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Vickers Vanguard

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Hersteller Vickers-Armstrongs (Aircraft) Ltd.
20. Januar 1959

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bis 1962

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44

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Die Vickers Vanguard war ein viermotoriges Turboprop-Passagierflugzeug für Kurz- und Mittelstrecken der Vickers-Armstrongs (Aircraft) Ltd. Es wurde ab 1959 als Nachfolgemodell der Vickers Viscount kurz vor dem Aufkommen der großen Passagierjets in Dienst gestellt und daher vom Markt kaum wahrgenommen. Die Vanguard war das letzte große europäische Passagierflugzeug mit Propellerantrieb. Nach dem Bau von 44 Maschinen wurde 1963 die Produktion eingestellt.

Geschichte

Entwicklung

Datei:CF-TKE 2 V952 Vanguard Air Canada YYC 01JUN67 (5641197105).jpg
Vickers 952 Vanguard CF-TKE der Air Canada (1967)

Bereits zwei Jahre vor der Einführung der Vickers Viscount beschäftigte sich im Jahre 1951 die Planungsabteilung der British European Airways (BEA) mit einem Nachfolgemodell. Während bei den anfänglichen Projekten noch zahlreiche Bauteile der Viscount Verwendung finden sollten, war das 1953 erarbeitete Projekt 900 eine grundlegende Neukonstruktion. Das Pflichtenheft der BEA sah 93 Passagierplätze oder eine Nutzlast von 9525 kg vor. Das Startgewicht des von vier Rolls-Royce-Tyne-Propellerturbinen angetriebenen Flugzeuges sollte 52.160 kg betragen. Weitergehende Untersuchungen ergaben jedoch, dass sich ein derartiges Flugzeug nicht wirtschaftlich einsetzen ließe. Unter der Typenbezeichnung 950 Vanguard erarbeitete Vickers daher ein vergrößertes Projekt mit einem Startgewicht von 61.235 kg. Als eines der ersten Passagierflugzeuge wurde die Maschine doppelstöckig ausgelegt, was bis dahin noch nicht allgemein üblich war. Im unteren Rumpfbereich fanden extrem große und sperrige Frachtgüter Platz.

Während der Entwicklung waren rund 60 Varianten der Auslegung evaluiert worden, unter anderem auch Schulterdecker-Varianten, da diese beim Publikum sehr beliebt seien. Die Schulterdecker-Variante wurde wegen der komplizierteren Arrangements, um das Fahrwerk einzufahren, verworfen. Gegenüber dem Dart-Triebwerk wurde mit einem 40 Prozent geringeren spezifischen Treibstoffverbrauch gerechnet.<ref name="Pugh">Peter Pugh: The Magic of The Name: The Rolls-Royce Story, Part 2 The Power Behind the Jets, Icon Books, 2015, ISBN 978-1-84831-963-9 (englisch), Kapitel: The Tyne</ref> Schon während der Entwicklung hatten Rolls-Royce-Vertreter sich gegen die große Propellerturbine ausgesprochen – die zukünftigen Passagiere würden die leisen, in Entwicklung befindlichen Jet-Triebwerke mit Nebenstrom bevorzugen, wurde zu bedenken gegeben, welche zudem größere Geschwindigkeiten erlaubten.<ref name="Pugh"/>

Erstflug und Verkehrszulassung

Im Juli 1956 erteilte die BEA einen Auftrag für 20 Flugzeuge des Typs V.951, sechs Monate später ging von Trans-Canada Air Lines ein weiterer Auftrag für 23 Maschinen ein. Diese als V.952 bezeichneten Flugzeuge wurden mit dem leistungsstärkeren Tyne R.Ty.11 Mk.512 von 5.545 hp (4135 kW) ausgerüstet, wodurch das Startgewicht auf 66.448 kg angehoben werden konnte. Der Erstflug dieser Variante erfolgte am 21. Mai 1960. Im Sommer 1958 entschied sich auch die BEA für diese leistungsstärkere Ausführung. Die ursprüngliche Bestellung der V.951 wurde auf sechs Exemplare reduziert und durch einen Auftrag für 14 V.953 ersetzt. Die V.953 weist das gleiche Startgewicht wie die kanadische Version auf, ist jedoch mit den leistungsschwächeren Tyne 506-Triebwerken ausgestattet.<ref>FlightGlobal 1961: Vanguard</ref>

