Zum Inhalt springen

Lukoil Neftochim Burgas

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Koordinaten: 42° 32′ 44″ N, 27° 20′ 0″ O

 {{#coordinates:42,545555555556|27,333333333333|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=BG-02
   |type=waterbody

}}

Karte: Bulgarien
marker
Lukoil Neftochim Burgas
Datei:Neftohim.jpg
Die LukoilNeftochim Burgas bei Nacht
Datei:Neftochim-vaya-dinev cropped.jpg
Die Raffinerie vom Burgassee aus

Lukoil Neftochim Burgas ist eine bulgarische Öl- und Ölverarbeitungsraffinerie (Petrochemie) westlich der Stadt Burgas. Sie wurde 1963 gegründet.

Das Unternehmen gehört zu 93 % der Lukoil Europe Holdings B.V. Die restlichen sieben Prozent sind im Besitz des bulgarischen Staates.<ref name="lukoil.bg">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Лукойл Нефтохим Бургас.] Лукойл България, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. September 2009.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lukoil.bgVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Raffinerie hatte für 2008 einen Umsatz von 6875 Millionen Lewa.<ref name="deloitte">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Крачка назад от ръба на пропастта.] Ню Бизнес БГ, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. September 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Mit einer Verarbeitungskapazität von 176.800 Barrel Rohöl am Tag (ca. 8 Millionen Tonnen im Jahr) ist die Raffinerie die größte in Südosteuropa<ref>derstandard.at: Hau den Russen. Bulgarien hat Lukoil die Lizenz entzogen und sich damit selbst den Sprithahn zugedreht. Abgerufen am 29. Juli 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „Lukoil Neftochim in Burgas, 1964 gebaut, ist die größte Raffinerie auf dem Balkan (176.800 Fass Rohöl am Tag)“</ref> und der größte Arbeitgeber Bulgariens. 1999 wurde die Raffinerie privatisiert. Dabei kaufte die russische Lukoil 58 Prozent der Anteile für 101 Millionen US-Dollar. Weitere Anteile wurden an der Bulgarischen Wertpapierbörse gehandelt. 2005 kaufte die Lukoil Europe Holdings alle gehandelten Anteile auf und kontrolliert heute 93 Prozent von Neftochim Burgas.<ref name="lukoil.com">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig LUKOIL to buy 6.75% of shares of Burgas refinery from minority shareholders.] LUKOIL, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. September 2009.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lukoil.comVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Ende Januar 2012 kündigte Lukoil Neftochim Burgas an, bis 2015 Investitionen in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar zu tätigen und 3000 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Vorlage:Hinweisbaustein

Dabei sollen neue Anlagen für Hydrocracken und Katalytisches Reforming gebaut, bzw. die bestehenden ersetzt werden. Durch die neuen Anlagen soll auch die Luftverschmutzung verringert werden.<ref>Russia's Lukoil Pours USD 1.5 B in Hydrocracking Facility in Bulgaria. Abgerufen am 26. Januar 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Technip awarded a major refining contract in Bulgaria. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. März 2012; abgerufen am 26. Januar 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.technip.com</ref>

2016 war sie laut Europäischer Umweltagentur der zweitgrößte Emittent von Schwefeldioxid unter allen Raffinerien in EU-Staaten.<ref>Michael Martens (FAZ): Balkanische Zeitenwende</ref>

Seit dem Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine am 24. Februar 2022 wird ein Ölembargo der EU gegen Russland diskutiert und vorbereitet. Der Vize-Ministerpräsident Bulgariens, Assen Wassilew, hat Anfang Mai 2022 mitgeteilt, die Raffinerie Burgas brauche noch Zeit für die Ausweitung ihrer Entschwefelung, sollte sie nur noch nicht-russisches Öl verarbeiten. Die Hälfte des dort verarbeiteten Öls komme noch aus Russland.<ref>Meldung von 1:11 Uhr (9. Mai 2022)</ref> Am 27. April 2022 stoppte Gasprom seine Gaslieferungen an Polen und Bulgarien. Die Regierungen hatten sich geweigert, in Rubel zu bezahlen. Bulgarien (6,5 Millionen Einwohner) kaufte bis dato über 90 Prozent seines Gasbedarfs in Russland.<ref>tagesschau.de: Kein Gas mehr für Polen und Bulgarien</ref>

November 2025 übernahm die bulgarische Regierung die Kontrolle über die Raffinerie.<ref>mdr.de: Bulgarien übernimmt Kontrolle über russische Lukoil-Raffinerie in Burgas | MDR.DE. Abgerufen am 26. April 2026.</ref><ref>Bulgarien übernimmt Kontrolle über Raffinerie von russischem Lukoil-Konzern. 7. November 2025, abgerufen am 26. April 2026.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />