Tyr
Týr (rekonstruiert Vorlage:GemS)<ref>De Vries: Altgermanische Religionsgeschichte. Band II, §347ff. Simek: Lexikon der Germanischen Mythologie. Stichwort → Harigasti. Bach: §29, 2: „Als ältestes germ. Sprachdenkmal, das gegen 300 v. Chr. entstanden sein könnte, hat die Inschrift eines 1812 in Negau in Südsteiermark gefundenen Helmes zu gelten. Sie lautet: ‚harigasti *teiwa‘. Man schwankt u. a., ob in harigasti ein Personenname steckt und in teiwa der Göttername Ziu oder ob das erste Wort ein Göttername und das letztere das Appellativum in der Bedeutung „Gott“ ist. Die Inschrift ist in nordetruskischer Schrift überliefert.“ Klaus Düwel geht in Festschrift für Otto Höfler, 1969 von anderer Deutung und zeitlicher Taxierung des Negau-Helms aus.</ref> ist ein Gott in den altisländischen Schriften der Edda, wo er einerseits als Gott des Kampfes und Sieges benannt ist, andererseits aber auch als Bewahrer der Rechtsordnung auftritt. Die altnordische Namensform ist die allgemein bekannteste und gebräuchlichste.<ref>HERDER, Simek Lex. d. germ. Myth.: Stichwort → Tyr</ref> Weitere einzelsprachliche Formen sind gotisch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, altenglisch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} und althochdeutsch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}.
Die Wurzel seines Namens (s. folgender Abschnitt) deutet darauf hin, dass Týr ursprünglich ein Vater- oder Himmelsgott war, der später aus dieser Stellung verdrängt und zum Sohn entweder Odins oder Hymirs erklärt wurde. In der Interpretatio Romana wird er aus Sicht der Germanen, wohl aufgrund der Verbindung von Krieg und Recht, dem römischen Kriegsgott Mars gleichgesetzt.
Etymologie und Herkunft
Etymologie
Urgermanisch *Teiwaz, Tīwaz, indogermanisch *deiwos, bedeutet „Gott“ oder „göttlich“ und entspricht lateinisch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}. Im Altnordischen (Völuspá) bedeutet die Pluralform tívar „Götter“ und stellt ein Relikt der Grundbedeutung von teiwaz dar. Der Name und die Figur sind urverwandt mit dem indogermanischen „Vater- und Himmelsgott“. Die germanische Form hängt so zusammen mit
- dem griechischen „Zeus“ {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}})
- dem römischen Jupiter (von {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, Himmelsvater)
- dem vedisch-altindischen Dyaúh pitá
- dem illyrischen Δει-πάτυρος (Dei-pátyros).
Alle diese Formen lassen sich zurückführen auf ein Wort *dyews 'Himmel' und 'Tag', das als „Erscheinung“ oder „Strahlung“ aufgefasst werden kann. Davon abgeleitet ist *deywo- > altindisch „deva“, lateinisch „deus“ usw.<ref>Wolfgang Meid: Germanische Religion im Zeugnis der Sprache. In: Germanische Religionsgeschichte – Quellen und Quellprobleme. Hrsg. Heinrich Beck, Detlev Elmers, Kurt Schier, Ergänzungsband 5. zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, de Gruyter, Berlin/New York 1992, S. 494.
Stefan Zimmer: Ziu-Tyr. In: Heinrich Beck, Dieter Geuenich, Heiko Steuer (Hrsg.): Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Band 34. de Gruyter, Berlin/New York 2007, S. 574.
Kluge: Stichwort „Dienstag“, Stichwort „Gott“: „… ursprünglich offenbar ein Neutrum, dann übertragen auf den christlichen Gott … Vermutlich Abstraktbildung mit ableitendem -t- zu ig. *g(h)eu- gießen (besonders bei Opferhandlungen) [Vergleiche mit ai. u. avest. zeigen ebenfalls gießen u. opfern an] … Ursprünglich also Gießen, Opferung, dann übertragen auf den Gott, zu dessen Ehre das Opfer stattfindet.“</ref> Diese Verbindung der Namen findet sich noch in der baltischen Mythologie, wo Dievs als oberster Himmelsgott auftritt.
Herkunft, indogermanische Parallelen
Man geht davon aus, dass Tiwaz bis zur Völkerwanderungszeit der ursprüngliche Hauptgott im germanischen Mitteleuropa war.<ref>L. v. Schröder: Die Religion der Arier, Band 1, 1923, S. 568. „Die arischen Völker glaubten und verehrten schon in der Urzeit einen höchsten Gott, der im Himmel wohnend, im Himmel sich offenbarend, vom Himmel aus wirkend und waltend gedacht war – einen Himmelsgott, der auch zugleich ihr höchstes gutes Wesen bildete.“</ref>
Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil (1898–1986) hat u. a. auch auf die Strukturparallelen zur Figur des Scaevola in der altrömischen Heldensage hingewiesen. Eine Ähnlichkeit besteht auch zu dem irischen Nuada mit der „Silberhand“. Die Ähnlichkeit beschränkt sich allerdings auf den Verlust einer Hand bzw. eines Arms unter jeweils grundverschiedenen Gegebenheiten.
Ein Teil der Forschung glaubt, dass die archaische germanische Gesellschaft sich selbst in ihrem Aufbau als göttlichen Ursprungs verstand. Eine These sieht die zweigeteilte Spitze Tīwaz/Týr – Wōdan/Odin, analog die indischen Gottesfiguren Mitra – Varuna, als kennzeichnend für das indogermanische Göttersystem.<ref>G. Dumézil: Lokistudie. (dt. 1959) S. 76 f.; „Wir wissen heute wer Tyr ist: … neben Odin repräsentiert er den anderen Aspekt der zweigeteilten Souveränität … in der röm. Sage um Mucius Scaevola u. a. indoeurop. Überlieferungen müsse der „Gott“ der selbst für das Recht zuständig ist, zur Bewahrung der kosmischen Ordnung einen Verrat begehen und das Recht brechen – er verliert dadurch seine Schwurhand“</ref>
Verdrängung durch Odin
Otto Höfler und Karl Helm gehen davon aus, dass Tiwaz durch Wodan als Hauptgott verdrängt wurde. Diese Schwerpunktverlagerung des religiösen Kultes sei bedingt durch eine Verbreitung des Wodankultes vom niederrheinischen Nordwestdeutschland aus. Diese Sichtweise ist aber bis heute eine offene Streitfrage in der Forschung.<ref>Otto Höfler: Das Opfer im Semnonenhain und die Edda. Festschrift für F. Genzmer (Hrsg. H. Schneider). Heidelberg 1952, S. 64f.
Karl Helm: Wodan – Ausbreitung und Wanderung seines Kultes. W. Schmitz Verlag, Gießen 1946.</ref><ref>De Vries: Altgermanische Religionsgeschichte. §§ 360, 373, 374. Derolez: S. 136.</ref> Auch innergermanische Veränderungen, beispielsweise die Vereinigung und Bildung von Großstämmen wie der Sachsen und Franken könnten dazu beigetragen haben.<ref>Simek: Götter und Kulte der Germanen. S. 11.</ref>
Tīwaz/Týr ist Souverän des Rechts. Mit Odin träte jedoch eine dynamische, ekstatische Figur hervor, die mit höchster Schaffenskraft versehen ist und u. a. magisch, durch Verblendung der Gegner, wirkt sowie gegenüber Tīwaz/Týr im kriegerischen Kampf Vorteile liefert. Demgegenüber bleibt Tīwaz/Týr relativ statisch der Wahrer des Rechts und Schützer der Thingversammlung.
Tacitus erwähnte in der Germania neben Herkules und Merkur auch Mars als germanischen Gott, außerdem in seinen Annalen, dass bei den Germanen Mars Hauptgott war („praecipuus deorum Mars“).<ref>Tac. Historiae IV, 64.</ref> Die ältere Forschung, gestützt auf Snorri Sturluson, interpretierte hier Mars meist als Týr aufgrund der Benennung der Wochentage, wobei aufgrund nordischer und indogermanischer Parallelen auch von Freyr die Rede sein kann.<ref>Wolf Linus Lüerßen: Transfer von Götternamen am Beispiel des Mars bei Tacitus, 2010.</ref>
Noch im 6. Jahrhundert wurde in Norwegen dem Tiuz vor allen anderen Göttern geopfert (Menschen- und Tieropfer), und er wurde als höchster Gott verehrt.<ref>Prokopius: 2,15; von den Thuliten, d. h. den Skandinaviern</ref>
Die strukturelle Nähe und die Verbindungen der beiden Gottesfiguren zueinander und die dynamischen sozialen Umbrüche innerhalb der germanischen Gesellschaften führten dann im 9. und 10. Jahrhundert zu einem Umbau des nordgermanischen Pantheons, was sich in den hochmittelalterlichen schriftlichen Sammlungen der Edda widerspiegelt, in denen das ursprüngliche Bild des Tīwaz nur noch bedingt, aber dennoch erkennbar ist.<ref>Golther: „Die nordische Literaturgeschichte [S. Bugge] … zur Erkenntnis geführt … dass … Eddalieder der Skaldenpoesie zuzurechnen seien, nicht als uralte schlichte Volksballaden gelten dürfen.“ Diese Aussage gilt heute nur bedingt, da O. Höfler in „Das Opfer im Semnonenhain und die Edda“ nachgewiesen hat, dass der „Fesselhain“ in der Edda identisch ist mit dem Opferhain der Semnonen, den Tacitus in seiner Germania geschildert hat. Ebenso R. Much in Die Germania des Tacitus. Simek: Lex. d. germ. Myth., S. 369</ref>
Nebenformen des Gottesnamens
Mars Thingsus
Der Name ist als Mars Thincsus auf einem Steinaltar belegt, der im „Tempel 2“ im Kastell Housesteads im nordenglischen County Northumberland nahe der schottischen Grenze gefunden wurde. Mehrere Altäre wurden dort im 3. Jahrhundert n. Chr. von friesischen Legionären errichtet, die als römische Hilfstruppen in Britannien am Hadrianswall stationiert waren.
- Die Inschriften der Gedenksteine:<ref>The Roman Inscriptions of Britain (RIB) 1593, The Roman Inscriptions of Britain (RIB) 1594</ref>
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Die Namensform ist auf das gemeingermanische Wort „Thing“ (Volks-, Gerichtsversammlung) zurückzuführen und der Gott demnach als „Schutzherr des Things“ gekennzeichnet. Die germanische Gleichsetzung mit dem römischen Gott Mars zeigt, dass es sich um einen Beinamen des Tīwaz handelt.
Zīo
Týr wird als Zīo (oder Zīu) in den althochdeutschen Quellen nicht erwähnt, eine Glosse zum Wessobrunner Gebet nennt aber für die Alemannen Cyowari (wohl: Verehrer des Cyo).
In der Notitia Galliarum, einer spätantiken Städteliste, wird Augsburg der Name Ciesburc zugewiesen.<ref>Buchholz: S. 127</ref>
Für beide Namen besteht aber auch die Möglichkeit, dass es sich um Verschreibungen für Raetiovari (Anwohner Rätiens) bzw. Ogesburc (Augsburg) handelt.<ref>L. Rübekeil: Diachrone Studien zur Kontaktzone zwischen Kelten und Germanen. Österreichische Akademie der Wissenschaften, Phil.-hist. Klasse, Wien 2002, Sitzungsberichte Band 699, S. 387–395.</ref> Augsburg (Augusta Vindelicorum) war Hauptstadt der römischen Provinz Raetien und seit der Spätantike Bischofssitz.
Weiterhin ist der Name Zīo im alemannischen Wort für Dienstag (althochdeutsch zīwestag) enthalten (s. unten).
