Witzmannsmühle
Witzmannsmühle Markt Dürrwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(23)&title=Witzmannsm%C3%BChle 49° 6′ N, 10° 25′ O
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| Höhe: | 434–446 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 23 (2017)<ref name="Dürrwangen"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91602 | |||||
| Vorwahl: | 09856 | |||||
Witzmannsmühle ist ein Gemeindeteil des Marktes Dürrwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Witzmannsmühle liegt in der Gemarkung Haslach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Weiler liegt am rechten Ufer der Sulzach dem Weiler Angerhof gegenüber und ist von Acker- und Grünland mit vereinzeltem Baumbestand umgeben. Die Staatsstraße 2220 führt nach Matzmannsdorf (4 km nordöstlich) bzw. nach Dinkelsbühl zur Bundesstraße 25 (7,5 km südwestlich). Die Kreisstraße AN 53 führt am Angerhof vorbei nach Dentlein am Forst (4,6 km nördlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Haslach zur AN 41 (0,8 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Durch den Ort verlief die Fraischgrenze, die sich an der Straße Dinkelbühl-Bechhofen orientierte. Nördlich der Straße war das ansbachische Oberamt Feuchtwangen zuständig. Dort befand sich eine Mahl- und Schneidmühle, die die Reichsstadt Dinkelsbühl als Grundherrn hatte. Südlich der Straße war das ansbachische Oberamt Wassertrüdingen zuständig. Dort befand sich eine Wirtschaft mit Zollstätte, die das oettingen-spielbergische Oberamt Dürrwangen als Grundherrn hatte.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Witzmannsmühle (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Wizmannsmühl. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 195 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 275.)</ref> Die Fraisch wurde auch vom Oberamt Dürrwangen beansprucht, die Reichsstadt Dinkelsbühl wollte sie auf ihrem Anwesen geltend machen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 4 Anwesen. Grundherren waren das Oberamt Dürrwangen (1 Wirtschaft mit Zollhaus, 2 Halbhöfe) und die katholische Kirchenpflege der Reichsstadt Dinkelsbühl (1 Mühle).<ref name="N476">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 476f.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort teils dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen, teils dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.<ref name="N563">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 563.</ref>
Infolge des Gemeindeedikts wurde Witzmannsmühle 1809 dem Steuerdistrikt Dürrwangen und der Ruralgemeinde Halsbach zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 532.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde sie in die neu gebildete Ruralgemeinde Haslach umgemeindet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 537.</ref> Am 1. Mai 1978 wurde Witzmannsmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dürrwangen eingegliedert.<ref name="N563"/><ref>Dürrwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 15. April 2025.</ref>
Baudenkmal
- Haus Nr. 9: Ehemalige Mühle, ehemals erdgeschossiger Putzbau des 18. Jahrhunderts, Aufstockung und Satteldach 1844.<ref>Denkmalliste für Dürrwangen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Zur Lieben Frau (Dorfkemmathen) gepfarrt.<ref name="N476"/> Die Katholiken sind nach St. Peter und Paul (Halsbach) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Witzmannsmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 275 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 15). Deutscher Kunstverlag, München 1962, DNB 451450930, S. 231.
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Witzmannsmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Witzmannsmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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