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Jakob (Name)

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Jakob ist ein hebräischer männlicher Vorname, der auch als Familienname gebräuchlich ist.

Herkunft und Bedeutung

Beim Namen Jakob handelt es sich um die u. a. deutsche Variante des hebräischen Namens {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), der eine Kurzform von der Wurzel ‘QB „schützen“, „bewachen“ und einem ausgefallenen theophoren Element darstellt: „[Gott/die Gottheit NN] schützt“, „[Gott/die Gottheit NN] möge schützen“.<ref name=":0">Wilhelm Gesenius: Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament. 18. Auflage. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-25680-6, S. 477.</ref><ref name=":1">Kathrin Gies: Jakob. In: Bibelwissenschaft. Deutsche Bibelgesellschaft, Juni 2013, abgerufen am 7. April 2022.</ref><ref>Horst Seebaß: Art. „Jakob“. In: Manfred Görg, Bernhard Lang (Hrsg.): Neues Bibellexikon Bd. II. Benziger, Zürich, 1995, ISBN 3-545-23075-9, Sp. 272.</ref>

Die biblischen Deutungen von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) „Ferse“ (Vorlage:Bibel/Link) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) „betrügen“ (Vorlage:Bibel/Link) gelten als Volksetymologien.<ref name=":0" /><ref name=":1" />

Verbreitung

International

Der Name Jakob ist im deutschen Sprachraum, Schweden, Norwegen, Dänemark, Island, den Niederlanden und Slowenien eine gebräuchliche Variante des hebräischen Namens {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value).<ref>Jakob. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 27. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In Slowenien (Rang 5, Stand 2020)<ref>Popularity in Slowenia. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 27. Mai 2022.</ref> und Norwegen (Rang 10, Stand 2020)<ref>Popularity in Norway. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 27. Mai 2022.</ref> gehört der Name zu den Spitzenreitern in den Vornamenscharts.

Der Name befindet sich in den Niederlanden seit 1930 jährlich in den Vornamenscharts. Von 1930 bis 1972 lag er stets in den Top-200. In Belgien wird der Name seit 1995 jedes Jahr bei der Namenswahl berücksichtigt. Dahingegen kommt er in Frankreich erst seit 10 Jahren regelmäßig in den Hitlisten vor.<ref name=":5">Jakob. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 31. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In Tschechien lag der Name in den Jahren 1996 und 2004 in den Top-200.<ref>Popularity in Czechia. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 31. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Name taucht in Polen seit dem Jahr 2000 hin und wieder in den Top-200 der Hitlisten auf.<ref>Popularity in Poland. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 31. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Jakob gehört in den nordischen Ländern Dänemark und Schweden seit den 1980er Jahren zu den beliebten Vornamen.<ref>Jakob. In: Nordicnames. Judith Ahrholdt, abgerufen am 31. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In England und Wales lag der Name von 1996 bis 2005 in den Top-400, danach ließ seine Beliebtheit stetig nach.<ref>Popularity in England and Wales. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 31. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Vorname wird in Schottland und Nordirland seit der Jahrtausendwende fast jedes Jahr vergeben, jedoch ist er nur mäßig beliebt. In Irland ist der Name seit 1964 jedes Jahr in der Namensgebung anzutreffen, er wird jedoch in einem geringen Umfang vergeben.<ref name=":5" />

In den USA befand sich Jakob von 1983 bis 2022 in den Top-1000. Von 1986 bis Ende der 1990er Jahre wurde der Name immer beliebter. Um die Jahrtausendwende belegte er zeitweise Ränge in den Top-200, danach ging seine Popularität wieder stark zurück.<ref>Popularity in the United States. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 31. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Name hatte in Kanada um die Jahrtausendwende eine Hochphase bei der Beliebtheit und lag in den Top-200.<ref name=":5" /> Auch in Neuseeland war der Name kurzzeitig während der Jahrtausendwende beliebt und lag in den Top-100 der Vornamenscharts.<ref>Popularity in New Zealand. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 31. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Deutscher Sprachraum

In Deutschland wurde der Name durch die Jahrhunderte regelmäßig vergeben. Während er Anfang des 20. Jahrhunderts noch regelmäßig vergeben wurde, sank seine Popularität zur Mitte des Jahrhunderts. Nach einem kurzen Boom in den 1950er Jahren, bei dem der Name einen Einzug in die 100 beliebtesten Jungennamen verpasste, wurde der Name sehr selten vergeben. Erst ab den 1970er Jahren nahm die Popularität des Namens wieder zu. Im neuen Jahrtausend hat Jakob sich unter den beliebtesten Jungennamen etabliert.<ref name=":2">Jakob. In: Beliebte Vornamen. Knud Bielefeld, abgerufen am 27. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2021 belegte der Name Rang 19 der Vornamenscharts<ref name=":3">Deutschlands beliebteste Namen des Jahres 2021 – Top 500. In: Beliebte Vornamen. Knud Bielefeld, abgerufen am 27. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, in der Region Süddeutschland sogar Rang 9.<ref name=":4">Ausführliche Auswertung: Vornamen 2021. In: GfdS. Gesellschaft für deutsche Sprache e. V., 6. Mai 2022, abgerufen am 27. Mai 2022.</ref> Bei der statistischen Auswertung wurden Jakob und Jacob als gleichlautende Varianten desselben Namens gemeinsam erfasst.<ref name=":3" /><ref name=":4" /> Die Schreibweise Jakob wurde dabei von etwa 89 % der Eltern gewählt.<ref name=":2" />

Der Name kommt in Österreich seit 1984 jedes Jahr in der Namensgebung vor und liegt seitdem dauerhaft in den Top-100. Seit 10 Jahren hat er sich in den Top-10 der Hitlisten der am häufigsten gewählten Jungennamen etabliert.<ref>Vornamen der Geborenen. In: STATISTIK AUSTRIA. Bundesanstalt Statistik Österreich, abgerufen am 31. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2023 belegte er Rang 2.<ref>Popularity in Austria. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 31. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Von 1984 bis 2023 wurde er etwa 20.400 Mal vergeben. Der Name kommt in der Schweiz seit 1930 alljährlich in der Namensgebung vor. Bis 1953 gehörte er stets zu den Top-50 der Hitlisten, danach ließ seine Beliebtheit nach. Der Name gilt als mäßig beliebt und wurde in den letzten 10 Jahren rund 460 Mal gewählt. Seine Vergabe ist auch in Liechtenstein nachgewiesen.<ref name=":5" />

Varianten

Männliche Varianten

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Weibliche Varianten

Familienname

Namenstage

Vornamen

Bibel

Herrscher

SieheListe der Herrscher namens Jakob

Sonstige

Antike und Mittelalter

Neuzeit

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Franz Jakob

Hans Jakob

Johannes Jakob

Karl Jakob

Kunstfiguren

Vom Namen abgeleitete Bedeutungen

Literatur

  • Horst Seebaß: Art. Jakob. In: Manfred Görg, Bernhard Lang (Hrsg.): Neues Bibellexikon Band II: H–N. Benziger, Zürich / Düsseldorf 1995, ISBN 3-545-23075-9, Sp. 272–274.

Einzelnachweise

<references />