-Pieck-Universität. 1989 brach sie das Studium ab und eröffnete ein Sportartikelgeschäft in Rostock,<ref name="ndr.de" /> ab 2000 betrieb sie auch ein Modegeschäft.<ref>Michael Reinsch: Für immer an ein System gekettet. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. Oktober 2010, abgerufen am 27. Mai 2020.</ref><ref>Michael Reinsch: Hohle Einzelkämpfer. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Februar 2013, abgerufen am 27. Mai 2020.</ref>
2014 fand sie als erste deutsche Leichtathletin neben Heike Drechsler Aufnahme in die IAAF Hall of Fame.
Meier-Koch lebt in Kritzmow bei Rostock.
Weltrekorde
Insgesamt konnte Marita Koch 15 Weltrekorde in olympischen Disziplinen aufstellen. Nur der australischen Sprinterin Betty Cuthbert gelangen noch mehr Weltrekorde.
Sie erzielte sieben Weltrekorde auf ihrer Paradestrecke, den 400 Metern. Die 47,60 s von 1985, als sie beim Weltcup in Canberra bis auf die Russin Olha Wladykina-Bryshina (48,27 s) die gesamte Konkurrenz deutlich besiegte, wurden bis heute nicht unterboten. Außer Koch gelangen nur der Tschechin Jarmila Kratochvílová (47,99 s am 10. August 1983), der Dominikanerin Marileidy Paulino (47,98 s am 18. September 2025) und der US-Amerikanerin Sydney McLaughlin-Levrone (47,78 s am 18. September 2025) ein Lauf unter 48 Sekunden. Ihren ersten Weltrekord stellte Marita Koch allerdings über die 200 Meter auf, einen Monat vor ihrem ersten Weltrekord über 400 Meter. Mit 21 Jahren (1978) lief sie die halbe Runde im Erfurter Steigerwaldstadion in 22,06 s. Ein Jahr später drückte sie die Marke schließlich auf 21,71 s, was bis zum 28. August 2015 Europarekord war, als Dafne Schippers diesen bei den Weltmeisterschaften 2015 in Peking unterbot. 1984 bestätigte sie diese Zeit noch einmal.
Zwei weitere Weltrekorde gelangen Marita Koch in nichtolympischen Disziplinen, und zwar in der 4-mal-200-Meter-Staffel und über die 50 Meter in der Halle.
- 200 m
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- 22,06 s: 28. Mai 1978 in Erfurt (Steigerwaldstadion)
- 22,02 s: 3. Juni 1979 in Leipzig
- 21,71 s (bis 2015 ER): 10. Juni 1979 in Karl-Marx-Stadt
- 21,71 s: 21. Juli 1984 in Potsdam
- 400 m
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- 49,19 s: 2. Juli 1978 in Leipzig
- 49,03 s: 19. August 1978 in Potsdam
- 48,94 s: 31. August 1978 in Prag
- 48,89 s: 29. Juli 1979 in Potsdam
- 48,60 s: 4. August 1979 in Turin
- 48,16 s: 8. September 1982 in Athen
- 47,60 s (WR): 6. Oktober 1985 in Canberra
- 4 × 100-m-Staffel
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- 42,10 s: 10. Juni 1979 in Karl-Marx-Stadt
- 41,53 s: 31. Juli 1983 in Berlin
- 4 × 400-m-Staffel
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- 3:19,04 min: 11. September 1982 in Athen
- 3:15,92 min: 3. Juni 1984 in Erfurt
- 4 × 200-m-Staffel
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- 1:28,2 min: 9. August 1980 in Jena
- 50 m (Halle)
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- 6,11 s: 2. Februar 1980 in Grenoble
Zeichenerklärung:
WR = bestehender Weltrekord; ER = bestehender Europarekord
Dopingvorwürfe
1991 konnten die Dopinggegner Brigitte Berendonk und Werner Franke mehrere Dissertationen und Habilitationsschriften ehemaliger DDR-Dopingforscher in der Militärmedizinischen Akademie Bad Saarow sicherstellen. Anhand der Arbeiten ließ sich die staatlich organisierte Dopingpraxis vieler bekannter DDR-Leistungssportler, darunter auch Marita Koch, rekonstruieren. Den Angaben zufolge bekam Marita Koch von 1981 bis 1984 hohe Dosen Oral-Turinabol.<ref name="BB-DD-120">Brigitte Berendonk: Doping-Dokumente – Von der Forschung zum Betrug. Springer-Verlag, Berlin 1991, ISBN 3-540-53742-2, S. 120, Tabelle 5.</ref> Marita Koch bestreitet, Dopingmittel genommen zu haben.<ref>Jutta Heess: Zurück auf Start. taz-Archiv, 22. März 2006, S. 19, abgerufen am 25. Mai 2020.</ref><ref name="ndr.de" />
Auszeichnungen
- DDR-Sportlerin des Jahres in den Jahren 1978, 1979, 1982, 1983 und 1985.
