Ustermer Aa
| Ustermer Aa Aabach | ||||||||||||
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Ustermer Aa in Niederuster | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Gewässerkennzahl | CH: 607 | |||||||||||
| Lage | Schweizer Mittelland
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| Flusssystem | Rhein | |||||||||||
| Abfluss über | Glatt → Rhein → Nordsee | |||||||||||
| Quelle | aus dem Pfäffikersee 47° 20′ 22″ N, 8° 46′ 48″ O {{#coordinates:47,339513|8,77987|
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| Quellhöhe | 537 m ü. M.<ref name="CH_GS">Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)</ref> | |||||||||||
| Mündung | in den GreifenseeKoordinaten: 47° 21′ 6″ N, 8° 41′ 20″ O; CH1903: 694457 / 245292
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| Mündungshöhe | 435 m ü. M.<ref name="CH_GS">Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)</ref> | |||||||||||
| Höhenunterschied | 102 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | 9,4 ‰ | |||||||||||
| Länge | 10,9 km<ref name="CH_HADESTafel_13">Hydrologischer Atlas der Schweiz des Bundesamtes für Umwelt BAFU, Tafel_13</ref> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 62,75 km²<ref name="bafu">Topographische Einzugsgebiete der Schweizer Gewässer: Teileinzugsgebiete 2 km². Abgerufen am 8. September 2017.</ref> | |||||||||||
| Abfluss am Pegel Niederuster<ref name="awel">Aabach-Niederuster 1980–2016. (PDF) Stelle 554: monatliche Stichproben. In: Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft, Abteilung Gewässerschutz. Abgerufen am 9. August 2017.</ref> AEo: 62,7 km² Lage: 800 m oberhalb der Mündung |
NNQ (1984) MQ 1980–2016 Mq 1980–2016 HHQ (1984) |
130 l/s 1,62 m³/s 25,8 l/(s km²) 44,3 m³/s | ||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Wildbach | |||||||||||
Ausfluss aus dem Pfäffikersee | ||||||||||||
Die Ustermer Aa bzw. der Aabach (nicht zu verwechseln mit der Mönchaltorfer Aa) ist ein 10,9 Kilometer langer Bach im Kanton Zürich, der als Abfluss des Pfäffikersees (537 m ü. M.) beginnt und als Zufluss des Greifensees (435 m ü. M.) endet. Am Anfang fliesst die Aa bis Wetzikon nach Südosten, wendet sich dort nach Nordwesten, nimmt den Wildbach auf, durchquert den Oberustermer Wald im engen Aatal und fliesst durch Uster und bei Niederuster in den Greifensee.
Industriegeschichte
Die Ustermer Aa verliert auf ihrem kurzen Lauf 100 Höhenmeter und trieb daher schon im Mittelalter fünf Mühlen. Im 19. Jahrhundert wurde die Region entlang des Bachs zum Zentrum der Baumwollindustrie im Zürcher Oberland. 15 Spinnerei-Betriebe an ihrem Lauf machten sie zum «Millionen-Bach». Im 20. Jahrhundert fand dann eine Konzentration der Textilindustrie auf wenige Betriebe statt.<ref>Ueli Müller: Aa [Aabach]. In: Historisches Lexikon der Schweiz.</ref>
Industriekanal und Renaturierung
Zum Schutz vor Hochwasser wurde der Bach stark verbaut und kanalisiert. Aktuell werden Projekte realisiert, wodurch der Bachlauf renaturiert und mittels Fischtreppen und reduzierten Schwellen die Fischwanderung in der Aa ermöglicht werden soll. Zudem möchte die Stadt Uster die Parkanlagen entlang des Bachlaufs ausdehnen.<ref>Stefan Hotz: Ein begehrtes Gewässer. In: Neue Zürcher Zeitung. Nr. 77, 2. April 2014, S. 18.</ref> 2014 wurde die Stadt Uster für die Umwandlung des Aabachs vom Industriekanal in eine Parklandschaft mit dem Schulthess Gartenpreis des Schweizer Heimatschutzes ausgezeichnet.<ref>Danielle Fischer: Der Bach ist das Ziel Schulthess Gartenpreis 2014 | Espazium. 23. Juli 2014, abgerufen am 19. November 2023.</ref>
Siehe auch
Literatur
- Die industrielle Revolution im Zürcher Oberland. J. Hanser, 1985
- Der Industrielehrpfad Zürcher Oberland. H.-P. Bärtschi, 1994
Weblinks
- Verlauf des Aabachs auf dem Geoportal des Kantons Zürich
Einzelnachweise
<references />