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Schönbach (Herborn)

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Schönbach
Stadt Herborn
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1419)&title=Sch%C3%B6nbach 50° 40′ N, 8° 13′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1419) 50° 40′ 6″ N, 8° 13′ 22″ O
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Höhe: 338 (320–422) m ü. NHN
Fläche: 7,99 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 1419 (31. Dez. 2024)<ref>Zahlen, Daten, Fakten • Stadt Herborn. Abgerufen am 7. März 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 178 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1977
Postleitzahl: 35745
Vorwahl: 02777

Schönbach ist ein Stadtteil von Herborn im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis.

Geografische Lage

Schönbach liegt westlich der Kernstadt, südlich des Ortes verläuft die Bundesstraße 255.

Geschichte

Ortsgeschichte

Schönbach wurde bekanntermaßen im Jahr 1239 erstmals urkundlich erwähnt.<ref name="OG" /> Schon 1283 wird der erste Pfarrer erwähnt. Auf einem kleinen Hügel im Dorf wurde eine Wehrkirche erbaut. Sie war umgeben von einer Umfassungsmauer und einem Scheunenkranz. Die von Schönbachs als Ortsadlige hatten einen kleinen Adelssitz. Er wurde im Jahr 1627 zu einer nassau-dillenburgischen Domäne. Im 19. Jahrhundert wurde Bergbau auf Kupfer- und nachhaltiger auf Eisenerz betrieben. 1906 kam ein Bahnanschluss in den Ort.

Schönbach hatte von 1906 bis 1984 im Personenverkehr und im Güterverkehr einen direkten Bahnanschluss durch die Bahnstrecke Herborn–Montabaur (Westerwaldquerbahn), die stillgelegt und größtenteils demontiert ist.

Hessische Gebietsreform (1970–1977)

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden am 1. Januar 1977 die bis dahin selbstständige Gemeinde Schönbach, die Stadt Herborn und weitere bis dahin selbstständigen Gemeinden durch das Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen zur neuen Stadt Herborn zusammengeschlossen.<ref>Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen (GVBl. II 330–28) vom 13. Mai 1974. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 17, S. 237 ff., § 21 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 1,2 MB]).</ref><ref></ref> Für den Stadtteil Schönbach wurde, wie für die anderen nach Herborn eingegliederten Gemeinden, ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung eingerichtet.<ref>Hauptsatzung § 5. (PDF; 160 kB) In: Webauftritt. Stadt Herborn, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Februar 2019; abgerufen im Februar 2019.</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Herrschaftsgebiete und Staaten, in denen Schönbach lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Bevölkerung

Einwohnerentwicklung

Schönbach: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2020
Jahr  Einwohner
1834
  
435
1840
  
461
1846
  
494
1852
  
515
1858
  
504
1864
  
566
1871
  
562
1875
  
551
1885
  
538
1895
  
515
1905
  
549
1910
  
605
1925
  
698
1939
  
834
1946
  
1.104
1950
  
1.123
1956
  
1.117
1961
  
1.213
1967
  
1.367
1970
  
1.412
1983
  
?
1997
  
1.494
1999
  
1.438
2003
  
1.536
2008
  
1.573
2011
  
1.497
2014
  
1.458
2018
  
1.401
2020
  
1.394
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: nach 1970 Stadt Herborn: Einwohnerzahlen<ref name="EWarchiv" />; Zensus 2011<ref name="Z2011">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,0 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020;.</ref>

Religionszugehörigkeit

• 1885: 0538 evangelische (= 100,00 %) Einwohner<ref name="lagis" />
• 1961: 1009 evangelische (= 83,18 %) und 158 katholische (= 13,03 %) Einwohner<ref name="lagis" />

Politik

Datei:Evangelische Kirche Schönbach.JPG
Evangelische Kirche Schönbach

Für Schönbach gibt es einen Ortsbeirat mit einem Ortsvorsteher. Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Nach den Kommunalwahlen in Hessen 2016 ist Thomas Fischer Ortsvorsteher.<ref>Ortsbeirat Schönbach im Internetauftritt der Stadt Herborn, abgerufen im Februar 2017.</ref>

Kulturdenkmäler

siehe Liste der Kulturdenkmäler in Schönbach.

Infrastruktur

Verkehr

Der Ortsteil hatte einen Bahnhof an der Westerwaldquerbahn (Herborn-Bahnhof Rennerod-Westerburg-Wallmerod-Montabaur), diese wurde jedoch stillgelegt.

Weblinks

Commons: Schönbach (Herborn) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Schönbach, Lahn-Dill-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="OG"> Stadtteil Schönbach. In: Webauftritt. Stadt Herborn, abgerufen im Januar 2021. </ref> <ref name="EWarchiv"> Einwohnerzahlen der Stadt Herborn im Webarchiv: 1997, 1999; 2003; 2008–2014; 2018–2020 </ref> </references>

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