Zum Inhalt springen

Nufenenpass

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Infobox Pass Der Nufenenpass (Vorlage:ItS) ist ein orographisch Vorlage:Höhe hoher Gebirgspass in der Schweiz,<ref name="CH" /> der die Kantone Wallis im Westen und Tessin im Osten verbindet sowie die Gotthard-Gruppe im Norden von der Leone-Gruppe im Süden trennt. Über den Sattelpunkt verläuft der Vier-Quellen-Weg, die Passstrasse allerdings etwas weiter nördlich und höher (Vorlage:Höhe).

Geographie

Die ab 1964 gebaute und am 5. September 1969<ref>Eröffnung Nufenenpassstrasse in der dritten Aufnahme der Bildstrecke. In: Tages-Anzeiger. 5. März 2013, abgerufen am 5. März 2013.</ref> eröffnete Passstrasse führt von Ulrichen über die auf Vorlage:Höhe gelegene Passhöhe ins Bedrettotal und weiter nach Airolo. Diese Passstrasse ist die höchstgelegene, die komplett innerhalb der Schweiz liegt.<ref>Die noch höher liegende Passstrasse über den Umbrailpass überschreitet auf ihrer Südrampe knapp unterhalb der Passhöhe die Grenze nach Italien.</ref> Östlich der Passhöhe und der Kantonsgrenze vom Wallis in das Tessin steigt die Strasse nochmals leicht an und erreicht eine Scheitelhöhe von Vorlage:Höhe

Östlich der Passhöhe des Nufenenpasses entspringt der Fluss Tessin, der von der Passstrasse (Hauptstrasse 413) siebenmal überquert wird.

Von der Passhöhe aus bietet sich nach Westen ein weiter Blick auf die Berner Alpen mit dem Finsteraarhorn, nach Südwesten blickt man auf den Griesgletscher und den Nufenenstock.<ref>Nufenenstock auf ETHorama.</ref>

Der orographisch tiefste Punkt zwischen dem Bedrettotal und dem Oberwallis liegt ca. 500 m südlich des Strassenscheitels auf einer Höhe von Vorlage:Höhe<ref name="CH" /> Diese Stelle ist jedoch von Westen her schwierig zu erreichen, weshalb die Passstrasse über die nördlicher gelegene Talflanke angelegt wurde. Gleichwohl führt die Wanderroute hier vorbei.

Name und Geschichte

Die Namen «Nufenen-Pass» und «Passo della Novena» sind im mittleren 19. Jahrhundert belegt,<ref>Joseph Hain: Politische und Militär-Geographie. Band 2. Tendler, 1848, S. 229.</ref> bezeichneten damals aber einen Fussweg; befahrbar wurde der Pass erst mit der Strasse von 1964.

Der Name Novena ist vermutlich eine Ableitung von novus «neu». Als Name des Dorfes Nufenen im Rheinwald ist der Name im 17. Jahrhundert belegt (als Nufena, romanisch Nueinas). Der italienische Mädchenname «Novena» ist unverwandt und leitet sich von novem «neun» her.

Die Lokomotive HGe 4/4 II 108 der damaligen Furka-Oberalp-Bahn (FO) wurde zu Ehren des Nufenenpasses auf den Namen Novena getauft. Später wurde der Name mit Channel Tunnel überklebt. Die Lokomotive ist im Besitz der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB), die durch die Fusion der FO und der Brig-Visp-Zermatt-Bahn (BVZ) am 1. Januar 2003 entstand.

Literatur

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references> <ref name="CH">Lage und Höhe gemäss SwissTopo (Karten der Schweiz).</ref> </references>

Vorlage:Normdaten Vorlage:Navigationsleiste Schweizer Gebirgspässe