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Kulinarisches Erbe der Schweiz

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Kulinarisches Erbe der Schweiz ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine mehrsprachige Online-Enzyklopädie der traditionellen Schweizer Küche. Zwischen 2004 und 2008 wurden rund 400 Produkte erfasst und danach weitere hinzugefügt und aktualisiert.<ref>Über uns. Verein Kulinarisches Erbe der Schweiz, abgerufen am 7. September 2023.</ref> In der Datenbank enthalten sind 25 mit der Herkunftsbezeichnung AOP und 16 mit IGP geschützte Produkte sowie 8 eingetragene Marken.

Am Anfang des Projekts stand im Jahr 2000 ein parlamentarisches Postulat des Nationalrats Josef Zisyadis, das die Erstellung eines Inventars der regionalen Spezialitäten forderte.<ref>Postulat Zisyadis Josef. Inventar der regionalen Spezialitäten. Bundesversammlung, 15. Dezember 2000.</ref> Verschiedene touristische und landwirtschaftliche Kreise unterstützten dieses Anliegen, da sie sich davon eine bessere Wertschöpfung regionaler Produkte und die Bewahrung der kulinarischen Vielfalt versprachen.<ref name="ethnofood">Andreas Merz: Das «Inventar des kulinarischen Erbes der Schweiz» versammelt Produkte von Aromat bis Ziger: Unser Ethno-Food. In: Neue Zürcher Zeitung. 12. Februar 2006.</ref>

Verein

Finanziert durch Subventionen des Bundesamtes für Landwirtschaft und der Kantone sowie durch Spenden verschiedener weiterer Organisationen und Unternehmen, wurde im Jahr 2004 von Fachleuten aus Landwirtschaft und dem Ernährungsbereich der Verein Kulinarisches Erbe der Schweiz mit Sitz in Lausanne gegründet.<ref>Gaby Labhart: Schatzsuche zwischen Schabziger und Schafbock. (PDF; 3,44 MB) Le Menu, 1. Mai 2008, S. 1–8, abgerufen am 16. September 2023.</ref> Der Verein beauftragte eine Gruppe von Forschern, darunter auch Ethnologen und Historiker, mit dem Schreiben der Artikel und der Durchführung der Feldforschung bei Schweizer Bäckern, Metzgern, Kulturhistorikern, Archivaren und Bäuerinnen.<ref name="ethnofood" /> Seit dem 9. Dezember 2008 ist die Datenbank in den vier Landessprachen kostenlos der Öffentlichkeit zugänglich.<ref>Paul Imhof: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wer das Cordon bleu erfand und wieso der Gruyère Schweizer ist (Memento vom 12. Dezember 2008 im Internet Archive). In: Tages-Anzeiger. 9. Dezember 2008.</ref>

Inventar

Datei:Cervelat.jpg
Der Cervelat ist Teil des Inventars<ref>Cervelat. Verein Kulinarisches Erbe der Schweiz, abgerufen am 16. September 2023.</ref>

Damit ein Lebensmittel in die Datenbank aufgenommen wird, muss es als traditionell schweizerisch anerkannt sein, seit mindestens 40 Jahren produziert worden sein und weiterhin produziert werden.<ref name="ethnofood" /> Das Projekt legt den Fokus auf verarbeitete Produkte und umfasst in erster Linie Produktgattungen, hinzu kommen einzelne unverarbeitete Produkte mit besonders hoher regionaler und kultureller Verankerung. Nicht in der Datenbank enthalten sind Weine und Rezepte.

Literatur

  • Paul Imhof: Das kulinarische Erbe der Schweiz. Ein Panoptikum des Ess- und Trinkbaren. Echtzeit Verlag, 2024, ISBN 978-3-906807-37-9.

Weblinks

Commons: Kulinarisches Erbe der Schweiz – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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