Karl Schranz
| Karl Schranz Vorlage:SportPicto | ||||||||||||||||||||||||||||
| Karl Schranz | ||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | Datei:Flag of Austria.svg Österreich | |||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 18. November 1938 (87 Jahre) | |||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | St. Anton am Arlberg | |||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 175 cm | |||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 73 kg | |||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Slalom, Riesenslalom, Abfahrt, Kombination | |||||||||||||||||||||||||||
| Verein | Ski-Club Arlberg | |||||||||||||||||||||||||||
| Nationalkader | seit 1960 | |||||||||||||||||||||||||||
| Status | zurückgetreten | |||||||||||||||||||||||||||
| Karriereende | 1972 | |||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||
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| Platzierungen im Alpinen Skiweltcup | ||||||||||||||||||||||||||||
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Karl Schranz (* 18. November 1938 in St. Anton am Arlberg, Tirol) ist ein ehemaliger österreichischer Skirennläufer. Er zählt zu den erfolgreichsten und bekanntesten Rennläufern und wurde dreimal Weltmeister, gewann zweimal den Gesamtweltcup sowie den Disziplinenweltcup zweimal in der Abfahrt und einmal im Riesenslalom.
Biografie
Aufgewachsen in St. Anton am Arlberg, einer der bekanntesten Skiregionen Österreichs, begann Karl Schranz sehr zeitig mit dem Skilauf. Nach dem Wunsch seines Vaters, eines Eisenbahners, sollte er zwar einen „bürgerlichen“ Beruf erlernen, setzte sich aber schließlich durch und fuhr bereits in seiner Jugend zahlreiche Meisterschaftsrennen. Sein jüngerer Bruder Helmut wurde ebenfalls Skirennläufer.
Die ersten großen Siege feierte Schranz im Winter 1957 mit dem Gewinn der Abfahrt und der Kombination bei den Arlberg-Kandahar-Rennen in Chamonix. Bis zur Einführung des Weltcups im Winter 1967 konnte er, neben zahlreichen anderen Wettkämpfen, bei den Arlberg-Kandahar-Rennen weitere vier Abfahrten, drei Kombinationen und einen Slalom gewinnen. Am Lauberhorn in Wengen gewann er dreimal die Abfahrt und zweimal die Kombination, und zweimal war er auch am Hahnenkamm in Kitzbühel siegreich. Im Weltcup feierte Schranz insgesamt zwölf Siege, darunter jeweils zwei weitere Siege in Wengen und Kitzbühel. Er wurde 1969 und 1970 Gesamtweltcupsieger, gewann in denselben Jahren auch den Abfahrtsweltcup und 1969 zusätzlich den Riesenslalomweltcup.
Trotz der bereits 1957 erzielten Erfolge (speziell der Siege beim Kandahar-Rennen) wurde er nicht für die Weltmeisterschaften 1958 nominiert, was teilweise aber auch daran lag, dass pro Nation nur sechs Läufer genannt werden durften.<ref>«Putzi Frandl und Karl Schranz (beide Österreich) Sieger im 23. Arlberg-Kandahar von St. Anton»; «Sport Zürich», Nr. 29 vom 10. März 1958, S. 4.</ref> Schranz wurde bei den Weltmeisterschaften 1962 im französischen Chamonix Weltmeister in der Abfahrt und in der Kombination, acht Jahre später gewann er bei den Weltmeisterschaften 1970 in Gröden im Riesenslalom seinen dritten Titel. Auch bei den Weltmeisterschaften 1966 gewann er eine Medaille im Riesenslalom, und zwar die bronzene. Eine mögliche weitere Medaille in der Kombination (er lag in der Zwischenwertung hinter Jean-Claude Killy auf Rang 2), vergab er im abschließenden Slalom am 14. August, als er bereits im ersten Lauf disqualifiziert wurde.<ref>«Kombination: Killy vor Schranz und Lacroix». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 11. August 1966, S. 10.</ref> Einen guten Monat vorher hatte er sich beim Riesenslalom-Training am Stilfser Joch bei einem Sturz eine Bänderverletzung im rechten Schultergelenk zugezogen und musste rund eine Woche lang einen leichten Gips tragen.<ref>«Karl Schranz erstes Portillo-Opfer». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 5. Juli 1966, S. 10.</ref>
Von 1958 bis 1968 gewann Schranz elf österreichische Meistertitel, wobei es bei seinen ersten 1958 in Bad Hofgastein, wo er am 28. Februar in der Abfahrt ex aequo mit Josef Rieder, dann am 1. März im Riesenslalom gewann – und am 2. März als Slalomzweiter (auch hier eine ex-aequo-Platzierung mit Toni Mark) – die Kombinationswertung holte – und dies eigentlich als „Junior“ (womit er diesbezüglich sogar vierfacher Meister wurde).<ref>«Josl Rieder und Karl Schranz im toten Rennen». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 1. März 1958, S. 10.</ref><ref>«Der zweite Titel für Karl Schranz». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 2. März 1958, S. 28.</ref><ref>«Das Come-back des Exweltmeisters». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 4. März 1958, S. 10.</ref> In den Jahren 1966, 1969 und 1970 wurde er von der Internationalen Vereinigung der Ski-Journalisten (AIJS) mit dem Skieur d’Or ausgezeichnet.
Wenig Glück bei Olympischen Spielen
Trotz der Erfolge bei den Skiweltmeisterschaften blieb ihm ein Sieg bei den Olympischen Spielen versagt. Bei seiner ersten Teilnahme 1960 in Squaw Valley ging er verletzt an den Start. 1964 in Innsbruck erreichte er trotz Grippe eine Silbermedaille. 1968 in Grenoble lag er im abschließenden Slalom als Erster vor dem Franzosen Jean-Claude Killy, wurde aber nachträglich disqualifiziert. Im zweiten Durchgang des Slaloms, der bei dichtem Nebel stattfand, brach Schranz den Lauf ab, weil sich ein Pistenbetreuer in der Strecke befand. Er durfte den Lauf wiederholen und erzielte die Bestzeit. Danach hieß es, „der Stopp von Schranz und der Pistenarbeiter seien ohne Belang, da Schranz schon vorher einen Torfehler begangen habe“. Die Laufwiederholung sei daher nicht zu gewähren gewesen. Schranz rechtfertigte den Torfehler jedoch ebenfalls mit der Ablenkung durch den Pistenarbeiter. Nach langen Beratungen der Jury wurde Schranz mit 3:2 Stimmen aus der Wertung gestrichen. Dass dadurch Killy sein drittes Olympiagold holte, ließ in Österreich alle möglichen Vermutungen aufkommen, und es gab verbale Entgleisungen sowohl in österreichischen als auch französischen Medien. Die Freude in Österreich über die Silbermedaille von Herbert Huber und die Bronzemedaille von Alfred Matt im betreffenden Slalom ging komplett im Hickhack ob der Schranz-Disqualifikation unter. Anzumerken ist zu den Jury-Beratungen, dass das britische Jury-Mitglied den Vorschlag unterbreitete, sowohl Schranz als auch Killy eine Goldmedaille zuzusprechen, was jedoch auf Grund des Reglements nicht möglich war.
Nachträglich gab es zwar diverse Eingeständnisse, die in der österreichischen Presse breiten Raum fanden, jedoch nichts änderten.<ref>«Schweizer Molitor sagt: „Verrückt“». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 21. Februar 1968, S. 12.</ref><ref>«Vor neuer Abstimmung der Slalomjury?» In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 23. Februar 1968, S. 16.</ref>
Schranz wurde knapp vor Beginn der Olympischen Winterspiele 1972 in Sapporo von IOC-Präsident Avery Brundage ausgeschlossen – nach einem Verstoß gegen das damalige Amateurgesetz. Ein dem IOC zugespieltes Foto, das Schranz in einem Jersey mit Kaffeewerbung zeigte, war offiziell für Brundage Indiz, dass Schranz „kein Amateur“ sei; Schranz hatte dieses „corpus delicti“ irgendwann einmal (wahrscheinlich im Sommer 1971) anlässlich eines Benefiz-Fußballspiels getragen. Die Entscheidung traf den Nationalstolz, und eine Welle der Empörung brauste auf. Der damalige Unterrichtsminister Fred Sinowatz empfahl einen Boykott und bat auch andere Nationen darum, was Schranz selbst nicht wollte. In Wien kursierten Anti-Brundage- und Pro-Schranz-Sticker, die selbst am konservativen Jägerball getragen wurden. Georg Danzer und André Heller veröffentlichten als Die Österreicher i. V. den hymnischen Landler Der Karli soll leb’n<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Karli soll leb’n ( des Vorlage:IconExternal vom 25. September 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. bei georgdanzer.at</ref> („… der Brundage steht daneb’n. [steht neben sich] Wir pfeifen auf’s Olympiagold. Wir haum’s ned gern, waun uns wer rollt. [foppt, narrt, ärgert] […] Er glänzt auch so, der Karli Schranz, für jung und alt ist er ein Held.“) Es wurden gleich 5000 Stück verkauft, und sie erreichte Platz 9 der Austro-Charts.<ref name="Friesenbichler">Georg Friesenbichler: Unsere wilden Jahre: die Siebziger in Österreich, Böhlau Verlag Wien, 2008, ISBN 978-3-205-78151-6, S. 92 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden., für 1972 gibt es bei austrocharts.ar noch keine Wertung, zu Heller siehe austrocharts.at)</ref> Als Schranz am 8. Februar aus Tokio in Wien-Schwechat ankam, warteten schon 7500 Fans, darunter die ÖVP-Führung. Insgesamt sollen 87.000 Menschen die Fahrt zum Ballhausplatz verfolgt haben, wobei sich Schranz aus dem Schiebedach von Sinowatzs (SPÖ) Dienstauto lehnte und Hände schüttelte. Dann folgte er der Einladung des damaligen Bundeskanzler Bruno Kreisky (SPÖ) in das Kanzleramt, wo er drei Mal vom Balkon aus die Menge begrüßte.<ref name="Friesenbichler" /><ref>Zeitgeschichte: Rotweißroter Volksheld wider Willen, Die Presse, 19. Februar 2007, diepresse.com, 9. März 2007. Die Band Zottelshop ist definitiv falsch.</ref>
Schranz beendete nach dem Ausschluss seine aktive Skikarriere; er war auch etwas verbittert, weil eine anscheinend gegebene Zusage durch den damaligen Präsidenten des Internationalen Skiverbandes, Marc Hodler, als Kompensation eine eigene Weltmeisterschaft zu veranstalten, nicht eingehalten wurde. Seither lebt er mit seiner Familie in St. Anton am Arlberg und ist Inhaber des Hotels Karl Schranz, ist aber nach wie vor dem Skisport verbunden.
