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Powiat Zawierciański

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Powiat Zawierciański
Wappen des Powiat Zawierciański Lage des Powiats in der Woiwodschaft
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Schlesien
Kreisstadt: Zawiercie
Fläche: 1.003,27 km²
Einwohner: 111.628 (1. Januar 2024)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl PL-24">Area and population in the territorial profile in 2024. Abgerufen am 7. September 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 111 Einwohner/km²
Kfz-Kennzeichen: SZA
Kreisgliederung
Stadtgemeinden: 2
Stadt- und Landgemeinden: 5
Landgemeinden: 3
Starostei (Stand: 2024)
Starost: Teresa Mucha-Popiel (KO)
Adresse: ul. Sienkiewicza 34
42-400 Zawiercie
Webpräsenz: www.zawiercie.powiat.pl/

Der Powiat Zawierciański ist ein Powiat (Kreis) in der Woiwodschaft Schlesien in Polen. Er hat eine Fläche von 1.003 km², auf der etwa 118.000 Einwohner leben.

Geschichte

Der Powiat wurde 1927 aus dem Powiat Będziński in der Woiwodschaft Kielce ausgegliedert. Manchmal wurde das Gebiet als Teil der historisch-industriellen Landschaft Zagłębie Dąbrowskie (Dombrowaer Kohlebecken) betrachtet, obwohl die Förderung von Steinkohle sich im Powiat nicht entwickelte. In der Zeit der Sanacja gab es kontroverse Pläne der Angliederung des Powiats an die autonome Woiwodschaft Schlesien. Die Pläne wurden bis zum Zweiten Weltkrieg in der Presse angestrengt debattiert und teilten die öffentliche Meinung.<ref>Dariusz Majchrzak: Śląska autonomia dla Zagłębia Dąbrowskiego? Sprawa włączenia Zagłębia Dąbrowskiego do województwa śląskiego w II RP (polnisch)</ref> Beim Überfall auf Polen 1939 wurde das Gebiet von den Deutschen besetzt und als Landkreis Warthenau (ohne der Gemeinden Żarki und Niegowa, die zum Generalgouvernement gehörten) im neuen „Ostoberschlesien“ reorganisiert. Nach dem Krieg wurden die Powiaten Zawierciański und Będziński der neugebildeten Woiwodschaft Schlesien (auch zagłębiowsko-śląskie oder śląsko-dąbrowskie nach Zagłębie Dąbrowskie benannt) angeschlossen und blieben in der „schlesischen“ Woiwodschaft Katowice. 1951 wurde die Krakauer Gemeinde Kroczyce an den Powiat angeschlossen. 1956 wurde der Powiat Myszkowski ausgegliedert, gleichzeitig wurde das Gebiet der heutigen Gmina Ogrodzieniec aus dem Powiat Olkuski in der Woiwodschaft Krakau an den Kreis Zawiercie angegliedert.

Gemeinden

Der Powiat umfasst zehn Gemeinden, davon zwei Stadtgemeinden, fünf Stadt-und-Land-Gemeinden und drei Landgemeinden.

Stadtgemeinde

Stadt-und-Land-Gemeinden

Landgemeinden

Politik

Die Kreisverwaltung wird von einem Starosten geleitet. Von 2018 bis 2024 war dies Gabriel Dors (PiS). Er wurde 2024 durch Teresa Mucha-Popiel (KO) abgelöst.

Kreistag

Der Kreistag besteht aus 23 Mitgliedern, die von der Bevölkerung gewählt werden. Die turnusmäßige Wahl 2024 brachte folgendes Ergebnis:<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 28. Januar 2026.</ref>

  • Koalicja Obywatelska (KO) 28,7 % der Stimmen, 8 Sitze
  • Prawo i Sprawiedliwość (PiS) 24,6 % der Stimmen, 6 Sitze
  • Wahlkomitee „Der Powiat sind wir“ 15,6 % der Stimmen, 5 Sitze
  • Wahlkomitee „Gemeinsam für den Powiat Zawierciański“ 9,2 % der Stimmen, 1 Sitz
  • Wahlkomitee „Verwaltungsbewegung Łukasz Konarski“ 8,8 % der Stimmen, 2 Sitze
  • Konfederacja Wolność i Niepodległość (Konfederacja) 7,6 % der Stimmen, 1 Sitz
  • Wahlkomitee „Ein gesünderer Landkreis“ 5,5 % der Stimmen, kein Sitz

Die turnusmäßige Wahl 2018 brachte folgendes Ergebnis:<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 28. Januar 2026.</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: Powiat Zawierciański – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references />

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Kreisfreie Städte: Bielsko-Biała (Bielitz-Biala) | Bytom (Beuthen) | Chorzów (Königshütte) | Częstochowa (Tschenstochau) | Dąbrowa Górnicza (Dombrowa) | Gliwice (Gleiwitz) | Jastrzębie-Zdrój (Bad Königsdorff-Jastrzemb) | Jaworzno | Katowice (Kattowitz) | Mysłowice (Myslowitz) | Piekary Śląskie (Deutsch Piekar) | Ruda Śląska | Rybnik | Siemianowice Śląskie (Siemianowitz) | Sosnowiec | Świętochłowice (Schwientochlowitz) | Tychy (Tichau) | Zabrze (Hindenburg OS) | Żory (Sohrau). Landkreise: Będzin (Bendzin) | Bielsko | Bieruń-Lędziny (Berun-Lendzin) | Cieszyn (Teschen) | Częstochowa | Gliwice | Kłobuck (Klobuck) | Lubliniec (Lublinitz) | Mikołów (Nikolai) | Myszków (Myszkow) | Pszczyna (Pleß) | Racibórz (Ratibor) | Rybnik | Tarnowskie Góry (Tarnowitz) | Wodzisław Śląski (Loslau) | Zawiercie | Żywiec (Saybusch).

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