Pleš (Tschechien)
| Pleš | ||||||
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien | |||||
| Region: | Plzeňský kraj | |||||
| Bezirk: | Domažlice | |||||
| Gemeinde: | Bělá nad Radbuzou | |||||
| Fläche: | 1700<ref>Katastrální území Pleš: podrobné informace. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. Januar 2017; abgerufen am 26. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ha | |||||
| Geographische Lage: | 49° 33′ N, 12° 37′ O
{{#coordinates:49,542922|12,610453|primary
|
dim=10000 | globe= | name= | region=CZ-32 | type=city
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| Höhe: | 765 m n.m. | |||||
| Einwohner: | 0 (1. März 2001) | |||||
| Postleitzahl: | 345 26 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | P | |||||
Pleš (deutsch Plöss, auch Plöß) ist ein Gemeindeteil von Bělá nad Radbuzou ( Weißensulz) im westböhmischen Okres Domažlice ( Bezirk Taus) in Tschechien. Pleš/Plöss war einst die höchstgelegene Siedlung mit 765 m. n.m. im Bezirk Bischofteinitz und ist seit den 1960er Jahren eine Wüstung.
Geografische Lage
Pleš/Plöss liegt nahe der tschechisch-deutschen Staatsgrenze zwischen dem 794 m. n.m. hohen Pleš (Plösser Berg) und dem 863 m. n.m. hohen Velký Zvon (Plattenberg).<ref>Fritsch Wanderkarte Schönseer Land, Maßstab 1 : 35000</ref>
Geschichte
Anfänge bis 1945
Plöss wurde vermutlich Mitte / Ende des 16. Jahrhunderts von „Tausern“, deutschen Siedlern, gegründet, die von Taus/Domažlice aus Wälder für die Glasherstellung rodeten und sich ansiedelten.<ref name="Procha" /><ref>Franz Dimter: Es ging um den Grund zum Leben. In: Franz Liebl, Heimatkreis Bischofteinitz (Hrsg.): Unser Heimatkreis Bischofteinitz. Brönner & Daentler, Eichstätt 1967, S. 400.</ref> Urkundlich erwähnt wurde Plöss erstmals im Jahre 1606. 1789 wurde es als „Pleß“ unter der Fideikommissherrschaft Heiligenkreuz aufgeführt. Bei Sommer wurde Plöss 1839 als Dorf mit 54 Häusern und 483 Einwohnern erwähnt. Der Name „Plöss“ kommt wohl von „Blöße“ – einer in den Wald gehauenen Lichtung. 1913 hatte Plöss schon 67 Häuser mit 642 Einwohnern. Wenzelsdorf und Straßhütte waren Ortsteile von Plöß.<ref name="Bernklau-S346">Josef Bernklau nach Andreas Drachsler und Karl Dimpl: Plöss. In: Franz Liebl, Heimatkreis Bischofteinitz (Hrsg.): Unser Heimatkreis Bischofteinitz. Brönner & Daentler, Eichstätt 1967, S. 346.</ref>
Die Volkszählung vom 1. Dezember 1930 berichtet für Plöss folgendes Ergebnis:<ref>Volkszählungsergebnisse vom 1. Dezember 1930. In: Franz Liebl, Heimatkreis Bischofteinitz (Hrsg.): Unser Heimatkreis Bischofteinitz. Brönner & Daentler, Eichstätt 1967, S. 882</ref>
- Plöss: 105 Häuser, 707 deutsche Einwohner, 8 Tschechen, 11 Ausländer.
- Straßhütte: 1 Haus, 4 deutsche Einwohner.
- Wenzelsdorf: 61 Häuser, 452 deutsche Einwohner, 1 Ausländer.
Für 1939 wird über Plöss aufgezeichnet:<ref name="Bernklau-S346" />
- Wenzelsdorf mit 31 Häusern und 371 Einwohnern.
- Rappauf mit 5 Häusern.
- Straßhütte mit 2 Häusern und 5 Einwohnern.
