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Konstantin Rausch

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Konstantin Rausch
Datei:Konstantin Rausch Russia.jpg
Konstantin Rausch (2017)
Personalia
Geburtstag 15. März 1990
Geburtsort KoschewnikowoSowjetunion
Größe 181 cm
Position Abwehr, Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1997–2003 TuS Lachendorf
2003–2004 SV Nienhagen
2005–2008 Hannover 96
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2008 Hannover 96 II 15 (0)
2008–2013 Hannover 96 150 (9)
2013–2015 VfB Stuttgart 25 (2)
2015 VfB Stuttgart II 9 (2)
2015–2016 SV Darmstadt 98 31 (2)
2016–2018 1. FC Köln 40 (0)
2018–2020 Dynamo Moskau 48 (2)
2021–2022 1. FC Nürnberg 4 (0)
2021 1. FC Nürnberg II 1 (0)
2022–2023 SC Vorwerk Celle II 8 (19)
2023– SG Lachendorf/Beedenbostel 2 (2)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2005–2006 Deutschland U16 5 (0)
2006–2007 Deutschland U17 24 (0)
2007–2008 Deutschland U18 4 (0)
2008–2009 Deutschland U19 10 (0)
2010–2011 Deutschland U21 8 (1)
2017–2018 Russland 9 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: August 2023

Konstantin „Kocka“ Rausch ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value);<ref>Siehe sein <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Profil (Memento vom 7. Oktober 2017 im Internet Archive) auf der Website des russischen Fußballverbandes.</ref> * 15. März 1990 in Koschewnikowo, Russische SFSR, Sowjetunion) ist ein ehemaliger deutsch-russischer Fußballprofi.

Leben

Rausch kam am 15. März 1990 in Koschewnikowo in der damaligen Sowjetunion zur Welt. Er siedelte mit seinen russlanddeutschen Eltern im Alter von sechs Jahren als Spätaussiedler nach Deutschland um und wuchs im niedersächsischen Lachendorf auf.<ref name="kocka">bild.de: Rausch: „Ich brauche kein dickes Auto“, 11. Oktober 2008</ref> Da seine ersten Freunde Schwierigkeiten hatten, den Namen Konstantin auszusprechen, entstand sein Spitzname „Kocka“, den er bis heute trägt.<ref name="kocka" /><ref name="kons">Porträt von Konstantin „Kocka“ Rausch auf der offiziellen Seite des Nachwuchsleistungszentrums von Hannover 96</ref>

Karriere

Vereine

TuS Lachendorf und SV Nienhagen

Der Abwehrspieler begann mit sechs Jahren beim TuS Lachendorf mit dem Fußballspielen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„96 war eine gute Entscheidung“ (Memento vom 27. August 2011 im Internet Archive), www.cellesche-zeitung.de vom 1. Juli 2011</ref> Er spielte anschließend anderthalb Jahre beim SV Nienhagen. Er wechselte im Januar 2005 in die Jugendabteilung von Hannover 96.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rausch unterschreibt Profi-Vertrag (Memento vom 27. Dezember 2013 im Internet Archive), www.presseportal.de vom 1. April 2008</ref>

Hannover 96

Datei:Kocka Rausch cropped.jpg
Rausch bei Hannover 96 (2011)

Rausch bestritt am 30. März 2008 beim 0:0 zwischen Hannover und dem VfB Stuttgart sein erstes Bundesligaspiel und war bis zum 14. Dezember 2013, als Valmir Sulejmani zum Einsatz kam, der jüngste jemals eingesetzte Bundesligaspieler von Hannover 96.<ref name="kons" /> Er spielte auf der linken Verteidigerposition, begünstigt durch Verletzungen der Stammspieler Michael Tarnat und Christian Schulz, und musste in der Halbzeit auf Grund von Adduktorenproblemen ausgewechselt werden. Zwei Tage nach seinem Bundesligaeinstand unterschrieb er einen Profivertrag bei Hannover 96, der für die Spielzeiten 2008/09 und 2009/10 galt.<ref>Hannover-96-Presseservice: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rausch unterschreibt Profi-Vertrag (Memento vom 27. Dezember 2013 im Internet Archive); Meldung vom 1. April 2008</ref> Ende 2009 wurde eine Vertragsverlängerung bis 2013 vereinbart.<ref>Rausch verlängert Vertrag bis 2013; Meldung vom 1. April 2008</ref>