Saxnôt
Das sächsische Taufgelöbnis, das in einer Fuldaer Handschrift des endenden 8. Jahrhunderts (772) überliefert ist, zählt vermutlich die Namen der wichtigsten von den Sachsen verehrten Götter auf.
- Der Ausschnitt lautet:
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Donar und Wodan sind gemeingermanische Götter. Analog besteht die Möglichkeit, dass entweder Týr oder Freyr hier als Saxnôt auftritt. Unter dieser Benennung wäre er damit nur in der sächsischen Vorstellungswelt anzutreffen. Saxnôt wird jedoch auch mit der „dritten nährenden Fruchtbarkeitsfunktion“ in Zusammenhang gebracht, die Freyr entspräche.<ref>Ström: S. 83 und Fußnoten. Simek 2: Stichwort „Saxnot“. De Vries: Altgermanische Religionsgeschichte § 353.</ref>
In der angelsächsischen Genealogie wird Saxnēat als Wodens Sohn bezeichnet. Die Festland-Sachsen und die Sachsen auf der britischen Insel, die den Wodanskult übernahmen, ordneten Saxnôt dem Wodan unter, wie auch Týr im Norden als Sohn Odins genannt wird oder Ares als Sohn des Zeus.<ref>Grimm: S. 144</ref>
Saxnôt ist wörtlich lateinisch „Gladii consors“ (Schwertgenosse, Schwertträger); „Sax“ ist das Kurzschwert, das Messer.<ref>Bach: §37. b) […] Das in ahd. sahs „Schwert“, auch im Namen der Sachsen, vorliegende Wort ist urverwandt mit lat. saxum und bedeutet zunächst „Stein“. Es stellt eine Erinnerung an die kulturellen Verhältnisse der Steinzeit dar, gerade wie gemeingerm. Hammer auch die Bedeutung Fels besitzt und einst den Steinhammer der Steinzeit benannte (ahd. sahs lebt übrigens verhüllt noch in unserem Worte Messer weiter, das sich aus älterem ahd. mezzirahs = westgerm. *mati-sahs entwickelte und so viel wie „Speisemesser“ bedeutete).
Kluge: S. 778, Stichwort → Sachs; […] aus g* sahsa Messer, Kurzschwert, auch in anord. sax, ae. seax, afr. sax. Zu der Wurzel (ig.) *sek – »schneiden«, zu der auch „Säge“, „Sense“ und „Sichel“ gehören. Formell entspricht l. saxum „Fels“ als „das Schneidende, Kantige“. Der zugrundeliegende s-Stamm ist auch in l. s(a)cena f. „Haue des Pontifex“ (aus *saces) und vermutlich in „Sense“ verbaut. Verdunkelt ist Sachs als zweiter Bestandteil von → Messer.</ref> Die Stammesangehörigen nannten sich „Schwertgenossen“, wie im angelsächsischen „Sweordweras“; indem sie den Schwertgott in ihrer Gemeinschaft voranstellten, machten sie den Gott ebenfalls identitätsstiftend zum Schwertgenossen (zum Vergleich mhd. wal-genôz → „Kampfgenosse“<ref>M. Lexer: Stichwort</ref>). Die Gottheit nahm hier den Namen von ihrem Volk und nicht umgekehrt. „Saxnot“ wäre dann der Beiname des Tiuz unter den Sachsen.
