Koblenz (Gößnitz)
Koblenz Stadt Gößnitz
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(30)&title=Koblenz 50° 54′ N, 12° 28′ O
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dim=10000 | globe= | name=Koblenz | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 259 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 1,06 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Koblenz, Stadt Gößnitz. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | ca. 30 (2011)<ref name="Gindex" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 28 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. August 1924 | |||||
| Eingemeindet nach: | Pfarrsdorf | |||||
| Postleitzahl: | 04639 | |||||
| Vorwahl: | 034493 | |||||
Lage von Koblenz in Thüringen
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Koblenz ist ein Ortsteil der Stadt Gößnitz im Landkreis Altenburger Land in Thüringen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 117 kB) § 3. In: Webauftritt. Stadt Gößnitz, abgerufen im Januar 2026.</ref>
Geographische Lage
Koblenz befindet sich östlich von Gößnitz im Übergang des Zeitzer-Altenburger-Lösshügellandes in das Erzgebirgsvorland bei Meerane. Verkehrsmäßig ist das Gebiet gut erschlossen. Die Landesstraßen 2466 und 1358 führen durch die Gemeindefluren, die Bundesstraße 93 führt im Westen am Ort vorbei. In Gößnitz besteht Eisenbahnanschluss. Südlich des Orts befindet sich die Landesgrenze zu Sachsen.
Geschichte
Zwischen 1181 und 1214 fand die urkundliche Ersterwähnung des Weilers statt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 149</ref> Koblenz gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201</ref><ref>Die Orte des Amts Altenburg ab S. 83</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Koblenz bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.
Am 1. August 1924 wurde Koblenz nach Pfarrsdorf eingemeindet, mit dem es am 1. November 1973 zur Stadt Gößnitz kam.<ref>Koblenz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Koblenz als Ortsteil von Pfarrsdorf bzw. später von Gößnitz mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig, der seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen gehörte und bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land aufging. 2012 wohnten 30 Personen im Weiler.
Weblinks
- Ortsteile von Gößnitz. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Mai 2024.
Einzelnachweise
<references />