Lölldorf
Lölldorf Gemeinde Wieseth
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(61)&title=L%C3%B6lldorf 49° 10′ N, 10° 27′ O
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| Höhe: | 456 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 61 (31. Dez. 2006)<ref name="Wieseth"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91632 | |||||
| Vorwahl: | 09855 | |||||
Lölldorf ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Wieseth im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Lölldorf liegt in der Gemarkung Aichau.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Im Dorf entspringt der Mutterbach, der 0,5 km weiter nördlich als rechter Zufluss in den Löschenbach mündet, der wiederum ein rechter Zufluss der Wieseth ist. Im Norden liegt das Flurgebiet Bühl, im Süden das Lindelsfeld und 0,5 km südwestlich das Waldgebiet Lindlein. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt jeweils zur Staatsstraße 2222 (0,5 km südwestlich bzw. 0,8 km südöstlich) zwischen Kaierberg im Westen und Wieseth im Osten. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Ammonschönbronn (1,3 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Das Kloster Heilsbronn erwarb 1337 im Ort durch Tausch ein Gut von Friedrich Rupp aus Dinkelsbühl und 1517 ein weiteres Gut durch Kauf von M. Hammer aus Lehrberg.<ref>G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd. 2, S. 518.</ref>
Lölldorf lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 bestand der Ort aus 11 Anwesen mit 13 Mannschaften und 1 Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren Feuchtwangische Ämter (Verwalteramt Forndorf: 1 Gütlein; Verwalteramt Waizendorf: 1 Hof mit doppelter Mannschaft, 2 Halbhöfe, 2 Gütlein), das Stiftsamt Ansbach (1 Hof, 1 Hof mit doppelter Mannschaft) und das eichstättische Kastenamt Herrieden (1 Hof, 2 Halbhöfe).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Lölldorf (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> Gegen Ende des Alten Reiches gab es 14 Haushalte, von denen 4 eichstättisch waren.<ref>Johann Bernhard Fischer: Lölldorf. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 189 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 388.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Lölldorf dem Steuerdistrikt Gräbenwinden und der Ruralgemeinde Aichau zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Lölldorf am 1. Januar 1972 nach Wieseth eingemeindet.<ref>Wieseth > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 19. April 2025.</ref>
Baudenkmäler
- Zwei Sühnekreuze aus Sandstein, mittelalterlich.<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Wieseth (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Steinkreuz. Steinkreuz, mittelalterlich, Sandstein; an der Straße zwischen Kaierberg und Wieseth, nördlich bei Kilometerstein 9,5.<ref name="Denkmalliste"/>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Wenzeslaus (Wieseth) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei Herz Jesu (Bechhofen) zuständig.<ref>Pfarrverband Burgheide. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 19. März 2023.</ref>
Vereine
Der Ort hat mit Ammonschönbronn zusammen seit über 100 Jahren eine Freiwillige Feuerwehr. Jährlich wird seit einigen Jahren ein Maibaum aufgestellt.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Löllendorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 388 (Digitalisat).
- Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 518 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 88.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Lölldorf in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Lölldorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Ammonschönbronn | Beckenmühle | Deffersdorf | Forndorf | Häuslingen | Höfstetten | Lölldorf | Mittelschönbronn | Schlötzenmühle | Untermosbach | Wieseth | Zimmersdorf | Zirndorf
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