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Mozarteum

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Universität Mozarteum Salzburg
colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:Mozarteum Logo.svg
Gründung 22. April 1841
Trägerschaft staatlich
Ort Datei:AUT Salzburg (Stadt) COA.svg Salzburg
Bundesland Vorlage:AT-S
Land OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Rektorin Constanze Wimmer<ref>https://www.moz.ac.at/de/news/2026/04/amtsantritt-von-rektorin-constanze-wimmer-mit-neuem-team-an-der-universitaet-mozarteum-salzburg</ref>
Studierende 2.046 (WS 2024/25)<ref name="zahlenfakten">uni:data - Datawarehouse Hochschulbereich, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, abgerufen am 25. Februar 2025</ref>,

davon 66,4 % Frauen

Mitarbeiter 539,0 (VZÄ, WS 2024/25)<ref name="zahlenfakten">uni:data - Datawarehouse Hochschulbereich, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, abgerufen am 25. Februar 2025</ref>
davon wissensch. 346,2
davon Professoren 109,9
Jahresetat 75 Mio. € (2023) inkl. 2 Mio. € F&E-Projekte<ref name="zahlenfakten">uni:data - Datawarehouse Hochschulbereich, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, abgerufen am 25. Februar 2025</ref>
Netzwerke AARC<ref name="aarc" />
Website www.moz.ac.at

Die Universität Mozarteum Salzburg, allgemein Mozarteum genannt, ist eine Salzburger Universität für Musik, Schauspiel und Regie, Musik- und Tanzpädagogik sowie Bildnerische Erziehung. Als Mozarteum werden auch die Vorgängerinstitutionen bezeichnet, die seit 1841 bestanden.

Die Internationale Stiftung Mozarteum ist kein Bestandteil der Universität, sondern ein eigenständiger Verein, der unter anderem Konzerte veranstaltet, Autographe archiviert und Mozart-Museen in Salzburg unterhält.

Geschichte

Am 22. April 1841 wurde in Salzburg der „Dommusikverein und Mozarteum“ als Konservatorium<ref>Feuilleton. In: Allgemeine musikalische Zeitung, 5. Oktober 1842, S. 10f. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/aml</ref> und zur Sammlung alter Mozart-Dokumente gegründet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Beethoven-Haus Bonn: Salzburger Sommer (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive) (PDF; 581 kB) Abgerufen am 21. April 2009.</ref> Im Jahr 1880 ging, aus der anfangs einfachen Schulform, die ambitioniertere Öffentliche Musikschule Mozarteum hervor, die Vorläuferin der heutigen Kunsthochschule. 1914 wurde die Musikschule als Konservatorium „Mozarteum“ mit Öffentlichkeitsrecht anerkannt. Im Weiteren nannte man das Konservatorium ab 1939, nach dem Anschluss Österreichs, Reichshochschule Mozarteum, ab 1945 Musikhochschule.

1953 wurde die Hochschule zur Akademie für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg. Im Jahr 1970 wurde die Akademie wiederum zur Hochschule umbenannt und hieß nun Hochschule für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg. Seit 1998 heißt die Hochschule Universität Mozarteum Salzburg.

Ausbildungsgänge

Die Universität Mozarteum unterrichtet das Musizieren auf Musikinstrumenten (Streich-, Zupf-, Blas-, Schlag- und Tasteninstrumente), Gesang, katholische und evangelische Kirchenmusik, Dirigieren, Komposition und Musiktheorie, jeweils in den Bereichen Konzertfach und Musikpädagogik (Lehramtsstudium). Im Bereich des Lehramts sind neben Musikerziehung (Instrumental-/Gesangspädagogisches Studium, IGP) auch Musik- und Bewegungserziehung, Bildnerische Erziehung, Werkerziehung und Textiles Gestalten angesiedelt. Ferner gibt es Ausbildungsgänge für Schauspiel, Regie und Bühnengestaltung.

Die Universität Mozarteum verfügt über das Promotionsrecht (Doctor of PhilosophyPh.D.). Das diesbezügliche Doktoratsstudium ist in den Abteilungen für Musikwissenschaft und Musikpädagogik (in Salzburg und Innsbruck) angesiedelt.

Einrichtungen

Gebäude

Datei:Salzburg Mozarteum 2008.jpg
Haupteingang (geradeaus) und Solitär (rechts, = Kammermusiksaal)
Datei:Universität Mozarteum - Eingangshalle (2).jpg
Foyer

Das Hauptgebäude der Universität ist das Neue Mozarteum am Mirabellplatz 1 in der rechten Hälfte der Salzburger Altstadt. Der Mirabellgarten ist unmittelbar benachbart. 1978 entstand das erste Neue Mozarteum durch Adaptierung des Paris Lodronschen Primogeniturpalastes und Errichtung eines Neubaus. Wegen Verdachts auf krebsauslösende Schadstoffe wurde das Gebäude 1998 geschlossen. 2004 begannen umfangreiche Renovierungen. Bei der Wiedereröffnung im September 2006 präsentierte sich das Neue Mozarteum in völlig neuer Gestalt.

Das Schloss Frohnburg beherbergt neben einem Studentenwohnheim das Orff-Institut für das Orff-Schulwerk. In Innsbruck wird eine Expositur (Zweigniederlassung) mit der Abteilung für Musikpädagogik geführt, dort seit 2018 im Haus der Musik.

Im Oktober 2025 wurde das Gebäude im Salzburger Kurgarten neben dem Paracelsus-Bad eröffnet (Universität Mozarteum am Kurgarten, UMAK). Von den knapp 23 Millionen Euro Gesamtkosten kam mehr als die Hälfte vom Bund.<ref>Uni Mozarteum ist im Kurgarten eingezogen. In: ORF.at. 10. Oktober 2025, abgerufen am 11. Oktober 2025.</ref>

Departments

Departments im Bereich Musik:

  • I Komposition und Musiktheorie
  • II Tasteninstrumente
  • III Streich- und Zupfinstrumente
  • IV Blas- und Schlaginstrumente
  • V Gesang
  • VI Oper und Musiktheater
  • IX Musikwissenschaft
  • X Musikpädagogik Salzburg
  • XI Musikpädagogik – Standort Innsbruck
  • XIII Dirigieren, Chorleitung, Blasorchesterleitung
  • XIV Elementare Musik- und Tanzpädagogik – Orff Institut
  • XV Alte Musik

Departments im Bereich Theater:

Department im Bereich Bildende Kunst:

  • XII Bildende Künste und Gestaltung

Institute

Besondere Einrichtungen

  • Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst
  • School of Musik and Arts Education (SOMA)
  • Mozartforum

Universitätsorchester

Im Sinfonieorchester der Universität Mozarteum erleben die Studenten renommierte Dirigenten, in der Vergangenheit zum Beispiel Nikolaus Harnoncourt, Michael Gielen, Peter Schneider, André Previn und Cornelius Meister. Seit Oktober 2015 leiten Bruno Weil, Reinhard Goebel und Johannes Kalitzke das Orchester und verantworten die Ausbildung der Dirigierstudenten.<ref>Klangkörper & Ensembles - Universität Mozarteum. Abgerufen am 23. Februar 2023.</ref>

Das heutige Universitätsorchester ist nicht mit dem Mozarteumorchester Salzburg zu verwechseln, dem Symphonieorchester von Stadt und Land Salzburg. Dieses war ursprünglich das Orchester der Studierenden der Musikschule und der späteren Akademie Mozarteum. Im Jahr 1939 wurde es jedoch zu einem selbständigen Orchester von Berufsmusikern.

Personen

Für die Funktionsperiode 2023 bis 2028 wurde Karlheinz Töchterle Vorsitzender des Universitätsrates und Rosa Reitsamer dessen Stellvertreterin. Weitere Mitglieder wurden Thomas Rietschel, Sarah Wedl-Wilson und Silvia Grünberger.<ref>Iris Wagner: Neuer Universitätsrat der Universität Mozarteum Salzburg komplett. In: moz.ac.at. 7. Juni 2023, abgerufen am 8. Juni 2023.</ref>

Rektoren

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Bekannte Studenten (Auswahl)

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Bekannte Professoren (Auswahl)

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Ehrenträger

Zu den Honoratioren zählen neben den unten genannten Persönlichkeiten auch 52 Personen, die von der Universität Mozarteum mit einer Goldenen oder Silbernen Ehrenmedaille ausgezeichnet wurden (Stand Oktober 2019).<ref>Honoratioren der Universität Mozarteum uni-mozarteum.at</ref>

Ehrenmitglieder

Datei:Ehrenmitglieder der Universität Mozarteum.jpg
Ehrentafel der Ehrenmitglieder der Universität Mozarteum

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Weitere Ehrenträger

Siehe auch

Literatur

  • Julia Hinterberger (Hrsg.): Von der Musikschule zum Konservatorium. Das Mozarteum 1841–1922 (= Geschichte der Universität Mozarteum Salzburg. Band 1). Hollitzer, Wien 2017, ISBN 978-3-99012-309-6.
  • Julia Hinterberger (Hrsg.): Vom Konservatorium zur Akademie: Das Mozarteum 1922–1953 (= Geschichte der Universität Mozarteum Salzburg. Band 2). Hollitzer, Wien 2022, ISBN 978-3-99094-054-9.

Weblinks

Commons: Mozarteum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Mozarteum – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="aarc">

Members of AARC. In: www.alps-adriatic.net. Rector's Conference of the Universities of the Alpes Adriatic Region, abgerufen am 10. September 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

</references>

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<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Staatliche Universitäten

Universität Wien • Karl-Franzens-Universität Graz • Leopold-Franzens-Universität Innsbruck • Paris-Lodron-Universität Salzburg • Technische Universität Wien • Technische Universität Graz • Montanuniversität Leoben • Universität für Bodenkultur Wien • Veterinärmedizinische Universität Wien • Wirtschaftsuniversität Wien • Johannes Kepler Universität Linz • Alpen-Adria-Universität Klagenfurt • Universität für Weiterbildung Krems

Staatliche Kunstuniversitäten

Universität für angewandte Kunst Wien • Universität für Musik und darstellende Kunst Wien • Universität Mozarteum Salzburg • Universität für Musik und darstellende Kunst Graz • Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz • Akademie der bildenden Künste Wien

Staatliche Medizinische Universitäten

Medizinische Universität Wien • Medizinische Universität Graz • Medizinische Universität Innsbruck

Privatuniversitäten

Anton Bruckner Privatuniversität • Bertha von Suttner Privatuniversität St. Pölten • Central European University • Charlotte Fresenius Privatuniversität • Danube Private University • Gustav Mahler Privatuniversität für Musik • Jam Music Lab • Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften • Katholische Privat-Universität Linz • Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien • Modul University Vienna • Paracelsus Medizinische Privatuniversität • New Design University • Privatuniversität Schloss Seeburg • Sigmund Freud Privatuniversität Wien • UMIT Tirol – Private Universität für Gesundheitswissenschaften und -technologie • Webster Vienna Private University

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