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Joachim Schultze (Mediziner)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Joachim L. Schultze (* 30. April 1965 in Heidenheim an der Brenz) ist ein deutscher Immunologe und Genomforscher.

Leben

Nach dem Medizinstudium in Tübingen begann er 1991 seine medizinische Weiterbildung in der Klinik für Hämatologie und Onkologie der Uniklinik Freiburg. 1993 wechselte er an das Dana-Farber Cancer Institute der Harvard Medical School in Boston und arbeitete dort zusammen mit Lee Nadler an der Entwicklung neuer Behandlungsmethoden für Krebs. 2002 nahm er eine C3-Stiftungsprofessur für Tumorimmunologie am Klinikum der Universität zu Köln an. 2004 gründete er zusammen mit einem nationalen Expertenteam das Virtuelle Institut für Interdisziplinäre Präventionsforschung. Im November 2007 erhielt Joachim Schultze die W3-Professur für Genomics and Immunoregulation am LIMES-Institut der Universität Bonn. Seit 2018 leitet Joachim Schultze die PRECISE Platform for Single Cell Genomics and Epigenomics an der Universität Bonn und am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Seit 2020 ist Joachim Schultze Direktor für Systemmedizin und seit 2026 wissenschaftlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender (interim) des DZNE<ref>Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen</ref>. Er ist Mitglied zahlreicher internationaler Forschungskonsortien, koordiniert das Netzwerk der DFG-geförderten NGS Kompetenzzentren in Deutschland<ref>Next Generation Sequencing Competence Network (NGS-CN), auf ngs-kn.de</ref> und ist Mitinitiator und Koordinator der Deutschen COVID-19 OMICS Initiative (DeCOI)<ref>Deutsche COVID-19 OMICS Initiative (DeCOI)(DeCOI)</ref>. Er ist seit

Schwerpunkte seiner Forschung sind die Genomforschung, die Regulation des Immunsystems, und die Entwicklung der Systemmedizin.

Auszeichnungen

Weblinks

Belege

<references />

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