Zum Inhalt springen

HC Davos

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. Mai 2026 um 07:25 Uhr durch ~2026-26427-67 (Diskussion).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
HC Davos
HC Davos
Grösste Erfolge
  • Schweizer Meister 1926, 1927, 1929–1935, 1937–1948, 1950, 1958, 1960, 1984, 1985, 2002, 2005, 2007, 2009, 2011, 2015
  • Spengler-Cup-Sieger 1927, 1933, 1936, 1938, 1941–1943, 1951, 1957, 1958, 2000, 2001, 2004, 2006, 2011, 2023, 2025

Schweizer Vizemeister: 2026

Vereinsinformationen
Geschichte Hockey Club Davos (seit 1921)
Standort Davos, Kanton Graubünden, Schweiz
Vereinsfarben blau-gelb
Liga National League
Spielstätte Zondacrypto Arena
Kapazität 6'547 Plätze (davon 4'747 Sitzplätze)
Geschäftsführer Marc Gianola
Cheftrainer Josh Holden
Captain Matěj Stránský
[[National League 2025/26

(Eishockey)|Saison 2025/26]]

2. Platz, Playoff-Final

Der HC Davos ist ein Schweizer Eishockeyclub aus Davos im Kanton Graubünden der in der National League spielt. Der HCD ist mit 31 Titeln Rekordmeister. Der Club trägt seine Heimspiele in der Zondacrypto Arena in Davos Platz aus, einem architektonisch aussergewöhnlichen Holzbau.

Seit 2023 ist der Verein nach der Übernahme der Thurgau Indien Ladies mit den HC Davos Ladies auch in der höchsten Spielklasse im Schweizer Fraueneishockey, der Women’s League, vertreten.<ref>HC Davos steigt ins Frauen-Eishockey ein. HC Davos, 13. Dezember 2022, abgerufen am 13. Juni 2023.</ref>

Geschichte

Die Anfänge

1918 erfolgte die Gründung des ersten Hockey Clubs Davos durch Kurt Wüst als Schüler- und Gästeclub. Der eigentliche Hockey Club Davos wurde 1921 durch Paul «Putzi» Müller gegründet – ein Jahr später nahm der Verein das erste Mal an der Schweizer Meisterschaft teil. Durch die Durchführung des ersten Turniers um den Spengler Cup, der von Carl Spengler gestiftet wurde, wurde 1923 der Grundstein für eines der bedeutendsten Club-Turniere gelegt. 1926 gewann der HC Davos erstmals die Schweizer Meisterschaft.

Von 1937 bis 1948 gewann der HC Davos die Schweizer Meisterschaft elfmal in Serie und erreichte seinen insgesamt 20. Meistertitel. Auch das Davoser Eisstadion wurde modernisiert und bekam die ersten ein Meter hohen Banden, die auch bei den Olympischen Spielen in St. Moritz verwendet wurden. 1950 gewann der HC Davos erneut die Schweizer Meisterschaft, und einer der Stars der damaligen Zeit, Bibi Torriani, beendete seine Karriere. In den folgenden Jahren gelang es dem HCD mehrfach, den Spengler Cup zu gewinnen.

Die 1950er, 60er und 70er

In der Saison 1959/60 gelang es der Mannschaft des HC Davos wieder, Schweizer Meister zu werden, allerdings musste das letzte Spiel mangels Eis im Hallenstadion in Zürich ausgetragen werden. Die Davoser Kunsteisbahn wurde daraufhin am 26. Dezember 1960 mit dem Meisterschaftsspiel Davos – Zürcher SC feierlich eröffnet. Neun Jahre später zur Saison 1969/70 musste der HC Davos den Gang in die Nationalliga B antreten. Während dieser Spielzeit wurde Toni Morosani erneut Präsident des HCD, und die Davoser Mannschaft verpasste den Wiederaufstieg um einen Rang. Der HC Davos verblieb über mehrere Jahre in der Nationalliga B, in der Spielzeit 1978/79 kehrte er mit Spielertrainer Cadieux in die Nationalliga A zurück. Im darauffolgenden Jahr wurde die Kunsteisbahn in Davos überdacht, und der HCD erreichte den dritten Platz in der Meisterschaft.

