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Le Bonhomme

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Le Bonhomme
Diedolshausen
Datei:Blason de la ville de Le Bonhomme (68).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Colmar-Ribeauvillé
Kanton Sainte-Marie-aux-Mines
Gemeindeverband Vallée de Kaysersberg
Koordinaten 48° 10′ N, 7° 7′ OKoordinaten: 48° 10′ N, 7° 7′ O
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Höhe 644–1231 m
Fläche
Einwohner 744 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 68650
INSEE-Code 68044
Datei:Le Bonhomme, Eglise Saint-Nicolas.jpg
Dorfmitte mit Kirche Saint-Nicolas

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Le Bonhomme ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine französische Gemeinde mit 744 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Gemeindeverband Communauté de communes de la Vallée de Kaysersberg.

Geographie

Le Bonhomme liegt etwa 15 Kilometer südwestlich der Stadt Sainte-Marie-aux-Mines (dt. Markirch) und 25 km westnordwestlich von Colmar an der Mündung des Baches Bagenelles (dt. Beschbach) in die Béhine (dt. Bechine). Der 949 m hohe Col du Bonhomme (dt. Diedolshauser Pass) westlich der Gemeinde ist ein bedeutender Pass über die Vogesen, über den die Départementsstraße D 415 führt. Überragt wird das Dorf von der Ruine Burg Gutenburg (Burg Judenburg). Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Ballons des Vosges.

Datei:Le Bonhomme, Mairie 2.jpg
Mairie Le Bonhomme

Geschichte

Die ältere Geschichte des Dorfs ist eng mit derjenigen der Burgen Gutenburg und Honack verknüpft, die früher zusammen mit dem Dorf Diedolshausen und anderen Ortschaften zum Amt Hohnack oder Urbeis der Herrschaft Rappoltstein gehörten.<ref>Statistisches Büreau des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen: Die alten Territorien des Elsaß nach dem Stand vom 1. Januar 1648. In: Statistische Mittheilungen über Elsaß-Lothringen, Heft 27, Straßburg 1886, S. 59.</ref>

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Diedolshausen als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Rappoltsweiler im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Demographie

Bevölkerungsentwicklung bis zum Ende des Ersten Weltkriegs
Jahr Einwohner Anmerkungen
1793 1009 <ref name=EHESS>Le Bonhomme - statistische Angaben der Arbeitsgruppe für Demographie und Geschichte der École des hautes études en sciences sociales (EHESS), Frankreich</ref>
1821 1186 Dorf<ref>Johann Friedrich Aufschlager: Das Elsass. Neue historisch-topographische Beschreibung der beiden Rhein-Departemente, Zweiter Theil, Johann Heinrich Heitz, Straßburg 1825, S. 105, Ziffer 2.</ref>
1846 1215 <ref name=EHESS />
1861 1157 <ref name=OLex >Vollständiges geographisch-topographisch-statistisches Orts-Lexikon von Elsass-Lothringen. Enthaltend: die Städte, Flecken, Dörfer, Schlösser, Gemeinden, Weiler, Berg- und Hüttenwerke, Höfe, Mühlen, Ruinen, Mineralquellen u. s. w. mit Angabe der geographischen Lage, Fabrik-, Industrie- u. sonstigen Gewerbethätigkeit, der Post-, Eisenbahn- u. Telegraphen-Stationen u. geschichtlichen Notizen etc. Nach amtlichen Quellen bearbeitet von H. Rudolph. Louis Zander, Leipzig 1872, Spalte 69.</ref><ref name=EHESS />
1872 1166 am 1. Dezember, in 211 Häusern,<ref name=Stockert >C. Stockert, Das Reichsland Elsaß-Lothringen. Geographischer Leitfaden für die Höheren Lehranstalten, Friedrich Bull, Straßburg 1873, S. 52.</ref>
1880 1187 am 1. Dezember, auf einer Fläche von 2212 ha, in 199 Häusern, davon 1158 Katholiken und 29 Protestanten<ref>Statistisches Büro des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen (Hrsg.): Ortschafts-Verzeichniß von Elsaß-Lothringen. Aufgestellt auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1880. Friedrich Bull, Straßburg 1884, S. 74, Ziffer 888.</ref>
1885 1133 <ref name=Vwg >Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1890 1036 in 183 Wohnhäusern mit 259 Haushaltungen, davon 1012 Katholiken und 24 Protestanten<ref>Statistisches Büreau des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen: Die Bewegung der Bevölkerung in Elsaß-Lothringen, Druck von M. DuMont-Schauberg, Straßburg 1893, S. 72–73, Ziffer 1.</ref>
1910 1179 <ref name="MeyersGaz" >Diedolshausen, Landkreis Rappoltsweiler, Elsass-Lothringen, in: Meyers Gazetteer (mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Diedolshausen)</ref><ref>Der Kreis Rappoltsweiler im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. November 2022; abgerufen am 13. Februar 2026.</ref><ref name=Vwg />
Anzahl Einwohner seit Mitte des 20. Jahrhunderts
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2017
Einwohner 818 850 696 612 607 767 841 752

Sprache

Die Gegend um Lapoutroie ist eines der wenigen elsässischen Gebiete mit originär frankophoner Regionalsprache. Beim vom Aussterben bedrohten Welche (dt. Welsch) oder Vosgien handelt es sich um einen galloromanischen Dialekt aus der Gruppe der Langues d’oïl, der eng mit dem Wallonischen verwandt ist.

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 711–712.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Le Bonhomme – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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