Klaus Bachler (Rennfahrer)
Klaus Bachler (* 27. Juli 1991 in Judenburg) ist ein österreichischer Rennfahrer.
Karriere
Nachdem Bachler seine Motorsportkarriere im Alter von neun Jahren im Kartsport<ref name="Porsche" /> begonnen hatte und mehrere Jahre in dieser Sportart aktiv gewesen war, debütierte er 2006 im Formelsport und wurde 14. in der Formel Lista junior. 2007 trat er für Neuhauser Racing in der Formel Lista Junior an und gewann mit fünf Siegen den Meistertitel. 2008 wechselte Bachler mit Neuhauser Racing in die neugegründete ADAC-Formel-Masters. Er gewann in seiner Debütsaison zwei Rennen und stand sechsmal auf dem Podium. 2009 bestritt der Rennfahrer seine zweite Saison in der ADAC-Formel-Masters für URD Rennsport. Er entschied in diesem Jahr drei Rennen für sich und beendete insgesamt zehn Rennen unter den ersten drei Piloten. In der Meisterschaft wurde er mit 188 zu 224 Punkten Vizemeister hinter Daniel Abt.
2010 plante Bachler den Wechsel in den deutschen Formel-3-Cup und stand bereits bei URD Rennsport unter Vertrag.<ref>„Österreicher Bachler im Formel-3-Cup“ (Motorsport-Total.com am 18. März 2010)</ref> Allerdings verletzte sich Bachler bei Testfahrten, die kurz vor dem Saisonauftakt auf dem Hockenheimring stattfanden, schwer.<ref>„Bachler bei F3-Test in Hockenheim verunglückt“ (Motorsport-Total.com am 30. März 2010)</ref> Er schlug wegen eines Bremsdefekts mit hoher Geschwindigkeit in die Streckenbegrenzung ein und brach sich dabei drei Wirbel<ref>„Bachler erfolgreich operiert“ (Motorsport-Total.com am 2. April 2010)</ref> sowie ein Sprunggelenk.<ref>„Bachler: Aus dem Krankenhaus endlich nach Hause“ (Motorsport-Total.com am 14. April 2010)</ref> Beim Saisonfinale in Oschersleben kehrte er in den Motorsport zurück.<ref>„Bachler: Renn-Comeback und Debüt in Oschersleben“ (Motorsport-Total.com am 26. September 2010)</ref> Mit zwei fünften Plätzen belegte er den 15. Platz in der Fahrerwertung. 2011 blieb Bachler bei URD Rennsport in der deutschen Formel 3.<ref>„Formel 3 Cup - Bachler nimmt zweiten Anlauf“ (Motorsport-Magazin.com am 30. März 2011)</ref> Er erzielte zwei Siege und sieben Podest-Platzierungen und beendete die Saison auf dem dritten Gesamtrang.
2012 wechselte Bachler in den GT-Sport. Er wurde ins Förderprogramm von Porsche aufgenommen und trat im deutschen Porsche Carrera Cup an.<ref name="Porsche">„Bachler & Christensen neue Porsche-Junioren“ (Motorsport-Total.com am 9. März 2012)</ref> Für Tolimit Motorsport startend erzielte er mit einem dritten Platz<ref>„Siedler holt Heimsieg, Bachler auf Rang drei“. Motorsport-Total.com, 2. Juni 2012, abgerufen am 22. Dezember 2012.</ref> eine Podest-Platzierung und schloss seine Debütsaison auf dem achten Rang ab. Seine Teamkollegen René Rast und Sean Edwards belegten die ersten zwei Positionen. Darüber hinaus nahm Bachler als Gaststarter an zwei Rennen des Porsche Supercups teil. 2013 blieb er im Porsche-Förderprogramm und ging als Stammpilot im Porsche Supercup an den Start.<ref>„Porsche schreibt Nachwuchsförderung weiter groß“. Motorsport-Total.com, 23. November 2012, abgerufen am 22. Dezember 2012.</ref>
Sonstiges
Seit 2009 wird Bachler von Willi Dörflinger und Toto Wolff gemanagt.<ref>„Management“. klaus-bachler.at, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2010; abgerufen am 28. Februar 2011.</ref>
Statistik
Karrierestationen
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Le-Mans-Ergebnisse
| Jahr | Team | Fahrzeug | Teamkollege | Teamkollege | Platzierung | Ausfallgrund |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2014 | Deutschland Proton Competition | Porsche 911 RSR | Deutschland Christian Ried | Datei:Flag of the United Arab Emirates.svg Khaled Al Qubaisi | Rang 21 | |
| 2015 | Deutschland Abu Dhabi-Proton Racing | Porsche 911 RSR | Deutschland Christian Ried | Datei:Flag of the United Arab Emirates.svg Khaled Al Qubaisi | Ausfall | Wagenbrand |
| 2017 | Deutschland Dempsey-Proton Racing | Porsche 911 RSR | Datei:Flag of Belgium (civil).svg Stéphane Lémeret | Datei:Flag of the United Arab Emirates.svg Khaled Al Qubaisi | Ausfall | Unfall |
| 2024 | Datei:Flag of Lithuania.svg Manthey PureRxcing | Porsche 911 GT3 R LMGT3 | Datei:Flag of Saint Kitts and Nevis.svg Alex Malykhin | Deutschland Joel Sturm | Rang 41 | |
| 2025 | Deutschland Manthey | Porsche 911 GT3 R LMGT3 | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Antares Au | Niederlande Loek Hartog | Rang 38 |
Sebring-Ergebnisse
| Jahr | Team | Fahrzeug | Teamkollege | Teamkollege | Platzierung | Ausfallgrund |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2023 | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Pfaff Motorsports | Porsche 911 GT3 R | Datei:Flag of Belgium (civil).svg Laurens Vanthoor | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Patrick Pilet | Rang 14 und Klassensieg | |
| 2024 | Vereinigte Staaten MDK Motorsports | Porsche 911 GT3 R (992) | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Anders Fjordbach | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Kerong Li | Rang 40 | |
| 2025 | Vereinigte Staaten AO Racing | Porsche 911 GT3 R (992) | Deutschland Laurin Heinrich | Datei:Flag of Belgium (civil).svg Alessio Picariello | Rang 19 und Klassensieg | |
| 2026 | Deutschland Manthey-Racing | Porsche 911 GT3 R (992) | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Ricardo Feller | Österreich Thomas Preining | Rang 22 und Klassensieg |
Einzelergebnisse in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bachler, Klaus |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Rennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 27. Juli 1991 |
| GEBURTSORT | Judenburg, Österreich |