- Plöss insgesamt: 124 Häusern und 1167 Einwohner.
Plöss war zu dieser Zeit ein beliebter Ausflugsort mit drei Gaststätten, einer Bäckerei, einem Fleischer und einem Schmied.<ref>Josef Bernklau nach Andreas Drachsler und Karl Dimpl: Plöss. In: Franz Liebl, Heimatkreis Bischofteinitz (Hrsg.): Unser Heimatkreis Bischofteinitz. Brönner & Daentler, Eichstätt 1967, S. 347, 348.</ref> Nach dem Münchner Abkommen vom 29./30. September 1938 wurde Plöß dem Deutschen Reich zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum Landkreis Bischofteinitz.
Pleš/Plöss in den Nachkriegsjahren
Im Zuge der Beneš-Dekrete wurden ab 1945 alle deutschen Bewohner vertrieben. Das Ortsgebiet nahe zur Grenze nach Bayern wurde militärisches Sperrgebiet. Fast alle Häuser wurden niedergerissen. Lediglich der frühere Gasthof Flor (Nr. 22) und das Forsthaus (Rössler Villa, Nr. 73) wurden verschont. Der Gasthor Flor diente als Station der Grenztruppen. Ende der 1970er Jahre wurden die Grenzanlagen weiter ins Landesinnere verlegt und die Kaserne in Pleš/Plöss (der ehemalige Gasthof Flor) aufgegeben. Als Ersatz wurde eine neue Kaserne in Wenzelsdorf gebaut, die auch nach dem Abzug der Grenztruppen 1990 heute noch zu sehen ist. Danach wurde auch der Gasthof Flor niedergerissen.<ref>Leibl, Kroupa, Drachsler, Spichtinger: Heimatbuch Gemeinde Plöß mit Wenzelsdorf, Rappauf und Straßhütte. Herausgeber: Heimatgemeinde Plöß e. V., Druckerei Forstner, Oberviechtach, 1995</ref>
Die alte Rössler-Villa (Nr. 73) ist das einzige heute noch erhaltene Gebäude und wurde zunächst als Forsthaus genutzt. Sie wird mit dem Schmuggler und Agenten Josef Zíka, der Förster in Plöss war, in Verbindung gebracht.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Geschichten aus dem Sudetenland: Ploss (Pleš).] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 17. September 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das Haus wurde nach dem Mauerfall in einen Gasthof mit Pension umgestaltet.<ref name="Procha">Z. Procházka: Auf den Spuren der verschwundenen Dörfer des Böhmischen Waldes – Tauser Teil. Übersetzung ins Deutsche: A. Vondrušová, Verlag Nakladatelství Ceského lesa Domažlice, ISBN 978-80-87 316-73-3</ref>
Nach der Grenzöffnung 1989 wurden der zerstörte Friedhof und die Grundmauern der Friedhofskirche „Johannes der Täufer“ von ehemaligen vertriebenen Bewohnern restauriert. In Sichtweite der Grenze in Friedrichshäng (Gemeinde Schönsee, Landkreis Schwandorf) haben sie einen Gedenkstein an das ehemalige Heimatdorf Plöss errichtet. Sie wollten auch die Grundmauern der ehemaligen Dorfkirche „Maria Hilfe der Christen“ am Dorfplatz restaurieren, jedoch war die Zerstörung der Kirche so gründlich, dass der Standort nicht genau gefunden werden konnte. Deswegen wurde zur Erinnerung an die zerstörte Pfarrkirche am ungefähren Standort eine Kapelle errichtet und am 25. Juni 2016 eingeweiht.<ref name="Procha" />
Kirchengeschichte von Pleš/Plöss
Die Bewohner von Plöss waren überwiegend Katholiken. Die Gläubigen von Plöss wurde vor 1654 von Heiligenkreuz und anschließend von Eisendorf aus mit betreut. 1668 wurde auf einer Anhöhe am nördlichen Ortsrand eine Kirche erbaut, die Johannes dem Täufer geweiht wurde. 1787 wurde Plöß eine Lokalie von Eisendorf und 1851 wurde es zur eigenständigen Pfarrei. Wegen zunehmender Schäden an der alten Pfarrkirche musste diese geschlossen werden. Sie wurde renoviert und 1882 im Zug der Einweihung einer Erweiterung des Friedhofs als Friedhofskirche wiedereröffnet. 1798 wurde in der Ortsmitte zunächst eine Kapelle errichtet, die 1870 erneuert wurde. An ihrer Stelle wurde dann eine „Maria Hilfe der Christen“ geweihte Kirche erbaut, die 1906 eingeweiht wurde.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kapelle erinnert an alte Heimat.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 17. September 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Ortsgliederung
Zu Pleš gehören die Wüstungen Plešský Mlýn (Dorfmühle), Rabov (Rappauf), Štráská Huť (Straßhütte), Václav (Wenzelsdorf) und Zankmühle.
