Rabiosa
{{#if: behandelt den linksseitigen Zufluss der Plessur bei Churwalden, Malix und Passug; der gleichnamige rechtsseitige Vorderrhein-Zufluss aus dem Safiental wird im Artikel Rabiusa beschrieben.
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}} Vorlage:Infobox Fluss Die Rabiosa, auch Rabiusa<ref>Vorlage:GeoLexikonSchweiz</ref> und alemannisch Landwasser<ref>Schweizerisches Idiotikon Bd. XVI Sp. 1820, Artikel Land-Wasser sowie die einschlägigen Landeskarten der Schweiz.</ref> genannt, ist ein rund 10 Kilometer langer linker Nebenfluss der Plessur im Schweizer Kanton Graubünden.
Geografie
Verlauf
Der Wildbach, dessen Name auf Rätoromanisch etwa «die Tobende» bedeutet, entwässert das Churwaldnertal, das sich von der Lenzerheide durch die Gemeinde Churwalden nach Norden in Richtung Chur zieht.
Die Rabiosa entsteht auf einer Höhe von Vorlage:Höhe durch den Zusammenfluss von Stätzerbach und Chötzenberger Tobel bei Stettli. Unterhalb von Churwalden vereint sie sich mit weiteren Bächen, die von Parpan, der Passhöhe und den Hängen des Stätzerhorns sowie des Parpaner Weisshorns herkommen. Sie bildet bei Passugg eine tiefe Schlucht.
Bei Meiersboden mündet sie auf einer Höhe von Vorlage:Höhe von Süden und links in die von Arosa herkommende Plessur, die nordwestlich von Chur in den Alpenrhein fliesst.
Ihr etwa 9,6 km langer Lauf endet ungefähr 713 Höhenmeter unterhalb ihres Ursprungs, sie hat somit ein mittleres Sohlgefälle von etwa 74 ‰. Vorlage:Absatz
Einzugsgebiet
Das 52,58 km² grosse Einzugsgebiet der Rabiosa liegt in den Plessuralpen und wird durch sie über die Plessur und den Rhein zur Nordsee entwässert.
Es besteht zu 36,1 % aus bestockter Fläche, zu 45,9 % aus Landwirtschaftsflächen, zu 3,6 % aus Siedlungsfläche und zu 14,4 % aus unproduktiven Flächen.
Die Flächenverteilung <timeline> ImageSize = width:500 height:110 PlotArea = width:90% height:66% bottom:20% left:5% DateFormat = x.y Period = from:0 till:100 Legend = columns:2 columnwidth:205 left:30 top:95% TimeAxis = orientation:horizontal ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0 ScaleMinor = unit:year increment:5 start:0
- The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)
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Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt Vorlage:Höhe, die minimale Höhe liegt bei Vorlage:Höhe und die maximale Höhe bei Vorlage:Höhe<ref>Topographische Einzugsgebiete Schweizer Gewässer: Rabiosa. Bundesamt für Umwelt (BAFU).</ref>
Hydrologie
Bei der Mündung der Rabiosa in die Plessur beträgt ihre modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 1,44 m³/s. Ihr Abflussregimetyp ist nival alpin<ref>Vorlage:Literatur Abrufbar unter Vorlage:Internetquelle</ref>, und ihre Abflussvariabilität<ref>Die Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert.</ref> beträgt 18.
Wirtschaft
Heilquellen
1863 wurden in der Rabiosaschlucht bei Passugg die bereits seit dem 16. Jahrhundert genutzten, jedoch zwischenzeitlich verschütteten Heilquellen wiederentdeckt. Sie wurden zur Grundlage der in der ganzen Schweiz bekannten Passugger Mineralwasserquelle.
Kraftwerke
Die bereits 1906 privat entstandene Elektrizitätswerk AG Churwalden wurde 1984 gründlich renoviert, die bestehenden Turbinen und Generatoren ersetzt und 2007 in Rabiosa Energie umbenannt; sie versorgte in der ganzen Talschaft bereits 2008 mehr als 2'000 Abonnenten in der ganzen Gemeinde Churwalden.<ref>Website der Rabiosa Energie.</ref> Vorlage:Absatz
Weblinks
Einzelnachweise
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