Fußball-Weltmeisterschaft 1938/Ungarn
Dieser Artikel behandelt die ungarische Fußballnationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1938.
Qualifikation
| Ungarn | Datei:Flag of Hungary (1915-1918, 1919-1946).svg | - | Griechenland | Datei:State Flag of Greece (1863-1924 and 1935-1970).svg | 11:1 | Zsengellér (15., 23., 25., 65., 81.), Titkos (18., 75.), Vincze (26.), Nemes (34., 40., 52.) / Makris (89.) |
Aufgebot
Spiele der ungarischen Mannschaft
Achtelfinale
| ca. 8.000 | Vélodrome Municipal (Reims) | Datei:Flag of Hungary (1915-1918, 1919-1946).svg Ungarn | Datei:Flag of the Netherlands.svg Niederländisch-Indien | Conrié (Frankreich) | 6:0 (4:0) | 1:0 Kohut (13.) 2:0 Toldi (15.) 3:0 Sárosi (28.) 4:0 Zsengellér (35.) 5:0 Zsengellér (78.) 6:0 Sárosi (89.) |
Der spätere Finalist hatte mit dem klaren Außenseiter-Team aus Niederländisch-Indien keinerlei Probleme.
Viertelfinale
| 14.000 | Stade Victor Boucquey (Lille) | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz | Datei:Flag of Hungary (1915-1918, 1919-1946).svg Ungarn | Barlassina (Italien) | 0:2 (0:1) | 0:1 Sárosi (40.) 0:2 Zsengellér (89.) |
Die Schweizer mussten sich den Ungarn mit 0:2 beugen.
Halbfinale
| 22.000 | Parc des Princes (Paris) | Datei:Flag of Hungary (1915-1918, 1919-1946).svg Ungarn | Schweden Schweden | Leclerq (Frankreich) | 5:1 (3:1) | 0:1 Nyberg (1.) 1:1 Zsengellér (19.) 2:1 Sas (37.) 3:1 Zsengellér (39.) 4:1 Sárosi (65.) 5:1 Zsengellér (85.) |
Schweden wollte im Halbfinale gegen die Ungarn da weitermachen, wo es gegen Kuba aufgehört hatte und führte bereits nach einer Minute durch Nyberg mit 1:0. Zsengellér mit einem Dreierpack (19., 39. und 85.), Sas (37.) und Sárosi (65.) machten jedoch jede schwedische Hoffnung zunichte. Es wird überliefert, dass sich die Magyaren gegen die Skandinavier sogar schon fürs Finale schonten und in der letzten halben Stunde nur noch das Nötigste taten...
Finale
| 60.000 | Stade Olympique de Colombes (Paris) | Datei:Flag of Hungary (1915-1918, 1919-1946).svg Ungarn | Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Italien | Capdeville (Frankreich) | 2:4 (1:3) | 0:1 Colaussi (6.) 1:1 Titkos (8.) 1:2 Piola (16.) 1:3 Colaussi (35.) 2:3 Sárosi (70.) 2:4 Piola (82.) |
Im Finale trafen Italien (Stärken: Kampf, Erfolgsbessenheit, Cleverness) und Ungarn (Stärken: Technik, Eleganz, Angriff) aufeinander. Die favorisierten Italiener gingen schon nach sechs Minuten durch ihren Linksaußen Colaussi in Front. Ungarn glich umgehend durch seinen Linksaußen Titkos (8.) aus. Ein toller Spielzug über vier Stationen landete in der 16. Minute vor den Füßen des wohl besten Italieners, Silvio Piola. Seine ‚Bombe‘ aus ca. 10 Metern schlug unhaltbar für Keeper Szabó ein. Auch beim vorentscheidenden 3:1 war Piola involviert. Sein Zuckerpass auf Colaussi nutzte dieser kaltblütig aus (35.). Dank seiner stabilen Abwehr überstand die Pozzo-Truppe auch die wütenden Angriffsversuche der Ungarn nach dem Seitenwechsel. Nicht verhindern konnten die Italiener jedoch das Anschlusstor zum 2:3 durch Ungarns Mannschaftskapitän Dr. Sárosi (70.). Wieder war es Piola, dessen kraftvoller Linksschuss zum 4:2 (80.) auch die letzten Hoffnungen der Magyaren zerstörte. 55.000 Zuschauer, die mehrheitlich den vermeintlich Schwächeren, das Team Ungarns, anfeuerten, mussten neidlos anerkennen, dass die bessere Mannschaft ihren Titel verteidigen konnte.
Weblinks
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