Zaessingue
| Zaessingue | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Blason de la ville de Zaessingue (68).svg | ||||||
| Staat | Datei:Flag of France.svg Frankreich | |||||
| Region | Grand Est | |||||
| Département (Nr.) | Haut-Rhin (68) | |||||
| Arrondissement | Mulhouse | |||||
| Kanton | Brunstatt-Didenheim | |||||
| Gemeindeverband | Saint-Louis Agglomération | |||||
| Koordinaten | 47° 37′ N, 7° 22′ O
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| Höhe | 338–412 m | |||||
| Fläche | – | |||||
| Einwohner | 375 (1. Januar 2023) | |||||
| Bevölkerungsdichte | – Einw./km² | |||||
| Postleitzahl | 68130 | |||||
| INSEE-Code | 68382 | |||||
| Website | www.zaessingue.fr | |||||
| Datei:Zaessingue, Mairie-école.jpg Bürgermeisteramt und Schulgebäude | ||||||
Zaessingue ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine französische Gemeinde mit 375 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Mulhouse, zum Kanton Brunstatt-Didenheim und zum Kommunalverband Saint-Louis Agglomération.
Geografie
Die Gemeinde Zaessingue liegt im Sundgau, rund 20 Kilometer südlich von Mülhausen und zwölf Kilometer östlich von Altkirch. Die D 419, einst als strategische Verbindung zwischen den Festungen Hüningen und Belfort als Höhenstraße angelegt, lässt den Ort rechts liegen. Zaessingen liegt im lössbedeckten Sundgauer Tertiärhügelland im Bereich der unter der Lössdecke lagernden Sundgauschotter. Diese sind die Hinterlassenschaft einer einst (im Pliozän und Altpleistozän) über Doubs, Saône und Rhône zum Mittelmeer entwässernden Ur-Aare. Unter den die (oberen) Talhänge bildenden Sundgauschottern liegen die sandig-mergeligen Schichten der oligozänen Elsässer Molasse (Molasse alsacienne).
Nachbargemeinden von Zaessingue sind Rantzwiller im Norden, Kœtzingue im Nordosten, Magstatt-le-Haut im Osten, Helfrantzkirch im Südosten, Jettingen im Süden, Franken im Südwesten sowie Wahlbach im Westen.
Geschichte
Seit dem Neolithikum besiedelt. Ersterwähnung 1222 als „Zaissingen“. Aus diesem Jahr ist eine Adelsfamilie von Zässingen dokumentiert. Die Ortsnamenendung -ingen deutet auf eine frühe Entstehung bereits zur Zeit der alemannischen Landnahme. Bis 1324 gehörte der Ort zur Grafschaft Pfirt und kam dann durch die Heirat der Johanna von Pfirt mit Albrecht II. von Österreich an Habsburg. Mit dem Übergang der elsässischen Besitzungen der Habsburger an die französische Krone im Westfälischen Frieden kam Zässingen 1648 an Frankreich.
Seit dem 13. Jahrhundert hatten Kirchen wie die Leonhardskirche und die Peterskirche in Basel sowie die Johanniter in Mülhausen Besitzungen in Zässingen.
Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Zässingen als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich (Kreis Mülhausen, Bezirk Oberelsaß).<ref name="Gemeindeverzeichnis">Kreis Mülhausen. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Januar 2023; abgerufen am 17. Februar 2026.</ref> Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden die Einwohner im September 1939 in den Südwesten Frankreichs evakuiert (Département Gers). Nach dem Waffenstillstand im Juni 1940 war eine Rückkehr möglich. Zaessingue wurde zum Ende des Zweiten Weltkriegs am 21. November 1944 durch Truppen der 1. französischen Armee unter General de Lattre de Tassigny von der Naziherrschaft befreit. Dies geschah im Zuge der Offensive der Alliierten gegen den von den Deutschen hartnäckig verteidigten Brückenkopf Elsass (poche de Colmar).
| Jahr | 1910 | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | 2017 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 307<ref name="Gemeindeverzeichnis" /> | 199 | 205 | 224 | 240 | 248 | 257 | 295 | 378 |
Sehenswürdigkeiten
- Das Schiff der den Heiligen Petrus und Paulus geweihten Kirche in Zaessingue wurde 1763 gebaut. Chor, Turm und Sakristei stammen aus dem Jahr 1772. Im Innenraum stehen die Statuen der beiden Schutzheiligen. Der Hauptaltar aus dem 19. Jahrhundert ist mit Gemälden der Geburt und der Auferstehung geschmückt. Das Taufbecken aus dem Jahr 1614 weist gemeißelte Blumenmotive auf. Die Orgel von Jean Francois Verschneider aus dem Jahr 1881 ist noch im originalen Zustand.
- Das Rathaus- und Schulgebäude wurde 1847 im sachlichen Stil der Louis-Philippe-Zeit errichtet.
- 1 rue de Wahlbach, gegenüber der Kirche, ein typisches Sundgauhaus mit traufseitiger Laube, das Geländer mit geschwungenen Andreaskreuzen. Wetterdächlein an der Giebelseite, Krüppelwalm.
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Literatur
- Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 1170–1171.
Weblinks
Nachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Attenschwiller | Baldersheim | Bantzenheim | Bartenheim | Battenheim | Berrwiller | Blotzheim | Bollwiller | Brinckheim | Bruebach | Brunstatt-Didenheim | Buschwiller | Chalampé | Dietwiller | Eschentzwiller | Feldkirch | Flaxlanden | Folgensbourg | Galfingue | Geispitzen | Habsheim | Hagenthal-le-Bas | Hagenthal-le-Haut | Hégenheim | Heimsbrunn | Helfrantzkirch | Hésingue | Hombourg | Huningue | Illzach | Kappelen | Kembs | Kingersheim | Knœringue | Kœtzingue | Landser | Leymen | Liebenswiller | Lutterbach | Magstatt-le-Bas | Magstatt-le-Haut | Michelbach-le-Bas | Michelbach-le-Haut | Morschwiller-le-Bas | Mülhausen | Neuwiller | Niffer | Ottmarsheim | Petit-Landau | Pfastatt | Pulversheim | Ranspach-le-Bas | Ranspach-le-Haut | Rantzwiller | Reiningue | Richwiller | Riedisheim | Rixheim | Rosenau | Ruelisheim | Saint-Louis | Sausheim | Schlierbach | Sierentz | Staffelfelden | Steinbrunn-le-Bas | Steinbrunn-le-Haut | Stetten | Uffheim | Ungersheim | Village-Neuf | Wahlbach | Waltenheim | Wentzwiller | Wittelsheim | Wittenheim | Zaessingue | Zillisheim | Zimmersheim Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein