Omelett
Ein Omelett (österreichisches Deutsch: [<templatestyles src="IPA/styles.css" />
| ] <phonos file="{{{Tondatei}}}"></phonos>
}}{{#invoke:TemplatePar|check
|all= 1= |opt= 2= Tondatei= |template=Vorlage:IPA |errNS= 0 |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:IPA |format=@@@ }}]; bundesdeutsches Hochdeutsch: [<templatestyles src="IPA/styles.css" />
| ] <phonos file="{{{Tondatei}}}"></phonos>
}}{{#invoke:TemplatePar|check
|all= 1= |opt= 2= Tondatei= |template=Vorlage:IPA |errNS= 0 |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:IPA |format=@@@ }}]) oder eine Omelette (österreichisches Hochdeutsch: [<templatestyles src="IPA/styles.css" />
| ] <phonos file="{{{Tondatei}}}"></phonos>
}}{{#invoke:TemplatePar|check
|all= 1= |opt= 2= Tondatei= |template=Vorlage:IPA |errNS= 0 |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:IPA |format=@@@ }}]; Schweizer Hochdeutsch: [<templatestyles src="IPA/styles.css" />
| ] <phonos file="{{{Tondatei}}}"></phonos>
}}{{#invoke:TemplatePar|check
|all= 1= |opt= 2= Tondatei= |template=Vorlage:IPA |errNS= 0 |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:IPA |format=@@@ }}])<ref name="Variantenwörterbuch">Ulrich Ammon, Hans Bickel, Jakob Ebner, Ruth Esterhammer, Markus Gasser, Lorenz Hofer, Birte Kellermeier-Rehbein, Heinrich Löffler, Doris Mangott, Hans Moser, Robert Schläpfer, Michael Schloßmacher, Regula Schmidlin, Günter Vallaster: Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. Walter de Gruyter, Berlin / New York 2004, S. 544.</ref><ref>www.aussprache.at adaba: Österreichisches Aussprachewörterbuch / Österreichische Aussprachedatenbank (Forschungsstelle Österreichisches Deutsch).</ref> ist eine Eierspeise, die sich durch eine länglich-ovale Form mit glatter Oberfläche auszeichnet. Das Innere hat typischerweise eine saftig-weiche Konsistenz und außen darf keine Bräunung entstehen.
Omeletts können mit Gemüse, Pilzen, Schinkenspeck, Ragouts, Käse usw. ergänzt werden, aber auch süße Varianten mit Früchten, Marmelade, Eiscreme oder Vanillecreme sind möglich.<ref name=":0">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref><ref name=":1">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Bekannte Süßspeisen sind Omelette surprise oder Omelette Stephanie mit mazerierten Früchten.<ref name=":1" /><ref name=":0" />
Eine Abart des Omeletts ist das Auflaufomelett (omelette soufflée).<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Neben den Omelettes nur aus Eiern gibt es in Österreich noch Varianten mit Mehl aus Biskuitmasse oder Brandteig.<ref name=":1" /> Teilweise ist es in Deutschland und der Schweiz gleichbedeutend mit Pfannkuchen oder Plinse.<ref name="Variantenwörterbuch" />
Zum Wort Omelett(e)
Wortformen im Deutschen
Das Wort existiert in der deutschen Sprache als Neutrum das Omelett, Plural -e/-s, und als Femininum die Omelette, Plural -n. Die Formen verteilen sich wie folgt:
- In Deutschland ist nur das Neutrum üblich, laut Wortatlas der deutschen Umgangssprachen mit Anfangsbetonung und verstummter zweiter Silbe: <templatestyles src="IPA/styles.css" />
| ] <phonos file="{{{Tondatei}}}"></phonos>
}}{{#invoke:TemplatePar|check
|all= 1= |opt= 2= Tondatei= |template=Vorlage:IPA |errNS= 0 |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:IPA |format=@@@ }},<ref name="wdu">Jürgen Eickhoff (Hrsg.): Wortatlas der deutschen Umgangssprachen. Band 4. Saur, Bern 2000, ISBN 3-907820-55-X, S. 20.</ref> laut Variantenwörterbuch des Deutschen (VWB) hingegen mit fakultativ mitgesprochener zweiter Silbe und Endbetonung: <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ɔm(ə)'lɛt].<ref name="vwd">Ulrich Ammon [u. a.]: Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. De Gruyter, Berlin [u. a.] 2004, S. 544.</ref>
- In Österreich wird überwiegend das Neutrum verwendet, mit verstummter zweiter Silbe und Endbetonung: <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ɔm'lɛt], regional aber stattdessen die feminine Form,<ref name="wdu" /> und zwar mit verstummter zweiter, betonter dritter und fakultativ mitgesprochener vierter Silbe, die dann laut VWB anders als in der Schweiz nicht als Schwa, sondern als offenes e ausgesprochen wird: <templatestyles src="IPA/styles.css" />[ɔm'lɛt(ɛ)].<ref name="vwd" /> An den Singular der femininen Form kann in Österreich noch ein -n antreten.<ref name="wdu" />
- In der Schweiz wird die feminine Form verwendet, mit Anfangsbetonung und fakultativ mitgesprochener zweiter Silbe: <templatestyles src="IPA/styles.css" />['ɔm(ə)lɛtə].<ref name="vwd" />
Bedeutungen
Im Französischen ist eine {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} in der engeren Bedeutung eine reine Eierspeise ohne Zusatz von Mehl, von der Zubereitungsarten mit Mehlzusatz als {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} oder mit regional variierenden Namen wie (in der Auvergne) {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} unterschieden werden.<ref>Siehe Bertha Bosshart: Die Benennung der Omelette auf französischem Sprachgebiet. Leemann, Zürich 1932.</ref>
Der Sprachgebrauch in Deutschland folgt im Wortverständnis überwiegend dem französischen Vorbild und unterscheidet dann vom Omelett in der engeren Bedeutung den mit Mehlzusatz zubereiteten Pfann(e)kuchen oder Eierkuchen, während in der Schweiz und in Österreich Zubereitungsarten mit und ohne Mehl unterschiedslos als Omelette bezeichnet werden, in Österreich stattdessen mit Unterscheidung zwischen der nach dem Backen gerollten Palatschinke und der/dem Omelett(e) als der ungerollten Form.<ref name="wdu" />
Etymologie
Das Wort stammt aus dem Französischen und wurde im 18. Jahrhundert in den dort damals gängigen Formen Omelette und A(u)melette ins Deutsche entlehnt.<ref name="brunt">Richard James Brunt: The influence of the French language on the German vocabulary (1649–1735). de Gruyter, Berlin [u. a.] 1983, S. 397.</ref> Die Herkunft des französischen Worts, das im Mittelfranzösischen als {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} belegt ist und seit dem 16. Jahrhundert – wahrscheinlich unter volksetymologischem Einfluss von {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}<ref name="brunt" /> – zu omelette wurde, ist nicht sicher.<ref>Duden: Das Herkunftswörterbuch, 4., neubearb. Auflage. Mannheim [u. a.] 2007 (= Duden, Band 7), S. 572 („unsicher“); Friedrich Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, bearb. von Elmar Seebold, 23., erw. Auflage. De Gruyter, Berlin [u. a.] 1995, S. 601 („nicht sicher geklärt“)</ref> Weil im Ménagier de Paris (um 1393) die beiden Hälften eines in der Mitte geteilten Kräuteromeletts sowie verschiedene andere Omeletts mit Käse oder Zucker als alumele, alumelle, alumette bezeichnet werden<ref>Jérome Pichon (Hrsg.): Le Ménagier de Paris. Band II, Crapelet, Paris 1846, S. 207 f.</ref> und speziell alumelle sonst eine agglutinierte Form von la lumelle, la lamelle „Schneide, Klinge“ ist, das seinerseits von lateinisch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} abstammt, wird üblicherweise auch für die Wortform a(u)melette ‚Omelett‘ angenommen, dass sie auf das gleiche lateinische Etymon zurückzuführen sei, nämlich als Metathese aus der auch dialektal belegten Form alumette ‚Omelett‘, die ihrerseits durch Suffixwandel aus alumel(l)e ‚Klinge, Omelett‘ entstanden sei.<ref>Walther von Wartburg: FEW. Band 5, 135 f. (s. v. lamella)</ref>
Zubereitung
Die Eier werden ganz aufgeschlagen, gegebenenfalls etwas Sahne oder Milch zugegeben, die Masse in eine heiße, gefettete Pfanne gegeben, langsam umgerührt, dabei die Pfanne schräggehalten und vom Herd zurückgezogen. Die stockende Eimasse soll in den unteren Pfannenteil gleiten. „Mit der Gabel hintere Seite nach vorn überschlagen, Pfanne leicht anheben, auf Pfannenstiel schlagen. Omelett kommt ganz nach vorn, rollt von außen nach innen zusammen und schließt sich zur ovalen Form.“<ref name=":0" />
Für gefüllte Omeletts wird die Pfanne schon etwas früher vom Herd gezogen, die vorbereitete Füllung daraufgegeben, das Omelett von beiden Seiten mit einem breiten Messer, einer Palette oder einem Omelettwender darübergeschlagen und noch kurz weitergebraten.
Bei ungefüllten Omeletts können der Eiermasse je nach Geschmack z. B. Zwiebeln, Gemüse, Pilze, Käse, Speck, Schinken, Wurst, Krabben, Muscheln oder Fisch hinzugegeben werden.
Die meisten – häufig gefüllten – Omelett-Varianten entstammen der französischen Küche. Die Füllungen können sehr einfach sein oder auch aus aufwändigen Ragouts oder Pürees bestehen.
Das Omelette soufflée (Auflaufomelett, Schaumomelett) besteht aus gesüßter Eigelbmasse mit untergehobenem Eischnee, die, im Backofen einseitig goldgelb gebraten, eine schaumige Masse bildet. Es wird als Dessert serviert.
In der veganen Küche wird eine ähnlich zubereitete und servierte Speise auf Basis von Seidentofu, Kichererbsenpulver oder ähnlichem auch als Omelett bezeichnet.
Weblinks
|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if:
| {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}
|1/= und Videos
|1/1=, Videos und Audiodateien
|/1= und Audiodateien}}
| , Videos und Audiodateien
}}
|#default= – }}{{#if: Omelettes
| {{#ifeq: {{#invoke:Str|left|omelettes|9}}
| category:
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}Vorlage:Wikidata-Registrierung
|1|= – Lern- und Lehrmaterialien |0|-= |X|x={{#switch: 0
|0|4|10|12|14|100=}}
|#default= – {{{suffix}}}
}}{{#if: | ({{#invoke:Multilingual|format|{{{lang}}}|slang=!|shift=m}}) }}{{#invoke:TemplatePar|check
|opt= 1= 2= lang= suffix= |template=Vorlage:Wikibooks |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Schwesterprojekt }}
|1|= – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen |0|-= |X|x= |#default= –
}}{{#if:| {{#ifeq: {{{lang}}} | de | {{#ifeq: 0 | 0 | }} | ({{#invoke:Multilingual|format|{{{lang}}}|slang=!|shift=m}}) }}}}{{#invoke:TemplatePar|check
|opt= 1= 2= lang= suffix= |template=Vorlage:Wiktionary |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Schwesterprojekt }}
Einzelnachweise
<references />