Strossenbau
Der Strossenbau ist ein Abbauverfahren, bei dem die Mineralien einer Lagerstätte in horizontalen Scheiben von oben nach unten gewonnen werden.<ref name="Quelle 7" /> Der Name dieses Verfahrens beruht darauf, dass hierbei immer die Sohle, auch Strosse genannt, bearbeitet wird.<ref name="Quelle 13" /> Der Strossenbau ist die älteste Abbaumethode für den Gangerzbergbau.<ref name="Quelle 25" /> Er war das typische Abbauverfahren vor dem 18. Jahrhundert<ref name="Quelle 8" /> und ist von seiner Ausführung her die Umkehrung des Firstenbaus.<ref name="Quelle 9" /> Er ist geeignet für Erzgänge mit festem Nebengestein.<ref name="Quelle 10" /> Aber auch bei plattenförmigen Lagerstätten ist dieses Verfahren geeignet.<ref name="Quelle 14" /> Der Strossenbau wurde auch oft als Abbaumethode bei steilstehenden Erzgängen angewendet, um vom Tagebau zum Tiefbau überzugehen.<ref name="Quelle 1" /> Für den Abbau kleinerer Erzlagerstätten, wie z. B. Erznester oder Nieren, ist dieses Abbauverfahren weniger geeignet.<ref name="Quelle 24" /> Heute spielt der Strossenbau als Abbauverfahren im Erzbergbau nur noch eine untergeordnete Rolle.<ref name="Quelle 21" />
Grundlagen
Der Abbau ist beim Strossenbau treppenartig und findet zwischen einem unteren und oberen Teil der Lagerstätte statt.<ref name="Quelle 8" /> Dabei werden die jeweiligen Stufen als Strosse bezeichnet.<ref name="Quelle 1" /> Jede Strosse hat eine Höhe von etwa einem Lachter.<ref name="Quelle 4" /> Die vertikale Begrenzung der Strosse bezeichnet der Bergmann als Stirn oder Brust.<ref name="Quelle 1" /> Die schrägen Flächen bezeichnet der Bergmann als Stoß.<ref name="Quelle 29" /> Die waagerechten Flächen bezeichnet man als Bermen, die eine Breite von zwei bis drei Lachtern haben.<ref name="Quelle 4" /> Die Begrenzung der Strosse in der horizontalen Ebene bezeichnet der Bergmann als Sohle.<ref name="Quelle 1" /> Abgebaut wird beim Strossenbau von oben nach unten.<ref name="Quelle 8" /> Die jeweils untere Strosse eilt der nächsten darüber liegenden Strosse um mehrere Meter voraus.<ref name="Quelle 17" /> Beim Strossenbau hat der Bergmann das Mineral unter sich in der Sohle.<ref name="Quelle 12" /> Wenn die Lagerstätte bis nach über Tage ausstreicht, kann mit dem Strossenbau bereits über Tage begonnen werden und allmählich zum Untertagebau übergegangen werden.<ref name="Quelle 13" /> Vorteilhaft ist daher beim Strossenbau, dass man sofort mit dem Abbau beginnen kann, sobald ein bauwürdiges Mittel gefunden wird.<ref name="Quelle 8" /> Bei der Anwendung im Untertagebau gibt es einflügeligen und zweiflügeligen Strossenbau.<ref name="Quelle 3" /> Jeder Stoß nimmt bei diesem Verfahren die Strosse des vorherigen und nächsthöheren Stoßes in Verhieb.<ref name="Abbau2" /> Es entsteht beim fortschreitenden Abbau eine Treppe, die im unteren Teil der Lagerstätte immer neue zusätzliche Stufen bekommt.<ref name="Quelle 13" /> Beim Tagebau sind diese Strossen, je nach Lagerstätte, oftmals mehrere Meter hoch.<ref name="Quelle 5" /> Im frühen Bergbau wurden die Strossen durch das Feuersetzen rechtwinklig geformt, heute werden die Strossenkanten mit stumpfen Winkeln versehen.<ref name="Quelle 1" /> Die Sohle wird in Lagerstätten mit Wasserzufluss leicht geneigt, damit das Wasser besser abfließen kann.
Anwendung im Untertagebau
Das Verfahren
Um ein Abbaufeld im Strossenbau zu erschließen, werden zunächst ein oder mehrere Abhauen erstellt.<ref name="Quelle 3" /> In der Regel ist ein Abhauen ausreichend.<ref name="Quelle 1" /> Von diesem Abhauen aus lässt sich der Abbau ein- oder zweiflügelig ausführen.<ref name="Abbau2" /> Der zweiflügelige Bau wird dann angewendet, wenn sich das Abhauen in der Mitte des Mineralkörpers befindet.<ref name="Quelle 1" /> Von den Abhauen ausgehend werden die einzelnen Strossen angesetzt.<ref name="Abbau2" /> Der Anhieb beginnt mit dem Aushieb eines etwa würfelförmigen Körpers.<ref name="Quelle 22" /> Ist dieser Körper hereingewonnen,<ref group="ANM" name="Anm. Veith 2." /> kann der Abbau der Strossen erfolgen.<ref name="Quelle 1" /> Die Strossen werden nun im Wechsel abgebaut.<ref name="Quelle 27" /> Zuerst werden die Strossen im Streichen, anschließend im Fallen abgebaut.<ref name="Quelle 1" /> Die Abbaurichtung ist beim Strossenbau fallend, die Verhiebrichtung ist streichend.<ref name="Abbau2" /> Dabei ist die Gewinnung jeder einzelnen Strosse nach unten gerichtet.<ref name="Quelle 9" />
Damit die beim Abbau entstandenen Hohlräume nicht zu groß werden, muss jeder neue Stoß mit einem festen Ausbau versehen werden.<ref name="Quelle 8" /> Hierfür sind die beim Abbau anfallenden Berge geeignet.<ref name="Quelle 1" /> Zum Versetzen der Berge werden aus Holz gefertigte Kästen erstellt.<ref name="Quelle 8" /> Die Förderrichtung ist bei diesem Verfahren aufwärts gerichtet, ebenso die Wasserhaltung.<ref name="Abbau2" /> Für die Bewetterung ist ein System von Wettertüren erforderlich.<ref name="Quelle 15" /> Bei diesem Abbauverfahren ist der Verlust an Erz auf der anstehenden Strosse gering, deshalb ist dieses Verfahren auch für den Abbau kleinerer Erzlagerstätten geeignet.<ref name="Quelle 2" /> Zudem ist der Strossenbau dann anwendbar wenn sich die Gänge häufig zertrümmern<ref group="ANM" name="Anm. Veith." /> oder wenn mehrere schmale Gänge oder Trümmer parallel nebeneinander verlaufen.<ref name="Quelle 28" /> Da die Sohle besenrein gefegt werden kann und dadurch Verluste größtenteils vermieden werden, kann dieses Verfahren auch beim Abbau von edlen Erzen eingesetzt werden.<ref name="Abbau2" />
Versatz
Wird der Strossenbau in Lagerstätten mit weniger standfestem<ref group="ANM" name="Anm. KlBBL." /> Gebirge eingesetzt, so muss der Abbauraum mit Versatz gesichert werden.<ref name="Quelle 9" /> Für den Bergeversatz sind speziell gefertigte Kästen erforderlich, in die die anfallenden Berge eingebracht werden.<ref name="Quelle 16" /> Diese als Strossenkasten bezeichneten Konstruktionen werden erstellt, indem man Stempelreihen aus Grubenholz mit Bohlen belegt und mit Versatzbergen füllt.<ref name="Quelle 9" /> Die Strossenkästen werden auch gleichzeitig genutzt, um möglichst wenig Abraum abzufördern und die Erzausbeute so hoch wie möglich zu halten.<ref name="Quelle 16" /> Die Berge werden schon unter Tage aussortiert und in die Bergekästen verbracht.<ref name="Quelle 3" /> Wenn ein Bergekasten gefüllt ist, wird er mit Holz verschlossen. Bei nicht genügendem Bergeanfall werden die Kästen aus Holz so gebaut, dass man mit geringeren Bergemengen auskommt.<ref name="Quelle 1" /> Teilweise werden die Bereiche auch nur mit Holz gesichert.<ref name="Abbau2" /> Um ausreichend Platz für die Förderung zwischen den einzelnen Strossenkästen zu haben, werden die Kästen ausgespart.<ref name="Quelle 9" /> Um die Bewetterung der jeweiligen Grubenbaue sicherzustellen, werden die einzelnen Abschnitte mit Wettertüren oder Wetterdämmen versehen.<ref name="Quelle 15" />