Filmdouble
1969 doubelte er Robert Redford im Film «Downhill Racer» (deutscher Titel: «Schussfahrt»), wobei der Filmheld Rennen um Rennen gewann.<ref>«Als Schranz für Redford raste». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 23. November 1979, S. 23, rechts oben.</ref>
Nach der Karriere
Um 1988 wurde ihm in einer feierlichen Zeremonie in Wien von IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch eine Olympia-Ehrenmedaille überreicht, was einer gewissen nachträglichen Entschuldigung des IOC gleichkam. Bereits bei den Olympischen Spielen in Calgary hatte es erstmals ein Gespräch zwischen ihm und Samaranch gegeben, das Schranz schon lang mit dem IOC-Präsidenten gesucht hatte.<ref>«OLYMPIA-ALLERLEI», Untertitel «Karl Schranz und das IOK», Sport Zürich, Nr. 24 vom 26. Februar 1988, Seite 13.</ref> Schranz wird in gewissem Sinne auch als Vorkämpfer für die Änderung diverser Amateurregeln betrachtet.
Als Mitglied des Ski-Club Arlberg trug er maßgeblich dazu bei, dass die Alpinen Skiweltmeisterschaften 2001 in St. Anton am Arlberg stattfanden.
Seit er 2001 am Arlberg den russischen Präsidenten Wladimir Putin kennengelernt hatte, entwickelte er sich zu einem der engsten und einflussreichsten Berater Putins für die Austragung der Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014.<ref>Pulver, Schnee und eine Traumaussicht. In: sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, abgerufen am 14. März 2018.</ref>
Erfolge
Olympische Winterspiele
- Squaw Valley 1960: 7. Abfahrt, 7. Riesenslalom
- Innsbruck 1964: 2. Riesenslalom, 11. Abfahrt, 24. Slalom
- Grenoble 1968: 5. Abfahrt, 6. Riesenslalom
Weltmeisterschaften
- Squaw Valley 1960 Olympische Spiele: 7. Abfahrt, 7. Riesenslalom
- Chamonix 1962: 1. Abfahrt, 1. Kombination, 2. Riesenslalom, 4. Slalom
- Innsbruck 1964 Olympische Spiele: 2. Riesenslalom, 6. Kombination, 11. Abfahrt, 24. Slalom
- Portillo 1966: 3. Riesenslalom, 9. Abfahrt
- Grenoble 1968 Olympische Spiele: 5. Abfahrt, 6. Riesenslalom
- Gröden 1970: 1. Riesenslalom, 4. Abfahrt
Weltcupwertungen
Karl Schranz gewann in den Saisonen 1968/69 und 1969/70 den Gesamtweltcup. Hinzu kommen drei Siege in Disziplinenwertungen (zweimal Abfahrt, einmal Riesenslalom).
| Saison | Gesamt | Abfahrt | Riesenslalom | Slalom | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Platz | Punkte | Platz | Punkte | Platz | Punkte | Platz | Punkte | |
| 1967 | 7. | 62 | 13. | 9 | 8. | 21 | 7. | 32 |
| 1968 | 8. | 69 | 3. | 39 | 11. | 22 | 20. | 8 |
| 1968/69 | 1. | 182 | 1. | 75 | 1. | 70 | 9. | 37 |
| 1969/70 | 1. | 148 | 1. | 65 | 4. | 65 | 13. | 18 |
| 1970/71 | 11. | 57 | 8. | 38 | 12. | 19 | – | – |
| 1971/72 | 8. | 83 | 2. | 83 | – | – | – | – |
Einzelweltcupsiege
Insgesamt: 12 Weltcupsiege (8 × Abfahrt, 3 × Riesenslalom + WM-Riesenslalom von Gröden)
| Datum | Ort | Land | Disziplin |
|---|---|---|---|
| 12. Dezember 1968 | Val-d’Isère | Frankreich | Riesenslalom |
| 11. Jänner 1969 | Wengen | Schweiz | Abfahrt |
| 18. Jänner 1969 | Kitzbühel | Österreich | Abfahrt |
| 1. Februar 1969 | St. Anton | Österreich | Abfahrt |
| 15. März 1969 | Mont Sainte-Anne | Kanada | Riesenslalom |
| 5. Jänner 1970 | Adelboden | Schweiz | Riesenslalom |
| 23. Jänner 1970 | Megève | Frankreich | Abfahrt |
| 1. Februar 1970 | Garmisch-Partenkirchen | Deutschland | Abfahrt |
| 10. Februar 1970 | Gröden * | Italien | Riesenslalom |
| 12. Dezember 1971 | Val-d’Isère | Frankreich | Abfahrt |
| 14. Jänner 1972 | Kitzbühel | Österreich | Abfahrt |
| 15. Jänner 1972 | Kitzbühel | Österreich | Abfahrt |
* 1970 zählten die Ergebnisse der Weltmeisterschaftsrennen auch für den Weltcup
Österreichische Meisterschaften
Schranz wurde elffacher Österreichischer Staatsmeister:
- Abfahrt: 1958, 1963, 1965, 1968
- Slalom: 1962, 1963
- Riesenslalom: 1958, 1966
- Kombination: 1958, 1962, 1968
Bei den ab 20. Jänner 1960 in Saalfelden stattgefundenen Meisterschaften konnte er wegen einer Unterleibsverletzung, die er sich beim Slalom in Kitzbühel beim Aufprallen an eine Torstange zugezogen hatte (eine Wunde musste genäht werden), nicht teilnehmen.<ref>«Schranz startet nicht». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 19. Jänner 1960, S. 10.</ref>
Arlberg-Kandahar-Rennen
- 1957 – Nr. 22 in Chamonix: Sieg in der Abfahrt am 9. März; Rang 2 im Slalom am 10. März; daher Sieg in der Kombination<ref>Auch das Kandaharrennen an Österreich. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 3. Dezember 1957, S. 10.</ref>
- 1958 – Nr. 23 in St. Anton am Arlberg: Sieg in der Abfahrt am 8. März und im Slalom am 9. März, damit auch Sieg in der Kombination; zusätzlich Erwerb des „Diamant-AK“ (für fünf Siege)<ref>Karl Schranz distanzierte alle. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 9. März 1958, S. 36.</ref><ref>Karl Schranz siegte unangefochten. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 11. März 1958, S. 10.</ref>
