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Langenhart TG

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TG ist das Kürzel für den Kanton Thurgau in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Langenhartf zu vermeiden.
Langenhart
Datei:Langenha.jpg
Wappen von Langenhart
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG)
Bezirk: Frauenfeld
Politische Gemeinde: Müllheimi2
Postleitzahl: 8555
frühere BFS-Nr.: 4831
Koordinaten: 718533 / 275427Koordinaten: 47° 37′ 8″ N, 9° 0′ 55″ O; CH1903: 718533 / 275427
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Höhe: 482 m ü. M.
Fläche: 0,73 km²<ref name="Areal" />
Einwohner: 58 (31.12.2018)<ref name="Einwohner">Vorlage:Siedlungen TG 2018</ref>
Einwohnerdichte: 79 Einw. pro km²
Datei:Langenhart 083.JPG
Langenhart TG
Langenhart TG
Karte
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Langenhart ist eine ehemalige Ortsgemeinde und eine Siedlung der Gemeinde Müllheim im Bezirk Frauenfeld des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Die bis 1967 zur damaligen Munizipalgemeinde Müllheim gehörende Ortsgemeinde Langenhart fusionierte am 1. Januar 1967 zur Einheitsgemeinde Müllheim.<ref name="HLS" />

Geographie

Langenhart mit den Ortsteilen Ober- und Unter-Langenhart liegt nordwestlich von Wigoltingen. Bis zu seinem Abgang nach 1870 gehörte auch der bäuerliche Weiler Gschmell zur Ortsgemeinde Langenhart.<ref name="HLS" />

Geschichte

Datei:Karte Gemeinde Langenhart 1966.png
Gemeindestand vor der Fusion am Jahr 1967

Der Ort wurde 1264 als Langenhart erstmals erwähnt. Das Domkapitel Konstanz besass im Hochmittelalter Güter in Langenhart, die 1271 an das Konstanzer Stift St. Johann übergingen. Langenhart gehörte 1460 bis 1798 zu den sogenannten Hohen Gerichten, in denen der eidgenössische Landvogt sowohl Hoch- wie Niedergericht innehatte.<ref name="HLS" />

Die Katholiken besuchten 1529 bis 1885 die Kirche Wigoltingen und diejenigen von Gschmell bis 1870 die Kirche Homburg – dann waren sie nach Müllheim kirchgenössig. 1761 wies die Müllheimer Kirchenordnung den Reformierten von Langenhart die hinteren Bänke zu.<ref name="HLS" />

Die ehemalige Gemeinde ist auch Anfang des 21. Jahrhunderts von Obst- und Wiesenbau geprägt; Weinbau erfolgte bis um 1900. Ausserdem wurden Waldwirtschaft und ab 1985 auch Schweinezucht betrieben. Im 19. Jahrhundert siedelten sich ein Leinenweber und 1862 ein Schuster an. Langenhart war lange die kleinste thurgauische Ortsgemeinde.<ref name="HLS" />

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung von Langenhart
Jahr 1831 1850 1900 1950 1990 2000 2010 2018
Ortsgemeinde 126 90 67 55 36
Ortschaft 54 61 58
Quelle <ref name="HLS" /> <ref name="Statistik2005" /> <ref name="Statistik2012" /> <ref name="Einwohner" />

Weblinks

Commons: Langenhart TG – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Areal"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizerische Arealstatistik. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive; PDF) Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. </ref> <ref name="Statistik2005">Vorlage:Orte TG 2000</ref> <ref name="Statistik2012">Vorlage:Orte TG 2010</ref> <ref name="HLS">Erich Trösch: Langenhart. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende