Aabach (Greifensee)
Vorlage:Infobox Fluss Der Aabach (zur Unterscheidung von der gleichnamigen Ustermer Aa auch Mönchaltorfer Aa genannt) ist ein Bach im Schweizer Kanton Zürich. Er ist mit 11,2 Kilometer neben der Ustermer Aa einer der beiden Hauptzuflüsse des Greifensees.
Geographie
Verlauf
Die Mönchaltorfer Aa entspringt in Vorlage:Höhe Höhe im Feissiholz bei Herschmettlen nahe Bubikon. Der Oberlauf wird mit AlaubachVorlage:GeoQuelle bezeichnet. Der Bach fliesst auf seinem Weg nach Nordwesten durch Grüningen und Mönchaltorf und mündet dann in den Greifensee. Am Unterlauf bildet die Mönchaltorfer Aa die Grenze zwischen dem Gemeindegebiet von Mönchaltorf und Uster.
Der Oberlauf führt durch moorreiches Gebiet am Übergang zwischen Zürichsee und Greifensee. Er passiert das Laufenriet und das Itziker Riet, beides Flachmoore von nationaler Bedeutung.Vorlage:GeoQuelle Bei Grüningen hat sich die Mönchaltorfer Aa tief eingeschnitten und bildet den Graben auf der Südseite von Schloss und Städtchen. Etwas weiter tritt sie in die flache Ebene am Südende des Greifensees ein. Hier verläuft der Bach begradigt durch das heute landwirtschaftlich genutzte Gebiet, das bis zu den 1940er Jahren, als das Gossauerriet im Rahmen des Plans Wahlen melioriert wurde, noch ein grosses Feuchtgebiet war.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
In seinem Mündungsgebiet in den Greifensee bildet der Aabach ein weiträumiges Delta.
Einzugsgebiet
Das 51,14 km² grosse Einzugsgebiet der Mönchaltorfer Aa liegt im Zürcher Oberland und wird über die Glatt und den Rhein zur Nordsee entwässert.
Es besteht zu 17,5 % aus bestockter Fläche, zu 61,6 % aus Landwirtschaftsfläche, zu 19,7 % aus Siedlungsfläche und zu 1,3 % aus unproduktiven Flächen.
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Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt Vorlage:Höhe<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Zuflüsse
Vom Ursprung zur Mündung, die Namen und die Längen in Kilometer (km) nach dem GIS Zürich. Das Einzugsgebiet in Quadratkilometer (km²) und der mittleren Abfluss (MQ) in Liter pro Sekunde (l/s) nach dem Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung
Alaubach
- Feissiholzbach (rechts), 0,1 km
- Lanzacherbächli (links), 0,1 km
- Laufenrietbach (links), 0,8 km
- Oberrietbächli (links), 0,8 km
Aabach
- Schwabenwisbach (rechts), 0,9 km
- Chrummbach (links), 3,5 km, 2,73 km²
- Binzikerbach (links), 0,4 km, 0,32 km²
- Hüferenbach (links), 0,2 km
- Hetzbach (rechts), 0,5 km
- Heidenbach (links), 0,8 km
- Zelglibach (rechts), 2,2 km
- Jungholzbach (links), 2,1 km, 0,94 km²
- Chindismülibach (rechts), 4,9 km, 4,46 km²
- Gossauerbach (rechts), 4,9 km, 5,62 km², 140 l/s
- Schwobshofbach (links), 0,4 km
- Massholderenbach (links), 1,3 km
- Brandbach (Chessliwagbach) (links), 1,0 km
- Mettlenbach (links), 7,3 km, 13,95 km², 350 l/s
- Tüftalerbach (links), 5,9 km, 5,63 km², 150 l/s
- Widenrietbach (rechts), 1,0 km
- Bluntschlibach (links), 5,6 km, 2,75 km²
- Rällikerbach (links), 1,7 km
Hydrologie
Bei der Mündung der Mönchaltorfer Aa in den Greifensee beträgt ihre modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 1280 l/s. Ihr Abflussregimetyp ist pluvial inférieur,<ref>Vorlage:Literatur Abrufbar unter Vorlage:Internetquelle</ref> und ihre Abflussvariabilität<ref>Die Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert.</ref> beträgt 25.<ref name="bafu2" />
Natur und Umwelt
Im Delta am Mündungsbereich dehnt sich ein mit Schilf bewachsenes Moor aus, das von Riedikon im Osten bis zur Badeanstalt Egg im Westen reicht und ein Natur- und Vogelschutzreservat sowie die «Naturstation Silberweide»<ref> Vorlage:Webarchiv. Greifensee-Stiftung.</ref> beherbergt. Hier finden sich zahlreiche einheimische Amphibien- und Vogelarten. Unter anderem nisten im Aabachdelta Weissstörche.
Siehe auch
Weblinks
- Verlauf der Mönchaltorfer Aa auf dem GIS Zürich
Einzelnachweise und Anmerkungen
<references />