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Naundorf (Gößnitz)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Naundorf
Stadt Gößnitz
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(87)&title=Naundorf 50° 54′ N, 12° 28′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(87) 50° 53′ 35″ N, 12° 27′ 41″ O
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Höhe: 233 m ü. NN
Fläche: 2,02 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Naundorf, Stadt Gößnitz. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref>
Einwohner: ca. 87 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Pfarrsdorf
Postleitzahl: 04639
Vorwahl: 034493
Lage von Naundorf in Thüringen
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Naundorf ist ein Ortsteil der Stadt Gößnitz im Landkreis Altenburger Land in Thüringen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 117 kB) § 3. In: Webauftritt. Stadt Gößnitz, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geographische Lage

Der Ortsteil liegt östlich von Gößnitz sowie im auslaufenden Zeitzer-Altenburger-Lösshügelland im Übergang zum Erzgebirgsvorland. Verkehrsmäßig ist die Gemeinde mit zwei Landesstraßen und der Bundesstraße 93 gut angebunden. In Gößnitz besteht Bahnanschluss. Südlich des Orts befindet sich die Landesgrenze zu Sachsen.

Geschichte

Im Juli 1256 wurde der Ort erstmals urkundlich genannt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Gemeinden. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 189</ref> Naundorf gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201</ref><ref>Die Orte des Amts Altenburg ab S. 83</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Naundorf bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Am 1. Juli 1950 wurde Naundorf nach Pfarrsdorf eingemeindet, mit dem es am 1. November 1973 zur Stadt Gößnitz kam.<ref>Naundorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Naundorf als Ortsteil von Pfarrsdorf bzw. später von Gößnitz mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig, der seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen gehörte und bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land aufging. 2012 wohnten 110 Personen im Ortsteil.

Kirche

Dorfkirche Naundorf

Weblinks

Commons: Naundorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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