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Universitätsklinikum

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(Weitergeleitet von Universitätsspital)
Datei:Langzeitbelichtung der Crona in Tübingen mit Rettungshubschrauber.jpg
Uniklinik Tübingen
Datei:Neubau Chirurgie UK Heidelberg (2023).jpg
Heidelberg, Chirurgie (2023)
Datei:HNO-Augen-Klinik am UK Freiburg.jpg
Freiburg, HNO-Augen-Klinik (2021)
Datei:Kreuz N22 am UK Ulm (2011).jpg
Ulm, Innere Med. Kreuz N22 (2011)

Ein Universitätsklinikum (kurz: Uniklinik) oder Universitätskrankenhaus, in der Schweiz Universitätsspital, ist im Allgemeinen ein Krankenhaus, das an die medizinische Fakultät einer Universität angegliedert ist. Neben der medizinischen Behandlung dient es daher auch der Forschung und Lehre im Bereich der Medizin.

Universitätskliniken nach Ländern

Datei:KlinikumAachen.jpg
Uniklinik Aachen
Datei:UK Freiburg gang mit AWT.jpg
Versorgungsgänge mit AWT-Anlage (2024)

Deutschland

Allgemeines

1717 wurde durch J. Juncker in Halle an der Saale das Krankenhaus der Franckeschen Stiftungen für den klinischen Unterricht (Collegium clinicum Halense) genutzt. Die Charité in Berlin wurde 1710 gegründet, jedoch erst 1727 zum „Lazareth und Hospital“ für das 1724 gegründete, staatliche „Collegium medico-chirurgicum“. Die älteste Medizinische Fakultät besteht seit 1386 in Heidelberg.

In der Bundesrepublik Deutschland befinden sich Universitätskliniken in der Regel in der Trägerschaft des betreffenden Bundeslandes mit Anbindung der entsprechenden Universität über einen spezifischen Kooperationsvertrag. Das Universitätsklinikum ist dabei heute meist in Form einer juristischen Person, in deren Aufsichtsrat sich Universitäts- und Landesvertreter sowie Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft befinden. Eine Sonderstellung nehmen die nichtlandeseigenen Universitätskliniken an der Ruhr-Universität Bochum sowie analog das Universitätsklinikum OWL, das in städtischer Hand befindliche Universitätsklinikum Mannheim, das 2006 privatisierte Universitätsklinikum Gießen und Marburg sowie das Helios Universitätsklinikum Wuppertal, welches der ebenfalls nicht-staatlichen Universität Witten/Herdecke angehört, ein.

Die drei jüngsten der Anfang des Jahres 2025 insgesamt nun 37 deutschen Universitätsklinika<ref name="MUL24">auf archive.org: Wissenschaftsrat gibt positives Votum für Medizinische Universität Lausitz. aerzteblatt.de, 22. April 2024, abgerufen am 31. März 2025.</ref> sind das Universitätsklinikum Augsburg, das zu Beginn des Januar 2019 in die Trägerschaft des Freistaates Bayern übertragen wurde, sowie das nordrhein-westfälische Universitätsklinikum OWL (UK OWL) mit Start des dortigen Lehrbetriebs im Jahr 2021 und die zum 1. Juli 2024 in Brandenburg gegründete Medizinische Universität Lausitz (MUL-CT). Alle drei Neugründungen haben u. a. den Hintergrund der drei Bundesländer, die ärztliche Versorgung in den dortigen Gebieten weiter zu erhöhen sowie damit zusätzliche Ausbildungsstätten für Ärzte in Deutschland schaffen zu wollen und so einem Ärztemangel entgegenzuwirken. Zudem verfolgen auch im Jahr 2025 die Stadt und das Klinikum Oldenburg weiterhin<ref name=UKObg>Stadtrat beschließt „historischen Schritt“. oldenburg.de, 1. Juli 2025, abgerufen am 2. Juli 2025.</ref> das Ziel, in nächster Zukunft vom Bundesland Niedersachsen als Universitätsklinikum anerkannt und als solches auch von dort gefördert zu werden.

Die Finanzierung deutscher Universitätsklinika

Die Finanzierung der deutschen Universitätsklinika lässt sich mit Stand 2024 in folgende 5 Säulen einteilen:

  • Finanzierung im Rahmen der Krankenhausbehandlungen, für Details vgl. „aktuelle Krankenhausfinanzierung“
  • Finanzierung für den Hochschulbereich „F&L“ (Forschung und Lehre), d. h. des medizinischen Dekanats/Fachbereichs der jeweiligen Hochschule, durch das jeweilige Bundesland: Im Falle der deutschen Universitätsklinika ist bis auf einige Ausnahmen das jeweilige Bundesland auch selbst der Krankenhausträger, in der Regel als Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR). Dementsprechend erhalten diese Krankenhäuser zweckgebundene Mittel seitens der Bundesländer, die die Betriebskosten der Forschung und Lehre (F&L) gegenfinanzieren. Für die nordrhein-westfälischen Uniklinika als Beispiel gibt es für diese Konstellation insbesondere die NRW-spezifische „Rechtsverordnung für die Universitätskliniken Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster (Universitätsklinikum-Verordnung – UKVO)“<ref>Geltende Gesetze und Verordnungen, NRW Universitätsklinikum-Verordnung (UKVO). recht.nrw.de, abgerufen am 17. November 2024.</ref> mit „§ 9 Finanzierung, Gewährträgerschaft“, in Bayern das Bayerisches Universitätsklinikagesetz<ref>Bayerisches Universitätsklinikagesetz – BayUniKlinG. gesetze-bayern.de, abgerufen am 28. November 2024.</ref>.
  • Finanzierung aus Drittmitteln, d. h. Mittel für die Forschung von externen Mittelgebern wie z. B. der DFG.
  • Finanzierung auf Basis wirtschaftlicher Tätigkeit: Hierzu zählen u. a. die Einnahmen aus Bewirtschaftung des Parkraums auf dem Gelände der Uniklinik, Einnahmen aus Vermietung von klinikumseigenen Personalwohnungen, Einnahmen aus Vermietung von klinikumseigenen Büros und Räumen für dort eingemietete Einzelhandelsgeschäfte, Krankenkassenzweigstellen, Besuchercafeterien u. ä. und Einnahmen aus eigenen Betriebskindergärten. Hierzu zählen auch Erlöse eines Universitätsklinikums aus eigenen Beteiligungen an anderen Unternehmen bzw. Gesellschaften, wie beispielsweise einer Translations-Gesellschaft oder an Medizinischen Versorgungszentren (MVZs).
  • Sonstiges: Z.B. kann ein gewisser Umfang an finanzieller Unterstützung auch durch Spenden direkt an eine Universitätsklinik oder an gemeinnützige Förderverbände oder gemeinnützige Gesellschaften, die eng an die jeweilige Universitätsklinik angebunden sind, erzielt werden. Ein ähnlicher Weg ist die Einrichtung von gemeinnützigen Stiftungen für Universitätsmedizin, wie sie u. a. für das UK Aachen, das UK Essen, das UK Mainz<ref name="stiftukmai">Stiftung der JGU. foerdern-und-stiften.uni-mainz.de, abgerufen am 17. März 2025.</ref> sowie das UK Münster<ref name="stiftukmü">Stiftung Universitätsmedizin Münster. stiftung-umm.de, abgerufen am 17. März 2025.</ref> bestehen. Des Weiteren kann ein gewisser Umfang an finanzieller Unterstützung z. B. auch durch Sponsoring erzielt werden, welches dann allerdings deutlich als dementsprechendes zu kennzeichnen ist, um auch jeglichen Anschein von Vorteilsnahme auszuschließen. Den Universitätsklinika in Deutschland stehen für Investitionen auf Antrag hin je nach entsprechendem Bescheid auch Investitionsmittel aus der DFG-Förderung zur Verfügung. Zudem bestand bis 2007 für Universitätsklinika auch die Möglichkeit, Investitionsmittel aus dem früheren Hochschulbauförderungsgesetz zu erhalten. Mit Auslaufen dieses Gesetzes ist diese „alte“ Gemeinschaftsaufgabe des Bundes in Art. 143c und in Art. 91b Absatz 1 und 3 des Grundgesetzes (GG) neu geregelt.

In der Regel geben die jährlichen, allgemein verfügbaren und oft auch über das Internet zugänglichen Geschäftsberichte der Universitätsklinika näheren Aufschluss auf die Höhe der jeweiligen verschiedenen Erlösherkünfte des Unternehmens.

Verbände deutscher Universitätsklinika

Die deutschen Universitätsklinika sind gesetzlich verankert Pflichtmitglieder in den jeweiligen Landeskrankenhausgesellschaften und damit auch in deren Dachorganisation der DKG. Darüber hinaus mit Stand April 2025 hat sich bereits seit vielen Jahren eine große Mehrheit der deutschen Universitätskliniken auf freiwilliger Basis im Verband der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) zusammengeschlossen und für die Leitungen der Bereiche der Pflege innerhalb der universitären Medizin existiert der "Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands"<ref>VPU - über uns. In: vpuonline.de. Abgerufen am 28. November 2024.</ref> (VPU). Die medizinischen Dekanate sind zusammengeschlossen im Verband des "Medizinischen Fakultätentags"<ref>Der Verband - Wir engagieren uns für die medizinische Forschung und das Studium. In: medizinische-fakultaeten.de. Abgerufen am 8. Dezember 2024.</ref>.

Des Weiteren sind daneben auch u. a. folgende Kooperationen vorhanden:

Daneben gibt es auch noch freiwillige Zusammenschlüsse innerhalb eines Bundeslandes wie der „Arbeitgeberverband der Universitätskliniken Nordrhein-Westfalen e. V.“ (AdUK NRW) in NRW<ref>PDF: Tarifvertrag Entlastung und Anerkennungstarifvertrag geschlossen. In: dbb.de. Abgerufen am 19. November 2024.</ref> und in BW die „Universitätsmedizin in Baden-Württemberg“<ref>Universitätsmedizin in Baden-Württemberg. In: universitaetsmedizin-bw.de. Abgerufen am 19. November 2024.</ref>. Ein Teil der Uniklinika auch von außerhalb NRW sind dem KHZV Rheinland e. V. angeschlossen und dafür in der „Arbeitsgemeinschaft der Universitätskliniken des Landes NRW“<ref>Unsere Mitglieder. In: khzv.de. Abgerufen am 19. November 2024.</ref>.

Krankenversorgung

Der Bereich der Krankenversorgung (KV) ist bei den deutschen Universitätsklinika häufig sehr ausgeprägt und umfangreich. Meistens ist einem Universitätsklinikum dabei von Seiten der Krankenhausplanung eines jeden Bundeslandes die dort jeweils höchste Versorgungsstufe zugewiesen. Somit werden Universitätsklinika oft als "Krankenhäuser der Maximalversorgung" bezeichnet. Der Ende des Jahres 2024 durch das KHVVG dem Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) neu hinzugefügte § 38 KHG veranschaulicht zudem, dass der deutsche Gesetzgeber anerkennt und nun zukünftig ab dem Jahr 2027 auch explizit fördern und auf Kosten der Krankenhaus-Kostenträger und somit vor allem auf Kosten von GKV und PKV finanziell unterstützen möchte, dass die Universitätskliniken u. a. übergeordnete bzw. übergreifende Koordinierungs- und Vernetzungs-Aufgaben in der stationären und ambulanten Krankenhausversorgung wahrnehmen.

Struktur

Universitätsklinika sind deutlich über zahlreiche z. T. sehr spezialisierte Krankenhaus-Fachabteilungen untergliedert. Einer solchen Fachabteilung sind dann i. d. R. verschiedene Ambulanzen, Intensivbetten, Normalbettens-Stationen, Tageskliniken u. ä. als Untereinheiten zugeordnet. Andererseits nutzen mehrere Fachabteilungen zum Teil aber auch gemeinsame Intensivstationen und zentrale OPs inklusive Hybrid-OPs sowie im jeweiligen Klinikum vorhandene Operationsroboter u. ä. fachabteilungsübergreifend. Zudem sind teilweise mehrere Fachabteilungen in einer organisatorischen Zwischenstufe als Zentren innerhalb der Universitätsklinika zusammengefasst. Daneben verfügen Universitätsklinika über eigene Apotheken. Zudem bestehen dort zahlreiche verschiedene medizinische Institute. Manche von ihnen dienen dabei nur der Forschung. Viele der Institute sind allerdings in Forschung und in der Krankenversorgung tätig. Beispiele für diese Einrichtungen sind Institute für Transfusionsmedizin, für Infektiologie und für Immunologie, für Rechtsmedizin sowie auch Institute für Seltene Erkrankungen, für Pharmakologie und für Toxikologie, für Hausarztmedizin, für Patientensicherheit, für Hygiene, für Pathologie, für Parasitologie, für Virologie, für Tropenmedizin, für Humangenetik, für Humangenetik und für Zelluläre Neurowissenschaften, für Molekularbiologie, für Bioinformatik, für Medizinische Informatik und für Digitale Medizin sowie weitere. Zudem sind fast alle deutschsprachigen Giftnotrufzentralen (GIZ) an Universitätskliniken angegliedert.

Besonderheiten

Durch die Nähe von Krankenversorgung und intensiver medizinischer Forschung bei Universitätskliniken wird deutlich eine zeitnahe Übernahme von neuen Behandlungsmethoden in die Krankenversorgung unterstützt und erleichtert. Das spiegelt sich auch darin wider,

Zudem bieten die Universitätsklinika auch zahlreiche, breit gefächerte sowie sehr spezialisierte Leistungen der ambulanten Krankenversorgung an wie beispielsweise Spezial-Ambulanzen für Hämophilie, für Makula- und Netzhaut-Ambulanz, für Epilepsie, für Morbus Parkinson und andere Bewegungsstörungen, für Neurovaskuläre Erkrankungen, für Stoffwechselstörungen, Demenzambulanzen sowie Diamorphinambulanzen etc.

Lehre

Im Regelfall besteht zwischen den Uniklinika als AöR und der jeweils nahestehenden Universität ein sehr spezifischer Kooperationsvertrag, der den medizinischen Fachbereich, gleichbedeutend mit der Medizinischen Fakultät bzw. dem Medizinischen Dekanat, der jeweiligen Universität sehr eng in das Universitätsklinikum einbindet. So ist i. d. R. der Dekan der Medizinischen Fakultät bei solch enger Kooperation auch Mitglied im (dort oft fünfköpfigen) Vorstand der jeweiligen Universitätsklinik. Das Medizinische Dekanat finanziert und betreut dabei den universitätsspezifischen Bereich Forschung und Lehre, auch F&L genannt.

