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Saualpe

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Datei:At carinthia mountain ranges.png
Das Gebiet der Saualpe mit umliegenden Gebirgszügen
Datei:Wasserhofen Voelkermarkt Saualm 06122007 01.jpg
Wasserhofen, im Hintergrund die Brücke über den Völkermarkter Stausee, Völkermarkt und die Saualm, gesehen vom Georgiberg

Die Saualpe oder Saualm (slow.: Svinška planina) ist ein Mittelgebirgszug der Zentralalpen in den Lavanttaler Alpen in Kärnten westlich des Flusses Lavant.

Topografie

Der sanfte Almenrücken erstreckt sich, in Nord-Süd-Richtung verlaufend, vom Klippitztörl bis zum Drautal. Der höchste Gipfel des aus Gneis und Glimmerschiefer bestehenden Gebirgsstocks ist der Ladinger Spitz (Vorlage:Höhe).

Die Saualpe gehört zu den Lavanttaler Alpen oder Norischen Alpen und ist im Norden begrenzt vom Klippitztörl, im Osten vom Lavanttal, im Süden vom Drau- und Jauntal und im Westen vom Görtschitz- und unteren Gurktal.<ref>Vorlage:Webarchiv auf saualpe.at bzw. lavanttaler.at</ref> Die wichtigsten Gipfel sind (von Norden nach Süden):

Im Norden des Gebirgszuges quert eine Straße über das Klippitztörl, ein Ski- und Sommertourismusgebiet.

Die Saualpe ist geprägt von kupierten, runden Formen, aus denen einzelne Felshaufen, die so genannten Öfen, herausstechen. Man findet auf der Alpe auch zwei kleine Wasserflächen, die in der Umgebung als Meeraugen bekannt sind, sowie den Gertrusk-Tümpel.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

An den Hängen der Saualpe, bereits hoch über dem Tal, befinden sich Wehrkirchen, die zur Zeit der Türkenkriege Schutz für die Bevölkerung boten.

Siehe auch: Asylwerberheim Wölfnitz

Wanderwege und Hütten

Im Gebirge findet sich ein gut beschildertes, weit verzweigtes Wanderwegenetz mit vielen lohnenden Gipfeln. Der Eisenwurzenweg (Österreichischer Weitwanderweg 08) durchquert die Saualpe.

Geologie

Die Saualpe ist ein sehr altes polymetamorphes Terran, das bereits vor der Bildung der Alpen existierte und sich in erdgeschichtlich ferner Zeit weit südlich des Äquators befand. Die erste Metamorphose war das permische HT/LP-(Hochtemperatur/Niedrigdruck)-Ereignis, welches Spuren anhand von zonierten Granaten in den amphibolitfaziellen Metapeliten der südlichen Saualpe hinterlassen hat. Die wichtigsten Gesteinstypen sind der Gneis, die Glimmerschiefer-Gruppe und die Phyllit-Gruppe, die den südlichen Rand der Saualpe und die Westflanke des Görtschitztales aufbaut. Mineralogisch und wegen seiner historischen Eisenindustrie interessant ist der am Nordwestrand der Saualpe gelegene Hüttenberger Erzberg mit Vorkommen an Siderit und kleineren Mengen an Pyrit und Baryt. Erwähnenswert sind auch die Typlokalitäten des Gesteins Eklogit bei Kupplerbrunn (Gemeinde Eberstein)<ref>F. Thiedig: Ein interessantes Kärntner Gestein – Geschichte seiner Entdeckung, Verbreitung und Entstehung. Abgerufen am 4. Dezember 2019.</ref> sowie des Minerals Zoisit.

Panorama

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Weblinks

Vorlage:Commonscat

Literatur

  • Valentin Hauser: Die Saualpe: eine beschauliche Wanderung durch Kultur und Geschichte. Klagenfurt 2016, ISBN 9783708609133.
  • Andreas Pilger: Geologie der Saualpe. Clausthal-Zellerfeld 1975.
  • Hans Kotzurek: Urtümliche Hausformen auf den Hängen der Saualpe. In: Carinthia I. 130. Jahrgang, Klagenfurt 1940, S. 179–196.
  • Simon Schorn: The polymetamorphic Saualpe Complex (Austria): Petrological insights from the Permian- & Eoalpine metamorphic events. Masterarbeit, Universität Graz, 2015 (online auf uni-graz.at).
  • Wolfgang Fritsch, Heinz Meixner, Andreas Pilger, A. Schönberg: Die geologische Neuaufnahme des Saualpen-Kristallins (Kärnten) I. In: Carinthia II. Band 150/70, Klagenfurt 1960, S. 7–28 (Vorlage:ZOBODAT).

Einzelnachweise

<references/> Vorlage:Navigationsleiste Geographische Raumeinheiten Kärntens