Allerdings könnte die sächsische Trias Wōdan-Thunar-Saxnôt und ebenso die Trias Merkur-Herkules-Mars bei Tacitus der nordgermanischen Trias Odin-Thor-Freyr entsprechen, zumal Freyr ebenfalls ein Schwertgott ist. Dass der Gott ursprünglich Saxnôt hieß, wäre im Vergleich zu den laufenden Entwicklungen unter den germanischen Stämmen der Völkerwanderungszeit nicht schlüssig, dass aber das Volk in Waffen sich so nannte, versteht sich leicht.<ref>K. Helm: Altgermanische Religionsgeschichte Band 2, Teil 1, § 12, S. 20. Vergleich zu Namensgebungen Gotischer Stämme und Völkerschaften.</ref>
Týr in der isländisch-nordischen Mythologie
Týr ist an Macht im Norden stark beschränkt und verblasst, dennoch treten alle wesentlichen Eigenschaften des Tīwaz zutage. Nach den eddischen Schriften der Lieder-Edda wird der Riese Hymir als Vater Týrs genannt,<ref>U. Diedrichs: Germanische Götterlehre – Die Lieder-Edda in Felix Genzmers Übertragung: Das Hymirlied; S. 63 Strophen 4–11.</ref> aber abweichend davon wird in der Prosa-Edda Odin als solcher genannt. Zu Týrs Mutter gibt es keine Überlieferung. Er galt als der Beschützer des Things, der Stammesversammlung. Sein Symbol ist das Schwert, mit dem er sich ins Schlachtengetümmel stürzt. Um den Fenriswolf (Fenrir) durch die magische Fessel Gleipnir binden zu können, sieht sich Týr genötigt, dem gefährlichen Wolf die eigene Hand als Pfand ins Maul zu halten.<ref>U. Diedrichs: Die Prosa-Edda in der Übertragung von Gustav Neckel: Gylfis Betörung; S. 143 „Es gibt einen Asen namens Tyr … Er bewies Tapferkeit, als die Asen den Fenrirwolf verlockten, … bis sie ihm zum Pfande die Hand des Tyr ins Maul legten … da biß er die Hand ab.“</ref> Als der Wolf jedoch merkt, dass die Götter ihn gefesselt halten wollen, beißt er Týr die Hand ab, und dieser muss fortan mit der linken Hand kämpfen. Im Ragnarök tötet Týr Garm, den Höllenhund, wobei er aber selbst zu Tode kommt.<ref>U. Diedrichs: Gylfis Betörung In: Die Prosa-Edda in der Übertragung von Gustav Neckel. S. 173.</ref>
Der Wochentag Dienstag
Im westgermanischen Bereich hat neben Tīwaz offensichtlich auch noch die Nebenform Mars Thingsus Einfluss auf die deutsche Benennung des Wochentags Dienstag (aus älterem dingestag). Die althochdeutsche Übersetzung des römischen Wochentagnamens dies Martis (Tag des Mars) lautete zīwestag<ref>Lexer: „zîs-tac, zins-tac“, Letzteres ist eine Reinterpretation.</ref> – vergleiche rezent alemannisch Ziischtig, schwäbisch Zeischdig – und bestätigt damit auch für den Kontinent die für die Skandinavier und Angelsachsen belegte Gleichsetzung des römischen Kriegsgottes Mars mit dem germanischen Tīwaz (vgl. auch englisch tuesday (Tiu) und französisch mardi (Mars)).<ref>Kluge: Stichwort → Dienstag S. 199.</ref> Zudem ist der dänische Tirsdag und der schwedische Tisdag nach ihm benannt.
Týr als Namensgeber des Asteroiden
Der Asteroid (4092) Tyr ist nach ihm benannt.<ref>Minor Planet Center</ref>
Siehe auch
Weblinks
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- Schwedisches Etymologisches Wörterbuch
- Temple of Mars Thincsus – Housesteads Temple 2 (2004, englisch)
Quellen
Literatur
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- Anders Hultgård: Ziu – Týr (Religionswissenschaftlich). In: Heinrich Beck, Dieter Geuenich, Heiko Steuer (Hrsg.): Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Band 35. de Gruyter, Berlin / New York 2007, ISBN 978-3-11-018784-7.
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- Rudolf Simek: Lexikon der germanischen Mythologie (= Kröners Taschenausgabe. Band 368). 3., völlig überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2006, ISBN 3-520-36803-X (Erstausgabe: 1984).
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- Stefan Zimmer: Ziu – Týr (Sprachwissenschaftlich). In: Heinrich Beck, Dieter Geuenich, Heiko Steuer (Hrsg.): Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Band 34. de Gruyter, Berlin / New York 2007, ISBN 978-3-11-018389-4.
Anmerkungen
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