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Ungarische Fußballnationalmannschaft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Ungarn
Magyarország
colspan="2" class="notheme" style="text-align:center; background-color:#Vorlage:Standardfarbe;" | Datei:Hungarian Football Federation.svg
Spitzname(n) Magyarok
(die Magyaren)
Verband Magyar Labdarúgó Szövetség
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Adidas
Cheftrainer ItalienItalien Marco Rossi (seit 2018)
Co-Trainer ItalienItalien Cosimo Inguscio
Kapitän Dominik Szoboszlai<ref>Ungarns Szalai am Kopf getroffen – Kapitän im Krankenhaus. Süddeutsche Zeitung, 19. Juni 2021, abgerufen am 22. Juni 2021.</ref>
Rekordspieler Balázs Dzsudzsák (109)
Rekordtorschütze Ferenc Puskás (84)
Heimstadion Puskás Aréna
FIFA-Code HUN
FIFA-Rang 42. (1500,58 Punkte)
(Stand: 1. April 2026)<ref>Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 1. April 2026, abgerufen am 1. April 2026. (Mannschaften ohne Platz und Punkte sind seit mehr als 48 Monaten inaktiv.)</ref>
Bilanz
1028 Spiele
480 Siege
2223 Unentschieden
325 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Osterreich KaisertumDatei:Flag of the Habsburg Monarchy.svg Österreich 5:0 Ungarn Ungarn 1867Datei:Flag of Hungary (1915-1918; angels; 3-2 aspect ratio).svg
(Wien, Österreich; 12. Oktober 1902)
Höchste Siege
Russisches Kaiserreich 1883Datei:Flag of Russia.svg Russland 0:12 Ungarn Ungarn 1867Datei:Flag of Hungary (1915-1918; angels; 3-2 aspect ratio).svg
(Moskau, Russland; 14. Juli 1912)
Ungarn 1918Datei:Flag of Hungary (1915-1918, 1919-1946).svg Ungarn 13:1 Frankreich FrankreichFrankreich
(Budapest, Ungarn; 12. Juni 1926)
Albanien 1946Datei:Flag of Albania 1946.svg Albanien 0:12 Ungarn Ungarn 1949Datei:Flag of Hungary 1949-1956.svg
(Tirana, Albanien; 24. September 1950)
Höchste Niederlage
NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 8:1 Ungarn UngarnDatei:Flag of Hungary.svg
(Amsterdam, Niederlande; 11. Oktober 2013)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 9 (Erste: 1934)
Beste Ergebnisse Zweiter Platz 1938, 1954
Europameisterschaften
Endrundenteilnahmen 5 (Erste: 1964)
Beste Ergebnisse Dritter Platz 1964
Olympische Spiele
Gold 1952
Bronze 1960
Gold 1964
Gold 1968
Silber 1972
(Stand: 9. September 2025)

Die ungarische Fußballnationalmannschaft ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) wird organisatorisch vom ungarischen Fußballverband ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) betreut. Sie stand 1938 und 1954 im Weltmeisterschafts-Finale.

Geschichte

Datei:KumulierteSiegquoteUngarn.PNG
Kumulierte Siegquote der Ungarischen Nationalmannschaft

Anfänge

Das Spiel gegen Österreich in Wien am 12. Oktober 1902 war das erste Länderspiel, das zwischen zwei nicht-britischen europäischen Gegnern ausgetragen wurde. Dieses Duell fand bisher über 100 Neuauflagen, lediglich das Duell Argentinien-Uruguay fand öfter statt.

Durch eine sehr frühe Professionalisierung der ungarischen Fußballliga bereits in den 1920er Jahren als eines der ersten Länder Kontinentaleuropas errang der ungarische Fußball in Europa eine führende Stellung in der Zeit zwischen den 1930er und 1960er Jahren. Dies zeigte sich bereits bei der Weltmeisterschaft 1938 in Frankreich, als man sich unter dem Trainer Károly Dietz spielerisch leicht mit 5:1 Toren ins Finale spielte, dort jedoch dem amtierenden Weltmeister Italien mit 2:4 unterlag.<ref>Dietz, Károly. In: Tom Dunmore, Andrew Donaldson: Encyclopedia of the FIFA World Cup. Rowman & Littlefield, Lanham 2015, S. 199 (Digitalisat).</ref>

Goldene Elf

Nach dem Zweiten Weltkrieg dominierte die ungarische Elf, die sogenannte goldene Elf (Aranycsapat) den Weltfußball. 1949 war Gusztáv Sebes zum Nationaltrainer Ungarns ernannt worden. Um Kapitän Ferenc Puskás formte er die Nationalmannschaft zur besten ungarischen Mannschaft, die es je gab. Die Aufstellung des Teams war in Fach- und Fankreisen ganz Europas bekannt: Grosics, Buzánszky, Lóránt, Lantos, Bozsik, Zakariás, Budai, Kocsis, Hidegkuti, Puskás, Czibor. Ungarn war so u. a. auch die erste nicht-britische Nationalmannschaft, die England auf englischem Boden bezwang. Dies geschah am 25. November 1953 in Wembley mit einem so nicht erwarteten 6:3. Dieses Spiel wird in Ungarn auch heute noch als „Jahrhundertspiel“ angesehen. Im Folgejahr wurde England erneut bezwungen, diesmal 7:1 in Budapest. Dies ist bis dato Englands höchste Niederlage. Vom 14. Mai 1950 bis 4. Juli 1954 blieb die ungarische Nationalmannschaft in 31 offiziellen Länderspielen in Folge ungeschlagen, bis sie im WM-Endspiel Deutschland unterlag. Dieser Rekord wurde erst fast 40 Jahre später von Argentinien eingestellt, dem 1991 bis 1993 auch eine Serie von 31 ungeschlagenen Länderspielen gelang. Auch nach der Niederlage 1954 blieb Ungarn zwei Jahre lang ungeschlagen.

Ausgelöst durch den Volksaufstand von 1956 gegen die sowjetische Dominanz in Ungarn und die sich anschließende Flucht vieler Stars des ungarischen Fußballs ins Ausland wurde ein spürbarer Verfall ausgelöst. Der ungarische Fußball erholte sich nie wieder von diesem Ereignis.

Nach 1956

In den 1960er Jahren konnte eine den Stars der Goldenen Mannschaft der 1950er Jahre nacheifernde junge ungarische Fußballergeneration mit teilweise herausragenden Leistungen 1962 in Chile und 1966 in England noch zweimal das Viertelfinale der WM erreichen und bei der Europameisterschaft 1964 einen dritten Platz belegen. So schaltete man beispielsweise 1966 bei der WM in England den ansonsten zwischen 1958 und 1970 mit drei WM-Titeln dominierenden Gegner Brasilien trotz so herausragender gegnerischer Spieler wie Garrincha, Tostão, Gilmar, Djalma Santos oder Jairzinho mit einem 3:1-Sieg aus. Ungarn gewann in dieser Zeit bei den in den kommunistischen Ländern sehr bedeutsamen olympischen Fußballturnieren 1952, 1964, und 1968 olympisches Gold. Ein letzter größerer Erfolg konnte mit einem vierten Platz bei der Europameisterschaft 1972 gefeiert werden. Seither versucht die ungarische Fußballnationalmannschaft jedoch vergeblich, an die vergangenen Erfolge anzuknüpfen.

Heute ist Ungarn ein weniger gefürchteter Gegner, der seit 1986 keine WM-Endrunde mehr erreichen konnte, sowie von 1972 bis 2012 keine EM-Endrunde. So verloren sie 2006 beispielsweise während der Qualifikation zur EM 2008 1:2 gegen Malta. Am 22. August 2007 besiegte die Mannschaft jedoch überraschend Weltmeister Italien 3:1 in einem Freundschaftsspiel im Ferenc-Puskas-Stadion in Budapest.

Das Ziel Ungarns bei den Qualifikationsspielen zur WM 2010 war, sich erstmals seit der WM 1986 in Mexiko wieder für eine WM zu qualifizieren. Um dieses Ziel auch zu erreichen, hatte Ungarn Erwin Koeman als Nationaltrainer verpflichtet. Ungarn wurden jedoch mit Portugal, Schweden und Dänemark drei starke Gegner zugelost, gegen die sie sich letztlich nicht durchsetzen konnten.

Nach der verpassten Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2014 unter Sándor Egervári wurde Attila Pintér im Dezember 2013 neuer Nationaltrainer. Er sollte die Mannschaft in die Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 führen.<ref>EM 2016: Pinter übernimmt das Ruder in Ungarn, Pankratjevas in Litauen. em2016-frankreich.net, 3. Januar 2014. Abgerufen am 3. Januar 2014.</ref> Nach der 1:2-Auftaktniederlage gegen Nordirland wurde Pintér aber bereits entlassen. Interimsnachfolger war Pál Dárdai.<ref>kicker.de: Pinter entlassen – Dardai wird Ungarns Interimstrainer (18. September 2014)</ref> Im Dezember 2014 wurde bekannt, dass Dárdai – neben seiner Tätigkeit als Cheftrainer der U-15 von Hertha BSC – sein Engagement als ungarischer Nationaltrainer bis November 2015 ausweitet und somit die komplette restliche EM-Qualifikation die ungarische Fußballnationalmannschaft betreuen wird.<ref>Pal Dardai bleibt Trainer der ungarischen Nationalelf, Offizielle Internetpräsenz von Hertha BSC, abgerufen und veröffentlicht am 9. Dezember 2014</ref> Indes wurde er auch zum Trainer der Profimannschaft der Berliner Hertha bestellt und arbeitete damit in Doppelfunktion. Im Sommer 2015 gab er seinen Posten als Nationaltrainer auf. Sein Nachfolger wurde der deutsche Verbandssportdirektor des ungarischen Fußballverbandes, Bernd Storck, der ebenfalls eine Doppelfunktion ausübte (Sportdirektor und Nationaltrainer). Unter Storck belegte Ungarn den dritten Tabellenplatz hinter Nordirland und dem Erzrivalen Rumänien. Die ungarische Nationalelf blieb zunächst der beste Gruppendritte, ehe die Türkei durch einen 1:0-Sieg gegen Island und der zeitgleichen Niederlage Lettlands gegen den Tabellenletzten Kasachstan den direkten Startplatz streitig machte. Seit 44 Jahren war dies den Magyaren nicht mehr gelungen.

Im April 2016 erreichte Ungarn mit Platz 18 die bisher beste Platzierung in der FIFA-Weltrangliste,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Entwicklung von Ungarn in der FIFA-Weltrangliste (Memento vom 14. April 2016 im Internet Archive)</ref> wenig später wurde Torwart Gábor Király mit 102 Einsätzen zum alleinigen Rekordnationalspieler des Landes. Im März 2019 rückte dann auch Mittelfeldspieler Balázs Dzsudzsák in den „Hunderterklub“ auf. Die EM-Gruppenphase in Frankreich beendete die Mannschaft als ungeschlagener Sieger, noch vor Island sowie den drittplatzierten Portugiesen, scheiterte aber dann im Achtelfinale an Belgien. Während Ungarn im Jahr 2018 auch im achten Anlauf seit 1986 die Qualifikation zu einer Weltmeisterschaft verpasste, wurde im Herbst 2020 zum zweiten Mal in Folge das Ticket für eine Europameisterschaft gezogen; den entscheidenden Treffer in den Play-offs gegen Island erzielte dabei Dominik Szoboszlai. Nachdem Ungarn in der UEFA Nations League 2018/19 in die Liga B aufgestiegen ist, erreichten sie in der UEFA Nations League 2020/21 direkt den nächsten Aufstieg in die Liga A.

Aktueller Kader

Die Tabelle nennt die Spieler, die von Nationaltrainer Marco Rossi in den Kader für die Freundschaftsspiele gegen Slowenien (am 28. März) und Griechenland (am 31. März), berufen wurden.

  • Stand: 17. März 2026 (nach dem Spiel gegen Irland)
Nr. Name Verein Geburtsdatum Einsätze<ref name="St">Stand: 23. Juni 2024</ref> Tore<ref name="St" /> Debüt
Torhüter
1 Balázs Tóth EnglandDatei:Flag of England.svg Blackburn Rovers Vorlage:DatumZelle 04 00 gg. AserbaidschanDatei:Flag of Azerbaijan.svg Aserbaidschan, 10. Juni 2025
12 Áron Yaakobishvili SpanienDatei:Flag of Spain.svg FC Andorra Vorlage:DatumZelle 00 0
22 Péter Szappanos UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Puskás Akadémia FC Vorlage:DatumZelle 02 00 gg. GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland, 20. Nov. 2022
Abwehr
5 Botond Balogh TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Kocaelispor Vorlage:DatumZelle 8 0 gg. San MarinoDatei:Flag of San Marino.svg San Marino, 12. November 2021
14 Bendegúz Bolla OsterreichDatei:Flag of Austria.svg SK Rapid Wien Vorlage:DatumZelle 34 03 gg. Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg Zypern, 6. Juni 2021
Márk Csinger UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Győri ETO FC Vorlage:DatumZelle 0 00
15 Márton Dárdai DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hertha BSC Vorlage:DatumZelle 18 00 gg. TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei, 22. März 2024
11 Milos Kerkez EnglandDatei:Flag of England.svg FC Liverpool Vorlage:DatumZelle 29 00 gg. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland, 9. September 2022
7 Loïc Négo FrankreichDatei:Flag of France.svg Le Havre AC Vorlage:DatumZelle 48 02 gg. BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien, 8. Oktober 2020
6 Willi Orbán DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg RB Leipzig Vorlage:DatumZelle 64 06 gg. GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland, 12. Oktober 2018
Attila Osváth UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Paksi FC Vorlage:DatumZelle 3 00 gg. TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei, 20. März 2025
Kornél Szűcs SerbienDatei:Flag of Serbia.svg FK Vojvodina Vorlage:DatumZelle 1 00 gg. Bosnien und HerzegowinaDatei:Flag of Bosnia and Herzegovina.svg Bosnien und Herzegowina, 14. Oktober 2024
Mittelfeld
Péter Baráth TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg SK Sigma Olmütz Vorlage:DatumZelle 2 00
20 Bence Dárdai DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg VfL Wolfsburg Vorlage:DatumZelle 03 00 gg. TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei, 20. März 2025
Tamás Szűcs UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Debreceni Vasutas SC Vorlage:DatumZelle 0 00
13 András Schäfer DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg 1. FC Union Berlin Vorlage:DatumZelle 41 04 gg. TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei, 3. September 2020
17 Callum Styles EnglandDatei:Flag of England.svg West Bromwich Albion Vorlage:DatumZelle 30 00 gg. SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Serbien, 24. März 2022
21 Alex Tóth EnglandDatei:Flag of England.svg AFC Bournemouth Vorlage:DatumZelle 9 0 gg. TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei, 20. März 2025
8 Milán Vitális UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Győri ETO FC Vorlage:DatumZelle 4 00 gg. PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal, 9. Sept. 2025
10 Dominik Szoboszlai (C)ein weißes C in blauem Kreis EnglandDatei:Flag of England.svg FC Liverpool Vorlage:DatumZelle 58 15 gg. SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei, 21. März 2019
Angriff
Szabolcs Schön UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Győri ETO FC Vorlage:DatumZelle 9 0 gg. IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Irland, 8. Juni 2021
16 Dániel Lukács UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Puskás Akadémia FC Vorlage:DatumZelle 5 00 gg. PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal, 9. Sept. 2025
Donát Bárány UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Debreceni VSC Vorlage:DatumZelle 0 0
23 Damir Redzic SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg DAC Dunajská Streda Vorlage:DatumZelle 1 0 gg. IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Irland, 16. November 2025
20 Roland Sallai TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Galatasaray Istanbul Vorlage:DatumZelle 64 15 gg. ElfenbeinküsteDatei:Flag of Côte d'Ivoire.svg Elfenbeinküste, 20. Mai 2016
19 Barnabás Varga GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg AEK Athen Vorlage:DatumZelle 28 11 gg. BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien, 27. März 2023

Erfolge

Teilnahme Ungarns an der Fußball-Weltmeisterschaft

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis<ref>Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />All-time FIFA World Cup Ranking 1930–2010 (Memento vom 22. Juli 2014 im Internet Archive) (PDF; 200 kB)</ref> Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay nicht teilgenommen
1934 Italien Viertelfinale Österreich 6. Ödön Nádas
1938 Frankreich Finale Italien Vizeweltmeister Alfréd Schaffer
1950 Brasilien nicht teilgenommen
1954 Schweiz Finale Deutschland Vizeweltmeister Gusztáv Sebes Wunder von Bern
Sándor Kocsis Torschützenkönig

Siehe auch: Fußball-Weltmeisterschaft 1954/Ungarn

1958 Schweden Vorrunde Schweden, Wales, Mexiko 10. Lajos Baróti Im Entscheidungsspiel an Wales gescheitert

Siehe auch: Fußball-Weltmeisterschaft 1958/Ungarn

1962 Chile Viertelfinale Tschechoslowakei 5. Lajos Baróti Flórián Albert erzielt ebenso wie 5 andere Spieler die meisten Tore (je 4)

Siehe auch: Fußball-Weltmeisterschaft 1962/Ungarn

1966 England Viertelfinale UdSSR 6. Lajos Baróti Siehe auch: Fußball-Weltmeisterschaft 1966/Ungarn
1970 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation an der Tschechoslowakei gescheitert
1974 BR Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation an Schweden gescheitert
1978 Argentinien Vorrunde Argentinien, Italien, Frankreich 15. Lajos Baróti Siehe auch: Fußball-Weltmeisterschaft 1978/Ungarn
1982 Spanien Vorrunde El Salvador, Argentinien, Belgien 14. Kálmán Mészöly Das 10:1 gegen El Salvador ist der höchste Sieg bei einer Männer-WM

Siehe auch: Fußball-Weltmeisterschaft 1982/Ungarn

1986 Mexiko Vorrunde UdSSR, Kanada, Frankreich 18. György Mezey Siehe auch: Fußball-Weltmeisterschaft 1986/Ungarn
1990 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Spanien und Irland gescheitert
1994 USA nicht qualifiziert In der Qualifikation an Griechenland und Russland gescheitert
1998 Frankreich nicht qualifiziert In der Qualifikation an Norwegen und in der Relegation an Jugoslawien gescheitert
2002 Südkorea/Japan nicht qualifiziert In der Qualifikation an Italien und Rumänien gescheitert
2006 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation an Schweden und Kroatien gescheitert
2010 Südafrika nicht qualifiziert In der Qualifikation an Dänemark und Portugal gescheitert
2014 Brasilien nicht qualifiziert In der Qualifikation an den Niederlanden und Rumänien gescheitert.
2018 Russland nicht qualifiziert In der Qualifikation an Portugal und der Schweiz gescheitert.
2022 Katar nicht qualifiziert In der Qualifikation an England und Polen gescheitert.
2026 Kanada/Mexiko/USA nicht qualifiziert In der Qualifikation an Portugal und Irland gescheitert.

Teilnahme Ungarns am Europapokal der Fußball-Nationalmannschaften

Teilnahme Ungarns an der Fußball-Europameisterschaft

Ungarn erreichte zweimal die Endrunde mit vier Teilnehmern, konnte sich nie für eine Endrunde mit acht oder 16 Teilnehmern qualifizieren. 2015 gelang dann die Qualifikation für die 2016 mit 24 Teilnehmern stattfindende Endrunde.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Bemerkungen und Besonderheiten
1960 Frankreich nicht qualifiziert Im Achtelfinale am späteren Europameister UdSSR gescheitert.
1964 Spanien Spiel um Platz 3 Dänemark Dritter Im Halbfinale verlor Ungarn erst in der Verlängerung gegen den Gastgeber und späteren Europameister Spanien

Siehe auch: Fußball-Europameisterschaft 1964/Ungarn

1968 Italien nicht qualifiziert Im Viertelfinale am späteren Vierten UdSSR gescheitert.
1972 Belgien Spiel um Platz 3 Belgien Vierter Im Halbfinale scheiterte Ungarn erneut an der UdSSR

Siehe auch: Fußball-Europameisterschaft 1972/Ungarn

1976 Jugoslawien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Wales gescheitert, das sich auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte.
1980 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Griechenland gescheitert
1984 Frankreich nicht qualifiziert In der Qualifikation an Dänemark gescheitert
1988 BR Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation am späteren Europameister Niederlande gescheitert
1992 Schweden nicht qualifiziert In der Qualifikation an der UdSSR gescheitert.
1996 England nicht qualifiziert In der Qualifikation an der Schweiz und der Türkei gescheitert.
2000 Niederlande und Belgien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Rumänien und Portugal gescheitert.
2004 Portugal nicht qualifiziert In der Qualifikation an Schweden und Lettland gescheitert.
2008 Österreich und Schweiz nicht qualifiziert In der Qualifikation an Griechenland und der Türkei gescheitert.
2012 Polen und Ukraine nicht qualifiziert In der Qualifikation an den Niederlanden und Schweden gescheitert.
2016 Frankreich Achtelfinale Belgien 0:4 In der Qualifikation Sieg in den Playoffs der Gruppendritten gegen Norwegen. Gruppenphase der Endrunde als Gruppensieger abgeschlossen.

Siehe auch: Fußball-Europameisterschaft 2016/Ungarn

2021 Europa Vorrunde Portugal, Frankreich, Deutschland Nach einer Niederlage gegen Portugal und Remis gegen Frankreich sowie Deutschland als Gruppenletzter ausgeschieden.

Siehe auch: Fußball-Europameisterschaft 2021/Ungarn

2024 Deutschland Vorrunde Schweiz, Deutschland, Schottland Als Qualifikationsgruppensieger für die Endrunde qualifiziert. In der Vorrunde, nach einer Niederlage gegen die Schweiz und gegen Deutschland und einem Sieg gegen Schottland, als Gruppendritter nicht für die Finalrunde qualifiziert.

Siehe auch: Fußball-Europameisterschaft 2024/Ungarn

Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen

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1908 in London zurückgezogen
1912 in Stockholm Viertelfinale, Sieger der Trostrunde
1920 in Antwerpen nicht teilgenommen
1924 in Paris Achtelfinale
1928 in Amsterdam nicht teilgenommen
1936 in Berlin Achtelfinale
1948 in London nicht teilgenommen
1952 in Helsinki Olympiasieger
1956 in Melbourne nach Qualifikation abgesagt
1960 in Rom Dritter
1964 in Tokio Olympiasieger
1968 in Mexiko-Stadt Olympiasieger
1972 in München Zweiter
1976 in Montreal nicht qualifiziert
1980 in Moskau nicht qualifiziert

