Liste der Baudenkmäler in Freimann
Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler im Münchner Stadtteil Freimann im Stadtbezirk 12 Schwabing-Freimann aufgelistet. Zu diesen Baudenkmälern gibt es auch eine Bildersammlung und ein Fotoalbum mit ausgewählten Bildern. Diese Liste ist Teil der Liste der Baudenkmäler in München. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. <ref group="Anm.">Vorlage:Disclaimer Baudenkmal in Bayern</ref>
Ensembles
- Eisenbahnersiedlung Freimann. Die Eisenbahnersiedlung Freimann als zusammenhängend geplante Wohnsiedlung in ihrer Bauzeit der 1920er und 1930er Jahre bildet ein Ensemble. Die Deutsche Reichsbahn erwarb 1925 die ehemaligen Werksanlagen der Firma Krupp in Freimann, um dort ein Ausbesserungswerk (AW) für die Instandhaltung von Fahrzeugen und Waggons einzurichten. Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen, darunter der Einbau von Gleisanlagen und Schiebebühnen, nahm das AW München-Freimann 1927 seinen Betrieb auf. Parallel zur Inbetriebnahme des Werks begann die Planung einer betriebseigenen Wohnsiedlung. 1927 schrieb die Deutsche Reichsbahngesellschaft (DRG) einen internen Wettbewerb für eine Siedlung in der Nähe des AW München-Freimann aus. Den Wettbewerb gewann Reichsbahnoberrat Georg Gsaenger, nach dessen Plänen die Siedlung bin in die späten 1930er Jahren errichtet wurde. Der Bau begann 1929 im südlichen Bereich des Harnierplatzes und wurde schrittweise in Richtung Süden fortgesetzt. Die Bauarbeiten im Bereich nördlich des Harnierplatzes wurden 1939 kriegsbedingt eingestellt. Ursprünglich war der Harnierplatz laut der ersten Entwurfsplanung von Gsaenger als Mittelpunkt der Siedlung vorgesehen. Die Siedlung gliedert sich in zwei parallel verlaufende Wohnstraßen – die Georg-Wopfner-Straße und die Völckerstraße –, die durch Grün- und Platzanlagen ergänzt werden. Diese Platzabfolgen strukturieren den Außenraum und schaffen Aufenthaltsbereiche, die mit Bäumen bepflanzt sind. Die Bebauung am Harnierplatz im Norden ist durch dreigeschossige Zeilenbauten geprägt, während südlich des Platzes vornehmlich zweigeschossige Gebäude geplant wurden. Jegliche Zeilenbauten der Siedlung sind mit Walmdächern und markanten Ziegelschornsteinen sowie mit steinmetzmäßig bearbeiteten Hauseingängen versehen. Der Harnierplatz bildet den nördlichen Eingang der Siedlung. Eine Tordurchfahrt verbindet den Harnierplatz mit der Georg-Wopfner-Straße, die als zentrale Sichtachse das Ensemble erschließt. Weitere torartige Durchgänge, am Frankplatz, mittig der Georg-Wopfner-Straße sowie an der Völckerstraße, schaffen Verbindungen zwischen den einzelnen Platzsituationen und tragen zur räumlichen Gliederung der Siedlung bei. Der zweigeschossige Häuserblock entlang der Georg-Wopfner-Straße besteht aus immer gleichen Bauteilen, die in Reihe gesetzt sind und eine klar gegliederte Lochfassade aufweisen. Abweichungen im Erscheinungsbild ergeben sich durch Standerker. Die Walmdächer sind am First in regelmäßigen Abständen durch Ziegelschornsteine gegliedert und mit Biberschwanzziegeln gedeckt. Die Zeilenbebauung entlang der Georg-Wopfner-Straße ist mittig unterbrochen und wird an den innenliegenden Stirnseiten durch eingeschossige Anbauten ergänzt. Diese rahmen torartig – von der Bahn kommend – den Blick auf das im zentralen Bereich gelegeneehemalige Gaststättengebäude. Das Gebäude zeichnet sich durch ein Walmdach und zwei Flügelbauten aus, wobei der nördliche Flügel infolge eines Kriegsschadens verkürzt wurde. Die ursprüngliche Lochfassade des Gebäudes ist erhalten geblieben. An der Völckerstraße weist der Häuserblock ein hohes Walmdach mit Ziegelschornsteinen, Biberschwanzdeckung sowie regelmäßig platzierten Treppenhäusern auf, die über die Traufkante hinausgeführt wurden. Nach dem gleichen Prinzip sind die beiden orthogonal angeordneten Häuserzeilen im Süden gestaltet. Nördlich der Völckerstraße schließt der Frankplatz an, dessen östliche Häuserzeile zurückgesetzt ist und so einen Vorplatz mit langen Baumreihen bildet. Die dreigeschossigen Bauten am Harnierplatz sind mit Kunst am Bau gestaltet. Dort befindet sich die Skulptur „Mutter mit Kind“. Eine weitere Bronzefigur, die ursprünglich freistehend auf einem Kinderspielplatz stand, zeigt ein flötenspielendes Kind und wurde nachträglich an eine Hauswand montiert. Die originalen Holz-Sprossen Fenster wurden in jeglichen Zeilenbauten ausgetauscht und die Balkone entfernt. Zudem wurde in den Nachkriegsjahren die Siedlung erweitert. Dazu gehören die viergeschossige Zeile im Norden der Georg-Wopfner-Straße, die dreigeschossigen Bauten nördlich des Gasthauses sowie die Häuser nördlich des Harnierplatzes. Letztere sind nicht Bestandteil des Ensembles. (E-1-62-000-100)
Einzeldenkmäler
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Anmerkungen
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Literatur
- Heinrich Habel, Helga Hiemen: München. In: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmäler in Bayern - Regierungsbezirke. 3. verbesserte und erweiterte Auflage. Band I.1. R. Oldenbourg Verlag, München 1991, ISBN 3-486-52399-6.
Weblinks
- Denkmalliste für München (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
- Baudenkmäler in Freimann im Bayerischen Denkmal-Atlas
Einzelnachweise
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