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Landkreis Wasserburg am Inn

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(Weitergeleitet von Landkreis Wasserburg)
Wappen Deutschlandkarte
Datei:Landkreis Wasserburg am Inn Vektor.png
Basisdaten (Stand 1972)
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(52670)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 48° 4′ N, 12° 14′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(52670) 48° 4′ N, 12° 14′ O
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Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Verwaltungssitz: Wasserburg a.Inn
Fläche: 651,15 km²
Einwohner: Vorlage:Str replace (1970)
Bevölkerungsdichte: 81 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: Vorlage:Metadaten Kfz-Kennzeichen DE
Kreisschlüssel: 09 1 54
Kreisgliederung: 62 Gemeinden
Landrat: Josef Bauer (CSU)
Lage des Landkreises Wasserburg a.Inn in Bayern
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Bild:Wasserburg am Inn in Bavaria 1970-05-27.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte

default Kreisreformen in Bayern desc bottom-right </imagemap>

Der Landkreis Wasserburg am Inn, amtlich Landkreis Wasserburg a.Inn existierte bis 1972. Er gehörte zum bayerischen Regierungsbezirk Oberbayern.

Geographie

Lage

Der Landkreis umfasste die historischen Gebiete der früheren Grafschaft Haag, seit 1838 als bayerisches Landgericht organisiert und mit den freisingischen Teilen des Landgerichtes Erding erweitert, und des Landgerichtes Wasserburg.

Fläche und Einwohnerzahl

Der Landkreis Wasserburg hatte eine Fläche von rund 651,15 Quadratkilometern mit 62 vorwiegend ländlichen Gemeinden (davon drei Marktgemeinden) mit 1352 Orten, Weilern und Einöden, die Bevölkerung betrug annähernd 52.700 Einwohner (Stand 1970).

Nachbarkreise

Der Landkreis grenzte 1972 im Uhrzeigersinn im Nordosten beginnend an die Landkreise Erding, Mühldorf am Inn, Traunstein, Rosenheim und Ebersberg.

Geschichte

Landgericht

Das Landgericht Wasserburg wurde 1802 als Landgericht älterer Ordnung aus dem kurfürstlichen Landgericht Wasserburg und aus Teilen des aufgelösten kurfürstlichen Landgerichtes Kling gebildet.

1852 schuf das Königreich Bayern sogenannte Distriktsgemeinden. Diese regelten überörtliche Angelegenheiten, wie zum Beispiel den überörtlichen Straßenbau. Für jeden Landgerichtsbezirk gab es einen Distriktsrat.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Bezirksamt und Amtsgericht

Das Bezirksamt Wasserburg wurde im Jahr 1862 durch den Zusammenschluss der Landgerichte älterer Ordnung Haag und Wasserburg gebildet.<ref>Der BibISBN-Eintrag [[Vorlage:BibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden.]] ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] <span title="Vorlage:bibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden. (Seite nicht vorhanden)">neuen Eintrag] an.</ref> Im Gebiet des königlich bayerischen Bezirksamtes Wasserburg gab es die zwei Distriktsgemeinden Haag und Wasserburg.

1879 wurde das Amtsgericht Wasserburg am Inn errichtet, welches ab 1972 als Zweigstelle des Rosenheimer Amtsgericht bis 2013 fortbestand. Anlässlich der Reform des Zuschnitts der bayerischen Bezirksämter trat das Bezirksamt Wasserburg am Inn am 1. Januar 1880 die Gemeinden Obertaufkirchen, Schwindegg und Schwindkirchen an das Bezirksamt Mühldorf ab.

1919 errichtete der Freistaat Bayern die damals Bezirke genannten Selbstverwaltungskörperschaften. Die beiden Distriktsgemeinden wurden aufgelöst und als Bezirk Wasserburg am Inn mit einem Bezirksrat neu gegründet. Einen gewählten Landrat gab es noch nicht. Den Bezirksrat leitete der staatliche Bezirksamtmann.

Landkreis

Am 1. Januar 1939 wurde, wie überall im Deutschen Reich, die Bezeichnung Landkreis eingeführt.<ref>Der BibISBN-Eintrag [[Vorlage:BibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden.]] ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] <span title="Vorlage:bibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden. (Seite nicht vorhanden)">neuen Eintrag] an.</ref> So wurde aus dem Bezirksamt der Landkreis Wasserburg am Inn. Der Behördenleiter hieß nun "Landrat". Ab 1946 wurde er vom Kreistag, ab 1948 vom Wahlvolk gewählt.

Der Landkreis Wasserburg am Inn mit Sitz des Landratsamts in Wasserburg am Inn wurde am 1. Juli 1972 im Zuge der Gebietsreform in Bayern aufgelöst:

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1840 28.876 <ref name="HistGV52">Vorlage:Historisches Gemeindeverzeichnis 1953</ref>
1864 32.657 <ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
1885 33.727 <ref name="HistGV52" />
1900 36.148 <ref name="HistGV52" />
1910 38.581 <ref name="HistGV52" />
1925 39.677 <ref name="HistGV52" />
1939 39.151 <ref name="HistGV52" />
1950 54.790 <ref name="HistGV52" />
1960 49.000 <ref>Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1961</ref>
1971 53.300 <ref>Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1973</ref>

Bezirksamtsvorstände (bis 1938) und Landräte (ab 1939)

Gemeinden

Vor Beginn der bayerischen Gebietsreform umfasste der Landkreis in den 1960er Jahren 62 Gemeinden:<ref>Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern 1964</ref>

Kfz-Kennzeichen

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen WS zugewiesen. Es wurde bis zum 3. August 1974 ausgegeben. Seit dem 10. Juli 2013 ist es im Landkreis Rosenheim und seit dem 2. Januar 2019 im Landkreis Mühldorf a. Inn erhältlich. (Kennzeichenliberalisierung)

Weblinks

Literatur

  • Sigfrid Hofmann (Red.): Stadt und Landkreis Wasserburg am Inn. Vergangenheit und Gegenwart. Heimatbuch = Heimatbuch Stadt und Landkreis Wasserburg am Inn. Hoeppner, Pörsdorf b. Assling 1962

Einzelnachweise

<references />

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