- 1959 – Nr. 24 in Garmisch-Partenkirchen: Sieg in der Abfahrt am 7. Februar, Rang 7 im Slalom am 8. Februar, Sieg in der Kombination<ref>«Schranz siegt im schwersten Rennen aller Zeiten». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 8. Februar 1959, S. 28.</ref><ref>«Das Wunder von der Kreuzeck-Abfahrt». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 10. Februar 1959, S. 10.</ref>
- 1960 – Nr. 25 in Sestriere (2./3. April): nach den Olympischen Spielen keine Teilnahme
- 1961 – Nr. 26 in Mürren: Rang 15 in der Abfahrt am 11. März und Rang 8 im Slalom am 12. März, damit Rang 10 in der Kombination<ref>«Jahn gewann den Slalom, Biebl die Kombination», Unterzeile: «Wagnerberger und Alberti Abfahrtssieger». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 12. März 1961, S. 32.</ref><ref>«Wieder ein Slalomerfolg Stieglers». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 14. März 1961, S. 13.</ref>
- 1962 – Nr. 27 in Sestriere: Sieg in der Abfahrt am 10. März, Rang 3 im Slalom und Sieg in der Kombination am 11. März<ref>«Karl Schranz vor Zimmermann im Abfahrtslauf». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 11. März 1962, S. 15.</ref><ref>Der vollkommene Triumph des Karl Schranz. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 13. März 1962, S. 13.</ref>
- 1963 – Nr. 28 in Chamonix: Abfahrt am 9. März: Rang 27 (mit Start-Nr. 4 chancenlos), Slalom Rang 9 und Kombination Rang 11<ref>«Franzosen sind eben Slalomkünstler». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 12. März 1963, S. 12.</ref><ref>«Kandaharrennen an Traudl Hecher» mit Untertitel: «Schranz ohne Chance». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 10. März 1963, S. 14.</ref>
- 1964 – Nr. 29 in Garmisch-Partenkirchen: Wegen Schneemangels wurde am 15. Februar ein Riesenslalom gefahren, indem er durch Sturz ausschied; auf Grund des Reglements durfte er aber dadurch am Slalom am 16. Februar nicht teilnehmen.<ref>«Nur Gerhard Nenning kam gut durch». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 16. Februar 1964, S. 14.</ref><ref>«Kandahar-Rennen: Mißerfolg auf allen Linien». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 18. Februar 1964, S. 14.</ref>
- 1965 – Nr. 30 in St. Anton: Sieg in der Abfahrt am 16. Jänner und Rang 4 im Slalom am 17. Jänner, ergibt Rang 2 in der Kombination<ref>«Schranz, Nenning und Messner». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 17. Jänner 1965, S. 16.</ref><ref>«Nach Debakel: Panik bei den Franzosen». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 19. Jänner 1965, S. 12.</ref>
- 1966 – Nr. 31 in Mürren: Die Abfahrt musste abgesagt werden; es gab am 12. und 13. März je einen Slalom: im ersten Rang 2 und im zweiten Rang 6 ergaben Rang 3 in der Kombination<ref>«Mürren: Christl Haas Kandaharsiegerin», Unterzeile: «Nach Nebelslalom Schranz nun Favorit». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 13. März 1966, S. 1.</ref><ref>«Mürren: Umschwung im zweiten Lauf». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 13. März 1966, S. 14.</ref><ref>«Zweiter Slalom kostete Kandahar-Sieg». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 15. März 1966, S. 12.</ref>
- 1967 – Nr. 32 in Sestriere (4./5. März): Nach Ersuchen um eine Ruhepause vor den USA-Rennen von ÖSV-Rennsportleiter Prof. Franz Hoppichler beurlaubt<ref>«Kandaharrennen ohne Schranz». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 2. März 1967, S. 10.</ref>
- 1968 – Nr. 33 in Chamonix (24./25. Februar): nicht teilgenommen<ref>«Greene und Haas distanzierten alle». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 24. Februar 1968, S. 14.</ref>
- 1969 – Nr. 34 in St. Anton: Abfahrtssieg am 1. Februar, Rang 4 im Slalom und Kombi-Sieg am 2. Februar<ref>«Alles gewonnen, was zu gewinnen war» und Untertitel «Erfolgsduo schlug wieder zu». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 2. Februar 1969, S. 12.</ref><ref>«Triumph der Alten und der Jungen». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 4. Februar 1969, S. 12.</ref>
- 1970 – Nr. 35 in Garmisch-Partenkirchen: Die Abfahrt musste vom 31. Jänner auf den 1. Februar verschoben werden, weshalb der Slalom entfiel; damit sein Abfahrtssieg auch als Kombinationssieg gewertet<ref>«Und immer wieder Karl Schranz». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 3. Februar 1970, S. 12.</ref>
- 1971 – Nr. 36 in Mürren; es gab Programmänderungen, in dem ein Riesenslalom in Crans-Montana (5./6. Februar) und ein Slalom in Mürren (7.2.) gefahren wurden, an denen Schranz nicht teilnahm und somit auch in der Kombination nicht klassiert war. Die Abfahrt wurde als Zusatzrennen in Sugar Loaf am 18. Februar nachgeholt, wobei Schranz Rang 11 belegte<ref>«Schweizer wurden angepöbelt». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 6. Februar 1971, S. 13.</ref><ref>«Duvillard wagte alles und gewann». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 7. Februar 1971, S. 13.</ref><ref>«Ausklang in Mürren mit Sieg Augerts». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 9. Februar 1971, S. 14.</ref><ref>«Bei den Herren erfolglos». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 19. Februar 1971, S. 15.</ref>