Die 1980er

Während der Saison 1980/81 musste der amerikanische Trainer Brooks gehen, und «Wädel» Dürst führte den HCD zum Klassenerhalt, beendete nach diesem Jahr aber seine Karriere. Am 26. Dezember 1981 erfolgte die Einweihung der Eissporthalle mit dem Spiel HC Davos (verstärkt) gegen den Kölner EC. 1984 erreichte der HC Davos erneut den Titel des Schweizer Meisters und wiederholte diesen Erfolg im folgenden Jahr. 1986 verlor der HCD den ersten Play-off-Final der Geschichte im Schweizer Eishockey gegen den HC Lugano. 1987 erreichten die Davoser den dritten Rang in der Meisterschaft, 1988 wurden sie Vierter. In diesen Jahren wurden die Abgänge von Leistungsträgern infolge fehlender Finanzen nicht ersetzt.

Abstieg in die 1. Liga und Rückkehr auf den Meisterthron (1989 bis 2002)

1989 stieg der Verein zum zweiten Mal in die Nationalliga B ab. Ein Jahr später stieg der HC Davos sogar in die drittklassige 1. Liga ab. Unter dem neuen Vorstand mit Werner Kohler als Präsident und mit Lance Nethery als Trainer wurde ein Neubeginn eingeleitet. Das Turnier um den Spengler Cup fand damals das erste Mal ohne den gastgebenden HC Davos statt – der EHC Kloten vertrat die Bündner. In der Saison 1992/93 gelang der Wiederaufstieg in die Nationalliga A. Die langjährigen Spieler Jacques Soguel, Daniele Paganini und Richi Bucher beendeten ihre sportliche Karriere 1991. In der folgenden Saison wurde der Trainer Mats Waltin aus Schweden verpflichtet.

1994/95 erreichte der HCD in der Qualifikationsrunde den vierten Rang. Der erste Play-off-Gegner war Fribourg-Gottéron, gegen die die Davoser zweimal in Fribourg gewannen, aber drei Heimspiele verloren und aus den Play-offs ausschieden. Dafür erreichten die Davoser erneut den Final um den Spengler Cup, den allerdings Färjestad BK mit 3:0 gewann. In der folgenden Spielzeit gelang dem HCD in der Qualifikationsrunde der fünfte Rang; er scheiterte in der ersten Play-off-Runde am EV Zug. Nach der Saison verliess Mats Waltin Davos, der durch den neuen Trainer Arno Del Curto ersetzt wurde. Dieser setzte in seiner ersten Spielzeit bei den Bündnern die drei Ausländer Ken Yaremchuk, Walerij Schyrjajew und Sergei Petrenko ein, um das Saisonziel Halbfinal zu erreichen.

In der Saison 1997/98 beendete der HCD die Qualifikationsrunde auf dem dritten Rang und kam nach vier Siegen gegen den HC Lugano und weiteren vier Siegen gegen HC Fribourg-Gottéron in den Final. Im sechsten Play-off-Spiel wurde der EV Zug erstmals Schweizer Meister und der HC Davos Vize-Meister. Im folgenden Jahr erreichte die Mannschaft des HCD den sechsten Platz in der Qualifikationsrunde und scheiterte am ersten Play-off-Gegner HC Lugano. Das Team Canada gewann dieses Jahr den Spengler Cup gegen den HC Davos. Auch 2000 schaffte der HCD die Play-off-Qualifikation, schied aber nach fünf Spielen gegen die ZSC Lions in der ersten Runde aus.

Zur Spielzeit 2000/01 hin verpflichtete der HC Davos die Torhüter Petter Rönnquist und Lars Weibel sowie die Stürmer Kevin Miller (USA), Pat Falloon und Lonny Bohonos (beide aus Kanada), um das Saisonziel Play-off-Qualifikation zu erreichen. Dieses Ziel wurde mit einem dritten Platz in der Hauptrunde erreicht, allerdings scheiterte das Team in der ersten Runde der Play-offs mit 0:4 am SC Bern.

Mit einem kaum veränderten Kader ging es in die nächste Spielzeit, neu im Team waren lediglich der Tscheche Josef Marha und die Schweizer Björn Christen und Benjamin Winkler. Im Herbst gesellten sich noch die aus Amerika zurückgekehrten Reto von Arx und Michel Riesen dazu. Nach der Hauptrunde (Qualifikation) stand der Verein auf Platz eins der Tabelle und besiegte in den Play-offs zunächst den SC Bern mit 4:2, im Anschluss die Kloten Flyers 4:2 und in den Finalspielen die ZSC Lions 4:0. Damit gewann der HC Davos erneut die Schweizer Meisterschaft.

Die Meisterjahre (2002 bis 2011)

Datei:HCD Fribourg Oct2005.jpg
Spielszene HC Davos gegen Fribourg-Gottéron im Oktober 2005

Nach der Meistersaison 2001/02 gab es im Kader des HC Davos keine grossen Änderungen. Beat Equilino beendete seine Karriere, und René Müller wechselte ins Trainermetier und kam sporadisch noch zu Einsätzen in der 1. Mannschaft, in die Claudio Neff im Herbst vom HC Ambrì-Piotta zurückkehrte. Es wurde die Saison der zweiten Plätze. Der HCD verlor den Final des Spengler Cups gegen das Team Canada, beendete die Qualifikationsrunde der NLA auf dem zweiten Platz hinter den ZSC Lions und verlor den Play-off-Final nach einer 2:0-Führung gegen den HC Lugano mit 4:2.

Im Verlauf der Saison 2003/04 verliessen Schlüsselspieler wie Lonny Bohonos den Club, ausserdem gab es Probleme im Finanz- und Managementbereich. Das Team erreichte in der Qualifikationsrunde den vierten Platz und schied in den Play-offs im Viertelfinal gegen die ZSC Lions aus (2:4 in der Serie). Der Zuschauerdurchschnitt fiel um 20 Prozent – einzig beim Spengler Cup waren die Tribünen voll. Der HCD erreichte den Final des Cups und verlor diesen wie im Vorjahr gegen das Team Canada. Um die Lizenz für die nächste Spielzeit zu sichern, wurde eine Task Force gegründet, die eine finanzielle Konsolidierung erreichte und damit die NLA-Lizenz für die folgende Saison erhielt.

Datei:HC Davos vs Team Canada.jpg
HCD gegen Team Canada am Spengler Cup 2006

In der Saison 2004/05 gewann der HC Davos den Spengler Cup im Final gegen den HC Sparta Prag und errang den 27. Schweizer Meistertitel in einer Finalserie über fünf Spiele (4:1) gegen die ZSC Lions. Zu den Baumeistern des Erfolgs gehörten die bewährten HCD-Stammspieler genauso wie der neue Torhüter Jonas Hiller (Auszeichnung als Aufsteiger des Jahres) und die zwei Nr.-1-Drafts der NHL Joe Thornton und Rick Nash sowie der dritte NHL-Crack Niklas Hagman, die aufgrund des NHL-Lockouts in Europa spielten.

Der Meistertitel konnte in der folgenden Saison nicht verteidigt werden – der HC Lugano setzte sich im Play-off-Finale knapp mit 4:3 Partien durch. Beim European Champions Cup in Sankt Petersburg führte Arno Del Curto sein Team auf den dritten Rang.

In der Saison 2006/07 gewann der HCD seinen 14. Spengler Cup, bei dem auch der dritte Nr.-1-Draft der NHL, Alexandre Daigle, massgeblich beteiligt war. Im Final der 80. Auflage des Turniers wurde das Team Canada mit 3:2 besiegt. Zudem gewann der HC Davos nach sieben Finalspielen gegen den SC Bern erneut den Titel des Schweizer Meisters. Robin Leblanc erzielte im letzten Drittel das einzige und entscheidende Tor für die Bündner. 2008 drehten die Davoser in den Viertelfinals die Serie gegen den EV Zug nach einem 3:0-Rückstand und zogen in den Halbfinal ein. Dort unterlagen sie jedoch den ZSC Lions.

In der Saison 2008/09 startete der in der Qualifikation viertplatzierte HC Davos in den Play-offs gegen den HC Lugano. Fünf der ersten sechs Spiele gingen in die Verlängerung. Im siebten Spiel besiegte der HC Davos die Tessiner mit 7:1 und zog in den Halbfinal ein, wo die Blau-Gelben auf Fribourg-Gottéron trafen. Nach einem 1:3-Rückstand drehten die Bündner die Serie zu ihren Gunsten und zogen in den Final der Play-offs ein. Am 13. April 2009 setzte sich der HCD im siebten Spiel der Finalserie gegen die Kloten Flyers durch und wurde zum 29. Mal Schweizer Meister.

Datei:HCD-Fans.JPG
Fans des HCD

Am Ende der Qualifikationsrunde der Saison 2009/10 stand der HC Davos auf dem vierten Tabellenplatz. Im Play-off-Viertelfinal kam es zur Finalreprise gegen die Kloten Flyers. Der HC Davos entschied die ersten beiden Heimspiele für sich, verlor aber das dritte Spiel in der heimischen Vaillant Arena mit 1:3. Auswärts in Kloten gelang ihnen kein Sieg, und so schied der HCD im Viertelfinal mit 2:4 aus.

Der HCD gewann in der Saison 2010/11 einen weiteren Schweizer Meistertitel im Final gegen die Kloten Flyers (total 4:2 in Spielen). Sie gewannen das letzte Spiel mit 3:2 in Kloten. Dies nachdem die Bündner zuvor knapp den Qualifikationssieg errungen hatten und sowohl in den Viertelfinals (4:0 gegen Fribourg-Gottéron) als auch im Halbfinal (4:0 gegen den EV Zug) stark aufspielten.

Seit 2011

In der Saison 2011/12 verpasste der HC Davos einen erneuten Qualifikationssieg trotz Punktgleichheit mit dem EV Zug aufgrund einer höheren Anzahl verlorener Direktbegegnungen. So begannen die Davoser als Zweitplatzierte die Play-offs, wo sie im Viertelfinal am späteren Meister aus Zürich scheiterten. Die ZSC Lions gewannen die Serie mit 4:0. Immerhin gewann der HCD in dieser Saison zum 15. Mal den Spengler Cup durch einen 3:2-Sieg im Final gegen Dinamo Riga. Die folgende Saison war vor allem durch einen erneuten NHL-Lockout geprägt. So war es möglich, dass die Stars vom letzten Lockout wieder nach Davos zurückkehrten. Joe Thornton und Rick Nash konnten jedoch trotzdem nicht verhindern, dass der HCD um die Play-off-Qualifikation kämpfen musste. Auch die weitere Verstärkung durch Loui Eriksson von den Dallas Stars reichte nicht für den Kampf um Spitzenplätze. Letztlich sicherte sich der HCD durch einen starken Schlussspurt den fünften Platz der Qualifikation. In den Viertelfinals hiess der Gegner erneut ZSC Lions – nach einer 3:1-Führung verlor der HC Davos die Serie mit 3:4 und somit zum allerersten Mal überhaupt ein 7. Spiel seit der Einführung der Best-of-Seven Playoffs.

Auf die Saison 2013/14 hin gab es grosse Veränderungen, so kehrte Andres Ambühl nach Davos zurück, während Josef Marha und Petr Tatíček nach vielen Jahren den HCD verliessen. Die Saison startete stark, und die Davoser grüssten im Oktober noch von der Tabellenspitze. Gegen Ende der Saison hin stürzte der HCD aber noch auf den 6. Platz ab und traf somit in den Play-offs auf die Kloten Flyers. Der HC Davos verlor diese Serie mit 2:4 und musste somit das 3. Ausscheiden im Viertelfinal hintereinander hinnehmen. Ausserdem beendete auf Ende Saison der langjährige Davoser Stammspieler und Captain Sandro Rizzi seine Karriere, und mehrere arrivierte Spieler verliessen den HCD. Ersetzt wurden diese durch junge Talente.

In der Saison 2014/15 beendete der HC Davos die Hauptrunde der National League A nur auf dem fünften Platz, setzte sich dann aber in den Play-offs in der Viertelfinalserie gegen den EV Zug und in der Halbfinalserie gegen den SC Bern durch. Die Finalserie gewann der HC Davos schliesslich mit 4:1 gegen die ZSC Lions und gewann damit zum 31. Mal die Schweizer Meisterschaft.<ref>Der HC Davos ist Schweizer Meister! Der HC Davos entthront die ZSC Lions. In: NZZ.ch. 11. April 2015, abgerufen am 12. April 2015.</ref>

In der Saison 2015/16 schloss der HCD die Qualifikation als zweitbeste Mannschaft ab, in den folgenden Play-offs schied man im Halbfinal gegen den späteren Meister SC Bern aus. 2016/17 stand man erneut unter den besten vier Mannschaften, nachdem die Qualifikation auf dem fünften Platz beendet wurde, verpasste den Einzug in den Final aber in der Serie gegen Zug (2:4-Siege). Eine Besonderheit der Saison war, dass Trainer Del Curto auf ein sehr junges Torhüterduo (Gilles Senn und Joren van Pottelberghe) gesetzt und damit den Umbruch auf dieser Position eingeleitet hatte.<ref>Nicola Berger: Nationalliga A: HC Davos trotz Ausscheiden auf Kurs. In: NZZ.ch. 2. April 2017, abgerufen am 2. April 2017.</ref>

2017 wurde der ehemalige Spieler Marc Gianola CEO des HC Davos. In der Saison 2017/18 schied Davos im Play-off-Viertelfinal gegen Biel (2:4-Siege) aus, so früh war der HCD seit 2014 nicht mehr in der Meisterrunde gescheitert.<ref>Nicola Berger: Wachablösung: Biel beendet die Saison des HCD. In: NZZ.ch. 22. März 2018, abgerufen am 29. Januar 2024.</ref>

Im November 2018 trat Arno Del Curto nach 22 Jahren im Amt (und sechs Meistertiteln mit dem HCD) als Cheftrainer zurück.<ref>Arno Del Curto tritt zurück. HC Davos, 27. November 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. November 2018; abgerufen am 27. November 2018 (Medienmitteilung).</ref> Nachfolger wurde Harijs Vītoliņš,<ref>Dino Kessler: Chur-Legende wird neuer HCD-Trainer! In: Blick.ch. 20. Dezember 2018, abgerufen am 31. Oktober 2022.</ref> nachdem übergangsweise Michel Riesen eingesprungen war.<ref>Witolinsch wird in Davos Nachfolger von Arno Del Curto. In: St. Galler Tagblatt. Abgerufen am 31. Oktober 2022.</ref> Vītoliņš blieb bis zum Ende der Saison 2018/19 im Amt, konnte aber nicht verhindern, dass der HC Davos die Play-offs verpasste.<ref>Harijs Vītoliņš neturpinās darbu «Davos» klubā. In: sportacentrs.com. 18. April 2019, abgerufen am 31. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im April 2019 wurde Christian Wohlwend als neuer Trainer eingestellt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Christian Wohlwend und Waltteri Immonen heissen die neuen HCD-Trainer (Memento vom 19. April 2019 im Internet Archive). HC Davos, 18. April 2019.</ref> Als Sportlicher Leiter stiess Raeto Raffainer in der Sommerpause 2019 zum HCD-Stab.<ref>Raeto Raffainer wird neuer HCD-Sportchef. HC Davos, 11. Februar 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. April 2019; abgerufen am 24. April 2019.</ref> Auch unter der neuen Leitung konnte die Mannschaft das Viertelfinale vorerst nicht erreichen. In der Saison 2020/21 scheiterte der HC Davos in den Pre-Playoffs.

In den vier folgenden Saisons qualifizierte sich der HC Davos immer direkt für das Viertelfinale und erreichte zweimal das Halbfinale (2021/22 und 2024/25). Zudem gewann er zweimal den Spengler Cup (2023 und 2025) und machte sich damit zum alleinigen Rekordsieger.

Fans

Der HC Davos hat im Gegensatz zu den meisten anderen NLA-Klubs Fans in der ganzen Schweiz.<ref name="1815-1815">«Der HC Davos ist für Visp das attraktivste Cup-Los». In: 1815.ch. 30. Oktober 2014, abgerufen am 3. August 2019.</ref> Bei Auswärtsspielen im Unterland gibt es oft überdurchschnittliche Zuschauerzahlen, und die Gästesektoren sind gut gefüllt. Erklären lässt sich dies durch die Beliebtheit von Davos als Feriendestination, den sportlichen Erfolg, die grosse mediale Präsenz durch den Spengler Cup und die grosse Anzahl im Unterland lebender Bündner.<ref name="coopzeit-136931">Die Liebeserklärung an Davos. In: Coopzeitung. 10. August 2018, abgerufen am 3. August 2019.</ref>

Rivalitäten

Eigentliche Rivalitäten oder Derbies hat der HC Davos seit den Abstiegen des EHC Arosa und des EHC Chur nicht mehr, einzig der HC Lugano wird von vielen Fans als Erzrivale bezeichnet. Jedoch sind Spiele gegen den SC Bern<ref>Die besten HCD-SCB-Serien der Geschichte. In: grheute.ch. Abgerufen am 3. August 2019.</ref> und die ZSC Lions<ref name="nzz-7121381559">Marcus Ronner: HCD – ZSC: alte Rivalität. In: NZZ.ch. 30. März 2002, abgerufen am 3. August 2019.</ref> immer besonders gut besucht und werden von vielen Fans als Klassiker bezeichnet.

Kader der Saison 2025/26

Stand: 16. September 2025

Nr. Nat. Spieler Pos. Geburtsdatum im Team seit Geburtsort
29 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Sandro Aeschlimann G Vorlage:DatumZelle 2019 Zäziwil, Schweiz
51 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Luca Hollenstein G Vorlage:DatumZelle 2024 Mosnang, Schweiz
1 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Laurin Solèr G Vorlage:DatumZelle 2023 Zürich, Schweiz
55 SchwedenSchweden Calle Andersson D Vorlage:DatumZelle 2024 Malmö, Schweden
57 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Davyd Barandun D Vorlage:DatumZelle 2017 Sumy, Ukraine
6 SchwedenSchweden Klas Dahlbeck – A D Vorlage:DatumZelle 2022 Katrineholm, Schweden
20 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Michael Fora D Vorlage:DatumZelle 2022 Giubiasco, Schweiz
38 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Lukas Frick D Vorlage:DatumZelle 2025 Züberwangen, Schweiz
77 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Nico Gross D Vorlage:DatumZelle 2024 Pontresina, Schweiz
12 FrankreichFrankreich Enzo Guebey D Vorlage:DatumZelle 2023 Sallanches, Frankreich
90 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Sven Jung – A D Vorlage:DatumZelle 2014 Oberthal, Schweiz
88 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Tim Minder D Vorlage:DatumZelle 2025 Weinfelden, Schweiz
64 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Simon Müller D Vorlage:DatumZelle 2021 Zug, Schweiz
SchwedenSchweden Rasmus Asplund C Vorlage:DatumZelle 2025 Filipstad, Schweden
70 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Enzo Corvi – A C Vorlage:DatumZelle 2012 Cazis, Schweiz
95 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Chris Egli LW Vorlage:DatumZelle 2015 Sursee, Schweiz
93 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Yannick Frehner RW Vorlage:DatumZelle 2017 Schweiz
8 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Rico Gredig F Vorlage:DatumZelle 2023 Schweiz
72 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Tino Kessler F Vorlage:DatumZelle 2024 Weesen, Schweiz
36 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Simon Knak W Vorlage:DatumZelle 2021 Zürich, Schweiz
22 Datei:Flag of Canada and the United States.svg Brendan Lemieux LW Vorlage:DatumZelle 2024 Denver, Colorado, USA
42 SchwedenSchweden Joakim Nordström LW Vorlage:DatumZelle 2022 Tyresö, Schweden
66 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Valentin Nussbaumer C Vorlage:DatumZelle 2021 Delsberg, Schweiz
21 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg NiederlandeNiederlande Julian Parrée C Vorlage:DatumZelle 2024 Alkmaar, Niederlande
15 SchwedenSchweden Simon Ryfors C Vorlage:DatumZelle 2024 Stockholm, Schweden
44 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Matěj Stránský RW Vorlage:DatumZelle 2021 Ostrava, Tschechien
19 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Adam Tambellini C Vorlage:DatumZelle 2024 Edmonton, Alberta, Kanada
25 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Beni Waidacher F Vorlage:DatumZelle 2019 Schweiz
18 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Filip Zadina RW Vorlage:DatumZelle 2024 Pardubice, Tschechien
Trainerstab
Pos. Nat. Name Geburtsdatum Im Team seit Geburtsort
Cheftrainer KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Josh Holden 18. Januar 1978 2023 Calgary, Alberta, Kanada
Assistenztrainer FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Waltteri Immonen 3. April 1967 2019 Helsinki, Finnland
Assistenztrainer KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Glen Metropolit 25. Juni 1974 2022 Toronto, Ontario, Kanada

Meistermannschaften

Alle Meistermannschaften des HC Davos seit Einführung der Playoffs 1985/86.

2001/02

Torhüter Jonas Hiller, Lars Weibel
Verteidigung Beat Equilino, Beat Forster, Joël Fröhlicher, Marc Gianola, Mark Heberlein, Andrea Häller, Michael Kress, Ralph Ott, Jan von Arx, Benjamin Winkler
Stürmer Andres Ambühl, Lonny Bohonos, Andreas Camenzind, Björn Christen, Patrick Fischer, Josef Marha, Kevin Miller, Rene Müller, Claudio Neff, Thierry Paterlini, Michel Riesen, Sandro Rizzi, Fabian Sutter, Reto von Arx
Trainer Arno Del Curto, Konstantin Kurashev

2004/05

Torhüter Jonas Hiller, Thomas Bäumle, Florian Kindschi
Verteidigung Florian Blatter, Beat Forster, Marc Gianola, Silvan Holdener, Andrea Häller, Michael Kress, Arne Ramholt, Jan von Arx, Benjamin Winkler
Stürmer Andres Ambühl, Björn Christen, Peter Guggisberg, Niklas Hagman, Steivan Hasler, Josef Marha, Laurent Müller, Rick Nash, Claudio Neff, Michel Riesen, Sandro Rizzi, Fabian Sutter, Joe Thornton, Reto von Arx
Trainer Arno Del Curto, Harold Kreis, Rene Müller

2006/07

Torhüter Jonas Hiller, Carlo Item, Florian Kindschi
Verteidigung Václav Benak, Florian Blatter, Alexander Chawanow, Gian-Marco Crameri, Andreas Furrer, Marc Gianola, Andrea Häller, Pascal Müller, Jan von Arx, Benjamin Winkler
Stürmer Andres Ambühl, Andre Baumann, Loïc Burkhalter, Alexandre Daigle, Peter Guggisberg, Zbyněk Irgl, Robin Leblanc, Josef Marha, Michel Riesen, Sandro Rizzi, Yves Sarault, Petr Tatíček, Václav Varaďa, Reto von Arx, Dino Wieser, Marc Wieser
Trainer Arno Del Curto, Remo Gross

2008/09

Torhüter Leonardo Genoni, Reto Berra
Verteidigung Florian Blatter, Beat Forster, Andreas Furrer, Lukas Gerber, Marc Gianola, Robin Grossmann, Lukas Stoop, Jan von Arx
Stürmer Andres Ambühl, Dario Bürgler, Alexandre Daigle, Peter Guggisberg, Lee Jinman, Robin Leblanc, Josef Marha, Michel Riesen, Sandro Rizzi, Petr Sýkora, Petr Tatíček, Reto von Arx, Dino Wieser, Marc Wieser
Trainer Arno Del Curto, Remo Gross

2010/11

Torhüter Leonardo Genoni, Remo Giovannini, Janick Schwendener
Verteidigung René Back, Beat Forster, Robin Grossmann, Samuel Guerra, Tim Ramholt, Lukas Stoop, Ramon Untersander, Jan von Arx
Stürmer Jaroslav Bednář, Dario Bürgler, Peter Guggisberg, Mathias Joggi, Josef Marha, Joel Reymondin, Sandro Rizzi, Grégory Sciaroni, Peter Sejna, Janick Steinmann, Petr Sýkora, Petr Tatíček, Reto von Arx, Dino Wieser, Marc Wieser
Trainer Arno Del Curto, Remo Gross

2014/15

Torhüter Leonardo Genoni, Gilles Senn
Verteidigung Luca Camperchioli, Félicien Du Bois, Beat Forster, Samuel Guerra, Fabian Heldner, Sven Jung, Simon Kindschi, Ville Koistinen, Claude-Curdin Paschoud, Noah Schneeberger, Jan von Arx
Stürmer Marc Aeschlimann, Andres Ambühl, Dick Axelsson, Enzo Corvi, Grégory Hofmann, Mauro Jörg, Perttu Lindgren, Marcus Paulsson, Tyler Redenbach, Grégory Sciaroni, Lukas Sieber, Dario Simion, Reto von Arx, Samuel Walser, Dino Wieser, Marc Wieser
Trainer Arno Del Curto, Remo Gross

Bekannte ehemalige Spieler

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Gesperrte Trikotnummern

(Quelle: <ref>Eine Liste für Nostalgiker und Hockey-Liebhaber. In: sport.ch. 28. Juni 2025, abgerufen am 9. Januar 2026.</ref>)

Trainerchronik

Saison Trainer
1925–1927 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Samy Pierce
1928–1932 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Bobby Bell
1933–1937 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Ferdinand Cattini / SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Hans Cattini / SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Richard Torriani
1937–1938 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Jack Steadman
1938–1939 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Buzz Cronk
1940–1946 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Ferdinand Cattini / SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Hans Cattini / SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Richard Torriani
1946–1947 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Sunny Hunter
1947–1948 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Wyn Cook
1948–1949 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Milan Matouš
1949–1950 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Josef Maleček
1950–1951 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Red Griffin
1951–1952 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Don Man
1952–1953 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Don Appleton
1953–1962 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Stu Robertson
1962–1963 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Ed Reigle
1963–1964 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Gerry James
1964–1965 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Barry Thorndycraft
1965–1968 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jan Sobotkiewicz
1968–1969 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Václav Frýzek
1969–1971 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Richard Torriani
1971–1974 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Wayne Hall
1974–1975 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Gery Diethelm
1975–1976 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Toby O’Brian / SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Gery Diethelm
1976–1978 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Stu Robertson
1978–1980 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Paul-André Cadieux
1980–1981 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Herb Brooks / SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Walter Dürst
1981–1982 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Craig Sarner
1982–1985 SchwedenSchweden Dan Hobér
1985–1987 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Ron Ivany
1987–1988 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Juhani Wahlsten
1988–1989 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jozef Golonka / Datei:Flags of Canada and the United States.svg Ron Wilson / SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Gery Diethelm
1989–1990 SchwedenSchweden Bengt Ericsson / KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Glenn Williamson
1990–1992 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Lance Nethery
1992–1996 SchwedenSchweden Mats Waltin
1996–2018 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Arno Del Curto
2018–2019 LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Harijs Vītoliņš
2019–2023 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Christian Wohlwend
2023 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Waltteri Immonen und KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Glen Metropolit
seit 2023 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Josh Holden

Literatur

  • Michael Lütscher, Hansruedi Camenisch, Daniel Derungs: 100 Jahre Hockey Club Davos. Legendär, leidenschaftlich, Rekordmeister. Hockey Club Davos, 2021, ISBN 978-3-033-08497-1.
  • Daniel Derungs: HCD 1921–2021. Die Geschichte des Hockey Clubs Davos: Gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Perspektiven. Chronos, 2021, ISBN 978-3-0340-1614-8 (PDF).

Weblinks

Commons: HC Davos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende