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Kleingöpfritz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kleingöpfritz (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Kleingöpfritz
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Waidhofen an der Thaya
Pol. Gemeinde Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya
Koordinaten 48° 51′ 37″ N, 15° 13′ 7″ OKoordinaten: 48° 51′ 37″ N, 15° 13′ 7″ O
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Höhe 516 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06458
Katastralgemeindenummer 21146
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Kleingöpfritz ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Pfaffenschlag bei Waidhofen a.d.Thaya im Bezirk Waidhofen an der Thaya im niederösterreichischen Waldviertel mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>). Bis Ende 1970 war Kleingöpfritz eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusinon" />

Geografie

Die Landesstraßen L8122 und L8137 kreuzen sich in der Ortsmitte von Kleingöpfritz; an der Kreuzung steht auch die Kapelle. Das Dorf entwässert in den Winkelbach, einen Vorfluter der Thaya. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 40 Häusern genannt, das nach Thaya eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Waidhofen an der Thaya besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Waidhofen und Pfarre Raabs.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Kleingöpfritz ein Dachdecker, eine Fleischerin, zwei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, eine Landesproduktehändlerin, ein Schmied, ein Schneider und eine Schneiderin, zwei Schuster, ein Tischler, zwei Viehhändler und zahlreiche Landwirte ansässig. Zudem gab es etwas außerhalb des Ortes eine Ziegelei.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 312</ref>

Am 11. Juni 1926 wurde die Katastralgemeinde Frühwärts als eigenständige Gemeinde Frühwärts von Kleingöpfritz getrennt.<ref>LGBL. NÖ. Nr. 124/1926</ref> Am 1. Jänner 1971 wurden die ehemals selbständigen Gemeinden Großeberharts und Kleingöpfritz mit Pfaffenschlag fusioniert.<ref name="fusinon">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Kleingöpfritz insgesamt 70 Bauflächen mit 34.193 m² und 60 Gärten auf 29.513 m², 1989/1990 gab es 72 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 152 angewachsen und 2009/2010 bestanden 62 Gebäude auf 129 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)</ref>

Bodennutzung

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 374 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 148 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 364 Hektar Landwirtschaft betrieben und 161 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 356 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 160 Hektar betrieben.<ref name="bev" /> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Kleingöpfritz beträgt 37,2 (Stand 2010).

Literatur

Weblinks

Commons: Kleingöpfritz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya