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Sigismund von Dallwitz (Politiker, 1803)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Johann Sigismund Adolf von Dallwitz (* 24. April 1803 in Fraustadt (Posen); † 19. April 1882 in Nieder-Hertwigswaldau bei Jauer (Schlesien)), Herr auf Siegersdorf, Tschirne, Uhyst und Lippen, war ein deutscher Jurist, Politiker und Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung.

Leben

Herkunft

Sigismund von Dallwitz entstammte dem Dallwitzschen Zweig des uradeligen Geschlechts Scof. Er war ein Großonkel des gleichnamigen Sigismund von Dallwitz, der unter anderem Mitglied des Reichstages war.<ref>Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser, Verlag Justus Perthes, Gotha 1907.</ref>

Studium und Berufsweg

Sigismund von Dallwitz studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Halle und Berlin. 1822 schloss er sich der Alten Halleschen Burschenschaft an.<ref>Peter Kaupp: Burschenschafter in der Paulskirche, Coburg 1999.</ref> Von 1831 bis 1832 war er Landgerichtsassessor in Bromberg und von 1832 bis 1835 Oberlandesgerichtsassessor am Oberlandesgericht Breslau. Ab 1835 war er in Lauban tätig, von 1838 bis 1839 dort als Land- und Stadtgerichtsdirektor sowie Kreisjustizrat. 1840 wurde er zum Oberlandesgerichtsrat in Bromberg ernannt.

Frankfurter Nationalversammlung

Vor dem Antritt als Abgeordneter der Nationalversammlung schied er aus dem Staatsdienst aus. In der Frankfurter Nationalversammlung gehörte er der konservativ-liberalen Casino-Fraktion an, mit der er sich für eine konstitutionelle Monarchie und einen deutschen Nationalstaat einsetzte.<ref>Heinrich Best, Wilhelm Weege: Biographisches Handbuch der Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung 1848/49. Droste, Düsseldorf 1998, ISBN 3-7700-0919-3.</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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