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Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen

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Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen
(DZNE)
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Gründung 3. April 2009
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Bonn
Vorläufer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Forschung
Vorsitz Joachim L. Schultze (Interim Vorstandsvorsitzender)<ref>Struktur des DZNE auf der Webseite des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen, aufgerufen am 4. Mai 2024</ref>
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte 1.100
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder 10 Standorte
Website www.dzne.de
Datei:RES004 Demenzforschung am DZNE.ogg
Gespräch von Holger Klein mit der stellvertretenden Klinikdirektorin Vjera Holthoff-Detto.<ref>Resonator-Podcast der Helmholtz-Gemeinschaft: Demenzforschung am DZNE (Folge 4, 24. Mai 2013)</ref>
Datei:RES101 Dementia Care Management.ogg
Gespräch von Holger Klein mit Wolfgang Hoffmann über die Verbesserung der medizinische Versorgung der Bevölkerung, auch in Zeiten des demografischen Wandels und des verstärkten Auftretens der Demenz.<ref>Resonator-Podcast der Helmholtz-Gemeinschaft: (Dementia) Care Management (Folge 101, 17. Februar 2017)</ref>

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung für Neurodegenerative Erkrankungen.<ref>DZNE Über uns</ref> Es ist eines von acht Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zur „Bekämpfung“ der wichtigsten Volkskrankheiten eingerichtet wurden. Es gehört zu den 18 Forschungseinrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

Geschichte

2007 beschloss die Bundesregierung auf einer Klausurtagung die Errichtung des DZNE. 2017 wurde der Neubau auf dem Bonner Venusberg eröffnet.<ref>Kanzlerin eröffnet Zentrum für Demenz-ForschungWDR vom 15. März 2017</ref> Hierfür trug das Land Nordrhein-Westfalen 77 % der Baukosten, die Bundesregierung die restlichen 23 %.<ref>Verena Mäusbacher: Raum für Forschung und Wissenschaft General-Anzeiger vom 14. September 2011</ref> Er ist zugleich Forschungsgebäude, Sitz der Verwaltung und des Vorstands. Gründungsdirektor ist Pierluigi Nicotera.<ref>Birgit Hibbeler: Deutsches Demenzzentrum in Bonn: „Das ist gewaltig, was hier entsteht.“ Deutsches Ärzteblatt 2008; 105 (44): A-2319/B-1982/C-1930</ref>

Standorte

Datei:25-01-19-Standortkarte-DZNE-72dpi.png
Übersichtskarte aller 10 DZNE-Standorte

Es gibt zehn Standorte:<ref>Standorte des DZNE</ref>

Finanzierung

Das DZNE wird mit 90 % vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und mit 10 % von den jeweiligen DZNE-Sitzländern gefördert. Die Grundfinanzierung beläuft sich auf 81 Millionen Euro pro Jahr.<ref>Philipp Königs: Den Gründen für Demenz auf der Spur General-Anzeiger vom 3. März 2016</ref>

Preis

Seit 2011 verleiht der Verein mit der Kulturstiftung von Hartwig Piepenbrock alle zwei Jahre den Hartwig Piepenbrock-DZNE Preis für Forschungen auf dem Gebiet der neurodegenerativen Erkrankungen und des Alterns, der mit 60.000 € dotiert ist. Erster Preisträger war Konrad Beyreuther. Im Jahre 2013 wurde die Preissumme einmalig auf 100.000 € angehoben, den Preis teilten sich Adriano Aguzzi und Charles Weissmann<ref>Brigitte Osterath: Eiweiße, die krank machen Deutsche Welle vom 24. September 2013</ref> für ihre Prionenforschung. 2015 wurde John Hardy für seine Arbeit zu Alzheimer ausgezeichnet<ref>Neue Osnabrücker Zeitung: Piepenbrock-DZNE-Preis geht an John Hardy vom 5. August 2015</ref>. Heiko Braak wurde 2017 für seine grundlegende Forschung zu Parkinson und Alzheimer geehrt<ref>Ärzte Zeitung: Auszeichnung für Forschung zu Parkinson und Alzheimer vom 28. August 2017</ref>. Wegen seiner Arbeit zu den molekularen Mechanismen der Alzheimer-Krankheit erhielt 2019 Christian Haass den Preis.<ref>General-Anzeiger Bonn: Biochemiker erhält Preis für Alzheimer-Forschung vom 1. Oktober 2019</ref> Preisträger 2021 war Michel Goedert für seine Arbeit über molekulare Mechanismen bei neurodegenerativen Erkrankungen.<ref>DZNE Meldung: Bahnbrechende Einblicke in die Mechanismen von Hirnerkrankungen vom 15. Oktober 2021</ref> Alison Goate erhält 2023 den Preis für ihre Forschung zu Alzheimer und frontotemporaler Demenz (FTD).<ref>Management & Krankenhaus: Auszeichnung für Demenzforscherin aus New York City vom 12. Juli 2021</ref> 2025 erhält Lars Lannfelt den Preis unter anderem für seine Beteiligung an der Entwicklung von Lecanemab.<ref>Biermann Medizin: Auszeichnung für den Wegbereiter des Alzheimer-Medikaments Lecanemab vom 30. Juni 2025</ref>

Weblinks

Quellen

<references />

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