Hahnenkammrennen
- 1958 – Nur Teilnahme im Riesenslalom mit Rang 5 am 17. Jänner<ref>Die Österreicher stark wie je zuvor. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 18. Jänner 1958, S. 10.</ref>
- 1959 – Rang 3 in der Abfahrt am 17. Jänner<ref>Enttäuschung in Kitzbühel: Die Ausländer siegen. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 18. Jänner 1959, S. 25.</ref>
- 1960 – Sieg im Riesenslalom am 15. Jänner<ref>Karl Schranz siegt, Erika Netzer Zweite. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 16. Jänner 1960, S. 10.</ref>
- 1961 – Sturz in der Abfahrt am 21. Jänner<ref>«Perillat in den Spuren Toni Sailers». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 22. Jänner 1961, S. 32.</ref>
- 1962 – Rang 15 in der Abfahrt am 20. Jänner, Rang 11 im Slalom und Rang 8 in der Kombination am 21. Jänner<ref>«Ein Franzosendebakel am Hahnenkamm». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 21. Jänner 1962, S. 32.</ref><ref>«Das Ende des Franzosenkomplexes». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 23. Jänner 1962, S. 12.</ref>
- 1963 – Rang 9 in der Abfahrt am 19. Jänner<ref>«Zimmermann siegt in Rekordzeit». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 20. Jänner 1963, S. 16.</ref>
- 1964 – 25./26. Jänner: Absage wegen Schneemangels
- 1965 – Rang 10 im Riesenslalom am 22. Jänner, Rang 13 in der Abfahrt am 23. Jänner, Rang 2 im Slalom und Rang 3 in der Kombination am 24. Jänner<ref>«Riesenslalom: Der Gegner schlägt zu». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 23. Jänner 1965, S. 12.</ref><ref>«L. Leitner siegt im Nebelmeer». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 24. Jänner 1965, S. 16.</ref><ref>«Jean Killys entfesselter Slalomstil». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 25. Jänner 1965, S. 12.</ref>
- 1966 – Sieg in der Abfahrt am 22. Jänner, Rang 4 im Slalom am 23. Jänner und Sieg in der Kombination<ref>«Ein Skisieg wie in alten Zeiten». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 23. Jänner 1966, S. 16.</ref><ref>«Erfolge auf Pisten nur Scheinblüte?» In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 25. Jänner 1966, S. 12.</ref>
- 1967 – Rang 8 in der Abfahrt am 21. Jänner und Rang 4 im Slalom am 22. Jänner sowie Rang 2 in der Kombination<ref>«Dieser Killy ist wirklich ein Superathlet!» In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 22. Jänner 1967, S. 16.</ref><ref>«Jean-Claude Killy, der Hexenmeister». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 24. Jänner 1967, S. 12.</ref>
- 1968 – Rang 4 in der Abfahrt am 20. Jänner, Rang 5 im Slalom und Rang 2 in der Kombination am 21. Jänner<ref>«Wieder ein Nenning-Triumph über Killy». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 21. Jänner 1968, S. 14.</ref><ref>«Alfred Matt stahl allen die Schau». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 23. Jänner 1968, S. 14.</ref>
- 1969 – Sieg in der Abfahrt am 18. Jänner<ref>«Erst nach Stunden war Schranz Sieger». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 19. Jänner 1969, S. 12.</ref>
- 1971 – Rang 3 im Riesenslalom am 16./17. Jänner<ref>«Karl Schranz verhinderte ein Debakel». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 18. Jänner 1970, S. 12.</ref>
- 1972 – Sieg in der Ersatzabfahrt (Kandahar Sestriere vom 18. Dezember 1971) am 14. Jänner<ref>«Geschlagene gratulierten spontan». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 15. Jänner 1972, S. 11.</ref>
- 1972 – Sieg in der Original-Abfahrt am 15. Jänner<ref>«Anzi gefährdete das Double von Schranz». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 16. Jänner 1972, S. 13.</ref>
Lauberhornrennen
- 1958 – wegen Erkrankung keine Teilnahme<ref>Der Abfahrtslauf vom Lauberhorn verkürzt (dritte Spalte). In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 10. Jänner 1958, S. 10.</ref>
- 1959 – Sieg in der Abfahrt am 10. Jänner<ref>Karl Schranz distanzierte die Weltelite. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 11. Jänner 1959, S. 25.</ref>
- 1960 – Abfahrt Rang 39; im Slalom nach Rang 9 im ersten Lauf ausgeschieden.<ref>1. Bogner, 2. Stiegler, 3. Zimmermann 2. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 10. Jänner 1960, S. 28.</ref><ref>«30. Lauberhornrennen in Wengen kein vollgültiger vorolympischer Test» sowie «Nebel und Schnee verfälschten das Abfahrtsrennen»; «Sport Zürich», Nr. 4 vom 11.1.1960, Seiten 1 und 2.</ref><ref>Nur jetzt nicht übermütig werden! In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 12. Jänner 1960, S. 10.</ref><ref>«Dreifacher Österreicher Sieg im Slalom»; «Sport Zürich», Nr. 4 vom 11. Jänner 1960, Seite 3.</ref>
- 1961 – Rang 3 Abfahrt am 14. Jänner (weiters Rang 11 im Slalom am 14. Jänner und Rang 7 in der Kombination)<ref>«Perillat deklassierte die Weltelite». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 15. Jänner 1961, S. 25.</ref><ref>«Der Generalangriff der Österreicher missglückte». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 17. Jänner 1961, S. 12.</ref>