Der 18-minütige Erstflug des ersten Vanguard-Prototyps G-AOYW erfolgte am 20. Januar 1959 vom Werk in Weybridge zum Testzentrum in Wisley.<ref>Fliegerrevue Februar 2009, S. 57, Die Vickers Vanguard kam zu spät</ref> Am 22. April desselben Jahres folgte die G-APEA, die erste der für die BEA bestimmten V.951. Die mit dem vierten Serienflugzeug (G-APED) durchgeführte Triebwerkserprobung deckte schwerwiegende Mängel am Kompressor auf, welche die Erteilung des Lufttüchtigkeitszeugnisses bis zum Dezember 1960 verzögerten.

Modifizierungen

Merchantman

Im Jahr 1969 ließ die Fluggesellschaft BEA neun ihrer Maschinen bei Aviation Traders zu reinen Frachtern umbauen, welche die neue Typenbezeichnung „Merchantman“ erhielten. Die erste Merchantman konnte bereits am 29. November 1969 an die BEA übergeben werden. Das Muster blieb bis 1979 bei der Fluggesellschaft (später British Airways) im Einsatz. Danach wurden sie an Air Bridge Carriers (später Hunting Cargo) verkauft.<ref name="FR" /> Die Merchantman verfügte über ein großes Ladetor in der linken vorderen Rumpfhälfte und war mit einem verstärkten Roller-Floor-Kabinenboden zum Transport palettierter Ladung ausgestattet.

Nutzung

Datei:Invicta International Vanguard G-AZRE.jpg
Vanguard 952 G-AZRE der Invicta, 1974
Datei:G-APES (16504767565).jpg
Vanguard G-APES der Air Bridge Carriers in Frachterversion, 1989

Am 1. März 1961 begann die BEA mit ihren V.951 den planmäßigen Flugbetrieb, gefolgt im Mai desselben Jahres von der V.953. Trans-Canada Air Lines begann als Erstkunde mit dem Linieneinsatz mit ihrer V.952 am 1. Februar 1961 und das Muster verrichtete bis zur Außerdienststellung und dem Verkauf im Jahre 1971 zuverlässige Dienste. Eine der Maschinen wurde ähnlich der Merchantman Modelle zu einem Frachtflugzeug umgebaut, sechs weitere ebenfalls, jedoch ohne die große Frachtluke.<ref name="FR" />

Bei BEA blieb die Vanguard bis 1968 im Passagiereinsatz.

Die französische Gesellschaft Europe Aero Services kaufte etliche Maschinen von Air Canada und BEA und betrieb sie überwiegend im Passagier-Charterbetrieb.<ref>rzjets.net, abgerufen am 18. November 2013</ref>

Die letzte gebaute Vanguard, eine Maschine der Serie 952, war bis 1984 im Einsatz bei der indonesischen Fluggesellschaft Merpati Nusantara Airlines (PK-MVH, C/N 746), während die letzte zur Merchantman umgebaute (V.953C G-APEP, C/N 719) erst am 17. Oktober 1996 von Hunting Cargo Airlines außer Dienst gestellt wurde und heute im Brooklands Museum zu sehen ist.

Betreiber werksneuer Maschinen

Betreiber gebraucht erworbener Maschinen

Auch folgende Fluggesellschaften nutzten die Vickers Vanguard:<ref>Ulrich Klee, Frank Bucher et al.: jp airline-fleets international. Zürich-Airport 1966–1996.</ref><ref>Ulrich Klee, Frank Bucher et al.: jp airline-fleets international. Sutton, UK, 2008–2013.</ref><ref>Tony Eastwood, John Roach: Turbo Prop Airliner Production List. The Aviation Hobby Shop, West Drayton, 2007.</ref>

Zwischenfälle

Vom Erstflug 1959 bis zum Einsatzende 1996 wurden von den 44 gebauten Vanguard 5 bei Unfällen zerstört. Bei 4 davon kamen 210 Menschen ums Leben.<ref>Unfallstatistik Vickers Vanguard, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 26. November 2019.</ref> Vollständige Liste:

Datei:Bea vickers vanguard g-apec arp.jpg
Die G-APEC der BEA in London Heathrow (1965)
Die Maschine stürzte am 2. Oktober 1971 über Belgien ab.

Technische Daten

Datei:Vickers Vanguard cockpit.jpg
Cockpit
Kenngröße Daten 952 und 953<ref name="FR">Fliegerrevue Januar 2012, S. 77, Vickers V.953C</ref>
Länge 37,45 m
Spannweite 36,15 m
Höhe 10,64 m
Flügelfläche 142 m²
Flügelstreckung 9,2
Besatzung 3
Passagiere 139
Zuladung 19,5 t Fracht
Leermasse 37.421 kg
max. Startmasse 66.448 kg
max. Reisegeschwindigkeit 684 km/h
Dienstgipfelhöhe 9145 m
Reichweite 4400 km
Triebwerke

Literatur

  • Peter W. Davis: Vickers Viscount and Vanguard. Air-Britain (Historians) Ltd., Tonbridge 1981, ISBN 0-85130-091-X.
  • F. G. Swanborough: Turbine-engined Airliners of the World. Temple Press Books, London 1962.
  • Vanguard. A presentation of Britain’s new turboprop airliner. In: Flight. 9. Januar 1959, S. 61–73.
  • Alan J. Wright: Right Aircraft, Wrong Time. In: Air International. Vol. 52, No 4, April 1997, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|0306-5634|0}}{{#ifeq:1|0|[!]

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}}, S. 240–245.

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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Frühe Typen: Hydravion | Monoplane No.1 | Monoplane No.2 | Monoplane No.3 | Monoplane No.4 | Monoplane No.5 | Monoplane No.6 | Monoplane No.7 | Monoplane No.8 | Tractor Biplane | Tractor Scout | HM Airship No. 1 | HM Airship No. 9r 

Zivile Baureihen:

Vagabond | Vanguard Type 170 | Vanguard | VC7 | VC10 | Vellox | Viget | Vickers Viking | Vimy Commercial | Viscount | Vulcan

Luftschiffe: HMA No. 1 | R80 | R100 

Militärflugzeuge:

E.F.B.1 | E.F.B.2 | E.F.B.3 | E.F.B.4 | F.B.5 | F.B.6 | E.F.B.7 | E.F.B.8 | E.S.1 | E.S.2 | F.B.9 | F.B.11 | F.B.12 | F.B.14 | F.B.16 | F.B.19 | F.B.23 | F.B.24 | F.B.25 | F.B.26 (Vampire) | F.B.27 | Jockey | Type 123 | Type 141 | Type 143 | Type 163 | Type 177 | Type 207 | Type 253 | Type 432 | Type 581 | V-1000 | Type C | Valentia (flying boat) | Valentia (Type 264) | Valetta | Valiant 131 | Valiant | Valparaiso | Vampire | Vanellus | Vanox | Varsity | Vellore | Vendace | Venom | Venture | Vernon | Vespa | V.I.M | Viastra | Victoria | Victory Bomber | Vickers Viking (Flugboot) | Vildebeest | Vimy | Vincent | Vireo | Virginia | Vivid | Vixen | Warwick | Wellesley | Wellington | Wibault Scout | Windsor  }} Vorlage:Klappleiste/Ende