UEFA Nations League

  • 2018/19: Liga C, 2. Platz mit 3 Siegen, 1 Remis und 2 Niederlagen
  • 2021/22: Liga B, 1. Platz mit 3 Siegen, 2 Remis und 1 Niederlage
  • 2023/24: Liga A, 2. Platz mit 3 Siegen, 1 Remis und 2 Niederlagen
  • 2024/25: Liga A, 3. Platz mit 1 Sieg, 3 Remis und 2 Niederlagen; Relegation um den Verbleib in Liga A gegen die Türkei verloren
  • 2026/27: Liga B

Rekorde und berühmte Spiele

  • 4 Jahre ungeschlagen (1950–1954). Beim „Wunder von Bern“ (WM-Finale 1954) war Deutschland die erste Mannschaft, die Ungarn seit 1950 schlagen konnte.
  • Höchster WM-Sieg aller Zeiten beim 10:1 gegen El Salvador bei der WM 1982 (höchste Niederlage für El Salvador)
    • Ferner haben folgende Länder ihre höchste WM-Niederlage gegen Ungarn erlitten:
  • 25. November 1953: Ungarn gelingt als erster nichtbritischen Mannschaft in England ein Sieg gegen England (6:3).
  • 23. Mai 1954: Mit 1:7 verliert England in Budapest gegen Ungarn, bis dato die höchste Niederlage Englands.
  • Ferner haben folgende Länder ihre höchsten Niederlagen gegen Ungarn erlitten:

Rekordspieler

Ferenc Puskás und sein Vorgänger Imre Schlosser waren mit 81 bis 85 bzw. 42 bis 68 Länderspielen nicht nur ungarische Rekordnationalspieler, sondern auch Weltrekordhalter. Rekordnationalspieler Balázs Dzsudzsák bestritt am 20. November 2022 sein letztes von 109 Länderspielen und wurde damit auch alleiniger Rekordhalter.<ref>Dzsudzsák győzelemmel búcsúzott, Kalmár góllal tért vissza</ref> Von den derzeit aktiven Spielern hat Ádám Nagy mit 88 Spielen die meisten Länderspiele bestritten.

  • Stand: 9. September 2025
Rang Name Einsätze Tore Position Zeitraum WM-Spiele OL-Spiele EM-Spiele Rekord-
nationalspieler
1. Balázs Dzsudzsák 109 21 Mittelfeld 2007–2019, 2022 4 seit 20. November 2022
2. Gábor Király 108 0 Tor 1998–2016 4 20. Mai 2016 bis 20. November 2022
3. József Bozsik 101<ref name="OL">Von der FIFA werden die fünf Spiele bei den Olympischen Spielen 1952 nicht als A-Länderspiele gezählt, der ungarische Verband zählt sie dagegen als A-Länderspiele. Drei davon fanden gegen A-Nationalmannschaften (Jugoslawien, Rumänien und Schweden) statt, die beiden anderen gegen Amateurmannschaften (Italien und Türkei)</ref> 11 Mittelfeld 1947–1962 8 5 22. Dezember 1957 bis 20. Mai 2016
4. Zoltán Gera 97 26 Mittelfeld 2002–2017 4
5. Roland Juhász 95 6 Abwehr 2004–2016 3
6. László Fazekas 92 24 Angriff 1968–1983 4
7. Ádám Nagy 88 2 Mittelfeld 2015– 3
8. Ádám Szalai 86 26 Angriff 2009–2022 7
Gyula Grosics 86<ref name="OL" /> 0 Tor 1947–1962 11 5
10. Ferenc Puskás 85<ref name="OL" /> 84 Angriff 1945–1956 3 5 29. Mai 1955 bis 22. Dezember 1957
11. Imre Garaba 82 3 Abwehr 1980–1991 6
12. Sándor Mátrai 81 0 Abwehr 1956–1967 12 1