Am ersten Spieltag der Saison 2010/11 erzielte er beim 2:1-Sieg über Eintracht Frankfurt sein erstes Bundesligator<ref>Hannover hat Glück und holt ersten Dreier, kicker.de</ref>, am darauf folgenden Spieltag traf er beim 2:1-Sieg gegen Schalke 04 zum zweiten Mal in dieser Saison. Sein fünftes Saisontor erzielte er am 34. Spieltag. Als einziger Spieler im Kader von Hannover 96 stand Rausch in der Saison 2010/11 an allen 34 Spieltagen in der Startelf, wobei er vorwiegend auf der linken Mittelfeldseite eingesetzt wurde. Mit Hannover 96 qualifizierte er sich am Ende für die Play-offs zur UEFA Europa League.

In den Play-offs setzte man sich gegen den FC Sevilla durch (2:1 und 1:1), wodurch Hannover 96 erstmals seit der Europapokal-der-Pokalsieger-Saison 1992/93 wieder im Europapokal vertreten war. Am 15. Dezember 2011 erzielte Rausch seinen ersten Treffer in der Europa League; beim 3:1-Sieg im Gruppenspiel gegen Worskla Poltawa traf er zur 1:0-Führung.

VfB Stuttgart

Am 5. Mai 2013 unterzeichnete Konstantin Rausch beim VfB Stuttgart einen bis Ende Juni 2016 datierten Vertrag, der mit dem Ablauf seines Vertrages in Hannover zur Saison 2013/14 in Kraft trat.<ref>Konstantin Rausch kommt zum VfB. In: VfB Stuttgart. 5. Mai 2013, abgerufen am 21. Oktober 2022.</ref> Ab Februar 2015 spielte Rausch beim VfB in der zweiten Mannschaft und somit in der 3. Liga.<ref>Rausch und Sararer zum VfB Stuttgart II Stuttgarter Zeitung 19. Februar 2015</ref>

Darmstadt 98

Am 6. Juli 2015 wechselte er zum Bundesliga-Aufsteiger SV Darmstadt 98, bei dem er von Beginn an als Stammspieler unter Trainer Dirk Schuster gesetzt war und lediglich in drei Punktspielen nicht zum Einsatz kam.

1. FC Köln

Zur Saison 2016/17 wurde er ablösefrei vom 1. FC Köln verpflichtet.<ref>FC verpflichtet Konstantin Rausch, fc-koeln.de, vom 25. Mai 2016</ref> Sein Vertrag lief bis 2021.<ref>https://fc.de/de/fc-info/news/detailseite/details/lehmann-und-rausch-verlaengern/</ref>

Dynamo Moskau

Am 21. Januar 2018 wechselte er zu Dynamo Moskau, bei welchem Verein er einen bis zum 30. Juni 2020 datierten Vertrag erhielt.<ref>Konstantin Rausch wechselt nach Moskau, fc.de, 21. Januar 2018, abgerufen am 21. Januar 2018.</ref> Sein Debüt in der Premjer-Liga gab er am 4. März 2018 (21. Spieltag) beim 1:1-Unentschieden im Auswärtsspiel gegen den FK Ufa. Sein erstes Tor erzielte er in seinem 41. Punktspiel am 13. März 2020 (22. Spieltag) beim 3:2-Sieg im Auswärtsspiel gegen Achmat Grosny mit dem Treffer zum 1:1 in der 26. Minute. Im Dezember 2020 gab Rausch bekannt, dass sein zum Jahresende auslaufender Vertrag im Einvernehmen nicht verlängert wurde.<ref>Konstantin Rausch verlässt Dinamo Moskau: "Würde gerne etwas Neues machen". Abgerufen am 15. Juni 2021.</ref> Insgesamt absolvierte er in den drei Jahren in Moskau 48 Spiele. Dabei gelangen ihm zwei Tore und acht Vorlagen.