- 1962 – Es gab nur den Slalom, in dem er durch Sturz ausschied.<ref>«ÖSV-Sportwart: „Geschlagen, nicht entmutigt“». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 16. Jänner 1962, S. 14.</ref>
- 1963 – Sieg in der Abfahrt am 12. Jänner; nach Rang 11 im Slalom am 13. Jänner gab es Rang 2 in der Kombination<ref>«Der große Triumph des Karl Schranz». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 13. Jänner 1963, S. 16.</ref><ref>«Karl Schranz verbummelte den Lauberhornsieg». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 15. Jänner 1963, S. 12.</ref>
- 1964 – Rang 2 im ersten Riesenslalom am 10. Jänner und Rang 3 im Slalom am 12. Jänner<ref>«Zimmermann vor Schranz». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 11. Jänner 1964, S. 12.</ref><ref>«Nennings Sieg hing an einem Faden». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 14. Jänner 1964, S. 12.</ref>
- 1965 – Rang 3 in der Abfahrt am 9. Jänner; Rang 7 im Slalom und Sieg in der Kombination am 10. Jänner<ref>«Sodat und Bleiner schlugen alle». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 10. Jänner 1965, S. 16.</ref><ref>«Schranz: Diesen Sieg brauchte ich». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 12. Jänner 1965, S. 12.</ref>
- 1966 – Sieg in der Abfahrt am 15. Jänner, Rang 5 im Slalom und Sieg in der Kombination am 16. Jänner<ref>«Karl Schranz: „Heute oder nie!“» In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 16. Jänner 1966, S. 16.</ref><ref>«Kidd riskierte alles – und verlor». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 18. Jänner 1966, S. 12.</ref>
- 1967 – Rang 14 in der Abfahrt am 14. Jänner, Rang 6 im Slalom und Rang 5 in der Kombination am 15. Jänner<ref>«Triumph des französischen „Ski total“». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 15. Jänner 1967, S. 12.</ref><ref>«Was kommt nach Messner und Schranz?» In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 17. Jänner 1967, S. 12.</ref>
- 1968 – Rang 2 in der Abfahrt am 13. Jänner<ref>«Gerhard Nennings totaler Triumph?» In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 14. Jänner 1968, S. 14.</ref>
- 1969 – Sieg in der Abfahrt am 11. Jänner<ref>«Karl Schranz siegte im Limbo-Stil». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 12. Jänner 1969, S. 12.</ref>
- 1970 – Rang 5 in der Abfahrt am 10. Jänner<ref>«Föhn verwehte Österreichs Hoffnungen». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 11. Jänner 1970, S. 12.</ref>
- 1971 – Rang 11 in der am Ersatzort St. Moritz ausgetragenen Abfahrt am 16. Jänner<ref>«Nur Wunder kann Schranz retten». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 17. Jänner 1971, S. 13.</ref>
Weitere Erfolge
- 1957 – »Mont-Lachaux-Trophäe« Crans-Montana: Sieg im Slalom am 13. März<ref>Der tägliche Sieg. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 14. März 1957, S. 10.</ref>
- 1957 – Zakopane: Sieg in der Abfahrt am 22. März, Ränge 2 im Riesenslalom am 23. März und in der Kombination am 24. März<ref>Wie immer: Ein österreichischer Skisieg. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 23. März 1957, S. 10.</ref><ref>Österreichische Skisiege; Spalte 4, unten, drittletzter Beitrag. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 24. März 1957, S. 25.</ref><ref>«Ein Wunder an Beständigkeit», letzter Absatz. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 26. März 1957, S. 10.</ref>
- 1958 – Sieg im Slalom in Garmisch-Partenkirchen am 11. Februar<ref>Schranz siegte in Garmisch. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 12. Februar 1958, S. 10.</ref>
- 1958 – Rang 2 im Slalom von Bad Wiessee am 13. Februar<ref>Rieder vor Schranz und Pravda. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 14. Februar 1958, S. 10.</ref>
- 1958 – Holmenkollen-Skiwoche: Siege in der Abfahrt am 13. März, im Slalom und damit in der Kombination am 15. März<ref>Schranz und Putzi Frandl siegten. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 14. März 1958, S. 10.</ref><ref>Schranz und Frandl Holmenkollensieger. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 16. März 1958, S. 28.</ref>
- 1959 – Rang 2 in der Abfahrt von Lenzerheide am 23. Jänner<ref>Molterer und Leitner siegen. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 24. Jänner 1959, S. 10.</ref>
- 1959 – Sieg im Slalom und in der Kombination von Davos am 24./25. Jänner<ref>Österreich gewann neun von dreizehn Rennen. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 27. Jänner 1959, S. 10.</ref>
- 1959 – Rang 2 Nachtslalom in Bad Wiessee am 9. Februar<ref>«Ludwig Leitner schlug Schranz». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 11. Februar 1959, S. 10.</ref>