Bildung
Bereits 1722 ließ ein Freiherr Kotz von Dobrz eine Schule errichten. Sie war zweiklassig und zählte 132 Kinder. 1879 wurde sie umgebaut. Nachdem auch sie zu klein geworden war, wurde 1892 – ebenfalls auf Initiative eines Freiherrn Kotz von Dobrz – ein Neubau auf dem Dorfplatz, unterhalb der Dorfkapelle, errichtet. Der Neubau hatte bis zu vier Klassen. Der letzte Lehrer war Wenzel Zeug. Die neue Schule hatte eine Niederlassung in Wenzelsdorf mit zwei Klassen. Außerdem gab es in Plöss nach dem Ersten Weltkrieg eine tschechische Minderheitsschule.<ref name="Bernklau-S346" />
Religion
Im Jahre 1684 wurde in Plöss eine zweite Kapelle oberhalb des Ortes erbaut. Seit 1787 war der Ort eine Filiale von Eisendorf, dessen Kaplan dort jeden dritten Sonntag den Gottesdienst hielt.
Am 3. März 1858 wurde Plöss zur Pfarrei erhoben und erhielt eine Pfarrkirche und einen Pfarrer. Am 28. September 1906 wurde eine neue Pfarrkirche eingeweiht.<ref name="Bernklau-S346" /> Der letzte Seelsorger war Pfarrer Nagel.
Wirtschaft
In Strasshütte gab es von 1789 bis 1830 eine Glashütte, in der Spiegelglas erzeugt und geschliffen wurde. Diese bot den Plössern Arbeitsmöglichkeiten.<ref>Josef Bernklau nach Karl Liebscher: Strasshütte. In: Franz Liebl, Heimatkreis Bischofteinitz (Hrsg.): Unser Heimatkreis Bischofteinitz. Brönner & Daentler, Eichstätt 1967, S. 364–365.</ref> Durch die montane Höhenlage, das raue Mittelgebirgsklima und die kargen Böden war die Landwirtschaft in Plöß sehr schwierig. Trotzdem gab es zehn Bauern mit über zehn Hektar Grundfläche und guter Viehwirtschaft. Die übrigen Bewohner von Plöß arbeiteten als Handwerker oder als Arbeiter im Wald oder in der Umgebung.<ref>Josef Bernklau nach Andreas Drachsler und Karl Dimpl: Plöss. In: Franz Liebl, Heimatkreis Bischofteinitz (Hrsg.): Unser Heimatkreis Bischofteinitz. Brönner & Daentler KG, Eichstätt 1967, S. 347.</ref>
Schutzgebiete und Biotopverbund
In den 2000er Jahren sind folgende natur- beziehungsweise landschaftsschutzrechtliche Gebiete und Objekte vor Ort ausgewiesen worden. Mit einer Grundfläche von 32,04 ha ist seit 2002 das Přírodní památka (PP) Veský mlýn (Naturdenkmal Dorfmühle) unmittelbar an der tschechisch-deutschen Grenze geschützt. Seit 2005 ist das Großschutzgebiet CHKO Český les (Landschaftsschutzgebiet Tschechischer Wald) mit einer Gesamtfläche von etwa 47.000 Hektar entlang der Staatsgrenze gesichert.
Nach der Überwindung der Ost-West-Konfrontation 1989 soll heute die Lebensader/Lebenslinie Grünes Band Europa vor Ort erhalten bleiben und künftig entwickelt werden. Seit den 2010er Jahren haben sich der Regierungsbezirk Oberpfalz und die tschechischen Regionen Karlovarský kraj und Plzeňský kraj die gemeinsame Aufgabe gestellt, dass die Themenfelder Biotopverbund und Biodiversität, historische Kulturlandschaft und naturverträglicher Tourismus gefördert und weiterentwickelt werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Regierung der Oberpfalz: Grünes Band Oberpfalz – Tschechische Republik - Exkursion des Naturschutzbeirates bei der Regierung der Oberpfalz nach Bärnau. ( vom 14. Oktober 2021 im Internet Archive)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Centrum Bavaria Bohemia (CeBB): Das europäische Grüne Band im Oberpfälzer Wald und Böhmischen Wald. ( vom 3. August 2022 im Internet Archive)</ref> Von 2017 bis 2019 ist die Machbarkeitsstudie „Grünes Band Oberpfalz – Tschechische Republik“ mit einer Korridorbreite von ein bis fünf Kilometer erstellt. In einem etwa 200 Kilometer langen Grenzabschnitt sucht die Studie nach Zielräumen, Lücken und erforderlichen Maßnahmen für den Biotopverbund. Weiterhin ist die kulturhistorische Bedeutung um Untersuchungsgebiet beleuchtet, und das Potenzial für eine naturverträglichen Tourismus mit vorrangig lokaler Wertschöpfung ermittelt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Regierung der Oberpfalz: Biotopverbund und Grünes Band. ( vom 15. November 2019 im Internet Archive)</ref>
Literatur
- Franz Liebl u. a. (Hrsg.): Unser Heimatkreis Bischofteinitz mit den deutschen Siedlungen im Bezirk Taus. Furth im Wald 1967.
- Peter Glotz: Die Vertreibung - Böhmen als Lehrstück. Ullstein Verlag, München 2003. Gebunden, 272 Seiten, 22 Euro, ISBN 978-3-550-07574-2.
- Zdenĕk Procházka: Wanderungen durch die verschwundenen Ortschaften des Böhmischen Walds – I. Kreis Taus, 2. Auflage 2017. Verlag: Nakladatelství Českého lesa, Domažlice, ISBN 978-80-87316-73-3.
- Kristýna Pinkrová, Ladislav Ptáček, Radka Kinkorová, Karl Reitmeier: Unterwegs durch die Region Weißensulz. Handbuch der Geschichte der Region Weißensulz. Herausgeber: "Das Chodenland lebt!" - Verein für Kultur und Entwicklung, Domažlice 2021, ISBN 978-80-11-00101-8.
- Verein Heimatgemeinde Plöß e. V. (Hrsg.) / Verfasser und Mitarbeiter: Gottfried Leibl, Sieglinde Kroupa, Alfred Drachsler, Johann Baptist Drachsler, Ludwig Drachsler, Franz Spichtinger: Heimatbuch Gemeinde Plöß mit Wenzelsdorf, Rappauf und Straßhütte, Druckerei Forstner, Oberviechtach 1995.
Persönlichkeiten
- Hans Drachsler (1916–1996), deutscher Politiker, Mitglied des Bayerischen Landtags
Weblinks
- Historische Bilder von Plöss
- Liste und Bilder von Gräbern auf dem Plösser Friedhof
- Seznam a fotografie hrobů na hřbitově Pleš
- Projekt Geschichten aus dem Sudetenland/Příběhy Sudet der gemeinnützigen Organisation Zentrum für kommunale Arbeit (CpKP)
Einzelnachweise
<references />
<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang
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