Uma Boco
| Uma Boco | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Daten | ||||||||
| Fläche | 85,49 km²<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung von 2015 ( vom 23. September 2019 im Internet Archive).</ref> | |||||||
| Einwohnerzahl | 1.797 (2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2023.</ref> | |||||||
| Chefe de Suco | Feliciano Baptista (Wahl 2016) | |||||||
| Aldeias | Einwohner (2015)<ref name="Cen2015" /> | |||||||
| Halibur | 75 | |||||||
| Fehuc Rin | 1621 | |||||||
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Uma Boco (Umaboku, Umaboco, Uma Boco, auch Natarbora, Matarbora) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Barique (Gemeinde Manatuto).
Geographie
| Uma Boco | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Orte | Position<ref name="Statistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 ( vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).</ref> | Höhe | |||||
| Camedar | 8° 59′ 8″ S, 126° 1′ 36″ O
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| Fehuc Rin | 8° 58′ 37″ S, 126° 2′ 42″ O
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130 m |
| Uma Boco | 8° 58′ 33″ S, 126° 2′ 48″ O
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122 m |
Vor der Gebietsreform 2015 hatte Uma Boco eine Fläche von 41,45 km².<ref name="Census2010-2"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English ( vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)</ref> Nach der Gebietsreform waren es 85,49 km².<ref name="Cen2015" /> 2017 wurde der Suco Sikone-Diloli von Uma Boco abgetrennt. Da genauere Angaben hier noch fehlen, beziehen sich die folgenden Angaben auf die Zeit bis 2017.
Eine Brücke führt im Westen über den Fluss Sáhen, der die Grenze zum Suco Clacuc (Verwaltungsamt Fatuberlio, Gemeinde Manufahi) bildet. Dessen Nebenfluss Laniara bildet die Nordwestgrenze zum Suco Manehat. Im Nordosten grenzt Uma Boco an den Suco Fatuwaque und im Osten an den Suco Aubeon. Im Süden liegt die Timorsee. Im Osten der Küste beginnt die Lagune Naan Kuro.
Das Dorf Uma Boco ist der Verwaltungssitz des Verwaltungsamts Barique.<ref name="Verwaltungsamt">Jornal da República: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Diploma Ministerial n.o 24/2014 de 24 de Julho – Orgânica dos Postos Administrativos ( vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref> Es liegt im Landesinneren Timors auf einer Meereshöhe von 122 m, etwa 84 km in Luftlinie südöstlich von der Landeshauptstadt Dili und knapp 16 km südlich vom Ort Barique. Der Ort bildet an der Ostgrenze des Sucos ein Siedlungszentrum aus mehreren kleinen Ortschaften. Neben Uma Boco sind das Fehuc Rin (Fahikrin, Fehucrin), jenseits der Grenze im benachbarten Suco Aubeon die Ortschaften Buburlolon (mit der hiesigen Vorschule), Wemaubodak und Waicadi (mit der regionalen Sekundärstufenschule und einen Hubschrauberlandeplatz) und im Suco Fatuwaque (Abatoan) die Ortschaften Camedar und Ranac.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UNMIT-Karte des Distrikts Manatuto, August 2008 ( vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF; 581 kB)</ref> Drei überregionale Straßen treffen in Uma Boco aufeinander. Nach Osten führt eine Straße nach Viqueque (48,8 Straßenkilometer), nach Westen eine nach Betano (48,5 km) und nach Norden eine Straße in die Gemeindehauptstadt Manatuto (85,2 km).
Neben dem Siedlungszentrum um den Ort Uma Boco liegt weiter westlich noch das Dorf Camedar, das nicht identisch mit Camedar im Suco Fatuwaque ist. Im Suco befinden sich ein kommunales Gesundheitszentrum, drei Grundschulen und eine für die Sekundarstufe vorbereitende Schule. Bereits während der indonesischen Besatzungszeit wurde hier eine Hochschule für Landwirtschaft gegründet, die aber in der Gewaltwelle 1999 im Umfeld des Unabhängigkeitsreferendums zerstört wurde. Nach dem Abzug der Indonesier wurde die Hochschule wieder aufgebaut. Heute lernen hier 160 Studenten.
Uma Boco teilt sich in die zwei Aldeias Halibur (bis 2017 Aimeta Laran) und Fehuc Rin.<ref>Jornal da República: Diploma Ministerial n.° 16/2017, mit Korrekturen vom 9. Mai 2017, abgerufen am 12. März 2019.</ref>
Das Gebiet im Süden Timors ist fruchtbar, wird aber regelmäßig von Überschwemmungen heimgesucht. Die Küstenregenwälder gehören zur Region Nancuro. Im Norden befindet sich die Important Bird Area der Berge Makfahik und Sarim.<ref>CI-GEF PROJECT AGENCY GEF Project Document. Abgerufen am 10. Februar 2019.</ref>
Einwohner
In Uma Boco leben 1.797 Einwohner (2022), davon sind 922 Männer und 875 Frauen. Im Suco gibt es 342 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> 80 % der Einwohner geben Tetum Terik als ihre Muttersprache an. Über 3 % sprechen Habun, fast 3 % Tetum Prasa, 2,5 % Mambai, Minderheiten Makasae, Tokodede, Galoli, Bunak, Baikeno, Idaté, Kairui, Lakalei, Kemak, Fataluku, Atauru oder Midiki.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Uma Boco (tetum; PDF; 8,3 MB)</ref>
Geschichte
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Uma Boco war 1976 ein Rückzugsgebiet der FALINTIL, die gegen die indonesischen Invasoren kämpfte. Hier gründete sie eine base de apoio, eine Widerstandsbasis, die Zuflucht für Flüchtlinge aus Manatuto, Same, Dili, Liquiçá und Ermera bot. Später wurde die Basis von den Indonesiern zerstört.<ref name="CAVR7.3"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ ( vom 28. November 2015 im Internet Archive) (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)</ref>
Politik
Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Manuel da Costa zum Chefe de Suco gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados ( vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2009 gewann Feliciano Baptista<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados ( vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> und wurde 2016 in seinem Amt bestätigt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. ( vom 14. August 2021 im Internet Archive)</ref>
Persönlichkeiten
- Joni Viana das Regras (* 1973), Polizist
Weblinks
- Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Uma Boco (tetum; PDF; 8,3 MB)
- UCA, 12. Mai 2009, Priest revives faith on horseback in remote region. Über die Arbeit des örtlichen Priesters vom Pferderücken aus. (englisch)
- Seeds of Life: Suco information sheets Barique (tetum)
Einzelnachweise
<references responsive />
Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten
Die administrativen Grenzen innerhalb Osttimors haben sich 2015 geändert. Dieser Artikel muss daher geprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden. Siehe Neue administrative Grenzen.