Wahlkreis Germersheim
| Wahlkreis 51: Germersheim | |
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| Wahlkreisnummer | 51 |
| Wahlberechtigte | 44.765 |
| Wahldatum | 22. März 2026 |
| Wahlbeteiligung | 67,9 % |
Wahlkreisabgeordneter
| |
| Name | Tobias Baumgärtner |
| Partei | CDU |
| Stimmanteil | 28,6 % |
Der Wahlkreis Germersheim (Wahlkreis 51) ist ein Landtagswahlkreis in Rheinland-Pfalz. Er umfasst seit 2021 die verbandsfreien Gemeinde Germersheim und die Verbandsgemeinden Bellheim, Lingenfeld und Offenbach an der Queich.<ref>https://www.wahlen.rlp.de/de/ltw/bekwkr/</ref>
Wahlkreishistorie
Zur Landtagswahl von 1991 wurde das Wahlrecht in Rheinland-Pfalz reformiert. Hatte es zuvor als reines Listenwahlrecht fungiert, so wurde fortan – wie bei Bundestagswahlen und Landtagswahlen der meisten anderen Bundesländer – in ein Zweistimmenwahlrecht umgeändert, bei dem ein Teil der Abgeordneten direkt über Wahlkreise gewählt wird. Der Wahlkreis Germersheim umfasste zunächst die verbandsfreien Städte Germersheim und Wörth am Rhein sowie die Verbandsgemeinden Bellheim, Hagenbach, Jockgrim, Kandel und Rülzheim. Auf diese Weise deckte er damals fast den gesamten namensgebenden Landkreis Germersheim ab; lediglich die Verbandsgemeinde Lingenfeld wurde dem benachbarten Wahlkreis Landau in der Pfalz zugeschlagen.
Aufgrund des überdurchschnittlichen Bevölkerungswachstum wechselte bereits zur Landtagswahl 2006 die Verbandsgemeinde Kandel in den Wahlkreis Südliche Weinstraße. Dennoch blieb der Wahlkreis Germersheim sehr einwohnerreich. Im Zuge einer grundlegenden Neueinteilung der Landtagswahlkreise innerhalb der Südpfalz erhielt er zur Landtagswahl 2021 deshalb einen kompletten Neuzuschnitt. Die Stadt Wörth sowie die Verbandsgemeinden Hagenbach, Jockgrim und Rülzheim wechselten daraufhin in den neu geschaffenen Wahlkreis Wörth am Rhein, während der Wahlkreis Germersheim im Gegenzug vom Wahlkreis Landau die Verbandsgemeinden Offenbach und Lingenfeld erhielt. Durch erstere umfasst er damit erstmals ein Gebiet jenseits des namensgebenden Landkreises.
Bis 2016 war der Wahlkreis fest in der Hand der CDU. 1991, 1996 und 2001 siegte jeweils Manfred Kramer, 2006 Thomas Gebhart und 2011 sowie 2016 Martin Brandl. 2021 fiel das Direktmandat jedoch an Markus Kropfreiter von der SPD. Er siegte mit insgesamt lediglich vier Stimmen Vorsprung auf den CDU-Kandidaten Tobias Baumgärtner.<ref>Markus Kropfreiter als Wahlsieger bestätigt. In: Die Rheinpfalz - Germersheimer Rundschau. 19. März 2021, abgerufen am 19. März 2021.</ref> Zum einen war es das knappste Resultat, das je bei einer rheinland-pfälzischen Landtagswahl zur Erlangung eines Direktmandats erzielt wurde, zum anderen waren die 27,2 % das niedrigste prozentuale Ergebnis eines Direktkandidaten, der in diesem Bundesland bei einer Landtagswahl ein Direktmandat errang. 2026 holte ihn die CDU zurück, bei den Zweitstimmen waren jedoch SPD und AfD vorne.
Wahl 2026
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Bei der Landtagswahl 2026 vom 22. März 2026 entfielen im Wahlkreis auf die einzelnen Wahlvorschläge: Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme
Wahl 2021
Für die Landtagswahl 2021 traten folgende Kandidaten an:<ref>Zusammenfassung der zugelassenen Wahlkreisvorschläge für die Wahl zum 18. Landtag Rheinland-Pfalz am 14. März 2021. Abgerufen am 6. März 2021.</ref><ref>https://wahlen2021.rlp.de/de/ltw/wahlen/2021/ergebnisse/4510000000000.html</ref>
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Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme
Ursprünglich stellte auch die Partei Die Linke mit Jürgen Strantz einen Wahlkreiskandidaten für die Landtagswahl auf, dieser verunglückte jedoch am 15. Februar 2021 tödlich. Die Partei kündigte an, keinen Ersatzkandidaten aufzustellen, sodass die Wahl im betroffenen Wahlkreis nachgeholt werden muss.<ref>Linken-Politiker stirbt bei Unfall: Landtagswahl im Wahlkreis Germersheim muss nachgeholt werden - SWR.de</ref>
Wahl 2016
Bei der Landtagswahl 2016 umfasste der Wahlkreis die verbandsfreien Gemeinden Germersheim und Wörth am Rhein sowie die Verbandsgemeinden Bellheim, Hagenbach, Jockgrim und Rülzheim und somit den größten Teil vom Landkreis Germersheim.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz – Beschreibung der rheinland-pfälzischen Wahlkreise zur Landtagswahl am 27. März 2011 ( vom 5. September 2012 im Internet Archive) (PDF; 620 kB)</ref>
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Die Ergebnisse der Wahl zum 17. Landtag Rheinland-Pfalz vom 13. März 2016: Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme
Martin Brandl (CDU) zog als direkt gewählter Abgeordneter in den Landtag ein, über die Landesliste Barbara Schleicher-Rothmund (SPD) und Matthias Joa (AfD). Für Schleicher-Rothmund rückte 2018 Katrin Rehak-Nitsche nach.
Wahl 2011
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Die Ergebnisse der Wahl zum 16. Landtag Rheinland-Pfalz vom 27. März 2011:
Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme
- Direkt gewählt wurde Martin Brandl (CDU)<ref name="wahlergebnisse2011" />
- Barbara Schleicher-Rothmund (SPD) wurde über die Landesliste (Listenplatz 13) in den Landtag gewählt.<ref name="landesliste2011"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz – Landtagswahl 2011: Gewählte Bewerberinnen und Bewerber ( vom 11. März 2016 im Internet Archive)</ref>
Wahl 2006
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Ursprünglich gehörte auch die Verbandsgemeinde Kandel zum Wahlkreis, diese wurde mit der Landtagswahl 2006 dem Wahlkreis Südliche Weinstraße zugeordnet.
Die Ergebnisse der Wahl zum 15. Landtag Rheinland-Pfalz vom 26. März 2006:
Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme
- 2006 wurde Thomas Gebhart (CDU) direkt gewählt, aufgrund seiner Wahl in den Deutschen Bundestag legte er sein Landtagsmandat 2009 nieder. Sein Nachfolger im Landtag wurde zum 28. Oktober 2009 Martin Brandl.<ref name="wahlergebnisse2006" />
- Barbara Schleicher-Rothmund (SPD) wurde über die Landesliste (Listenplatz 26) in den Landtag gewählt.<ref name="landesliste2006"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz – Gewählte Bewerberinnen und Bewerber – 2006 ( vom 7. März 2016 im Internet Archive)</ref>
Wahl 2001
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Die Ergebnisse der Wahl zum 14. Landtag Rheinland-Pfalz vom 25. März 2001:
Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme
Wahl 1996
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Die Ergebnisse der Wahl zum 13. Landtag Rheinland-Pfalz vom 24. März 1996:
Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme
Wahl 1991
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Die Ergebnisse der Wahl zum 12. Landtag Rheinland-Pfalz vom 21. April 1991:
Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme
Wahlen seit 1996
| Partei | 1996 | 2001 | 2006 | 2011 |
|---|---|---|---|---|
| SPD | 39,5 % | 43,4 % | 45,6 % | 37,1 % |
| CDU | 38,3 % | 39,5 % | 34,6 % | 35,9 % |
| FDP | 6,0 % | 4,4 % | 6,7 % | 3,6 % |
| GRÜNE | 6,8 % | 4,1 % | 3,6 % | 12,7 % |
| DIE LINKE | – | – | – | 2,5 % |
| REP | 6,4 % | 4,2 % | 3,6 % | 2,1 % |
| ödp | 1,6 % | 0,8 % | 0,7 % | 0,8 % |
| FREIE WÄHLER | – | 1,7 % | 0,8 % | 2,7 % |
| WASG | – | – | 2,1 % | – |
| NPD | 0,3 % | 0,6 % | 0,8 % | 1,1 % |
| Sonstige | 1,1 % | 1,3 % | 1,5 % | 1,5 % |
| Wahlberechtigte: | 74.347 | 76.727 | 68.033 | 69.144 |
| Wahlbeteiligung: | 73,3 % | 64,2 % | 57,8 % | 60,6 % |
- Anmerkung
Die Werte für das Jahr 2001 entsprechen den Vergleichszahlen zur Wahl 2006; die Werte in der Tabelle des Landeswahlleiters für das Jahr 2001 weichen davon geringfügig ab, weil 2001 zum Wahlkreis Germersheim auch die Verbandsgemeinde Kandel gehörte.<ref name="wahlergebnisse2006" />
Bisherige Abgeordnete
Direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises seit 1991 waren:
| Wahl | Name | Partei | Erststimmen |
|---|---|---|---|
| 21. April 1991 | Manfred Kramer | CDU | |
| 24. April 1996 | Manfred Kramer | CDU | |
| 25. März 2001 | Manfred Kramer | CDU | 43,1 % |
| 26. März 2006 | Thomas Gebhart | CDU | 42,8 % |
| 27. März 2011 | Martin Brandl | CDU | 40,2 % |
| 13. März 2016 | Martin Brandl | CDU | 35,5 % |
| 14. März 2021 | Markus Kropfreiter | SPD | 27,2 % |
| 22. März 2026 | Tobias Baumgärtner | CDU | 28,6 % |
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Wahlkreise 1951–1967 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7
Wahlkreise 1971 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
Wahlkreise 1975–1987 1 | 2 | 3 | 4
Aktuelle Wahlkreise 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52