1. FC Nürnberg und Karriereende

Rausch wechselte am 14. August 2021 als vereinsloser Spieler zum 1. FC Nürnberg zurück nach Deutschland, in die zweite Fußball-Bundesliga.<ref>Konstantin Rausch verstärkt den Club. Abgerufen am 14. August 2021.</ref> Sein im Sommer 2022 auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert.<ref>2. Bundesliga: Rausch und Dovedan verlassen 1. FC Nürnberg - Schäffler bleibt. Abgerufen am 24. März 2022.</ref> Daraufhin beendete Rausch seine Profikarriere und wechselte in die 3. Kreisklasse zum SC Vorwerk Celle II, bei dem er an der Seite seines Bruders spielt.<ref>kicker.de: Bundesliga-Erfahrung für Vorwerk Celle II: Rausch spielt jetzt Kreisklasse (29. August 2022), abgerufen am 3. Oktober 2022</ref> Nach der Saison 2022/2023 wechselte Rausch zu seinem Jugendverein TuS Lachendorf zurück und spielt dort für die mit dem MTV Beedenbostel gebildete Spielgemeinschaft Lachendorf/Beedenbostel in der 1. Kreisklasse weiter Amateurfußball.

Nationalmannschaft

Datei:Konstantin Rausch 2017.jpg
Rausch im Trikot der russischen Nationalmannschaft (2017)

Am 22. November 2005 gab Konstantin Rausch sein Debüt für die deutsche U-16-Nationalmannschaft gegen die Niederlande.<ref>U 16-Junioren Spielbericht Deutschland – Niederlande 2:1 (1:0) DFB 22. November 2005</ref> Bei seinem Debüt für die U-17-Nationalmannschaft von Deutschland waren am 21. September 2006 ebenfalls die Niederlande der Gegner.<ref>U 17-Junioren Spielbericht Deutschland – Niederlande 0:2 (0:0) DFB 21. September 2006</ref> Als Stammspieler erreichte Rausch mit der deutschen U-17 bei der U-17-Europameisterschaft 2007 den fünften Platz und qualifizierte sich dadurch für die U-17-Weltmeisterschaft. Bei der U-17-WM 2007 in Südkorea gewann Rausch mit dem DFB-Team die Bronzemedaille. Nach dem Turnier wurde er mit der Fritz-Walter-Medaille für Nachwuchsspieler in der Klasse U-17 ausgezeichnet.

Am 25. September 2007 debütierte Rausch gegen Ruanda für das deutsche U-18-Nationalteam.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. DFB 25. September 2007</ref> Für die U-19-Nationalmannschaft Deutschlands absolvierte Konstantin Rausch am 4. September 2008 gegen Tschechien sein erstes Spiel. Am 3. September 2010 gab Konstantin Rausch sein Debüt für die deutsche U-21-Nationalmannschaft gegen Tschechien.<ref>U 21-Männer Spielbericht Tschechische Republik – Deutschland 1:1 (1:0) DFB 3. September 2010</ref> Sein erstes Tor für die deutsche U-21 erzielte Rausch am 16. November 2010 beim 2:0-Heimsieg gegen England.

Im August 2017 wurde Rausch von Stanislaw Tschertschessow in den Kader der russischen Nationalmannschaft für ein Trainingslager und ein inoffizielles Testspiel gegen den FK Dynamo Moskau<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Training camp in Novogorsk and friendly vs. FC Dinamo (Memento vom 25. August 2017 im Internet Archive), rfs.ru, 7. August 2017, abgerufen am 25. August 2017.</ref> nominiert.<ref>Siehe den Kader der russischen Nationalmannschaft für das Trainingslager vom 28. August bis zum 3. September 2017 und das inoffizielle Testspiel gegen Dinamo Moskau auf der Website des russischen Fußballverbandes.</ref> Am 3. September 2017 kam er beim 3:0-Sieg gegen den FK Dynamo Moskau erstmals zum Einsatz.<ref>Siehe den Spielbericht auf der Website des russischen Fußballverbandes, abgerufen am 4. September 2017.</ref> Da es sich bei dem Spiel um kein Länderspiel handelte, ging es nicht in die Länderspielstatistik ein. Sein offizielles Länderspieldebüt gab Rausch am 7. Oktober 2017, als er beim 4:2-Testspielsieg gegen Südkorea in der 64. Spielminute für Juri Schirkow eingewechselt wurde.<ref>Siehe <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />den Spielbericht (Memento vom 7. Oktober 2017 im Internet Archive) auf der Website des russischen Fußballverbandes, abgerufen am 7. Oktober 2017.</ref> Für die WM 2018 im eigenen Land stand er im vorläufigen 28er Kader, fand sich aber am 3. Juni unter den fünf Spielern wieder, die aus dem endgültigen Kader herausgestrichen wurden.

