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SS-Standartenführer

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Datei:Bundesarchiv Bild 101III-Bueschel-056-21A, Russland, Hermann Fegelein.jpg
Hermann Fegelein mit Dienstgradabzeichen eines SS-Standartenführers (1942)

SS-Standartenführer (kurz: Staf; Ansprache: Standartenführer) war ein Dienstgrad innerhalb der Schutzstaffel (SS). Bis zum 20. Februar 1931 bezeichnete er den Führer einer SS-Standarte. Danach wurde innerhalb der SS zwischen der Dienststellung (I) und dem Dienstgrad (II) unterschieden: So war ein Standartenführer (I) aktiv mit der Führung einer Standarte und ein Standartenführer (II) mit anderweitigen Aufgaben im Bereich der Stabsoffiziere beauftragt. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurden die Unterscheidungsmerkmale I und II schrittweise fallengelassen, ohne dass sich etwas an den an ihnen gekoppelten Eigenschaften änderte.

Während in der Allgemeinen SS ein militärisches Äquivalent fehlte, entsprach der Standartenführer der Verfügungstruppe bzw. in der aus dieser entstandenen Waffen-SS dem Rang eines Oberst. Dort wurde dieser überwiegend als Regimentsführer eingesetzt, konnte aber auch im Stab der übergeordneten Strukturen der Waffen-SS eingesetzt werden.

Rangfolge und Insignien

Dieser SS-Rang war dem SA-Standartenführer gleichgestellt, auch dem damaligen Oberst, und war niedriger als der SS-Oberführer der Waffen-SS. Die Schulterstücke eines Obersts wurden ausschließlich in den Verbänden der Waffen-SS bzw. ihrer Vorgängerorganisationen bei Unterstellung unter das Heer getragen, erstmals beim Einmarsch in Österreich 1938. Die Unterlage der Schulterstücke war in der für Offiziere der Waffen-SS festgelegten Waffenfarbe gehalten. Im Zuge der Dienstgradangleichung wurde der Rang den Obersten der Schutzpolizei, der Gendarmerie und der Gemeindepolizei, Ministerialräten der Polizeiverwaltung, Polizeipräsidenten und Regierungs- und Kriminaldirektoren der Sicherheitspolizei (Gestapo und Kripo) verliehen.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref><ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Bei den im Artikel beigefügten Abbildungen werden die Rangabzeichen oder Dienstgradabzeichen gezeigt, die als Schulterstücke, aber auch als Kragenspiegel oder Kragenpatte, getragen wurden. Die ab Standartenführer aufwärts nunmehr spiegelgleichen Kragenspiegel mit dem Rangabzeichen wurden an der feldgrauen Uniformjacke der Waffen-SS oder der grauen Feldbluse getragen.

Bis Kriegsende 1945 erreichten 621 SS-Angehörige den Rang eines „SS-Standartenführers“.<ref>Anm.: Zunächst als Fortsetzungsreihe von Oktober 1966 bis November 1967 in der Zeitschrift Der Spiegel erschienen. Siehe: Heinz Höhne: Der Orden unter dem Totenkopf. Die Geschichte der SS. 1. Auflage, Siegbert Mohn Verlag, Gütersloh 1967, S. 141. (Nachdruck: Verlag Bassermann, München 2008, ISBN 978-3-8094-2255-6).</ref> Ersternannter SS-Standartenführer<ref>Personalabteilung RF SS: SS-DAL. Stand 1. Oktober 1934. Birkner vorm. Hermes, München 1934, S. 4 f.</ref> war 1928 Kurt Wege, mit Zuständigkeit für Berlin-Brandenburg und Mecklenburg.<ref>Beate Behrens: Mit Hitler zur Macht. Aufstieg des Nationalsozialismus in Mecklenburg und Lübeck 1922–1933. Verlag Neuer Hochschschulschriftenverlag, Rostock 1998, ISBN 3-929544-52-0, S. 117.</ref>

Dienstgrad
niedriger:
SS-Obersturmbannführer

SS-Standartenführer
(Staf)
höher:
SS-Oberführer
Datei:Friedrich von Reitzenstein (SS).jpg
Freiherr Friedrich von Reitzenstein. Nach 1934.<ref>Friedrich von Reitzenstein war der Schwiegersohn des Friedrich von Heimburg.</ref>
Datei:Stammblatt Friedrich von Reitzenstein.jpg
Stammblatt Freiherr Friedrich von Reitzenstein.

Bekannte SS-Standartenführer

(Nach Rangdienstalter. Stand November 1944. Spätere Beförderungen/Degradierungen vorbehalten.)<ref>SS-Personalamt (Hrsg.): Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP. (SS-Oberst-Gruppenführer - SS-Standartenführer). Stand vom 9. November 1944. Reichsdruckerei, Berlin 1944, S. 33 ff. Reprint: Priv. Institut für Deutsche Phaleristik und Militärgeschichte, Osnabrück 2016. ISBN 978-3-95868-060-9. Vgl. {{#if: {{#if: | {{#invoke:TemplUtl|faculty|{{{suffix}}}}} }}

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Siehe auch

Weblinks

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Einzelnachweise und Anmerkungen

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