Nachteile des Verfahrens
Ein wesentlicher Nachteil beim Strossenbau ist der starke Verbrauch an Grubenholz, welches für den Grubenausbau benötigt wird.<ref name="Quelle 20" /> Insbesondere der Bau der Bergekästen ist sehr materialintensiv. Dies bedingt hohe Lohn- und Materialkosten.<ref name="Abbau2" /> Weitere Nachteile sind die Umkehrung der Förderrichtung und die komplizierte Wasserhaltung.<ref name="Quelle 3" /> Das Grubenwasser kann nicht einfach aus der Grube fließen, sondern wird in Rinnen bis zum Schacht geführt und dort mit Handpumpen oder Kübeln aus der Grube gefördert.<ref name="Quelle 1" /> Nachteilig bei der Förderung ist, dass für den Transport des Haufwerks nicht die Schwerkraft genutzt werden kann.<ref name="Quelle 26" /> Das Haufwerk kann zwar zunächst bis zum tiefsten Punkt herabrutschen.<ref name="Abbau2" /> Von dort muss es aber im Aufhauen bis zur Sohle aufwärts gefördert werden.<ref name="Quelle 9" /> Auch dieser zusätzliche Aufwand für die Wasserhaltung und die Förderung ist sehr kostenaufwändig.<ref name="Quelle 23" /> Für den Einsatz in Steinkohlengruben ist diese Abbaumethode weniger geeignet, da die Steinkohle durch das Gewicht der darauf stehenden Bergleute regelrecht zerbröselt würde.<ref name="Quelle 1" /> Von Nachteil ist auch die oftmals schwierige Bewetterung der Abbaue.<ref name="Quelle 8" />
Seitenstrossenbau
Der Seitenstrossenbau ist eine Abart des Strossenbaus für mächtige Gänge,<ref name="Quelle 12" /> für die der Querbau nicht geeignet ist. Ab einer Höhe von zwei Lachtern wird der Gang in mehrere Streifen zerteilt,<ref name="Quelle 1" /> welche dann einzeln für sich abgebaut werden.<ref name="Quelle 12" /> Begonnen wird dabei mit dem untersten Streifen. Angewendet wurde der Seitenstrossenbau im Zinnerzbergwerk Sauberg bei Ehrenfriedersdorf. Dort gab es eine Erzlagerstätte mit sehr mächtigen Gängen, die durch Feuersetzen abgebaut worden war. Da der Abbau der Saalbänder sich ebenfalls lohnte, wurden die seitlichen Schalen mittels Seitenstrossenbau hereingewonnen.<ref name="Quelle 1" />
Strossenstoßbau
Bei diesem Abbauverfahren handelt es sich um eine abwärtsgeführte Form des Stoßbaus.<ref name= "Quelle 18" /> Er wird bei flözartigen Lagerstätten angewendet, bei denen das Einfallen so groß ist, dass der Stoßbau nicht mehr angewendet werden kann.<ref name="Quelle 9" /> Gut geeignet ist das Verfahren auch bei wenig standfestem Nebengestein. Außerdem lassen sich mit diesem Verfahren stehengebliebene Schweben und Festen hereingewinnen.<ref name= "Quelle 18" /> Bei der Anwendung des Strossenstoßbaus werden neue Gewinnungspunkte geschaffen, ohne dass dabei eine neue, tiefer liegende Sohle angelegt werden muss.<ref name="Quelle 19" /> Das Verfahren lässt sich an die Gegebenheiten der jeweiligen Lagerstätte anpassen.<ref name= "Quelle 18" /> Die Abbaurichtung ist bei diesem Verfahren abwärts, die Verhiebrichtung streichend.<ref name="Quelle 19" /> Vorteilhaft ist das hohe Ausbringen bei diesem Verfahren, von Nachteil ist jedoch, dass bei der Anwendung dieses Abbauverfahrens hohe Kosten entstehen.<ref name= "Quelle 18" />