- 1959 – Tre-Tre-Rennen in Madonna di Campiglio: Siege im Riesenslalom am 13. Februar und in der Abfahrt am 14. Februar, Rang 7 im Slalom am 15. Februar; Kombinationssieg<ref>«Der erste Bewerb an Karl Schranz». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 14. Februar 1959, S. 10.</ref><ref>«Schranz gewinnt auch das Abfahrtsrennen». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 15. Februar 1959, S. 25.</ref><ref>«Von allem blieb nur Schranz unberührt». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 17. Februar 1959, S. 10.</ref>
- 1961 – St. Ulrich: Rang 4 in der Abfahrt am 11. Februar, Rang 2 im Slalom und Sieg in der Kombination am 12. Februar<ref>Auch ohne Perillat – wieder Franzosensieg. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 12. Februar 1961, S. 28.</ref><ref>«Erfolge wie in den besten Tagen». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 14. Februar 1961, S. 12.</ref>
- 1961 – »Goldener Pflug vom Zettersfeld« in Lienz – Sieg im Riesenslalom am 17. Dezember<ref>«Keiner kämpfte wie Karl Schranz». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 19. Dezember 1961, S. 13.</ref>
- 1962 – Sieg in der Abfahrt von Cortina d’Ampezzo am 27. Jänner und Rang 3 im Slalom<ref>«Schranz trotzte der französischen Übermacht». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 28. Jänner 1962, S. 32.</ref><ref>«Die drei Überraschungen der Rennsaison». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 30. Jänner 1962, S. 12.</ref>
- 1962: – Megève: Sieg in der Abfahrt am 2. Februar, Rang 6 im Slalom und Sieg in der Kombination am 4. Februar<ref>«Der zweite Triumph von Karl Schranz». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 3. Februar 1962, S. 12.</ref><ref>«Ernst Falch fuhr einen vollkommenen Slalom». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 6. Februar 1962, S. 12.</ref>
- 1962: – Drei-Gipfel-Rennen in Arosa: Riesenslalom-Sieg am 23. März (ex aequo mit Willi Bogner) und erneute Siege am 24. und 25. März<ref>«Schranz gewann auch den dritten Lauf». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 27. März 1962, S. 11.</ref><ref>«Schranz und Bogner siegen». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 24. März 1962, S. 16.</ref>
- 1963: – 25./27. Jänner in Megève: Abfahrt Rang 3, Slalom Rang 5, Kombination Rang 3<ref>«Dieser Zimmermann ist unschlagbar!» In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 26. Jänner 1963, S. 12.</ref><ref>«Egon Zimmermanns zweiter Sieg». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 29. Jänner 1963, S. 12.</ref>
- 1965: – Rang 2 im Slalom und in der Kombination von Megève am 31. Jänner<ref>«Zwei zweite Plätze für Karl Schranz». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 2. Februar 1965, S. 12.</ref>
- 1965: – Alpencup in Davos: Rang 2 im Riesenslalom hinter Killy am 10. Februar und in der Abfahrt am 14. Februar hinter Pierre Stamos<ref>«Riesenslalom: Killy vor Karl Schranz». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 11. Februar 1965, S. 12.</ref><ref>«Nach Triumph: Streit um Alpencup». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 16. Februar 1965, S. 12.</ref>
- 1965 – Rang 3 im «Vail-Cup»-Slalom am 16. März und Sieg in der Abfahrt im «Harriman-Cup» in Sun Valley am 22. März<ref>«1. Nindl, 2. Schranz, 3. Digruber». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 18. März 1965, S. 12.</ref><ref>«Schranz vor Nenning». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 23. März 1965, S. 14.</ref>
- 1966 – Rang 2 im Riesenslalom um die «14. Brenner-Trophäe» in Gries am Brenner am 2. Jänner<ref>«Rückstand im Riesentorlauf». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 3. Jänner 1966, S. 12.</ref>
- 1966 – Rang 3 im Slalom beim »Silbertannen-Rennen« in Bad Hindelang am 5. Jänner<ref>Schranz hinter Kidd und Melquiond. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 6. Jänner 1966, S. 16.</ref>
- 1966 – Rang 6 im ersten großen Riesenslalom, der in zwei Durchgängen gefahren wurde, u. zw. am 28./29. Jänner in Megève sowie Sieg im Slalom am 30. Jänner<ref>«Tischhauser führt zur Halbzeit». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 29. Jänner 1966, S. 12.</ref><ref>«Schranz in Mégève wieder Sechster». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 30. Jänner 1966, S. 16.</ref><ref>«Schranz: „Nur harte Arbeit hilft!“» In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 1. Februar 1966, S. 11.</ref>
- 1966 – Rang 3 im Riesenslalom und Rang 2 im Slalom von Kranjska Gora am 19./20. Februar<ref>«Bleiners großer Sieg». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 20. Februar 1966, S. 16.</ref><ref>«Perillat gewann Gigantenduell». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 22. Februar 1966, S. 11.</ref>
- 1966: – Erster Sieger des von der Sportzeitung »L’Equipe« ausgeschriebenen Europacups; er kam auf 107 Punkte vor Guy Périllat 105, Jean-Claude Killy 88 und Bill Kidd 73<ref>«„Unentschieden“ gegen Frankreich». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 16. März 1966, S. 12.</ref>
