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Steinbrunn-le-Haut

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(Weitergeleitet von Obersteinbrunn)
Steinbrunn-le-Haut
Datei:Blason de la ville de Steinbrunn-le-Haut (68).svg
Steinbrunn-le-Haut (Frankreich)
Steinbrunn-le-Haut (Frankreich)
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Mulhouse
Kanton Brunstatt-Didenheim
Gemeindeverband Saint-Louis Agglomération
Koordinaten 47° 40′ N, 7° 21′ OKoordinaten: 47° 40′ N, 7° 21′ O
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Höhe 267–404 m
Fläche
Einwohner 693 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 68390
INSEE-Code 68324
Website www.steinbrunn-le-haut.fr
Datei:Steinbrunn-le-Haut, Mairie.jpg
Bürgermeisteramt (Mairie)

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Steinbrunn-le-Haut ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine französische Gemeinde mit 693 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Mulhouse, zum Kanton Brunstatt-Didenheim und zum Gemeindeverband Saint-Louis Agglomération.

Geografie

Die Gemeinde Steinbrunn-le-Haut liegt im Sundgau, etwa zwölf Kilometer südlich von Mülhausen.

Von den 921 Hektar, die das Gemeindegebiet umfasst, werden ungefähr 600 landwirtschaftlich genutzt. Rund 150 Hektar sind bewaldet.

Nachbargemeinden von Steinbrunn-le-Haut sind Steinbrunn-le-Bas im Nordosten, Rantzwiller im Osten, Wahlbach im Süden, Obermorschwiller im Südwesten, und Luemschwiller im Westen sowie Zillisheim im Nordwesten.

Geschichte

Auf der Gemarkung wurden Reste eines römischen Gutshofs entdeckt. Bis 1324 zur Grafschaft Pfirt gehörend, dann habsburgisch bis 1648. Im Westfälischen Frieden Übergang an Frankreich.

Ortsadelige waren aufeinanderfolgend die Herren von Steinbrunn, Friedrich von Teck, Heinrich von Maseveaux, die Herren von Staufen, dann Henemann von Reinach. Jakob von Reinach begründete den Zweig derer von Reinach-Steinbrunn (erloschen 1838). Die Reinacher bauten zwei Schlösser, das eine ging nach der Revolution ab. Das andere ist ein gut erhaltener Barockbau (im Keller datiert 1689), heute Mairie. Sonnenuhr von 1764. Im 19. Jahrhundert gab es im Dorf eine jüdische Schule und eine Synagoge.<ref>A. Munck u. a.: Le Guide du Sundgau. Strasbourg 1989, S. 242.</ref>

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Obersteinbrunn als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Mülhausen im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.<ref name="Gemeindeverzeichnis">Kreis Mülhausen. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Januar 2023; abgerufen am 17. Februar 2026.</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2017
Einwohner 650<ref name="Gemeindeverzeichnis" /> 397 435 421 491 528 539 590 583

Sehenswürdigkeiten

Die Kirche in Steinbrunn-le-Haut mit asymmetrisch angeordnetem Chor und Schiff, ist dem Heiligen Mauritius und der Muttergottes des Skapuliers geweiht. Zur barocken Ausstattung der Kirche zählen Steinfiguren beiderseits der Seitentür und in den Seitenaltären, der Hauptaltar mit einem Tabernakel aus dem Jahr 1687, der Flügelaltar aus dem Jahr 1530 sowie ein auf 1626 datiertes Taufbecken. Eine Besonderheit stellt die Sonnenuhr mit der Jahreszahl 1866 an der Südostseite des Kirchenschiffes dar.

Auf dem die Südostseite der Kirche angrenzenden Teil des Friedhofes befindet sich eine kleine Kapelle mit zwei Grabplatten aus dem 16. Jahrhundert. Eine Platte zeigt die acht Wappen der Familien Reinach, Krebs von Mülheim, Zorn von Bulach, Degelin von Wangen, Payer von Hagenwyl, Falkenstein, von Andlau und Pforr, ein anderer Stein zeigt einen kriechenden Hirsch, das Wappen der Ritterfamilie von Hirtzbach, die von 1274 bis 1477 nachgewiesen ist.

Die Pläne für die ehemalige Mairie-École, heute Schulhaus, lieferte der Stadtbaumeister von Mülhausen Jean-Baptiste Schacre, einer der bedeutendsten Architekten im Oberelsass des 19. Jahrhunderts.<ref>POP, la plateforme ouverte du patrimoine. Abgerufen am 30. April 2025.</ref>

Einige Fachwerkhäuser aus vergangenen Jahrhunderten sind erhalten geblieben.

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Datei:Steinbrunn-le-Haut, Eglise Saint-Maurice.jpg
St. Mauritius
Datei:Steinbrunn-le-Haut, Cadran solaire à l'église de Saint-Maurice.jpg
Sonnenuhr an der Kirche St. Mauritius
Datei:Steinbrunn-le-Haut, Pierre tombale avec huit blasons.jpg
Grabplatte mit acht Familienwappen auf dem Friedhof

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 1158–1160.

Weblinks

Commons: Steinbrunn-le-Haut – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Attenschwiller | Baldersheim | Bantzenheim | Bartenheim | Battenheim | Berrwiller | Blotzheim | Bollwiller | Brinckheim | Bruebach | Brunstatt-Didenheim | Buschwiller | Chalampé | Dietwiller | Eschentzwiller | Feldkirch | Flaxlanden | Folgensbourg | Galfingue | Geispitzen | Habsheim | Hagenthal-le-Bas | Hagenthal-le-Haut | Hégenheim | Heimsbrunn | Helfrantzkirch | Hésingue | Hombourg | Huningue | Illzach | Kappelen | Kembs | Kingersheim | Knœringue | Kœtzingue | Landser | Leymen | Liebenswiller | Lutterbach | Magstatt-le-Bas | Magstatt-le-Haut | Michelbach-le-Bas | Michelbach-le-Haut | Morschwiller-le-Bas | Mülhausen | Neuwiller | Niffer | Ottmarsheim | Petit-Landau | Pfastatt | Pulversheim | Ranspach-le-Bas | Ranspach-le-Haut | Rantzwiller | Reiningue | Richwiller | Riedisheim | Rixheim | Rosenau | Ruelisheim | Saint-Louis | Sausheim | Schlierbach | Sierentz | Staffelfelden | Steinbrunn-le-Bas | Steinbrunn-le-Haut | Stetten | Uffheim | Ungersheim | Village-Neuf | Wahlbach | Waltenheim | Wentzwiller | Wittelsheim | Wittenheim | Zaessingue | Zillisheim | Zimmersheim Vorlage:Klappleiste/Ende

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