- dreifache Weltsportlerin des Jahres
- Weltsportlerin des Jahres (La Gazzetta dello Sport) in den Jahren 1982 und 1985
- Europas Sportlerin des Jahres 1985
- Ehrenbürgerschaft von Wismar (1988)
- Vaterländischer Verdienstorden in Gold/Silber/Bronze
- Großer Stern der Völkerfreundschaft
- AIPS-Olivenzweig
- Aufnahme in die IAAF Hall of Fame 2014
- Goldener Rudi 2024
Literatur
- Koch, Marita. In: Wer war wer in der DDR? 5. Auflage. Band 1. Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4, S. Vorlage:VonBis (bundesstiftung-aufarbeitung.de).
- Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 (publiziert über die Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft).
- Karl-Heinz Keldungs: Marita Koch. In: ders.: Die deutsche Leichtathletik in 100 Porträts von Hanns Braun bis Malaika Mihambo. Arete Verlag Christian Becker, Hildesheim 2022, ISBN 978-3-96423-081-2, S. 89–91.
Filme
- Einzelkämpfer (2013): Dokumentarfilm über vier Spitzensportler der DDR, darunter Marita Koch. Filmpremiere auf der Berlinale 2013
Weblinks
- Marita Koch Women's 400m World Record auf YouTube
- Jutta Heess: 47,60 – Denkmal oder Mahnmal. 6. Oktober 2005, abgerufen am 27. Mai 2020.
- Vorlage:Olympedia
Einzelnachweise
<references />
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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1964: Australien Betty Cuthbert | 1968: Frankreich Colette Besson | 1972: Datei:Flag of East Germany.svg Monika Zehrt | 1976: Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Irena Szewińska | 1980: Datei:Flag of East Germany.svg Marita Koch | 1984: Vereinigte Staaten Valerie Brisco-Hooks | 1988: Datei:Flag of the Soviet Union.svg Olha Bryshina | 1992: Vorlage:FRA-1974 Marie-José Pérec | 1996: Vorlage:FRA-1974 Marie-José Pérec | 2000: Australien Cathy Freeman | 2004: Datei:Flag of the Bahamas.svg Tonique Williams-Darling | 2008: Vereinigtes Königreich Christine Ohuruogu | 2012: Vereinigte Staaten Sanya Richards-Ross | 2016: Datei:Flag of the Bahamas.svg Shaunae Miller | 2020: Datei:Flag of the Bahamas.svg Shaunae Miller-Uibo | 2024: Datei:Flag of the Dominican Republic.svg Marileidy Paulino
Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1983: Marita Koch | 1987: Silke Gladisch | 1991: Katrin Krabbe | 1993: Merlene Ottey | 1995: Merlene Ottey | 1997: Schanna Pintussewytsch | 1999: Inger Miller | 2001: Debbie Ferguson | 2003: Anastassija Kapatschinskaja | 2005: Allyson Felix | 2007: Allyson Felix | 2009: Allyson Felix | 2011: Veronica Campbell-Brown | 2013: Shelly-Ann Fraser-Pryce | 2015: Dafne Schippers | 2017: Dafne Schippers | 2019: Dina Asher-Smith | 2022: Shericka Jackson | 2023: Shericka Jackson | 2025: Melissa Jefferson-Wooden
Liste der Weltmeister in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Weltmeisterinnen im 4×100-Meter-StaffellaufVorlage:Navigationsleiste Weltmeisterinnen im 4×400-m-StaffellaufVorlage:Klappleiste/Anfang 1985: Marita Koch | 1987: Heike Drechsler | 1989: Merlene Ottey | 1991: Merlene Ottey | 1993: Irina Anatoljewna Priwalowa | 1995: Melinda Gainsford | 1997: Ekaterini Koffa | 1999: Ionela Târlea | 2001: Juliet Campbell | 2003: Muriel Hurtis | 2004: Natallja Safronnikawa Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Halleneuropameisterinnen im 200-Meter-LaufVorlage:Klappleiste/Anfang 1958: Marija Itkina | 1962: Marija Itkina | 1966: Anna Chmelková | 1969: Nicole Duclos | 1971: Helga Seidler | 1974: Riitta Salin | 1978: Marita Koch | 1982: Marita Koch | 1986: Marita Koch | 1990: Grit Breuer | 1994: Marie-José Pérec | 1998: Grit Breuer | 2002: Olesja Sykina | 2006: Wanja Stambolowa | 2010: Tatjana Firowa | 2012: Moa Hjelmer | 2014: Libania Grenot | 2016: Libania Grenot | 2018: Justyna Święty-Ersetic | 2022: Femke Bol | 2024: Natalia Kaczmarek Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Halleneuropameisterinnen im 400-Meter-LaufVorlage:Navigationsleiste Europameisterinnen im 4×400-Meter-StaffellaufVorlage:Klappleiste/Anfang
1958: Karin Beyer | 1959: Gisela Birkemeyer | 1960: Ingrid Krämer-Gulbin | 1961: Ute Starke | 1962–1964: Ingrid Krämer-Gulbin | 1965: Hannelore Suppe | 1966: Gabriele Seyfert | 1967: Karin Janz | 1968: Margitta Gummel | 1969: Petra Vogt | 1970: Erika Zuchold | 1971: Karin Balzer | 1972: Karin Janz | 1973–76: Kornelia Ender | 1977: Rosemarie Ackermann | 1978/79: Marita Koch | 1980: Maxi Gnauck | 1981: Ute Geweniger | 1982/83: Marita Koch | 1984: Katarina Witt | 1985: Marita Koch | 1986: Heike Drechsler | 1987: Silke Möller | 1988/89: Kristin Otto
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Koch, Marita |
| ALTERNATIVNAMEN | Marita Meier-Koch |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Leichtathletin der DDR und Olympiasiegerin |
| GEBURTSDATUM | 18. Februar 1957 |
| GEBURTSORT | Wismar |
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- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1976
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1980
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1988
- 100-Meter-Läufer (DDR)
- 200-Meter-Läufer (DDR)
- 400-Meter-Läufer (DDR)
- 4-mal-100-Meter-Staffel-Läufer (DDR)
- 4-mal-400-Meter-Staffel-Läufer (DDR)
- Dopingfall in der Leichtathletik
- Doping in der DDR
- Olympiasieger (400-Meter-Lauf)
- Weltmeister (200-Meter-Lauf)
- Weltmeister (4-mal-100-Meter-Staffel)
- Weltmeister (4-mal-400-Meter-Staffel)
- Europameister (400-Meter-Lauf)
- Europameister (4-mal-400-Meter-Staffel, Leichtathletik)
- Olympiateilnehmer (DDR)
- DDR-Meister (Leichtathletik)
- Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold
- Träger des Sterns der Völkerfreundschaft
- Ehrenbürger von Wismar
- Sportler (Rostock)
- Sportler des Jahres (DDR)
- DDR-Bürger
- Deutscher
- Geboren 1957
- Frau