- 1966 – Rang 2 in der Abfahrt von Stowe (Vermont) hinter Hans-Peter Rohr am 18. März<ref>«Stowe: Schranz Zweiter, Haas Dritte». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 19. März 1966, S. 12.</ref>
- 1966 – Sun Valley: «Fünfländertreffen» und «Bud Werner-Gedenkcup» am 24. bis 26. März: Rang 2 in der Abfahrt und im Slalom, Sieg im Riesenslalom, weiters auch Sieg im Riesenslalom im «Challenge Cup» am 27. März<ref>«Ein totaler Triumph im Abfahrtslauf». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 26. März 1966, S. 12.</ref><ref>«Karl Schranz nun auch Cupsieger». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 29. März 1966, S. 11.</ref>
- 1966 – Sieg im Riesenslalom am Stilfser Joch am 26. Juni<ref>«Teamwertung: SC Arlberg». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 28. Juni 1966, S. 11.</ref>
- 1967 – Rang 2 hinter Guy Périllat im nicht zum Weltcup zählenden Riesenslalom von Madonna di Campiglio am 4. Februar<ref>«Messner führt in der Kombination». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 5. Februar 1967, S. 14.</ref>
- 1967 – Rang 2 im Glocknerrennen (an zwei Tagen gefahrener Riesenslalom 20./21. Mai)<ref>«Glockner: Schranz, Schinegger». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 21. Mai 1967, S. 12.</ref><ref>«Meßner übertrumpfte Schranz». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 23. Mai 1967, S. 13.</ref>
- 1967 – «Kriterium des ersten Schnees» in Val-d’Isère: Rang 3 im Riesenslalom am 14. Dezember, Sieg in Slalom und Kombination am 15. Dezember<ref>«Nenning fiel die Uhr vom Handgelenk». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 15. Dezember 1967, S. 16.</ref><ref>«Karl Schranz wie in den besten Tagen». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 16. Dezember 1967, S. 14.</ref>
Auszeichnungen
- 1959,<ref>«Karl Schranz, bester Sportler des Jahres 1959». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 21. Jänner 1960, S. 10.</ref> 1962<ref>«1. Schranz, 2. Jahn, 3. Haas». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 4. Jänner 1963, S. 10.</ref> und 1970:<ref>«1. Schranz, 2. Gusenbauer, 3. Pfaff-Seibold». In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 23. Dezember 1970, S. 13.</ref> Österreichs Sportler des Jahres
- 1966, 1969 und 1970: Skieur d’Or
- 20. Juni 1970: Goldenes Ehrenzeichen des ÖSV<ref>Dr. Klee attackiert Brundage. In: Arbeiter-Zeitung. Wien, 21. Juni 1970, S. 11.</ref>
- 1980: Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
- 1988: Schranz erhielt in Wien in Beisein von FIS-Präsident Marc Hodler und dem Präsidenten des Österreichischen Olympischen Comités, Kurt Heller, durch den Präsidenten des IOC, Juan Antonio Samaranch, die Teilnehmermedaille überreicht. Der Arlberger betrachtete diese nachträgliche Geste „als Genugtuung und, dass er damals zu Unrecht hatte abreisen müssen.“ Anderseits sah er sich auch als „Wegbereiter für die neuen kommerziellen Olympischen Spiele“.<ref>Bildunterschrift in «Tiroler Tageszeitung» Nr. 286 vom 10./11. Dezember 1988, Seite 30; POS.: Mitte, unten</ref>
- 1998: Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich<ref>Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)</ref>
- 2008: Orden der Freundschaft
Veröffentlichungen
- Karl Schranz: Zweimal Weltmeister. Copress Verlag, München 1963
- Karl Schranz: Die Karl Schranz Skischule. Ueberreuter Verlag, Wien 1973, ISBN 3-8000-3122-1
- Karl Schranz: Mein „Olympiasieg“. Aufgezeichnet von Stefan König und Gerhard Zimmer. Herbig Verlag, München 2002, ISBN 3-7766-2308-X
Literatur
- Anton Tantner: Der „Schranz-Rummel“ von 1972. Geschichte, Sport, Krieg und Konstruktion von Nation. In: ZeitRaum. Zeitschrift für historische Vielfalt, Neue Folge, Heft 2/1995, S. 8–33; Volltext (PDF; 217 kB); Volltext bei anno.onb.ac.at (PDF)
- Florian Madl: Karl Schranz. Vom Sportidol zum Netzwerker: eine Biografie. Styria regional, Wien 2011, ISBN 978-3-7012-0055-9.
Weblinks
- Website von Karl Schranz
- Karl Schranz in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)
- Karl Schranz in der Datenbank von SKI-DB.com (englisch)
- Eintrag zu Karl Schranz im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)
- Vorlage:Olympedia
- Literatur von und über Karl Schranz im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schranz, Karl |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Skirennläufer |
| GEBURTSDATUM | 18. November 1938 |
| GEBURTSORT | St. Anton am Arlberg, Tirol |
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- Alpiner Skirennläufer (Ski-Club Arlberg)
- Weltmeister (Ski Alpin)
- Gesamtweltcupsieger im Ski Alpin
- Österreichischer Meister (Ski Alpin)
- Olympiateilnehmer (Österreich)
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1960
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1964
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1968
- Träger des Ordens der Freundschaft
- Träger des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich (1952)
- Sportler des Jahres (Österreich)
- Mitglied der Bruderschaft St. Christoph
- Österreicher
- Geboren 1938
- Mann