Zum Inhalt springen

Okeraue bei Volkse

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Okeraue bei Volkse

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Datei:Okeraue bei Volkse, Abendstimmung.jpg
Lage Südwestlich von Gifhorn, im niedersächsischen Landkreis Gifhorn
Fläche 496 ha
Kennung NSG BR 135
WDPA-ID 389964
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 52° 27′ N, 10° 22′ OKoordinaten: 52° 26′ 34″ N, 10° 22′ 10″ O
 {{#coordinates:52,442777777778|10,369444444444|primary
dim= globe= name=Okeraue bei Volkse region=DE-NI type=forest
  }}
Okeraue bei Volkse (Niedersachsen)
Okeraue bei Volkse (Niedersachsen)
Meereshöhe von 49 m bis 61 m
Einrichtungsdatum 26. März 2009
Verwaltung NLWKN

Die Okeraue bei Volkse ist ein Naturschutzgebiet in den niedersächsischen Gemeinden Hillerse, Leiferde und Meinersen in der Samtgemeinde Meinersen im Landkreis Gifhorn.

Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG BR 135 ist 496 Hektar groß. Es ist vollständig Bestandteil des FFH-Gebietes „Aller (mit Barnbruch), untere Leine, untere Oker“. Im Süden grenzt es an das Naturschutzgebiet „Okeraue bei Didderse“, im Norden an das Naturschutzgebiet „Okeraue zwischen Meinersen und Müden (Aller)“.

Das Naturschutzgebiet liegt zwischen Hillerse und Meinersen. Es stellt einen naturnahen, mäandrierenden Abschnitt der Oker einschließlich der Talaue und der angrenzenden Hangterrasse unter Schutz. Die Aue ist von Grünland geprägt, das periodisch überschwemmt wird. Daneben sind auf höher gelegenen Flächen auch Acker zu finden. Die teilweise unbefestigten Ufer der Oker bilden Abbruchkanten und Aufsandungen. Entlang des Flusslaufes sind Altarme und Flutmulden zu finden. Die Uferbereiche sind vielfach von Hochstaudenfluren und Röhrichtflächen geprägt. Daneben sind Auwaldreste und Eichenmischwälder zu finden.

Zwischen Seershausen und Meinersen teilt sich der Flusslauf in zwei Arme. Zwischen den beiden Flussarmen sind mehrere Fischteiche angelegt worden. Der östliche Arm ist durch ein Wehr, der westliche durch ein Mühlenstau geregelt. Die Durchgängigkeit des Flussabschnittes ist seit 2005 durch eine Umgehungsrinne in Meinersen gewährleistet. Der Abstieg wird durch ein Fluchtrohr erleichtert.<ref>Naturschutzgebiet „Okeraue zwischen Meinersen und Müden (Aller)“ in der Datenbank des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)</ref>

Das Gebiet steht seit dem 26. März 2009 unter Naturschutz. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Gifhorn.

Weblinks

Commons: Naturschutzgebiet Okeraue bei Volkse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Naturschutzgebiet
Naturschutzgebiet
Wappen Landkreis Gifhorn
Wappen Landkreis Gifhorn

Allertal im städtischen Bereich von Gifhorn | Allertal zwischen Gifhorn (B 4) und Flettmar (Kreisgrenze) | Allertal zwischen Gifhorn und Wolfsburg | Barnbruch | Barnbruchswiesen und Ilkerbruch | Bokeler Heide | Bornbruchsmoor | Bösebruch | Bullenkuhle | Derenmoor | Erweiterungsflächen Vogelmoor | Fahle Heide, Gifhorner Heide | Gagelstrauchbestand bei Vorhop | Giebelmoor | Gilder Meerbergsmoor | Großes Moor bei Gifhorn | Ise mit Nebenbächen | Heiliger Hain | Kaiserwinkel | Kranichsmoorsee | Laubwälder zwischen Braunschweig und Wolfsburg | Lutter | Maaßel | Mittlere Ohreaue | Niederungsbereich Oerrelbach | Nördliche Okeraue zwischen Hülperode und Neubrück | Nördlicher Drömling | Obere Lachte, Kainbach, Jafelbach | Oberer Gosebach | Ohreaue bei Altendorf und Brome | Okeraue bei Didderse | Okeraue bei Volkse | Okeraue zwischen Meinersen und Müden (Aller) | Politz und Hegholz | Rössenbergheide – Külsenmoor | Schnuckenheide | Schulenburgscher Drömling | Schweimker Moor und Lüderbruch | Viehmoor | Vogelmoor Vorlage:Klappleiste/Ende