Rekordtorschützen

Ungarn besitzt zusammen mit Brasilien, dem Iran und Kuwait die meisten Spieler (4), die mindestens 50 Länderspieltore erzielt haben. Nur Cristiano Ronaldo (141), Lionel Messi (114), Ali Daei (108), Sunil Chhetri (95), Mokhtar Dahari (89), Romelu Lukaku (89) und Robert Lewandowski (86) erzielten mehr von der FIFA anerkannte Länderspieltore als Ferenc Puskás, der am 25. November 1953 beim 6:3-Sieg der Goldenen Elf gegen England Imre Schlosser als ungarischen Rekordtorschützen und damit besten Torschützen der Welt ablöste. Erst am 28. November 2003 überbot Ali Daei Puskás’ Rekord. Bester aktiver ungarischer Torschütze ist Dominik Szoboszlai mit 16 Toren (alle Angaben mit Stand 9. September 2025).

Rang Name Tore Einsätze Quote Zeitraum WM-Tore OL-Tore
01. Ferenc Puskás 84 85<ref name="OL" /> 0,98 1945–1956 4 4
02. Sándor Kocsis 75 68<ref name="OL" /> 1,10 1948–1956 11 6
03. Imre Schlosser 59 68 0,87 1906–1927 4
04. Lajos Tichy 51 72 0,71 1955–1971 7
05. György Sárosi 42 62 0,68 1931–1943 6
06. Nándor Hidegkuti 39 69<ref>Von der FIFA werden die vier Spiele bei den Olympischen Spielen 1952 nicht als A-Länderspiele gezählt, der ungarische Verband zählt sie dagegen als A-Länderspiele. Drei davon fanden gegen A-Nationalmannschaften (Jugoslawien, Rumänien und Schweden) statt, das andere gegen eine Amateurmannschaft (Italien)</ref> 0,57 1945–1958 4 1
07. Ferenc Bene 36 76 0,47 1962–1979 4
08. Gyula Zsengellér 32 39 0,82 1936–1947 5
Tibor Nyilasi 32 70 0,46 1975–1985 2
10. Flórián Albert 31 75 0,41 1966–1972 4

Trainer (Auswahl)

Siehe auch

Weblinks

Commons: Ungarische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Nationalmannschaften aktueller
Verbände der UEFA:

Albanien | Andorra | Armenien | Aserbaidschan | Belarus | Belgien | Bosnien und Herzegowina | Bulgarien | Dänemark | Deutschland | England | Estland | Färöer | Finnland | Frankreich | Georgien | Gibraltar | Griechenland | Irland | Island | Israel | Italien | Kasachstan | Kosovo | Kroatien | Lettland | Liechtenstein | Litauen | Luxemburg | Malta | Moldau | Montenegro | Niederlande | Nordirland | Nordmazedonien | Norwegen | Österreich | Polen | Portugal | Rumänien | Russland | San Marino | Schottland | Schweden | Schweiz | Serbien | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechien | Türkei | Ukraine | Ungarn | Wales | Zypern, Republik

Nationalmannschaften ehemaliger
Verbände der UEFA:

DDR | Jugoslawien | Saarland | Serbien und Montenegro | Sowjetunion | Tschechoslowakei

Sonstige National- und
Auswahlmannschaften in Europa:

Abchasien | Åland | Alderney | Baskenland | Böhmen<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 | Böhmen und Mähren<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 | Bretagne | Guernsey | Irland (IFA)<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 | Isle of Man | Jersey | Katalonien | Monaco | Okzitanien | Sápmi | Schlesien | Republika Srpska | Russisches Kaiserreich<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 | Türkische Republik Nordzypern | Vatikanstadt | Vereinigtes Königreich

Nationalmannschaften der Verbände
der übrigen Konföderationen der FIFA:

AFC (Asien) | CAF (Afrika) | CONCACAF (Nord- und Zentralamerika, Karibik) | CONMEBOL (Südamerika) | OFC (Ozeanien)

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1 
Früheres FIFA-Mitglied, jedoch nicht UEFA-Mitglied.

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