Anwendung im Tagebau
Der Strossenbau wird heute in der Regel im Tagebau angewendet.<ref name="Quelle 9" /> Besonders im Braunkohlenbergbau kommt er im Tagebau zur Anwendung.<ref name="Quelle 11" /> So wurde der Strossenbau im 19. Jahrhundert im Bensberger Erzrevier beim Abbau der Braunkohle im Tagebau angewendet.<ref name="Quelle 4" /> Ebenfalls im Tagebau wird der Strossenbau auch sehr oft in Steinbrüchen angewendet.<ref name="Quelle 6" /> Um den Strossenbau im Tagebau anzuwenden, wird zunächst die Lagerstätte vorbereitet, indem die oberste Deckschicht abgetragen wird.<ref name="Quelle 11" /> Dies geschieht in der Regel mit Schrappern und Schürfkübelbaggern, weitere Arbeitsmaschinen sind Planierraupen und Schaufellader.<ref name="Quelle 5" /> Der so entstehende Abraum wird auf Halden deponiert.<ref name="Quelle 11" /> Die Ausrichtung erfolgt dann am Berghang durch Zerlegung in Abbauscheiben und in der Ebene dann durch in die Tiefe gehenden Strossenbau. In Steinbrüchen werden die einzelnen Strossen unter schrägem Winkel angebohrt, dies geschieht durch Drehbohren mit Großbohrlochmaschinen. Anschließend werden die Bohrlöcher mit Sprengstoff gefüllt und das Gestein wird gesprengt.<ref name="Quelle 6" /> Das hereingewonnene Gestein wird mit Radladern und Baggern weggeladen. Im Braunkohlentagebau werden heute Gewinnungsmaschinen wie Schaufelradbagger oder Continuous Surface Miner eingesetzt. Die Abförderung erfolgt über lange Bandstraßen.<ref name="Quelle 5" />
Einzelnachweise
<references responsive>
<ref name="Quelle 1">Albert Serlo: Leitfaden zur Bergbaukunde. Erster Band. Vierte verbesserte und bis auf die neueste Zeit ergänzte Auflage, mit 745 in den Text gedruckten Holzschnitten und 32 lithographirten Tafeln, Verlag von Julius Springer, Berlin 1884, S. 495–499.</ref> <ref name="Quelle 2">Emil Stöhr, Emil Treptow: Grundzüge der Bergbaukunde einschließlich der Aufbereitung. Mit 230 in den Text gedruckten Abbildungen, Spielhagen & Schurich Verlagsbuchhandlung, Wien 1892, S. 107, 110, 111.</ref> <ref name="Quelle 3">Gustav Köhler: Lehrbuch der Bergbaukunde. Zweite, verbesserte Auflage. Mit 846 Holzschnitten und 7 Lithographirten Tafeln, Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig 1887, S. 242–244.</ref> <ref name="Quelle 4">Herbert Stahl (Redaktion), Gerhard Geurts, Hans-Dieter Hilden, Herbert Ommer: Das Erbe des Erzes, Band 3, Die Gruben in der Paffrather Kalkmulde. Bergisch Gladbach 2006, ISBN 3-932326-49-0, S. 103f.</ref> <ref name="Quelle 5">Rolf Dieter Stoll, Christian Niemann-Delius, Carsten Drebenstedt, Klaus Müllensiefen (Hrsg.): Der Braunkohlentagebau, Bedeutung, Planung, Betrieb, Technik, Umwelt. 1. Auflage, Springer-Verlag Berlin Heidelberg, Berlin 2009, ISBN 978-3-540-78400-5, S. 58–60.</ref> <ref name="Quelle 6">Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie e. V. (Hrsg.): Kalk Kompendium. S. 11.</ref> <ref name="Quelle 7">Tilo Cramm, Joachim Huske: Bergmannssprache im Ruhrrevier. 5. überarbeitete und neu gestaltete Auflage, Regio-Verlag, Werne 2002, ISBN 3-929158-14-0.</ref> <ref name="Quelle 8">Wilfried Ließmann: Historischer Bergbau im Harz. 3. Auflage, Springer Verlag, Berlin und Heidelberg 2010, ISBN 978-3-540-31327-4, S. 59, 65, 66, 394.</ref> <ref name="Quelle 9">Ernst-Ulrich Reuther: Lehrbuch der Bergbaukunde. Mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaus. Erster Band, 12. Auflage, VGE Verlag GmbH, Essen 2010, ISBN 978-3-86797-076-1, S. 431.</ref> <ref name="Quelle 10">Hans Höfer (Hrsg.): Taschenbuch für Bergmänner. Zweite verbesserte und vermehrte Auflage. Unter Mitwirkung von C. Bilharz, Julius Ritter von Hauer, H. Lobe, V. Waltl, W. Wendelin, K. K. Bergakademische Buchhandlung Ludwig Nüssler, Loeben 1904, S. 211, 219.</ref> <ref name="Abbau2">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> <ref name="Quelle 11">Ernst-Ulrich Reuther: Einführung in den Bergbau. 1. Auflage, Verlag Glückauf GmbH, Essen, 1982, ISBN 3-7739-0390-1, S. 60.</ref> <ref name="Quelle 12">Heinrich Veith: Deutsches Bergwörterbuch mit Belegen. Verlag von Wilhelm Gottlieb Korn, Breslau 1871</ref> <ref name="Quelle 13">Fritz Heise, Fritz Herbst: Lehrbuch der Bergbaukunde mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaus. Erster Band. Mit 583 Textfiguren und 2 farbigen Tafeln, Verlag von Julius Springer, Berlin 1908, S. 349, 350.</ref> <ref name="Quelle 14">E. Frey (Hrsg.): Luegers Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften. Erster Band A bis Bohren, Dritte vollständig neu bearbeitete Auflage, Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart, Berlin und Leipzig 1926</ref> <ref name="Quelle 15">Albert Serlo: Ergänzungsband zum Leitfaden der Bergbaukunde von Lottner-Serlo. Nach den neuesten Fortschritten bearbeitet. Mit 93 in den Text gedruckten Holzschnitten und 20 Figuren auf 6 lithographirten Tafeln, Verlag von Julius Springer, Berlin 1872, S. 64–66, 69.</ref> <ref name="Quelle 16">Wilhelm Leo: Lehrbuch der Bergbaukunde. Für Bergschulen und zum Selbstunterricht, insbesondere für angehende Bergbeamte, Bergbau - Unternehmer, Grubenbesitzer. Mit 241 in den Text eingedruckten Abbildungen, Druck und Verlag von G Basse, Quedlinburg 1861, S. 324, 325.</ref> <ref name="Quelle 17">Wolfgang Reichel, Manfred Schauer: Das Döhlener Becken bei Dresden, Geologie und Bergbau. Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie (LfUG), Saxoprint GmbH Dresden, Dresden 1983, ISBN 3-9811421-0-1, S. 272.</ref> <ref name= "Quelle 18">Henrike Sievers: Der Einfluss von Lagerstätteneigenschaften auf eine nachhaltige Rohstoffnutzung am Beispiel Kupfer. Dissertation 2005, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen; S. 34.</ref> <ref name="Quelle 19">Förderverein Rammelsberger Bergbaumuseum Goslar e. V. (Hrsg.): Erzabbau im Rammelsberg. Eigenverlag des Fördervereins, Druck Papierflieger Clausthal-Zellerfeld, Goslar 2009, S. 54–56.</ref> <ref name="Quelle 20">Gustav Köhler: Katechismus der Bergbaukunde. Mit 217 in den Text gedruckten Abbildungen. Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1891, S. 100, 101.</ref> <ref name="Quelle 21">Fritz Heise, Fritz Herbst: Lehrbuch der Bergbaukunde. Mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaus. Erster Band, Fünfte verbesserte Auflage, mit 580 Abbildungen und einer farbigen Tafel, Verlag von Julius Springer, Berlin 1923, S. 358.</ref> <ref name="Quelle 22">Charles Pierre Mathieu Combes, Carl Friedrich Alexander Hartmann: Handbuch der Bergbaukunst oder die Lehre von der Aufsuchung und Gewinnung der nutzbaren Mineralien. Zweiter Band, mit einem Atlas von 80 Querfoliotafeln, Verlag von Bernhard Friedrich Voigt, Weimar 1852, S. 10–12.</ref> <ref name="Quelle 23">Gustav Köhler: Lehrbuch der Bergbaukunde. Dritte, verbesserte Auflage. Mit 773 Textfiguren und 6 Lithographirten Tafeln, Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig 1892, 247–249.</ref> <ref name="Quelle 24">Stephan Behlen: Lehrbuch der Gebirgs- und Bodenkunde in Beziehung auf das Forstwesen. Zweite Abtheilung Geognosie und Geologie. Achter Theil, vierter Band des von Johann Matthäus Bechstein herausgegebenen und von einer Gesellschaft ausgearbeiteten und von C. P. Laurop fortgesetzten Die Forst- und Jagdwissenschaft nach all ihren Theilen für angehende und ausübende Forstmänner und Jäger. In der Henning’schen Buchhandlung, Erfurt und Gotha 1826, S. 237, 239.</ref> <ref name="Quelle 25">Deutsche Enzyklopädie. Ein neues Universallexikon für alle Gebiete des Wissens. Zweiter Band B bis Brandrin, Verlag von Wiegandt & Grieben, Berlin 1888, S. 459.</ref> <ref name="Quelle 26">Friedrich Jakob Richter: Die Bergbaukunst. Nach Abraham Gottlob Werners Vorlesungen, in der Königl. Sächs. Bergakademie in Freiberg, und nach eigenen Erfahrungen. Mit 26 Abbildungen auf einer Kupfertafel, in der Arnoldischen Buchhandlung, Dresden 1823, S. 125–127.</ref> <ref name="Quelle 27">Carl Hartmann: Handwörterbuch der Berg-, Hütten- u. Salzwerkskunde der Mineralogie und Geognosie. Zweite, gänzlich neu bearbeitete Auflage. Zweiter Band, G bis O, nebst deutschem Register mit den englischen und französischen Synonymen und Registern in letztern Sprachen, Buchhandlung Bernhard Friedrich Voigt, Weimar 1859, S. 279, 280. </ref> <ref name="Quelle 28">Carl Hartmann: Handbuch der Bergbau- und Hüttenkunde. Oder die Aufsuchung, Gewinnung und Zugutemachung der Erze, der Stein- und Braunkohlen und anderer nutzbarer Mineralien. Eine Encyklopädie der Bergwerkskunde, nebst Atlas mit 45 lithographirten Royal-Folio-Tafeln, Verlag, Druck und Lithographie Bernhard Friedrich Voigt, Weimar 1858, S. 328, 330.</ref> <ref name="Quelle 29">Tilo Cramm, Joachim Huske: Bergmannssprache im Ruhrrevier. 5. überarbeitete und neu gestaltete Auflage, Regio-Verlag, Werne 2002, ISBN 3-929158-14-0.</ref>
</references>
Weblinks
- Geo- und Umweltportal Freiberg: Schematisches Blockbild mit Strossenbauen (Abgerufen per Webarchive am 25. April 2025)
- Sächsischer Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine zum Thema Strossenbau (Abgerufen per Webarchive am 25. April 2025)
Anmerkungen
<references group="ANM">
<ref group="ANM" name="Anm. KlBBL.">Mit dem Begriff Standfestigkeit wird die Fähigkeit von Gesteinsschichten beschrieben, einen bestimmten Zeitraum um einen nicht unterstützten unterirdischen Hohlraum ohne Zerstörung stehen zubleiben. (Quelle: Walter Bischoff, Heinz Bramann, Westfälische Berggewerkschaftskasse Bochum: Das kleine Bergbaulexikon.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. Veith.">Mit dem Begriff „zertrümmern“, auch zerschlagen oder vertrümmern, bezeichnet der Bergmann das Aufteilen von normalen Erzgängen in mehrere schmalere Erzgänge. (Quelle: Heinrich Veith: Deutsches Bergwörterbuch mit Belegen.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. Veith 2.">Als Hereingewinnen bezeichnet man im Bergbau das Rauslösen der Bodenschätze oder Gesteine aus dem festen Gebirgsverband unter Benutzung von Hilfsmitteln. Das hereingewonnene Mineral liegt dann, meist als kleine Materialbrocken, zur weiteren Verwendung da. (Quelle: Heinrich Veith: Deutsches Bergwörterbuch mit Belegen.)</ref>
</references>