Nysa Kłodzka
| Nysa Kłodzka Glatzer Neiße | ||||||||||||
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| Daten | ||||||||||||
| Lage | Polen | |||||||||||
| Flusssystem | Oder | |||||||||||
| Abfluss über | Oder → Ostsee | |||||||||||
| Quelle | am Klappersteine bei Jodłów 50° 9′ 53″ N, 16° 47′ 20″ O {{#coordinates:50,16472|16,78889|
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| Quellhöhe | 1006 m n.p.m. | |||||||||||
| Mündung | bei dem Dorf Rybna (Riebnig) südöstlich von Brzeg in die OderKoordinaten: 50° 49′ 8″ N, 17° 39′ 30″ O
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| Mündungshöhe | 140 m n.p.m. | |||||||||||
| Höhenunterschied | 866 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | 4,8 ‰ | |||||||||||
| Länge | 182 km | |||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Steine, Bystrzyca Dusznicka, Bystrzyca | |||||||||||
| Rechte Nebenflüsse | Steinau, Kamienica (Nysa Kłodzka), Tarnawka, Raczyna, Biela, Weidenauer Wasser, Biała Lądecka | |||||||||||
| Durchflossene Stauseen | Jezioro Otmuchowskie, Jezioro Nyskie, Jezioro Paczkowskie | |||||||||||
| Mittelstädte | Bystrzyca Kłodzka, Kłodzko, Paczków, Otmuchów, Nysa, Lewin Brzeski, Skorogoszcz | |||||||||||
| Kleinstädte | Międzylesie, Bardo | |||||||||||
Die Nysa Kłodzka (rot) | ||||||||||||
Die Nysa Kłodzka (deutsch Glatzer Neiße, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein 182 Kilometer<ref>Bertelsmann-Jugend-Lexikon</ref> langer linker Nebenfluss der Oder in den Woiwodschaften Niederschlesien und Opole.
Name
Der Fluss wurde zusammen mit der Stadt Kłodzko (Glatz) erstmals im Jahr 981 als „iuxta flumen nomine Nizzam“ schriftlich erwähnt. Der Name leitet sich wahrscheinlich von der indogermanischen Verbalwurzel *neid- mit der Bedeutung „strömen“ ab.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>
Verlauf
Die Nysa Kłodzka entspringt am Eschenberg bei Jodłów (Thanndorf) im Glatzer Schneegebirge an der Grenze Polens zu Tschechien. Sie durchfließt die Städte Międzylesie (Mittelwalde), Bystrzyca Kłodzka (Habelschwerdt) und Kłodzko (Glatz) und verläuft dann zunächst nach Osten. Weitere Städte am Fluss sind Paczków (Patschkau), Otmuchów (Ottmachau), Nysa (Neisse), Lewin Brzeski (Löwen) und Skorogoszcz (Schurgast). Nach 195 Kilometern mündet sie bei dem Dorf Rybna (Riebnig) südöstlich von Brzeg (Brieg) in die Oder.
An der Nysa Kłodzka befinden sich zwei Stauseen. Das Jezioro Otmuchowskie (auch Jezioro Zaporowe) mit einer Größe von 20 km² wurde zwischen 1926 und 1932 erbaut. Das Jezioro Nyskie (auch Jezioro Głębinowskie) mit 22 km² Wasserfläche wurde 1971 errichtet, dabei wurden unter anderem die Orte Głębinów (Glumpenau), Roßhof und Miedniki (Kupferhammer) überflutet.
Pläne zur Festlegung des Flusslaufes als deutsch-polnische Grenze
Die Nysa Kłodzka war während des Zweiten Weltkrieges zwischen den Alliierten zeitweilig als künftiger Grenzfluss zwischen Polen und Deutschland im Gespräch. Auf Grund der von dem sowjetischen Machthaber Josef Stalin gegenüber der in London ansässigen polnischen Exilregierung geltend gemachten Forderung nach Festlegung der Curzon-Linie als Westgrenze der Sowjetunion entwickelte die Exilregierung ihrerseits den Gedanken einer polnischen Westgrenze entlang der Oder und der Neiße. In einem Geheimabkommen vom 26. Juli 1944 erkannte diese Regierung die Curzon-Linie an und stellte die Forderung nach einer künftigen Westgrenze entlang der Oder und der Lausitzer Neiße.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />