Im Ersten Weltkrieg diente er unter anderem im Alpenkorps,<ref>James Lucas: Das Reich. The Military Role of the 2nd SS Division. London 1981, ISBN 0-304-35199-7, S. 214.</ref> wurde am 18. August 1915 zum Hauptmann befördert und kommandierte bei Kriegsende ein Bataillon. Nach dem Krieg schloss er sich dem Westfälischen Freikorps von Pfeffer an und kämpfte im Baltikum sowie im Ruhrgebiet. Krüger wurde dann in die Vorläufige Reichswehr übernommen und Chef der MG-Kompanie des III. Bataillons im Reichswehr-Schützen-Regiment 13 in Paderborn. Auf eigenen Wunsch schied er im Dezember 1920 aus dem aktiven Dienst.
Krüger absolvierte dann von Sommer 1921 an zunächst eine Banklehre bei der Privatbank Vogler in Halberstadt und arbeitete anschließend bis 1925 als Bankkaufmann bei der Reichsbankstelle Halberstadt.
1935 trat er in die SS-Verfügungstruppe (SS-Nummer 266.184) ein und wurde mit der Aufstellung des 2. Bataillons der SS-Standarte „Germania“ betraut. Später lehrte er an der SS-JunkerschuleBad Tölz.<ref>Gregory L. Mattson: SS-Das Reich. The Story of the Second SS Division 1939–45. Staplehurst 2002, ISBN 1-86227-144-5, S. 180.</ref> Zum 1. Mai 1937 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 3.995.130).<ref>Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/23600554</ref> Als Erster Generalstabsoffizier (Ia) der SS-Polizei-Division nahm er am Westfeldzug teil, bevor er im August/September 1940 an die SS-Junkerschule Bad Tölz zurückkehrte, von wo er wiederum im Oktober 1940 ins SS-Führungshauptamt nach Berlin wechselte.
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern<ref>Veit Scherzer: Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs. 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 479.</ref>
Dermot Bradley (Hrsg.), Andreas Schulz, Günter Wegmann: Die Generale der Waffen-SS und der Polizei. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang. Band 2: Hachtel–Kutschera. Biblio Verlag, Bissendorf 2005, ISBN 3-7648-2592-8, S. 610–618.