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Zugbeeinflussungssystem S-Bahn Berlin

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Das Zugbeeinflussungssystem S-Bahn Berlin (ZBS) ist ein seit 2011 zum Einsatz kommendes, eigenständiges Zugbeeinflussungssystem, das von der DB Netz AG, der S-Bahn Berlin GmbH und Siemens Transportation Systems in Braunschweig entwickelt wurde.

Das ZBS dient der Überwachung des Fahr- und Bremsverhaltens des Triebfahrzeugführers bei Zug- und Rangierfahrten auf Strecken der S-Bahn Berlin. Es handelt sich um ein verdeckt arbeitendes punktförmiges Zugbeeinflussungssystem mit kontinuierlicher Geschwindigkeitsüberwachung.<ref name="TNB">Technische Netzzugangsbedingungen (2020), Entwurf. 20. August 2018, S. 59 ff. (fahrweg.dbnetze.com [PDF; 2,8 MB; abgerufen am 4. Januar 2019]).</ref> Es wird die bisherigen mechanischen Fahrsperren mit den systembedingt langen Gefahrpunktabständen bzw. Schutzabschnitten ablösen. Das ZBS ist technisch vom ETCS Level 1 abgeleitet, jedoch nicht kompatibel. Wie beispielsweise das Schweizer Euro-Signum/Euro-ZUB nutzt ZBS das im ETCS-Standard für nationale Anwendungen definierte Paket 44, das für ETCS-geführte Fahrzeuge keine Bedeutung hat.<ref>Gleis 3a: Fahrsperre und ZBS.</ref>

Die Umrüstung bei der S-Bahn Berlin sollte im Teilnetz Stadtbahn bis Ende 2020, im Teilnetz Nord-Süd bis Ende 2023 und im Teilnetz Ring bis Ende 2025 erfolgen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig S-Bahn Berlin GmbH – Fahrzeuge & Technik – Informationstechnik.] S-Bahn Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. Februar 2016: „Der Streckenabschnitt Köpenick – Erkner und der neue Begegnungsabschnitt Hegermühle zwischen Strausberg und Strausberg Nord werden im Dezember 2015 in Betrieb genommen. Die gesamte Umrüstung sollte im Teilnetz Stadtbahn bis Ende 2020, im Teilnetz Nord-Süd bis Ende 2023 und Teilnetz Ring bis Ende 2025 abgeschlossen werden. Ab Ende 2024 wird durch die Umrüstungsarbeiten zum Abschluss der ZBS-Einführung kein Linienbetrieb im System Fahrsperre mehr möglich sein.“  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.s-bahn-berlin.deVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Ende 2018 waren 181 km, Ende 2023 waren bereits 256 km mit ZBS ausgerüstet.<ref name="db-2020-04">Infrastrukturzustands- und -entwicklungsbericht 2023. (PDF) Leistungs- und Finanzierungs-Vereinbarung II. In: Eisenbahn-Bundesamt. Deutsche Bahn, April 2024, S. 119, abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref> Durch mehrjährige Verzögerungen am Nordkreuz verschiebt sich die Fertigstellung auf 2027 oder später.

Geschichte

Hintergrund und Vorgeschichte

Datei:Zugsicherung sbahn berlin.jpg
Streckenanschlag der bisherigen Fahrsperre

Die DB Netz AG setzte bei der Berliner S-Bahn bisher ein mechanisches, ebenfalls eigenständiges Zugbeeinflussungssystem mit sogenannten Bernauer Fahrsperren ein, das in den 1920er Jahren entwickelt wurde.<ref name="welt2008">Neue Sicherheitstechnik für die S-Bahn. In: Die Welt, 7. März 2008.</ref> Die Streckenanschläge, die an den Standorten der Hauptsignale stehen, sind dabei so weit vor einem Gefahrpunkt (einer Weiche, Zugschluss eines am Bahnsteig stehenden Zuges) positioniert, dass die mechanische Zwangsbremsung bei Überfahren des Haltsignals den Zug noch innerhalb der Schutzstrecke (bzw. Durchrutschweg hinter Bahnsteigsignalen) vom Haltsignal zum Gefahrpunkt sicher zum Stehen bringen kann. Die Sicherheit der Schutzstrecke basiert jedoch auf der Annahme einer Höchstgeschwindigkeit des Zuges an der Fahrsperre,<ref name="Ril 819.20">Richtlinie 819 „LST-Anlagen planen“. Modul 819.20 „Ausgestaltung der Sicherungsanlagen der gleichstrombetriebenen S-Bahnen Berlin und Hamburg“</ref> jedoch wird diese im bisherigen System nicht überwacht. Daher kann ein Triebfahrzeugführer beispielsweise durch unterlassenes Bremsen vor einem Bahnsteig fehlerhaft so schnell fahren, dass der bemessene Schutzabschnitt nicht ausreicht, was wiederholt zu Unfällen führte (insbesondere 2001<ref>21. Oktober 2001, Auffahrunfall am Ostkreuz, 10 Verletzte</ref> und 2002<ref>13. Mai 2002, Auffahrunfall am Hackeschen Markt, 13 Verletzte</ref>).

Das neue elektronische System soll das Sicherheitsniveau erhöhen. Das ZBS bedient sich einiger Elemente des auf europäischer Ebene standardisierten Zugbeeinflussungssystems ETCS Level 1, bei der die ZBS-Balisen technisch Eurobalisen sind, wodurch auch die fahrzeugseitige Technik aus erprobten, bisher für ETCS entwickelten Systemen abgeleitet werden kann. Da die Anforderungen im S-Bahn-Bereich völlig anders sind als bei der Fernbahn mit Mischbetrieb von schnellen Reise- und schweren Güterzügen, wurde auf eine Kompatibilität verzichtet.<ref name="sbahn2002" /> Da die Deutsche Bahn AG die S-Bahn Berlin als eigenständiges Bahnnetz betreibt, auf dem fast ausschließlich die eigenen Züge verkehren, war dieser Weg möglich.

Seit Mitte der 1990er Jahre – parallel zur Entwicklung des ETCS – wurde der Einsatz dieser Technik im Berliner S-Bahn-System geplant. Erste Versuche zur kontaktlosen Signalbildübertragung mittels Eurobalise führte die Siemens AG im Jahr 1995 auf dem S-Bahnhof Bundesplatz durch. Ein bereits als ZBS bezeichnetes Pilotprojekt folgte ab dem Jahr 2000 zwischen den Bahnhöfen Treptower Park / Köllnische Heide und Hermannstraße.<ref name="BVB-2019-05">Manuel Jacob: Elektronische Stellwerke bei der Berliner S-Bahn – Die Entwicklung in den ersten 25 Jahren. In: Berliner Verkehrsblätter. Nr. 5, 2019, S. 87 ff.</ref> Es wurde auf der InnoTrans 2002 der Öffentlichkeit vorgestellt.<ref name="sbahn2002"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ZBS Pilotprojekt der S-Bahn-Sicherungstechnik (Memento vom 9. Dezember 2008 im Internet Archive), Bericht der S-Bahn Berlin GmbH, 8. Oktober 2002</ref> Nach einem im August 2007 an Siemens erteilten Auftrag sollen nun 600 Fahrzeuge und 332 km Streckennetz ausgerüstet werden.<ref name="s-bahn_2010-06-23" /> Die geplanten, von Bund und Bahn getragenen Kosten belaufen sich auf 133 Millionen Euro. Der Auftrag wurde 2007 an Siemens vergeben.<ref name="sd-99-10-56">Neue Zugsicherung ZBS. In: Signal + Draht. Band 99, Nr. 10, 2007, S. 56.</ref>

Auf Strecken mit Mischbetrieb sind Streckenausrüstungen für ZBS und PZB vorhanden.

Umrüstungsphase

Planung

Im Jahr 2010 wurde geplant, ZBS schrittweise im Rahmen von 10 Jahren einzuführen, um die bisherige Sicherungstechnik abzulösen. Die Ausrüstung des 332 Kilometer langen S-Bahn-Netzes erfolgt in 20 Etappen. Dazu wird die Balisentechnik bei Neubauten elektronischer Stellwerke (ESTW) sogleich integriert. Strecken mit vorhandenen ESTW müssen umgerüstet werden. Die Gesamtkosten wurden mit 130 Millionen angegeben.<ref name="s-bahn_2010-06-23">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Deutsche Bahn entwickelt neues Zugsicherungssystem für Berliner S-Bahn – Ausrüstung des gesamten S-Bahn-Netzes in 20 Etappen.] S-Bahn Berlin – Pressemitteilung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Für jede Streckenetappe werden die dort eingesetzten S-Bahn-Züge rechtzeitig mit den erforderlichen Fahrzeuggeräten ausgestattet. Ab 2011 werden dazu 500 Fahrzeuge der Baureihe 481 mit ZBS ausgerüstet, für die Fahrzeugausrüstung sind bis 2015 bisher 29,8 Mio. Euro eingeplant.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.stefan-ziller.deAktuelle Betriebseinschränkungen S-Bahn Berlin – Hintergründe, Maßnahmen, Ausblick. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ) (PDF) Abschnitt Sonstige Technik Themen, S-Bahn Berlin GmbH, 6. Januar 2011</ref>

Der Untersuchungsausschuss des Berliner Senats wies 2010 auch darauf hin, dass ab 2017 an nahezu sämtlichen Fahrzeugen der Baureihen 480 und 485 wegen der zeitlichen Fälligkeit eine nach § 32 EBO vorgeschriebene Revision durchgeführt werden muss. Durch die Auffahrunfälle 2001 und 2002, bei denen Züge durch überhöhte Geschwindigkeit den Schutzabschnitt bzw. Durchrutschweg überlaufen konnten, wurde erwartet, dass für eine weitere Zulassung der Einbau des ZBS erforderlich sei. Auch wenn für die ersten Fälligkeiten ein Weiterbetrieb der Züge ermöglicht wurde, so galt es als unwahrscheinlich, dass diese Verlängerung mehr als drei Jahre erlaubt wird. Daher sollte ab 2018 und nicht später als 2020 das ZBS eine Zugangsvoraussetzung zum Streckennetz der S-Bahn Berlin sein. Aus wirtschaftlichen Gründen (die genannten Baureihen 480 und 485 müssten zur Revision auch neue Achswellen erhalten) sollte dies nur die Einheiten der Bestandsbaureihe 481 und die neuzubeschaffenden der Baureihe 483/484 betreffen.<ref>Peter Neumann: Zwangsbremsung bei zu hohem Tempo. Berliner S-Bahn führt neue Sicherungstechnik ein. In: Berliner Zeitung. 24. Juni 2010 (online).</ref><ref name="abschlussbericht">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Abschlussbericht des Arbeitskreises Fahrzeuge der Berliner S-Bahn (Kurzfassung).] (pdf; 173 kB) , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 7. Oktober 2011 (IFB-Bericht Nr. 2011/607410/728).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

In der Erwartung, dass die Umrüstung auf ZBS bis 2014 abgeschlossen werden könne, war die unveränderte Weiternutzung der Fahrsperren zunächst nur bis dahin erlaubt worden. Durch einen Antrag in jenem Jahr wurde dann die Übergangszeit bis 2025 verlängert.<ref name="migration2015">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bewilligung des ZBS-Migrationskonzeptes.] Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Regierung des Landes Berlin), , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Die S-Bahn darf nun doch schnell fahren.] Tagesspiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Der Zeitraum ergibt sich durch die Verzögerungen bei der Ausschreibung für das „Teilnetz Ring“. Einem möglichen neuen Betreiber wird dort gestattet, die Altbaureihen 480 und 485 (ohne ZBS) bis wenigstens 2023 noch nutzen zu können, bis sie durch eine neue Baureihe (mit ZBS) ersetzt werden.<ref name="migration2015" /><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Fahrgastsprechtag S-Bahn 2014.] bahninfo.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Entsprechend wurde auch die Planung der Etappen bei den Strecken angepasst. Die fernere Planung (Stand April 2016) umfasst die Ausrüstung bis 2020 im Teilnetz Stadtbahn (bis Spandau, bis Potsdam, bis Wartenberg, bis Ahrensfelde, bis Strausberg, bis Köpenick), die Ausrüstung bis 2023 im Teilnetz Nord-Süd (bis Blankenfelde, bis Wannsee, bis Hennigsdorf, bis Oranienburg, bis Bernau), und die Ausrüstung bis 2025 im Teilnetz Ring (Ringbahn, S21-Spitzkehre, bis Spindlersfeld, bis Schönefeld, bis Königs Wusterhausen).<ref name="db20160425" /> Die Arbeiten im Teilnetz Ring und Südost beginnen dabei zuletzt ab 2017.<ref name="db20160425" /> Für die Gesamtausrüstung des Streckennetzes werden 2000 Datenpunkte erwartet.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Die LZB im Kontext der Zugbeeinflussungssysteme der DB AG - Übersicht der bei der DB AG eingesetzten Systeme.] DB Netze, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;: „Die Gesamtausrüstung der 340 km Streckennetz der S-Bahn Berlin mit ca. 2000 Datenpunkten wird bis 2023 angestrebt.“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Der vorläufige Migrationsplan bis 2025 sah folgende Abschnitte vor: bis 2016 vom Karower Kreuz bis Bernau, von Rummelsburg bis Wuhlheide, bis 2017 von Hauptbahnhof bis Rummelsburg und Nöldnerplatz, auf dem Ring von Wedding bis Jungfernheide, bis 2018 ab Westkreuz bis Spandau, von Attilastraße bis Blankenfelde, Yorckstraße bis Wannsee, Bahnhof Strausberg, bis 2019 von Lichtenberg bis Ahrensfelde und Wartenberg, ab Westkreuz bis Potsdam, 2020 auf der Ostbahn von Biesdorf über Strausberg bis Strausberg Nord, bis 2021 von Gesundbrunnen bis Hennigsdorf und Pankow, bis 2022 ab Pankow bis Bergfelde, bis 2023 ab Bergfelde und Frohnau bis Oranienburg, der restliche Ring einschließlich Köllnische Heide, bis 2024 ab Ring bis Adlershof und Spindlersfeld, bis 2025 ab Adlershof bis Königs Wusterhausen und Flughafen.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig IGEB-Fahrgastsprechtag.] S-Bahn Berlin GmbH, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Seite 10: "Migrationsplan bis 2025").Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Der Einbau der Technik dauert teilweise sehr lange, da er zusammen mit anderen Arbeiten koordiniert werden muss, etwa dem jahrelangen Umbau am Ostkreuz oder der Herstellung einer Mehrgleisigkeit nach Potsdam. Zwischen der Verlegung von ZBS-Balisen und der Erneuerung von Lichtsignalen bis zur Inbetriebnahme können mehrere Monate, teils über ein Jahr liegen. Im Zuge der Probleme bei der Inbetriebnahme auf der östlichen Stadtbahn wurde die Störanfälligkeit untersucht, und sowohl für den Fahrbetrieb wie der Beschaffung von zusätzlichen Messgeräten neue Vorkehrungen getroffen.<ref name="offensive2018">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Leit- und Sicherungstechnik S-Bahn – Qualitätsoffensive S-Bahn PLUS.] Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Zuge der Ausrüstung am Biesdorfer Kreuz 2019 wurde bekannt, dass die Personalstärke für den Einbau und die Abnahme der ZBS-Technik grundsätzlich nur einen Einschichtbetrieb erlaubte, womit die Sperrungen zur Inbetriebnahme sich in dem großen Bereich über mehrere Wochen erstreckten.<ref name="baustellenkritik2019" />

Realisierung

Datei:Zwischensignal Bf Berlin-Westkreuz.jpg
Umrüstungsarbeiten auf das ZBS. Die Balisen sind noch abgedeckt. Am Signal der sich noch im Betrieb befindliche Streckenanschlag der Fahrsperre

Die grundsätzliche Eignung des Verfahrens wurde zunächst auf dem S-Bahn-Südring zwischen den Bahnhöfen Hermannstraße und Sonnenallee erfolgreich nachgewiesen.<ref name="s-bahn_2010-06-23" />

Die Inbetriebnahme des ersten Abschnitts war für den 24. Oktober 2011 auf der Berliner Nordbahn zwischen Hohen Neuendorf und Schönholz vorgesehen, konnte aufgrund von Problemen bei der Abnahme des ZBS jedoch zunächst nur mit Pendelbetrieb, halbiertem Fahrtenangebot sowie doppelt besetzten Führerständen erfolgen.<ref>Pressemitteilung: Ab Montag wieder S-Bahn-Verkehr zwischen Hohen Neuendorf und Schönholz. S-Bahn Berlin GmbH, 23. Oktober 2011, abgerufen am 30. Januar 2012.</ref> Mit Balisen ausgerüstet wurde tatsächlich nur der Bereich von Frohnau bis (ausschließlich) Schönholz, in Hohen Neuendorf verbleiben die Streckenanschläge bis zur Umrüstung der Strecke über den Berliner Außenring.

Im Februar 2014 ging das System im Streckenabschnitt zwischen Yorckstraße und Lichterfelde Süd (Anhalter Vorortbahn) sowie weiter nach Teltow Stadt in Betrieb.<ref>Ingo Priegnitz: Neues Zugbeeinflussungssystem für S-Bahn-Linie S25. In: sbahn.berlin. S-Bahn Berlin GmbH, 13. Februar 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Februar 2019; abgerufen am 27. Februar 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/sbahn.berlin</ref>

Mit Sanierung des Nord-Süd-Tunnels wurde auch der Streckenabschnitt zwischen der nördlichen Ausfahrt des Tunnels und Yorckstraße mit dem System ausgerüstet, welches am 4. Mai 2015 in Betrieb gegangen ist.<ref>Tunnel der S-Bahn ab 22 Uhr für vier Monate gesperrt. Berliner Morgenpost, 14. Januar 2015, abgerufen am 16. Januar 2015.</ref>

Beim teilweise zweigleisigen Ausbau des Streckenabschnitts zwischen Strausberg und Strausberg Nord wurde die neu errichtete Überleitstelle Hegermühle im November 2015 mit ZBS-Balisen ausgerüstet und zusammen mit einem neuen Elektronischen Stellwerk in Betrieb genommen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Neue Bahnbrücke über Garzauer Straße eingebaut.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;: „Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember … Von Freitag, 20. November, 22 Uhr, bis Montag, 30. November, … unter anderem auch spezielle Balisen für das moderne Zugbeeinflussungssystem S-Bahn Berlin (ZBS) .. Anschließend werden das neue Elektronische Stellwerk und die neue elektronische Zugsicherungstechnik ZBS in Betrieb genommen und getestet ..“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Am 13. Dezember 2015 ging auch auf der Frankfurter Bahn im Streckenabschnitt Wuhlheide – Erkner das neue ESTW inkl. ZBS in Betrieb; der davor liegende Abschnitt Rummelsburg – Karlshorst soll bis Ende 2016 folgen.<ref>Pressemitteilung:Technologiesprung für S-Bahn-Strecke nach Erkner. S-Bahn Berlin GmbH, 4. Dezember 2015, abgerufen am 4. Dezember 2015.</ref> Im Abschnitt Wuhlheide bis Ostkreuz wurde das neue ESTW inkl. ZBS zwischen März und August 2016 geplant.<ref name="Baubetriebsplanung2016">Große Baumaßnahmen im Netz der S-Bahn Berlin im Jahr 2016. (PDF) DB Netze, 20. August 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. November 2016; abgerufen am 1. September 2019.</ref> Die Inbetriebnahme ist für den Dezember 2016 mit einer Sperrung von Köpenick bis Ostkreuz geplant.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig S-Bahn-Linie S 3 bleibt auch weiterhin Großbaustelle – Für ein Jahr hält keine S-Bahn am Bahnhof Rummelsburg.] S-Bahn Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 31. Oktober 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/mobil.s-bahn-berlin.deVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

2016 wurde der westliche Abschnitt der Berliner Stadtbahn umgerüstet. Zwischen Friedrichstraße und Westkreuz sollten 379 ZBS-Balisen 127 Fahrsperren ersetzen. Der Abschnitt wurde dazu zwischen 8. Mai und 30. September 2016 in 82 Nächten (Nächte zum Montag bis Nächte zum Freitag) ab 21 Uhr gesperrt.<ref name="eri-2016-268" /> Für abschließende Tests wurde die Strecke von Friedrichstraße bis Grunewald und Olympiastadion vom 24. bis 30. Oktober gesperrt.<ref name="tagesspiegel-2016-10-30">Die Berliner S-Bahn fährt wieder Tagesspiegel vom 30. Oktober 2016</ref>

Der ZBS-Einbau sollte im Abschnitt Blankenburg bis Bernau bis zum 14. November 2016 erfolgen.<ref name="tagesspiegel-2016-10-30" />

Im Frühjahr 2016 waren rund 15 Prozent des Netzes mit ZBS ausgerüstet.<ref name="eri-2016-268">ZBS für die Berliner S-Bahn: 82 Nächte keine S-Bahn. In: Eisenbahn-Revue International. Nr. 6, 2016, S. 268.</ref><ref name="db20160425">Zugbeeinflussungssystem für die Berliner S-Bahn (ZBS). (PDF) Deutsche Bahn, 25. April 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Juni 2016; abgerufen am 28. Juni 2016.</ref> Die Ausrüstung der 500 Viertelzüge der Baureihe 481 verlief (Stand April 2016) planmäßig, die Abschluss des Einbaus der Fahrzeuggeräte war bis Jahresende 2016 vorgesehen.<ref name="db20160425" /> Seit Oktober 2016 konnten die Züge der BVG-Baureihe 480 bis zu deren Nachrüstung mit ZBS diese nicht mehr auf der Stadtbahn eingesetzt werden, da auf dieser seitdem nur noch Züge mit ZBS-Fahrzeuggeräten eingesetzt werden dürfen.<ref>Letzte Einsätze auf der Stadtbahn. In: eisenbahn-magazin. Nr. 12, 2016, ISSN 0342-1902, S. 35.</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Fahrgastsprechtag S-Bahn 2014.] bahninfo.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="stadtbahn480">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig S-Bahn-Baureihe 480 und 485 S5, 7, 75: Die letzte Fahrt von "Coladose" und "Toaster".] Berliner Kurier, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Züge der Baureihe 480 waren nach einem Brandvorfall schon seit Ende 2004 nicht mehr auf den Linien, die den Nord-Süd-Tunnel berühren, unterwegs, und auch die der Baureihe 485 wurden noch vor Beginn der Umbauarbeiten nicht mehr dort eingesetzt.<ref name="tunnel2009">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nach dem sechsten Brand ist die Nord-Süd-Bahn tabu "Toaster" darf nicht mehr im Tunnel fahren.] Berliner Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Direkt im Anschluss an die Ausrüstung mit ZBS auf dem westlichen Teil der Stadtbahn, begann im November das Umrüsten auf der östlichen Stadtbahn zwischen Friedrichstraße und Ostbahnhof.<ref name="tagesspiegel-2016-10-30" /> Geplant wurden hier Sperrungen am Wochenende bis Mai 2017.<ref name="Baubetriebsplanung2016" /> Die ZBS-Umstellung auf dem verbleibenden Abschnitt bis Ostkreuz sollten dann bis zum 24. Juli 2017 erfolgen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bahnhof Ostkreuz – Weitere Einschränkungen beim S-Bahn-Verkehr stehen bevor.] Berliner Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Arbeiten bis Ostbahnhof zogen sich dabei bis in den Juli 2017 hin.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 35 Abendsperrungen auf der östlichen Stadtbahn – Nachts wird ein modernes Zugbeeinflussungssystem eingebaut.] Deutsche Bahn, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Juli 2017: „wird die neue Technik … bis Ende Juli installiert.“  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/mobil.s-bahn-berlin.deVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das neue ESTW inkl. ZBS von Ostbahnhof bis Lichtenberg wurde für Juli/August 2017 geplant.<ref name="Baubetriebsplanung2016" /> Die Arbeiten bis Lichtenberg liefen seit wenigstens März 2017.<ref>Umbau Ostkreuz / ZBS Ostbahnhof Anwohnerinformation zu Nachtarbeiten. (PDF) Deutsche Bahn, 9. März 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. August 2017; abgerufen am 1. September 2019.</ref> Die Fertigstellung bis Lichtenberg erfolgte bis 21. August, ebenfalls mit Arbeiten auf der Strecke bis Karlshorst (über Rummelsburg), wo zwei Termine im Herbst noch offen sind.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ausgewählte Informationen zu Baumaßnahmen 2017.] Deutsche Bahn, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Juli 2017: „Umbau Ostkreuz: Ibn ESTW und ZBS, neuer Bz: Lichtenberg 21.07-21.08.2017 : Karlshorst 11.08.-21.08.2017 + 2 Wochenenden Herbst“  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/mobil.s-bahn-berlin.deVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Auch die Südringkurve an Ostkreuz ist seit ihrer Wiederinbetriebnahme Ende 2017 mit ZBS ausgestattet.<ref>Kurzmeldungen – S-Bahn. In: Berliner Verkehrsblätter. Nr. 4, 2018, S. 80.</ref>

Im August 2017 begannen die Bauarbeiten auf der Strecke von Blankenfelde bis Priesterweg. Die Ausrüstung des Bauabschnittes Priesterweg bis Lichtenrade erfolgte im April 2018, der restliche Abschnitt soll bis Dezember 2018 erfolgen.<ref>Anwohnerinformation zum Neubau des Elektronischen Stellwerks Marienfelde – 1. Baustufe Priesterweg-Lichtenrade bis April 2018. (PDF) Deutsche Bahn, 23. Juni 2017, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 1. September 2019.@1@2Vorlage:Toter Link/bauinfos.deutschebahn.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Die Inbetriebnahme ist Anfang Dezember 2018 erfolgt.<ref name="herbst2018" /><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig S2 Bauarbeiten.] Twitter, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;: „am 29.11. (Do) bereits ab 04 Uhr durchgehend bis 3.12. (Mo) ca. 1:30 Uhr kein S-Bahnverkehr zwischen #Blankenfelde und #Priesterweg. SEV mit Bussen wird eingerichtet.“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Der ZBS-Einbau auf dem Abschnitt zwischen Westend (ausschließlich) und Gesundbrunnen (ausschließlich) erfolgte im Oktober 2017.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Am nördlichen Ring wird vier Wochen lang gebaut.] S-Bahn Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Dieser Bereich ging am 30. Oktober 2017 in Betrieb und ist neben dem ZBS-System weiterhin mit mechanischen Fahrsperren ausgerüstet.<ref>Kurzmeldungen – S-Bahn. In: Berliner Verkehrsblätter. Nr. 11, 2017, S. 230.</ref>

Bis Mai 2018 erfolgte der Einbau zwischen Anhalter Bahnhof und Wannsee sowie bis August zwischen Westkreuz und Spandau.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bauen in der Region 2018: Bahn investiert in Qualität.] Deutsche Bahn, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs beginnen zwischen Anhalter Bahnhof und Wannsee ab März 2018, und zwischen Westkreuz und Spandau ab Juni 2018.<ref name="bauvorhaben2017-18">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bauvorhaben in der Region 2017.] S-Bahn-Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die ZBS-Ausrüstung von Anhalter Bahnhof bis Wannsee sollte am 22. Mai 2018 in Betrieb gehen, die von Westkreuz bis Spandau am 17. August 2018.<ref name="bauvorhaben-2-2018">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bauvorhaben in der Region 2018.] Deutsche Bahn, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Inbetriebnahme bis Spandau erfolgte im Januar 2019.<ref name="herbst2018">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bauvorhaben in der Region Herbst/Winter 2018.] Deutsche Bahn AG, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Vom 7. bis 17. Januar 2019: Ausfall der S3 und S9 zwischen Westkreuz und Spandau.] Berliner Woche, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Ab August 2018 begann der Einbau zwischen Westkreuz und Potsdam.<ref name="bauvorhaben2017-18" /> Im Zuge des Begegnungsabschnittes Potsdam-Babelsberg erfolgt eine erste Inbetriebnahme bis Potsdam im März 2019.<ref name="herbst2018" /> Weitere Sperrungen (zur Inbetriebnahme) sind im Abschnitt Westkreuz und Potsdam bis Anfang September 2019 vorgesehen.<ref name="baustellenplan2019">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Baustellenplan 2019: S-Bahn hängt den Osten ab.] Berliner Kurier, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="baustellenkritik2019">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig S-Bahn: Hier müssen sich Berliner auf Ausfälle durch Baustellen einstellen.] Berliner Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Auf dem Abschnitt Wartenberg bis Springpfuhl erfolgte der Einbau von August bis Oktober 2019 mit Beeinträchtigungen des Betriebs im Bereich Lichtenberg (mit Sperrungen ab Nöldnerplatz) bis Wartenberg, Wuhletal und Ahrensfelde.<ref name="baustellenplan2019" /><ref name="baustellenkritik2019" /> Die umfangreichen Vollsperrungen über mehrere Wochen wurden politisch heftig kritisiert.<ref name="baustellenkritik2019" /> Das elektronische Stellwerk Biesdorfer Kreuz ging im November 2019 in Betrieb, ebenso die ZBS-Streckenausrüstung zwischen Lichtenberg und Wartenberg bzw. Ahrensfelde.<ref>Kurzmeldungen – S-Bahn. In: Berliner Verkehrsblätter. Nr. 12, 2020, S. 255.</ref>

Seit Inbetriebnahme mehrerer elektronischer Stellwerke zwischen Biesdorfer Kreuz und Strausberg ist auch dieser Streckenabschnitt seit Februar 2021 mit dem Zugbeeinflussungssystem ZBS ausgerüstet.<ref>Ein toller Fortschritt. In: punkt 3. Nr. 3, 2021, S. 8 f. (online [abgerufen am 24. Februar 2021]).</ref>

Die Ausrüstung der Kremmener Bahn begann Anfang 2020,<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig ESTW Berlin-Schönholz – Hennigsdorf.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. April 2021.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und wurde wie geplant im Oktober 2021 in Betrieb genommen.<ref>Bauschwerpunkte 2021 im Überblick. In: punkt 3. Nr. 6, 2021, S. 5 (online [PDF; abgerufen am 4. April 2021]).</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig ESTW Berlin-Schönholz – Hennigsdorf / Bilder vom 25.10.2021.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bauflyer Schönholz ⇿ Hennigsdorf 03.10– 25.10.2021.] S-Bahn Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;: „In dieser Zeit wird das neue elektronische Stellwerk Tegel zusammen mit dem modernen Zugbeeinflussungssystem ZBS in Betrieb genommen.“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

2021 begann die Ausrüstung von Westend bis Hohenzollerndamm. Zur Inbetriebnahme wurde der Ring von Bundesplatz bis Westend im Oktober 2022 gesperrt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Aufbau und Inbetriebnahme ZBS, Brückenarbeiten in Bundesplatz.] S-Bahn Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Die Bauvorhaben im Bereich des Nordkreuzes zwischen Schönholz, Pankow, Nordbahnhof, Wedding und Prenzlauer Allee begannen im August 2021 und sollten ursprünglich bis Dezember 2023 abgeschlossen werden.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Veröffentlichung UVgO - Bekanntmachung Juni bis September 2021.] Deutsche Bahn, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Dies verzögerte sich jedoch bis 2024,<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig „Ein Kind des Ostens“: In Berlin erhalten alte S-Bahnen eine Schonfrist.] Berliner Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;: „weil die bisher für den Sommer geplante Umstellung des Nordkreuzes auf das Zugbeeinflussungssystem ZBS auf 2024 verschoben wurde.“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Baumaßnahmen zum Einbau von ZBS-Balisen im Bereich Nordkreuz begannen erst im Mai 2024.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bauvorhaben ZBS S4 Nord (Kabeltiefbau, Balisenmontage).] S-Bahn Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. Mai 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Inbetriebnahme des ESTW S4 Nord erfolgte im November 2024.<ref>S-Bahn Berlin: S-Bahn Berlin Bauinfo / Nordkreuz (S1, S2, S25, S26, S41, S42, S8, S85) auf YouTube, 12. Oktober 2024.</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Arbeiten an der Zugsicherungstechnik / ZBS S4 Nord, Inbetriebnahme, Abnahme, Messfahrten.] In: Bauen & Störung. S-Bahn Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. Oktober 2024: „21.10.-4.11.“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Inbetriebnahme das anschließenden Abschnitts von Pankow bis Bergfelde wurde zugehörig zurückgestellt. Die Plangenehmigung für das Projekt S8 Nord erfolgte im Februar 2023.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Plangenehmigung für das Vorhaben „ESTW S8 Nord (ESTW-A Arkenberge, ESTW-A Schönfließ F-Bahn)“.] Eisenbahn-Bundesamt (Deutschland), , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Az. 511ppc/035-2301#001).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das ESTW wird seit August 2024 aufgebaut.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Projekt: ESTW S8 Nord – Jahresrückblick 2024.] SPITZKE SE via Youtube, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Inbetriebnahme des ESTW „S8 Nord“ erfolgt im September 2025.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wo 2025 überall gebaut wird.] S-Bahn Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Gebündelte Arbeiten an nördlicher S2 und S8).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Projekt: ESTW S8 Nord – Update Juni 2025.] SPITZKE SE via Youtube, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;: „(5:43) Im August wollen wir die Inbetriebnahmesperrpause beginnen“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig S-Bahn Berlin Bauinfo / Nordkreuz (S1, S2, S25, S26, (S41/42), S8, S85).] S-Bahn Berlin via Youtube, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig ESTW S8 Nord, 2. Inbetriebnahmephase.] S-Bahn Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. August 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Die Bauarbeiten ab Birkenwerder, mit Erneuerung der Stellwerkstechnik von Frohnau bis Oranienburg, begannen im Mai 2022.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Informationsveranstaltung Erneuerung Stellwerkstechnik von Frohnau bis Oranienburg.] DB Netz AG, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im März 2024 ging das Gleisbildstellwerk Bi in Birkenwerder außer Betrieb und wurde dann vom ESTW Birkenwerder abgelöst. Das neue Stellwerk Oranienburg/Birkenwerder wurde im Mai 2024 in Betrieb genommen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig DB nimmt moderne Stellwerke Oranienburg und Birkenwerder in Betrieb und erneuert Gleise.] S-Bahn Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im Dezember 2025 gab es noch zwei alte Stellwerke, die 2026 durch ESTW ersetzt werden.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig S-Bahnchaos 2025: Bis zu 300 Störungen am Tag.] rbb24, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (7:24 Interview mit Alexander Kaczmarek).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Die Inbetriebnahme des ESTW Schöneweide war ursprünglich für 2025 vorgesehen.<ref>Ralf Drescher: Frühestens im Sommer gehen die Arbeiten am Sterndamm weiter. In: Berliner Woche. 9. Februar 2017 (berliner-woche.de).</ref> 2023 wurden die Planungen jedoch überarbeitet.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Schriftliche Anfrage Nr. 19/16752 vom 18.09.2023 über Stellwerke der S-Bahn-Berlin.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;: „Für die Erneuerung der Stellwerkstechnik – Neubau als Elektronisches Stellwerke (ESTW) sind folgende Zeithorizonte zum aktuellen Zeitpunkt angedacht: ° Stellwerk (Stw) Pankow-Heinersdorf (2025) ° Stw Blankenburg (2025) ° Stw Schönfließ (2025) ° Stw Karow-West (2025) ° Stw Hohen Neuendorf (2024) ° Stw Birkenwerder (2024) ° Stw Borgsdorf (2024) ° Stw Oranienburg (2024) ° Stw Baumschulenweg (2026) ° Stw Schöneweide Sw-N (2026) ° Stw Schöneweide Sw-S (2026) ° Stw Johannisthal (2026) ° Stw Grünauer Kreuz (2026)“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Auf dem Abschnitt Schöneweide bis Flughafen begannen die Bauarbeiten zur Vorbereitung von ZBS im September 2024.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wegen umfangreicher Bauarbeiten: Berliner S-Bahn streicht wochenlang Verbindungen zum Flughafen BER.] Tagesspiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Von April bis November 2025 erfolgten Wochenendsperrpausen von Köllnische Heide / Treptower Park bis Altglienicke / Grünau zur Ertüchtigung der Strecken.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Berlin-Schöneweide (ESTW S-Bahn).] DB Infra GO via Deutsche Bahn BauInfoPortal, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;: „Wir haben mit den Bauarbeiten im Herbst 2024 begonnen. Die Hauptbauleistungen finden 2025–2027 statt. .. Wir planen im Herbst 2025 einen Pressetermin“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Für 2026 sind fünf wochenlange Sperrungen vorgesehen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig title=Berlin-Schöneweide (ESTW S-Bahn).] DB Infra GO via Deutsche Bahn BauInfoPortal, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Stand Januar 2026 sollen die wesentlichen Bauarbeiten bis Ende 2027 abgeschlossen werden.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig S-Bahn im Südosten wegen Bauarbeiten unterbrochen: Das müssen Fahrgäste wissen.] Berliner Morgenpost, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Abschnitt Umrüstung Inbetriebnahme
Frohnau – Schönholz (a) 2011 Oktober 2011
Yorckstraße (a) – Teltow-Stadt 2014 Februar 2014
Yorckstraße – Nordbahnhof 2015 Mai 2015
Wuhlheide – Erkner 2015 Dezember 2015
Strausberg (a) – Hegermühle November 2015 Dezember 2015
Hauptbahnhof (a) – Westkreuz Mai 2016 Oktober 2016
Bernau – Blankenburg (a) 2016 November 2016
Rummelsburg (a) – Wuhlheide (a) 2016 Dezember 2016
Hauptbahnhof – Ostbahnhof November 2016 Juli 2017
Ostbahnhof (a) – Ostkreuz März 2017 August 2017
Ostkreuz – Lichtenberg (a) März 2017 August 2017
Ring: Westend (a) – Gesundbrunnen (a) September 2017 Oktober 2017
Warschauer Straße – Treptower Park (a) Dezember 2017
Priesterweg (a) – Lichtenrade August 2017 April 2018
Anhalter Bahnhof (a) – Wannsee (a) März 2018 Mai 2018
Bf Strausberg November 2018
Ostkreuz (a) – Rummelsburg Juli 2017 Dezember 2018
Lichtenrade (a) – Blankenfelde August 2017 Dezember 2018
Westkreuz (a) – Spandau Juni 2018 Januar 2019
Wannsee (a) – Potsdam August 2018 März 2019
Westkreuz (a) – Wannsee August 2018 September 2019
Lichtenberg – Wartenberg/Ahrensfelde August 2019 November 2019
Schönefeld (a) – Berlin Flughafen BER Januar 2020
Biesdorf – Strausberg Februar 2021
Schönholz (a) – Hennigsdorf Februar 2020 Oktober 2021
Ring: Westend – Hohenzollerndamm Oktober 2022
Hohen Neuendorf – Oranienburg Mai 2022 Mai 2024
Humboldthain – Schönholz/Pankow (Nordkreuz) August 2021 November 2024
Pankow-Heinersdorf – Bergfelde 2023 September 2025
Altglienicke – Schönefeld 2024 vsl. 2025
Ring Südost – Grünau/Altglienicke 2024 bis Ende 2027
Ring Südost – Spindlersfeld 2024 bis Ende 2027
Grünau – Königs Wusterhausen bis 2027 ?

(a) – ausschließlich

Einsatz der historischen Fahrzeuge im neuen System

Als die Ausrüstung der Strecken mit ZBS begann, waren alle historische Fahrzeuge wegen Fristablaufs, technischer Probleme sowie länger andauernden Wirkungen der „S-Bahn-Krise“ außer Betrieb und die Wiederinbetriebnahme schritt nur zögerlich voran. Ursprünglich genoss die Inbetriebnahme des Halbzuges der Baureihe ET 167 Priorität, später wurde aber einer der Viertelzüge zugunsten eines Viertelzuges der Baureihe ET 165 zurückgestellt, um den Einbau von ZBS-Fahrzeuggeräten bei beiden Baureihen zu erproben. Dafür wurde der im BVG-Letztzustand befindliche und somit mit einer 24-V-Kleinspannungsanlage ausgerüstete Viertelzug 475/875 605 ausgewählt<ref>Historische S-Bahn e. V. – 475/875 605 – Ein Stadtbahner im Dienst der BVG. Abgerufen am 6. Februar 2025.</ref>. Die betriebsfähig hergerichtete, aber noch nicht mit einer ZBS-Einrichtung ausgerüstete Garnitur absolvierte 2023 die ersten Weihnachtszugfahrten auf der Ringbahn, beginnend und endend jeweils in Grünau.

Bis zum August 2024 konnten beide Viertelzüge erfolgreich mit ZBS umgerüstet werden und erstmals wieder anlässlich der 100-Jahre-Jubiläumsfahrten auf der Wannseebahn und im Nord-Süd-Tunnel verkehren, am 22. September auch auf der Stadtbahn.

Als nächster Viertelzug soll der zweite ET 167 betriebsfähig hergerichtet werden, vorerst aber aus Finanzgründen ohne ZBS und damit nur als „Passviertel“ einsetzbar.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig ZBS-Statusupdate.] Historische S-Bahn e. V., , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wiederbelebung des Weihnachtszugs.] Historische S-Bahn e. V., , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Historische S-Bahn e. V.: Projekt ZBS - Der Einbau moderner Technik in die historische S-Bahn auf YouTube, 24. Mai 2024.</ref>

Funktion

Mit dem ZBS sollen die bisher eingesetzten mechanischen Fahrsperren der S-Bahn ersetzt werden, mit denen ein Fahrzeug erst nach erfolgter unzulässiger Vorbeifahrt am „Halt“ zeigenden Signal angehalten wird. Statt der bisherigen Fahrsperren wird ein System aufgebaut, das sich auf Balisen im Gleis abstützt, die von der ZBS-Einrichtung auf dem Fahrzeug gelesen und ausgewertet werden. Die im Augenblick erlaubte Geschwindigkeit wird dabei im Fahrzeug aus den Informationen der letzten Balisen und der seit dieser Balise zurückgelegten Wegstrecke errechnet.

Auf die Nutzung von unter ETCS Level 1 möglichen Euroloops wird verzichtet. Nach einem Haupt- oder Vorsignal in Stellung »Halt erwarten« wird mit verringerter Geschwindigkeit an das folgende Hauptsignal herangefahren, wobei für das Erreichen des Hauptsignal nicht eine Geschwindigkeit Null, sondern eine maximale Durchfahrgeschwindigkeit vorgegeben wird (Freigabegeschwindigkeit, siehe unten). Insbesondere auf den Stammstrecken mit ihrer Bündelung von Linien (in Berlin besonders die Stadtbahn-Strecke) tritt jedoch häufig der Fall auf, dass nach einem Signal in Stellung »Halt erwarten« das folgende Hauptsignal einen Fahrtbegriff zeigt. Anstatt der Euroloop-Infills wird stattdessen mit Aktualisierungsbalisen gearbeitet, um eine flüssige Fahrt zu ermöglichen.

Aufgaben des ZBS-Systems

Das Zugbeeinflussungssystem ZBS überwacht den Triebfahrzeugführer bei der Einhaltung folgender Aufgaben:<ref name="TNB" />

  • Beachtung haltzeigender Signale
  • Einhaltung der zulässigen Fahrzeuggeschwindigkeit
  • Einhaltung der zulässigen Streckengeschwindigkeit
  • Einhaltung der ab Hauptsignal geltenden Geschwindigkeit
  • Einhaltung von Geschwindigkeitsbeschränkungen
  • Einhaltung der Rangiergeschwindigkeit
  • Vermeiden von Rückrollen.

ZBS-Balisen

Datei:ZBS-Balise der Berliner S-Bahn.jpg
Aktuelle Balise

Balisen sind in Gleismitte auf den Schwellen in rechteckigen gelben Gehäusen befestigte Informationsträger. Die in der Balise enthaltenen Daten werden an den darüber fahrenden Zug übermittelt. Das ZBS nutzt sowohl Festdatenbalisen mit unveränderlichem als auch steuerbare Datenbalisen mit veränderlichem Dateninhalt. Überwiegend werden Balisengruppen aus zwei Balisen, einer Festdatenbalise und einer Transparentdatenbalise, eingesetzt. Die Festdatenbalise überträgt dabei immer gleichbleibende Daten zur Positionsbestimmung, die Transparentdatenbalise z. B. den veränderlichen Signalbegriff und fahrwegbezogene Daten. Beim ZBS überträgt eine Balisengruppe immer nur Daten für eine Fahrtrichtung, beim Überfahren in entgegengesetzter Richtung werden die Daten nicht beachtet.

Die Transparentdatenbalisen werden wie beim ETCS über ein Datenkabel durch eine Lineside Electronic Unit (LEU) angesteuert. Diese bezieht den gerade angezeigten Begriff des zugehörigen Signals durch Messung des Stromes der jeweiligen Signallampe (Halt- oder Fahrtbegriff) und bestimmt auf Basis dieser Informationen die entsprechenden Datentelegramme der Balise. Bei der Entwicklung war geplant, dass der Fahrtbegriff von Hl- oder Ks-Signalen abgegriffen werden kann, praktisch wurden bei der Realisierung alle alten Lichtsignale auf das Ks-Signalsystem umgerüstet.

Um die zulässige Geschwindigkeit auch an vorübergehenden Langsamfahrstellen überwachen zu können, begann im März 2020 eine Erprobungsphase der hierfür nötigen Komponenten und Prozessabläufe. Zum Einsatz kommen temporär einzubauende Balisen, die vor dem Einbau individuell programmiert werden. An kurzfristig einzurichtenden Langsamfahrstellen werden übergangsweise für höchstens fünf Tage sogenannte Sofortbalisen montiert, die die Einhaltung der Geschwindigkeit zumindest am Beginn der Langsamfahrstelle überwachen.<ref>Kurzmeldungen – S-Bahn. In: Berliner Verkehrsblätter. Nr. 3, 2020, S. 59.</ref>

Fahrzeugausrüstung

Datei:ZBS-Bediengerät S-Bahn Berlin.jpg
ZBS-Führerraumanzeige

Die Fahrzeugausrüstung basiert auf dem Siemens ZUB 242. Sie beinhaltet neben dem Balise Transmission Module (Balisenempfänger) auch eine Odometrie, die modulare Führerraumanzeige (MFA) und einen Bordrechner.

Die Führerraumanzeige stellt – anders als beispielsweise bei der Linienförmigen Zugbeeinflussung (LZB) – keine vollständige Führerstandssignalisierung dar, sondern zeigt lediglich die am nächsten Signal erlaubte Geschwindigkeit (Zielgeschwindigkeit) und die aktuelle Freigabegeschwindigkeit an.

Im August 2018 wurde bekannt, dass seit längerem eine hohe Anzahl an fahrzeugseitigen Störungen am ZBS auftrat, die den Fahrbetrieb negativ beeinflusste. Dies lag häufig an falsch-negativen Ergebnissen des ZBS-Selftest, der fahrzeugseitig immer beim Einstecken des Schlüssels ausgelöst wird. Insbesondere das Abziehen des Schlüssels beim Tf-Personalwechsel während eines Unterweghalts konnten den Fahrbetrieb länger unterbrechen und wurde ab August 2018 provisorisch unterbunden.<ref name="offensive2018" /> Um die fahrzeugseitigen ZBS-Störungen zu reduzieren, wurden ab Oktober 2019 Ringkernspulen als Filter für Störspannungen serienmäßig in alle Fahrzeuge der Baureihe 481 eingebaut, und die bereits im Betrieb befindlichen Fahrzeuge bis Juli 2020 nachgerüstet.<ref name="offensive2020">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Pünktlicher, zuverlässiger und schöner: Die Berliner Qualitätsoffensive S-Bahn PLUS geht weiter.] Deutsche Bahn, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Freigabegeschwindigkeit und Aufwertebalise

Beim ZBS werden die Informationen punktförmig über die Balisen übertragen. Das bedeutet, dass ein Zug nicht kontinuierlich, sondern immer nur an bestimmten Punkten Informationen erhält. Daher bekommt ein Zug, nachdem er an einem „Halt erwarten“ zeigenden Signal vorbeigefahren ist, keine Information, wenn das folgende Hauptsignal in der Zwischenzeit auf einen Fahrtbegriff gewechselt ist. Zur Wiederholung der Vorsignalisierung steht lediglich eine Aufwertebalise zur Verfügung, die zwischen zwei Signalen bzw. zwischen Vor- und Hauptsignal installiert werden kann.

Damit der Zug trotzdem weiterfahren kann, wird eine Freigabegeschwindigkeit (= maximal zulässige Weiterfahrgeschwindigkeit) übertragen, mit der der Lokführer am Hauptsignal vorbeifahren darf (natürlich nur, wenn für die Vorbeifahrt eine Zustimmung vorliegt). Die Freigabegeschwindigkeit wird so bemessen, dass der Zug bei unzulässiger Vorbeifahrt an einem haltzeigenden Signal sicher innerhalb der Schutzstrecke bzw. des Durchrutschweges (Weg zwischen Hauptsignal und Gefahrpunkt) zum Stehen kommt. Je kürzer diese Wegstrecke hinter einem Hauptsignal, desto geringer muss jedoch auch die Freigabegeschwindigkeit gewählt werden. Dies ist insbesondere auf Strecken mit dichter Zugfolge problematisch, da hier beispielsweise hinter Bahnsteigsignalen nur sehr kurze Durchrutschwege (wenige Meter) freigehalten werden. Auch hinter Signalen der freien Strecke werden nur kurze Schutzstrecken vorgesehen, was zu einer geringen Freigabegeschwindigkeit führt. Züge, die sich diesen Signalen in Haltstellung nähern, müssen, wenn das Signal inzwischen auf „Fahrt“ gewechselt ist (Signalaufwertung), noch bis zum Signal mit der geringen Freigabegeschwindigkeit fahren, was den Betriebsfluss stört. Die Freigabegeschwindigkeit beträgt maximal 40 km/h, in den oben beschriebenen Fällen mit kurzem Durchrutschweg sind jedoch auch Werte von nur 10 km/h möglich.<ref name="betrieb">Ril 483.0305 – Zugbeeinflussungsanlagen bedienen – Punktförmige Datenübertragungssysteme – Zugbeeinflussungssystem S-Bahn Berlin (ZBS). (PDF) DB Netz AG, 14. März 2019, abgerufen am 7. August 2022. (Betriebsvorschrift)</ref>

Durch die Installation einer Aufwertebalise wird der Betriebsfluss verbessert, wenn das Signal auf einen Fahrtbegriff wechselt, während sich der Zug noch zwischen ihm und dem rückgelegenen Signal befindet. Die Aufwertebalise sorgt dann durch einen zusätzlichen Datenpunkt dafür, dass die Überwachung beendet und die Geschwindigkeit erhöht werden darf, noch bevor der Zug das Hauptsignal erreicht hat. Das beschriebene lange langsame Zufahren auf ein inzwischen fahrtzeigendes Signal entfällt damit. Eine Aufwertebalise stellt eine Infill-Lösung mit punktförmiger Übertragung dar. Eine Infill-Lösung mit kontinuierlicher Übertragung wie der Euroloop bei ETCS Level 1 ist beim ZBS nicht vorgesehen. Nach geltendem Regelwerk sollen Aufwertebalisen daher insbesondere an Bahnsteigen mit weit vom Bahnsteigsignal entfernten Halteplätzen, Strecken mit dichter Zugfolge sowie vor Signalen, die regelmäßig erst spät in Fahrtstellung gelangen (aufgewertet werden, z. B. Nachrücksignale) vorgesehen werden.<ref name="strecke">Ril 819.1361 – ZBS – Zugsicherung der S-Bahn Berlin – Bestimmungen für die Streckenausrüstung</ref>

Zugfolgezeit

Wegen der Möglichkeit einer Vorsignalbeeinflussung und aufgrund der damit erforderlichen Aufwertebalisen sind deutlich mehr Balisen als Streckenanschläge erforderlich. Letztere gibt es nur an Hauptsignalstandorten. Teilweise werden dreimal mehr Balisen als Streckenanschläge eingebaut.<ref name="eri-2016-268" /> Dies sind in der Umbauphase vorwiegend Aufwertebalisen, die Schutzabschnitte werden dabei meist nicht gekürzt. Gemeldet wurde, dass man bei Umbauten auf der Stadtbahn die herkömmliche Zugfolgezeit durchaus von 2½ auf 1½ Minuten verringern konnte, dieses jedoch noch vor der Realisierung von ZBS.<ref name="eri-2003-147">Probleme bei Stadtbahnsanierung. In: Eisenbahn-Revue International. Nr. 4, 2003, ISSN 1421-2811, S. 147.</ref> Soweit keine Verkürzung der Abschnitte stattfindet, bewirkt ZBS keine wesentliche Veränderung der Zugfolgezeiten.

Vorlage:Hinweisbaustein

Im Vergleich der Realisierung der Zugfolge mit LZB bei der S-Bahn München kann man deren Werte nicht erreichen. Dort erreicht man auf der Stammstrecke eine theoretische Zugfolgzeit von 96 Sekunden, mithin maximal 37 Zugpaare, und im Fahrplan realisiert werden davon maximal 30 Zugpaare je Stunde. Bei der S-Bahn Berlin wurden vor der Inbetriebnahme von ZBS zeitweise 7 Zugpaare je 20 Minuten angeboten,<ref>Zusatzverkehr der S-Bahn Berlin auf der Stadtbahn. In: Punkt 3. Nr. 16, 2015, S. 13 (archive.org [PDF; 5,3 MB; abgerufen am 4. Januar 2023]).</ref> rechnerisch also 21 Zugpaare je Stunde. Mit der Inbetriebnahme von ZBS auf der Stadtbahn 2018 war keine Erhöhung der Zugfolge angekündigt, Politiker forderten eine leichte Erhöhung auf 8 Zugpaare je 20 Minuten.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Umgang mit der S-Bahn-Ausschreibung.] Die Linke Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;: „Wenn Mitte 2018 die Bauarbeiten am Ostkreuz beendet und vier Gleise zwischen Ostbahnhof und Ostkreuz zur Verfügung stehen, sollen weiterhin nur 6 Züge in 20 Minuten die Stadtbahn befahren und die S75 am Ostbahnhof enden. Die schon heute in der Normalverkehrszeit überfüllten S-Bahn-Züge auf der Stadtbahn bezeugen den Bedarf nach kürzerer Zugfolgezeit. 8 Züge in 20 Minuten über die gesamte Stadtbahn, also alle 2 bis 3 Minuten ein Zug, sind notwendig und technisch möglich.“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Damit erreichte man 80 % der Kapazität von 10 Zugpaaren je 20 Minuten in München.

Vorteile, Nachteile und Vergleich mit ETCS

Der Verzicht auf eine kontinuierliche Datenübertragung, wie z. B. dem abschnittsweise verlegten Euroloop des ETCS Level 1 oder der Funk-Übertragung über GSM-R wie etwa beim Level 2, verringert zwar die Kosten, führt aber zu einer geringeren Streckenkapazität. Mit der Übernahme der bisherigen Durchrutschwege in die Gestaltung der Fahrtüberwachung ist ein schrittweiser Umbau der Strecken möglich, bei der die LEUs wahlweise mit dem ehemaligen Fahrtsignal verbunden werden können (Prüfen der Signallampenströme) oder mit den Ausgabesignalen des elektronischen Stellwerks verknüpft werden. Die Einführung kann daher in den Rahmen anderer Wartungs- und Modernisierungsaufgaben eingebunden werden.

Erweiterungen und Anpassungen der Betriebsverfahren sind im ZBS zukünftig leichter umsetzbar als der Umbau der bisherigen elektromechanischen Systeme. Das ZBS basiert bis auf die obersten Schichten der Software durchgängig auf ETCS-Komponenten. Fahrtrechner, die für ETCS entwickelt worden sind, können durch Softwareanpassung für den Betrieb im ZBS erweitert werden. Da die DB Netz AG die Strecken der S-Bahn Berlin als eigenständiges Bahnnetz betreibt, auf dem bislang ausschließlich Züge der S-Bahn Berlin GmbH verkehren, konnte eine zum allgemeinen Bahnnetz inkompatible Lösung gewählt werden. Dieses stellt jedoch eine Zugangshürde dar, die durch die Harmonisierung der europäischen Bahnen auf ETCS eigentlich abgeschafft werden sollten. Tatsächlich hat die Stadt Berlin sich nach dem Beschluss zum neuen Zugbeeinflussungssystem entschieden, dass der Betrieb eines Großteils des S-Bahn-Netzes ausgeschrieben werden soll.<ref>Gleis 3a: ZbZbA: Zugbeeinflussungssystem S-Bahn Berlin</ref>

Ein automatisierter Fahrbetrieb ist für ZBS nicht vorgesehen. Für die Neubaustrecke der S25 nach Stahnsdorf wird die Doppelausrüstung mit „ATO over ETCS“ entsprechend der Ergebnisse des Testbetriebs der S-Bahn Hamburg geplant.<ref name="teltow2024">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Projektvorstellung i2030 – S25 Süd.] Deutsche Bahn, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;: „Untersuchung der Streckenausrüstung sowohl konventionell mit ZBS (Zugsicherungssystem Berliner S-Bahn) sowie als Studie für automatisierten Betrieb; ATO over ETCS Level 2 (automatischer Zugbetrieb in Verbindung mit dem Europäischen Zugsicherungssystem ETCS)“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Inbetriebnahme ist für frühestens 2032 vorgesehen.<ref name="teltow2024" />

Weblinks

Einzelnachweise

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ASFA (Spanien) | ALSN (ehemalige UdSSR) | ATB (Niederlande) | ATC (Japan, Schweden, USA) | AWS (Großbritannien) | Crocodile: RS, DAAT, Memor, Memor II+ (Frankreich, Belgien, Luxemburg) | CTCS (China) | EBICAB (Schweden, Norwegen, Portugal, Bulgarien) | EVM (Ungarn) | GW ATP (Großbritannien) | Indusi, PZB (Deutschland, Österreich, Rumänien, Nachfolgestaaten Jugoslawiens, Israel) | Integra-Signum (Schweiz) | JKV (Finnland) | KLUB-U (Russland) | KVB (Frankreich, Großbritannien) | LS (Tschechien) | LZB (Deutschland, Österreich, Spanien, Schweiz) | Mirel (Slowakei) | PTC (USA) | Pulse Code Cab Signaling (USA) | IIATS (USA) | RS4 Codici, RS9 Codici, SCMT (Italien) | SELCAB (Spanien) | SHP (Polen) | TBL (Belgien) | TPWS (Großbritannien) | TVM (Frankreich, Großbritannien, Belgien, Südkorea) | ZBS (S-Bahn Berlin) | ZSI-90, ZSI-127, ZSL-90, ZST-90 (Schmalspur Schweiz) | ZUB 121 (Schweiz, Spanien) | ZUB 122, ZUB 262 (Deutschland für Neigetechnik-Züge) | ZUB 123 (Dänemark)

ETCS (europäisches Zugbeeinflussungssystem) | CBTC (U-Bahnen weltweit)

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