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive />

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Gold

2005: Sergej Evljuskin | 2006: Lars Bender | 2007: Patrick Funk | 2008: Manuel Gulde | 2009: Mario Götze | 2010: Timo Horn | 2011: Emre Can | 2012: Leon Goretzka | 2013: Timo Werner | 2014: Benedikt Gimber | 2015: Felix Passlack | 2016: Luca Itter | 2017: Fiete Arp | 2018: Noah Katterbach | 2019: Karim Adeyemi | 2020: Florian Wirtz | 2021: Youssoufa Moukoko | 2022: Nelson Weiper | 2023: Paris Brunner | 2024: Francis Onyeka | 2025: Alexander Staff

Silber

2005: Daniel Halfar | 2006: Marko Marin | 2007: Konstantin Rausch | 2008: Lennart Hartmann | 2009: Reinhold Yabo | 2010: André Hoffmann | 2011: Robin Yalçın | 2012: Max Meyer | 2013: Julian Brandt | 2014: Damir Bektić | 2015: Niklas Dorsch | 2016: Kai Havertz | 2017: Jean-Manuel Mbom | 2018: Oliver Batista-Meier | 2019: Jordan Meyer | 2020: Torben Rhein | 2021: Linus Gechter | 2022: Laurin Ulrich | 2023: Noah Darvich | 2024: Kilian Sauck | 2025: Lennart Karl

Bronze

2005: Sebastian Tyrała | 2006: Sven Bender | 2007: Nils Teixeira | 2008: Shervin Radjabali-Fardi | 2009: Marc-André ter Stegen | 2010: Kolja Pusch | 2011: Odisseas Vlachodimos | 2012: Pascal Itter | 2013: Donis Avdijaj | 2014: Timo Königsmann | 2015: Constantin Frommann | 2016: Arne Maier | 2017: Lars Lukas Mai | 2018: Luca Unbehaun | 2019: Lazar Samardžić | 2020: Luca Netz | 2021: Anton Kade | 2022: Tarek Buchmann | 2023: Assan Ouédraogo | 2024: Boris Lum | 2025: Elias Vali Fard

Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang
Gold

2005: Florian Müller | 2006: Kevin-Prince Boateng | 2007: Benedikt Höwedes | 2008: Dennis Diekmeier | 2009: Lewis Holtby | 2010: Peniel Mlapa | 2011: Marc-André ter Stegen | 2012: Antonio Rüdiger | 2013: Matthias Ginter | 2014: Niklas Stark | 2015: Jonathan Tah | 2016: Benjamin Henrichs | 2017: Salih Özcan | 2018: Kai Havertz | 2019: Nicolas Kühn | 2020: Noah Katterbach | 2021: Karim Adeyemi | 2022: Florian Wirtz | 2023: Youssoufa Moukoko | 2024: Tom Bischof | 2025: Finn Jeltsch

Silber

2005: Manuel Neuer | 2006: Robert Fleßers | 2007: Manuel Konrad | 2008: Florian Jungwirth | 2009: Konstantin Rausch | 2010: Stefan Bell | 2011: Matthias Zimmermann | 2012: André Hoffmann | 2013: Yannick Gerhardt | 2014: Max Meyer | 2015: Timo Werner | 2016: Philipp Ochs | 2017: Aymen Barkok | 2018: Arne Maier | 2019: Josha Vagnoman | 2020: Kevin Ehlers | 2021: Ansgar Knauff | 2022: Luca Netz | 2023: Brajan Gruda | 2024: Dženan Pejčinović | 2025: Saïd El Mala

Bronze

2005: Eugen Polanski | 2006: Daniel Adlung | 2007: Jérôme Boateng | 2008: Marcel Risse | 2009: André Schürrle | 2010: Shervin Radjabali-Fardi | 2011: Kevin Volland | 2012: Patrick Rakovsky | 2013: Dominik Kohr | 2014: Joshua Kimmich | 2015: Lukas Klostermann | 2016: Maximilian Mittelstädt | 2017: Gökhan Gül | 2018: Manuel Wintzheimer | 2019: Yann Aurel Bisseck | 2020: Frederik Jäkel | 2021: Noah Atubolu | 2022: Robert Wagner | 2023: Umut Tohumcu | 2024: Elias Baum | 2025: Max Moerstedt

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