Dessen Teilbereich Lehre ist dabei als die gesamte Struktur zu verstehen, die insbesondere das ärztliche als auch das zahnärztliche Studium ermöglicht und sicherstellt. In den vergangenen Jahren sind hier bei manchen deutschen Uniklinika bzw. medizinischen Fachbereichen noch die Angebote für ein Studium der Hebammenwissenschaft<ref>Hebamme - Das Studium ..... Studienorte ... In: hebammenverband.de. Abgerufen am 22. November 2024.</ref> sowie ein Studium der Pflegewissenschaft<ref>Studiengang Pflegewissenschaft. In: hebammenverband.de. Abgerufen am 22. November 2024.</ref> hinzugekommen.

LOM

Die Bemessung der Finanzbudgets der Lehre an Uniklinika erfolgt dabei seitens den geldgebenden Bundesländern<ref name=LOM1>Mittelvergabe nach dem Leistungsprinzip - LOM. DUZ Magazin, 21. August 2015, abgerufen am 12. Januar 2026.</ref> sowie intern in vielen Universitätsklinika teilweise gemäß einer leistungsorientierten Finanzmittelvergabe (abgekürzt mit LOM<ref name=LOM1>Mittelvergabe nach dem Leistungsprinzip - LOM. DUZ Magazin, 21. August 2015, abgerufen am 12. Januar 2026.</ref> bzw. mit LOMV<ref name=LOMVB>Leistungsorientierte Mittelvergabe für die Lehre - LOMV Lehre. Medizinische Fakultät Ini Bonn, abgerufen am 12. Januar 2026.</ref>) oft über Systeme mit floatenden Punktwerten. So lehnen beispielsweise mittlerweile u. a. Hochschulen einzelne Teile ihrer innerbetrieblichen leistungsbezogenen Finanzmittelvergabe oft an ein System von bewerteten und gewichteten Publikationsleistungen in jeweiligen einschlägigen Fachzeitschriften an<ref name=LOM3>Richtlinie zur Ermittlung und Zuweisung von Sachmitteln und Investitionsmitteln für Forschung und Lehre. (PDF-Datei) Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig, 24. Oktober 2023, abgerufen am 12. Januar 2026.</ref><ref name=LOM4>Richtlinien zur leistungsorientierten Mittelvergabe - LOM. (PDF-Datei) Medizinische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum, 2. Januar 2024, abgerufen am 12. Januar 2026.</ref>. Dabei ist dann ein über mehrere Jahre gleichbleibender jährlich zu verteilender Euro-Gesamtbetrag festgelegt und wird jeweils jährlich in Relation zu den jeweils erbrachten Publikationsleistungspunkten gesetzt. Analog wird dieses Verfahren dort z auch in Bezug auf die Euro-Beträge der jeweils eingeworbenen Drittmittel angewendet.<ref name=LOM2>Modell zur leistungsorientierten Mittelvergabe (LOM). (PDF-Datei) Medizinische Universität Innsbruck, 15. Mai 2019, abgerufen am 12. Januar 2026.</ref>

Forschung

Hier sind aufgrund ihrer Finanzierungsherkunft ganz grundsätzlich folgende zwei Bereiche zu unterscheiden:

  • Forschung über den Forschungsanteil beim Medizinischen Dekanat aus den dortigen Primärforschungsmitteln sowie
  • Umfangreiche Forschung finanziert auf Basis von jeweils eingeworbenen Drittmitteln.

Dabei ist neben der Exzellenz der Forschenden auch eine jeweilige Ausstattung mit leistungsfähigen Forschungsgeräten wichtig, die allerdings in Anschaffung und Betrieb zumeist sehr kostenintensiv ist. Für mehr Effizienz und Geräteauslastung wird zunehmend die Einrichtung von Gerätezentren, die als "Core Facilities" bezeichnet werden, seitens den jeweiligen medizinischen Dekanaten sowie seitens der DFG gefördert.<ref name="dfgcf">DFG: Gerätezentren - Core Facilities. dfg.de, abgerufen am 17. März 2025.</ref>

Forschungsrahmenbedingungen

Um die Rahmenbedingungen und die Datengrundlagen für die medizinische Forschung in Deutschland signifikant zu erweitern und zu verbessern, traten 2024 insbesondere folgende drei Gesetze in Kraft: Mit Wirkung zum 26. März 2024 das Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG) sowie das Digital-Gesetz (DigiG)<ref>Nicolas Straub, Christoph Kowalski: Gesundheitsdatennutzungsgesetz und Digital-Gesetz unter der Lupe | Was bedeutet die aktuelle Gesundheitsgesetzgebung für die Forschung mit versorgungsnahen Daten? In: Die Onkologie | Volume 30, S. 735–743. springer.com, 29. Oktober 2024, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 24. November 2024.</ref> und zum 23. Oktober 2024 das Medizinforschungsgesetz (MedFoG). Mit dem MedFoG gibt es erstmals ein eigenes Gesetz,<ref>Medizinforschungsgesetz | Für bessere Bedingungen in der Medizin-Forschung. bundesregierung.de, 29. Oktober 2024, abgerufen am 28. Januar 2025.</ref> welches die Vorschriften zur Medizinforschung bündelt.

Durch die Nähe von Krankenversorgung und intensiver medizinischer Forschung bei Universitätskliniken wird deutlich eine zeitnahe Übernahme von neuen Behandlungsmethoden in die Krankenversorgung unterstützt und erleichtert. Zu beachten ist dabei allerdings, dass insbesondere seitens des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) versucht wird, dass der Gemeinsame Bundesausschuss (g-ba) sowie das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) zunehmend<ref>auf archive.org: Lauterbach: Die Zukunft des IQWiG beginnt gerade erst. aerzteblatt.de, 29. Oktober 2024, abgerufen am 28. Februar 2024.</ref> mitbestimmen, welche Forschungsergebnisse in die Krankenversorgung in Deutschland einfließen dürfen.

Enge Zusammenarbeit mit Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG)

Jeweils mehrere Uniklinika arbeiten schwerpunktmäßig über Verbundprojekte an Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) mit<ref>Verbundforschung - Deutsche Zentren für Gesundheitsforschung. In: uni-due.de. Abgerufen am 24. November 2024.</ref><ref>Ulmer Expertise zu Stoffwechsel und Adipositas gefragt. In: uniklinik-ulm.de. Abgerufen am 24. November 2024.</ref><ref>DZG - Forschen für Gesundheit. In: deutschezentren.de. Abgerufen am 20. November 2024.</ref>, Stand 2024 verfügt das DZG über die folgenden 8 Forschungsbereiche: DZNE „Neurodegenerative Erkrankungen“, DZPG „Psychische Erkrankungen“, DZHK „Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, DZL „Lungenerkrankungen“, DZIF „Infektionskrankheiten“, DKTK „Krebs“, DZD „Diabetes“ und DZKJ „Kinder- und Jugendgesundheit“. Das DZG wurde dabei 2007 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)<ref>Forschen für Gesundheit - Die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung. In: deutschezentren.de. Abgerufen am 20. November 2024.</ref> gegründet und es gehörte z. B. das DZNE zu den beiden Zentren, mit denen begonnen wurde.

Sortierbare Liste der deutschen Universitätsklinika

Hier in der Spalte der "Mitarbeitenden" sind teilweise Vollkräfte-Zahlen (VK) enthalten, der andere Teil basiert auf einer Zählung nach "Köpfen", wo demnach, anders als bei der Vollkräftezählung, auch jeder Teilzeitbeschäftigter mit dem Wert 1 gezählt wird.

Universitätskliniken in Deutschland
Universitätsklinikum Land Mitarbeitende Betten Ambulante Fälle pro Jahr Stationäre Fälle pro Jahr Verausgabte Drittmittel in Mio. € Professuren Website
Universitätsklinikum Aachen NWDatei:Flag of North Rhine-Westphalia.svg NW 9.000<ref name=":0">Uniklinik RWTH Aachen –Zahlen, Daten, Fakten 2023. (PDF) Abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref> 1.400<ref name=":0" /> 200.000<ref name=":0" /> 50.000<ref name=":0" /> https://www.ukaachen.de/
Universitätsklinikum Augsburg BYDatei:Flag of Bavaria (lozengy).svg BY 7.300<ref name=":1" /> 1.699<ref name=":1">Universitätsklinikum Augsburg: Über Uns - Universitätsklinikum Augsburg. Abgerufen am 25. Oktober 2024.</ref> 201.261<ref name=":1" /> 70.612<ref name=":1" /> https://www.uk-augsburg.de/
Charité – Universitätsmedizin Berlin: BEDatei:Flag of Berlin.svg BE 23.479<ref name=":11">Charité-Universitätsmedizin Berlin: Charite Jahresbericht 2023. (PDF) Abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref> 3.293<ref name=":11" /> 787.757<ref name=":11" /> 137.825<ref name=":11" /> 295<ref name=":11" /> 321<ref name=":11" /> https://www.charite.de/
Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum: NWDatei:Flag of North Rhine-Westphalia.svg NW 15.387<ref name=":23">760.000 Fälle pro Jahr. Abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref> 5.645<ref name=":23" /> 565.454<ref name=":23" /> 190.266<ref name=":23" /> http://www.uk.rub.de/
Universitätsklinikum Bonn NWDatei:Flag of North Rhine-Westphalia.svg NW 9.200<ref name=":8">Geschäftsbericht 2023 Universitätsklinikum Bonn. (PDF) Abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref> 1.341<ref name=":8" /> 462.043<ref name=":8" /> 55.317<ref name=":8" /> 89,899<ref>Durchschnitt aus 3 Jahren --- 269,6 Mio Euro Drittmitteleinnahmen der Med. Fakultät in 2021-2023. Abgerufen am 19. November 2024.</ref> https://www.ukbonn.de/
Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel BBDatei:Flag of Brandenburg.svg BB 2.000<ref name=":9">Website Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel. Abgerufen am 2. Oktober 2021.</ref> 492 48.000<ref name=":9" /> 26.000<ref name=":9" /> https://www.klinikum-brandenburg.de/
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden SNDatei:Flag of Saxony.svg SN 7.384<ref name=":10">Jahresbericht 2023 Universitätsklinikum Dresden. (PDF) Abgerufen am 8. September 2024.</ref> 1.410<ref name=":10" /> 166.409<ref name=":10" /> 55.281<ref name=":10" /> https://www.uniklinikum-dresden.de/
Universitätsklinikum Düsseldorf NWDatei:Flag of North Rhine-Westphalia.svg NW 6.537<ref name=":24">Geschäftsbericht des Universitätsklinikums Düsseldorf 2023. Abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref> 1.003<ref name=":24" /> 310.854<ref name=":24" /> 45.692<ref name=":24" /> 47,8<ref name=":24" /> 120<ref name=":24" /> https://www.uniklinik-duesseldorf.de/
Universitätsklinikum Erlangen BYDatei:Flag of Bavaria (lozengy).svg BY 8.000 1.394<ref name=":12">Zahlen und Fakten Universitätsklinikum Erlangen. Abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref> 572.299<ref name=":12" /> 58.134<ref name=":12" /> https://www.uk-erlangen.de/
Universitätsklinikum Essen
  • Standort Essen
  • Ruhrlandklinik, Westdeutsches Lungenzentrum
  • St. Josef Krankenhaus Werden
  • Herzchirurgie Huttrop
  • Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen
NWDatei:Flag of North Rhine-Westphalia.svg NW 8.500<ref name=":13">Jahresbericht 2019. (PDF) Abgerufen am 2. Oktober 2021.</ref> 1.770<ref name=":13" /> 300.000<ref name=":13" /> 74.000<ref name=":13" /> http://www.uniklinikum-essen.de/
Universitätsklinikum Frankfurt am Main HEDatei:Flag of Hesse.svg HE 8.500<ref name=":14">Das Universitätsklinikum Frankfurt in Zahlen. Abgerufen am 25. Oktober 2024.</ref> 1.270<ref name=":14" /> 480.000<ref name=":14" /> 46.000<ref name=":14" /> https://www.unimedizin-ffm.de/
Universitätsklinikum Freiburg
  • Campus Freiburg
  • Campus Bad Krozingen (Herzzentrum)
BWDatei:Flag of Baden-Württemberg.svg BW 15.702<ref name=":5">Jahresbericht 2024 Universitätsklinikum Freiburg. Abgerufen am 25. August 2025.</ref> 2.210<ref name=":5" /> 982.719<ref name=":5" /> 90.538<ref name=":5" /> 109,9<ref name=":5" /> 109 https://www.uniklinik-freiburg.de/
Universitätsklinikum Gießen und Marburg
  • Standort Gießen
  • Standort Marburg
HEDatei:Flag of Hesse.svg HE 10.500<ref name=":6">UKGM Gießen/Marburg – Profil. Abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref> 2.230<ref name=":6" /> 400.000<ref name=":6" /> 100.000<ref name=":6" /> https://www.ukgm.de/home.html
Universitätsklinikum Göttingen NIDatei:Flag of Lower Saxony.svg NI 7.900<ref name=":15">Home. 1. Oktober 2021, abgerufen am 2. Oktober 2021.</ref> 1.450<ref name=":15" /> 225.000<ref name=":15" /> 65.000<ref name=":15" /> http://www.med.uni-goettingen.de/
Universitätsklinikum Greifswald MVDatei:Flag of Mecklenburg-Western Pomerania.svg MV 4.368 919 150.000 36.000 https://www.medizin.uni-greifswald.de/
Universitätsklinikum Halle (Saale) (UKH) STDatei:Flag of Saxony-Anhalt (state).svg ST 4.450<ref name=":30" /> 1.148 212.000<ref name=":30" /> 34.700<ref name=":30">Universitätsklinikum Halle (Saale). Abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref> https://www.medizin.uni-halle.de/
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) HHDatei:Flag of Hamburg.svg HH 15.300<ref name=":7">UKE – Über uns – Zahlen & Fakten. Abgerufen am 25. Oktober 2024.</ref> 1.738 454.747<ref name=":7" /> 95.077<ref name=":7" /> 141<ref name=":7" /> https://www.uke.de/
Klinikum der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) NIDatei:Flag of Lower Saxony.svg NI 8.459<ref name=":25">Jahresbericht 2022 MHH. (PDF) Abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref> 1.520<ref name=":25" /> 279.108<ref name=":25" /> 55.106<ref name=":25" /> 101,4<ref name=":25" /> 146<ref name=":25" /> https://www.mhh.de/
Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) BWDatei:Flag of Baden-Württemberg.svg BW 14.057<ref name=":16">Jahresbericht 2023 Uniklinik Heidelberg. (PDF) Abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref> 2.599<ref>Kennzahlen | UKHD Jahresbericht 2023. Abgerufen am 19. September 2024.</ref> 1.244.103<ref name=":16" /> 88.557<ref name=":16" /> 166<ref name=":16" /> https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/
Universitätsklinikum Jena THDatei:Flag of Thuringia.svg TH 6.800<ref name=":26">Daten im Überblick. Abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref> 1.411<ref name=":26" /> 475.000<ref name=":26" /> 53.600<ref name=":26" /> https://www.uniklinikum-jena.de/
Universitätsklinikum Köln NWDatei:Flag of North Rhine-Westphalia.svg NW 12.561<ref name=":2">Jahresabschluss 2023 Uniklinik Köln. (PDF) Abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref> 1.500<ref name=":2" /> 428.089<ref name=":2" /> 61.595<ref name=":2" /> https://www.uk-koeln.de/
Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem BBDatei:Flag of Brandenburg.svg BB https://mul-ct.de/
Universitätsklinikum Leipzig SNDatei:Flag of Saxony.svg SN 5.981<ref name=":3">Universitätsmedizin Leipzig Jahresbericht 2023. Abgerufen am 8. September 2024.</ref> 1.451<ref name=":3" /> 322.008<ref name=":3" /> 59.281<ref name=":3" /> 63,8<ref name=":3" /> https://www.uniklinikum-leipzig.de/
Universitätsklinikum Magdeburg STDatei:Flag of Saxony-Anhalt (state).svg ST 4.843<ref name=":17">Die Universitätsmedizin Magdeburg in Zahlen. Abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref> 1.059<ref name=":17" /> 300.000<ref name=":17" /> 40.000<ref name=":17" /> http://www.med.uni-magdeburg.de/
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz RPDatei:Flag of Rhineland-Palatinate.svg RP 8.726<ref name=":27">Daten und Fakten Unimedizin Mainz Stand 2023. Abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref> 1.665<ref name=":27" /> 276.163<ref name=":27" /> 61.358<ref name=":27" /> 67,9<ref name=":27" /> https://www.unimedizin-mainz.de/
Universitätsklinikum Mannheim BWDatei:Flag of Baden-Württemberg.svg BW 4.481<ref name=":28">Jahresbericht 2021. (PDF) Abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref> 1.352 168.816<ref name=":28" /> 44.686<ref name=":28" /> 56,2<ref name=":28" /> https://www.umm.de/
Klinikum der Universität München (Fusion der Klinika Innenstadt und Großhadern zu einem Klinikum 1999):
  • Standort Großhadern
  • Standort Innenstadt
BYDatei:Flag of Bavaria (lozengy).svg BY 11.683<ref name=":18">Jahresberichtt 2023 LMU Klinikum. (PDF) Abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref> 1.816<ref name=":18" /> 420.641<ref name=":18" /> 73.976<ref name=":18" /> 134,7<ref name=":18" /> 204<ref name=":18" /> https://www.lmu-klinikum.de/
Klinikum rechts der Isar (Klinikum der TU München) BYDatei:Flag of Bavaria (lozengy).svg BY 6.600<ref name=":19">Zahlen und Fakten | TUM MRI. Abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref> 1.161<ref name=":19" /> 250.000<ref name=":19" /> 56.000<ref name=":19" /> 84<ref name=":19" /> https://www.mri.tum.de/
Universitätsklinikum Münster NWDatei:Flag of North Rhine-Westphalia.svg NW 11.856<ref name=":20">Geschäftsbericht 2022 Universitätsklinikum Münster. (PDF) Abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref> 1.513<ref name=":20" /> 515.570<ref name=":20" /> 51.116<ref name=":20" /> 59,2<ref name=":20" /> https://www.ukm.de/
Universitätsmedizin Oldenburg der Universität Oldenburg NIDatei:Flag of Lower Saxony.svg NI 7.000<ref name="uol.de">Profil und Struktur // Universität Oldenburg. Abgerufen am 28. Juni 2023.</ref> 1340<ref>Universitätsmedizin Oldenburg. 14. November 2024, abgerufen am 15. November 2024.</ref> 130.000<ref name="uol.de" /> 50.000<ref name="uol.de" /> 70<ref>Professuren der Universitätsmedizin Oldenburg // UMO. Abgerufen am 15. November 2024.</ref> https://universitaetsmedizin-oldenburg.de/
Universitätsklinikum OWL
  • Klinikum Bielefeld
    • Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
    • Klinik für Rheumatologie
  • Klinikum Lippe in Detmold und Lemgo
    • Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
    • Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
    • Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin
    • Klinik für Neurologie und Neurogeriatrie
    • Klinik für Urologie
NWDatei:Flag of North Rhine-Westphalia.svg NW https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/medizin/universitaetsklinikum/
Universitätsklinikum Regensburg BYDatei:Flag of Bavaria (lozengy).svg BY 4.900 839 159.771 37.338 https://www.ukr.de/
Universitätsmedizin Rostock MVDatei:Flag of Mecklenburg-Western Pomerania.svg MV 4.803<ref name=":31">Jahresbericht 2023 Rostock. (PDF) Abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref> 1.100<ref name=":31" /> 211.146<ref name=":31" /> 40.482<ref name=":31" /> https://www.med.uni-rostock.de/
Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg (UKS) SLDatei:Flag of Saarland.svg SL 6.073<ref name=":32">Klinikumsportrait. Abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref> 1.445<ref name=":32" /> 230.259<ref name=":32" /> 50.863<ref name=":32" /> http://www.uniklinik-saarland.de/
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH)
  • Standort Kiel
  • Standort Lübeck
SHDatei:Flag of Schleswig-Holstein.svg SH 16.618<ref name=":21">Jahresbericht 2923 UKSH. (PDF) Abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref> 2.589<ref name=":21" /> 373.230<ref name=":21" /> 103.554<ref name=":21" /> 111,3<ref name=":21" /> 212<ref name=":21" /> https://www.uksh.de/
Universitätsklinikum Tübingen
  • Standort Kliniken Berg
  • Standort Kliniken Tal
BWDatei:Flag of Baden-Württemberg.svg BW 10.686<ref name=":22">Das Klinikum | Universitätsklinikum Tübingen. Abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref> 1.637<ref name=":22" /> 397.198<ref name=":22" /> 68.762<ref name=":22" /> 158,9<ref name=":22" /> https://www.medizin.uni-tuebingen.de/
Universitätsklinikum Ulm
  • Standort Oberer Eselsberg
  • Standort Michelsberg
  • Standort Safranberg
BWDatei:Flag of Baden-Württemberg.svg BW 6.423<ref name=":29">Jahresbericht 2021 Uniklinik Ulm. Abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref> 1.274<ref name=":29" /> 233.644<ref name=":29" /> 45.746<ref name=":29" /> 69,5<ref name=":29" /> https://www.uniklinik-ulm.de/
Helios Universitätsklinikum Wuppertal NWDatei:Flag of North Rhine-Westphalia.svg NW 2.500 1.000 100.000 50.000 https://www.helios-gesundheit.de/kliniken/wuppertal/
Universitätsklinikum Würzburg BYDatei:Flag of Bavaria (lozengy).svg BY 7.646<ref name=":4">Jahresbericht 2022 Uniklinikum Würzburg. (PDF) Abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref> 1.438<ref name=":4" /> 281.167<ref name=":4" /> 72.772<ref name=":4" /> https://www.ukw.de/

Dänemark

Dänemarks Universitätskliniken sind u. a. das<ref>12 Best Medical schools in Denmark, auf edurank.org</ref>

Niederlande

Die Niederlande verfügen über sieben Universitätskliniken<ref>Dutch University Medical Centers, auf factcards.nl</ref> mit acht Standorten<ref>University Medical Centers, auf factcards.nl</ref>. Dazu zählen

Österreich

Detaillierte Informationen über den Spitalssektor in Österreich stellt z. B. das österreichische Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz im Intranet zur Verfügung<ref>Krankenanstalten - Österreich. In: sozialministerium.at. Abgerufen am 28. November 2024.</ref>.

Schweiz

In der Schweiz gibt es als freiwilligen Zusammenschluss der dortigen Universitätsklinika den Verband "unimedsuisse - Universitäre Medizin Schweiz". Seine Funktion und Aufgabe fasst er wie folgt zusammen<ref>Universitäre Medizin Schweiz - Portrait. unimedsuisse.ch, abgerufen am 28. November 2024.</ref>: "Der Verband ist so einerseits die universitäre Stimme im Schweizer Gesundheits- und Bildungswesen, anderseits die Interessenvertretung und das Koordinationsorgan der universitären Medizin."

Die fünf Universitätsspitäler erbringen 16,5 % der Spitalbehandlungen mit 24 % des Spitalpersonals.<ref>Facts & Figures. Universitäre Medizin Schweiz, abgerufen am 28. Juli 2023.</ref>

Frankreich

Slowenien

Tschechien

  • Allgemeines Fakultätskrankenhaus Prag (Všeobecná fakultní nemocnice v Praze)
  • Universitätsklinikum Bulovka, Prag (Fakultní nemocnice Bulovka, Praha)
  • Universitätsklinikum Královské Vinohrady, Prag (Fakultní nemocnice Královské Vinohrady, Praha)
  • Universitätskrankenhaus Motol, Prag (Fakultní nemocnice v Motole, Praha)
  • Thomayer Universitätsklinikum, Prag (Fakultní Thomayerova nemocnice, Praha)
  • Zentrales Militärkrankenhaus – Militärisches Universitätskrankenhaus Prag (Ústřední vojenská nemocnice – Vojenská fakultní nemocnice Praha)
  • Universitätsklinikum Brünn (Fakultní nemocnice Brno)
  • Universitätsklinikum St. Anna in Brünn (Fakultní nemocnice u sv. Anny v Brně)
  • Universitätsklinikum Königgrätz (Fakultní nemocnice Hradec Králové)
  • Universitätsklinikum Olmütz (Fakultní nemocnice Olomouc)
  • Universitätsklinikum Ostrau (Fakutní nemocnice Ostrava)
  • Universitätsklinikum Pilsen (Fakultní nemocnice Plzeň)

Hinweis: Das Klinikum Bulovka und das Thomayer-Klinikum hatten im Zeitraum 2012–2020 nicht den Status eines Universitätsklinikums<ref>ČTK iDNES.cz: Bulovka a Thomayerova nemocnice jsou po letech znovu fakultní, změnily názvy. 2. Januar 2021, abgerufen am 19. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>.

Vereinigte Staaten

Siehe auch

Weblinks

Commons: Universitätsklinikum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Universitätsklinik – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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