Smolov (Bělá nad Radbuzou)
| Smolov | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| ||||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien | |||||
| Region: | Plzeňský kraj | |||||
| Bezirk: | Domažlice | |||||
| Gemeinde: | Bělá nad Radbuzou | |||||
| Fläche: | 1500,8945<ref>Katastrální území Smolov: podrobné informace. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. Mai 2015; abgerufen am 26. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ha | |||||
| Geographische Lage: | 49° 35′ N, 12° 40′ O
{{#coordinates:49,582546|12,664894|primary
|
dim=10000 | globe= | name= | region=CZ-32 | type=city
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| Höhe: | 480 m n.m. | |||||
| Einwohner: | 90 (2001) | |||||
| Postleitzahl: | 345 25 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | P | |||||
Smolov (deutsch Schmolau) ist ein Gemeindeteil von Bělá nad Radbuzou im westböhmischen Okres Domažlice in Tschechien.
Geografische Lage
Smolov (Schmolau) liegt ungefähr dreieinhalb Kilometer westlich von Bělá nad Radbuzou (deutsch: Weißensulz) etwas oberhalb des Tals der Radbuza. Hier mündet der Huťsky potok (deutsch: Karlbach) in die Radbuza.
Geschichte
Schmolau wurde 1628 erstmals erwähnt und gehörte 1789 zur Fideikommissherrschaft Heiligenkreuz. 1839 hatte Schmolau 39 Häuser mit 312 Bewohnern, eine Schule, eine Ziegelbrennerei und eine Teerschwelerei. Zum Dorf gehörten auch das im Wald gelegene Bärentanz, das zur Hostauer Herrschaft gehörige Jägerhaus, die herrschaftliche Meierei Neuhof, die Schäferei Hammelhof, die Neuhofer Mühle mit einer Brettsäge an der Radbuza und folgende Spiegelschleifen an der Radbuza zwischen Plattenberg (tschechisch: Zvon) und Schafberg (tschechisch: Mufloni vrch):
- Schwarzweiher Spiegelschleife
- Geisloher oder Geyerloher Schleife
- Gailschlagschleife
sowie zwei Hammerschleifen mit Beleghaus und Wohngebäude für die Arbeiter.
1913 hatte die Gemeinde Schmolau eine 1890 erbaute dreiklassige Volksschule mit 174 Kindern, zwei Gasthäuser, eine Fleischerei, eine Schmiede, einen Schuhmacher, einen Wagner, drei Tischler, einen Kaufladen, einen Konsum und die drei Mühlen Pallermühle, Rosenmühle und die Kunstmühle am vorderen Schwarzweiher. Der Ort Schmolau hatte in diesem Jahr 42 Häuser und 311 Einwohner.<ref name="Bernklau-S355-356">Josef Bernklau unter Mitarbeit von Franz Draxler: Schmolau. In: Franz Liebl, Heimatkreis Bischofteinitz (Hrsg.): Unser Heimatkreis Bischofteinitz. Brönner & Daentler, Eichstätt 1967, S. 355–356.</ref> Die Volkszählung vom 1. Dezember 1930 berichtet für Schmolau folgendes Ergebnis:<ref>Volkszählungsergebnisse vom 1. Dezember 1930. In: Franz Liebl, Heimatkreis Bischofteinitz (Hrsg.): Unser Heimatkreis Bischofteinitz. Brönner & Daentler, Eichstätt 1967, S. 882</ref>
- Schmolau insgesamt: 99 Häuser, 697 deutsche Einwohner, 5 Ausländer
Zu Schmolau gehörig:
- Bärentanz: 2 Häuser, 10 deutsche Einwohner
- Neuhof: 16 Häuser, 162 deutsche Einwohner, 1 Ausländer
- Karlbach: 14 Häuser, 151 deutsche Einwohner, 3 Ausländer
- Rosendorf: 15 Häuser, 89 deutsche Einwohner
- Schmolau: 52 Häuser, 285 deutsche Einwohner, 1 Ausländer.
Die Gemeinde Schmolau hatte 1937 1491 ha Fläche, davon 1063,88 ha Wald, 198,07 ha Felder, 155,41 ha Wiesen, 37,73 ha Weiden und 5,89 ha Gärten.<ref name="Bernklau-S355-356" />
Nach dem Münchner Abkommen wurde Schmolau dem Deutschen Reich zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum Landkreis Bischofteinitz. Zum Jahresanfang 1985 erfolgte die Eingemeindung nach Bělá nad Radbuzou.
Ortsgliederung
Der Katastralbezirk Smolov umfasst die Ortschaften Karlova Huť, Nový Dvůr und Smolov.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Vom etwa einen Kilometer östlich liegenden Nový Dvůr her kommt der Jakobsweg Prag – Tillyschanz. Hinter Smolov wird er in westlicher Richtung fortgesetzt zum 2,5 km entfernten Karlova Huť.<ref>Der Zittauer Jakobsweg. Abgerufen am 25. Juni 2021.</ref><ref>Český les jih Turistická mapa. VKU akciová spoločnost´, Harmanec 2004</ref> Er ist mit I24 gekennzeichnet und heißt auf Tschechisch Svatojakubská cesta.<ref>Der Jakobsweg von Prag bis Tillyschanz/Eslarn. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. Januar 2017; abgerufen am 26. Juni 2021.</ref>
Literatur
- Liebl, Franz u. a. (Hrsg.): Unser Heimatkreis Bischofteinitz mit den deutschen Siedlungen im Bezirk Taus. Furth im Wald 1967.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang
| Ortsteile |
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