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Kieselbach (Lichte)

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Vorlage:Infobox Fluss

Der Kieselbach ist neben Kleiner Lichte und Ascherbach einer der drei Quellbäche des spätzeren Lichte Flussses, die in unmittelbarer Nähe zum Rennsteig an der Wasserscheide zwischen Thüringen und Franken endspringen. Bis 1918 markierte er die natürliche Grenze zwischen dem Herzogtum Sachsen-Meiningen und dem Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt. Gegenwärtig gehört die Region zum Landkreis Sonneberg.

Verlauf

Der Kieslbach entspringt am Bahnhof Ernstthal am Rennsteig in unmittelbarer Nähe zum Rennsteig. Auf seinem Lauf nach Nordosten folgt der der Talsohle des Finsteren Grundes und wird vom Eisenbahnviadukt Finstergrund der stillgelegten Eisenbahnstrecke Probstzella–Lichte–Neuhaus am Rennsteig überspannt.

Kurz nach Eintritt in die Gemarkung Waschdorf (Oberlichte) mündet der Kieslbach in die Kleine Lichte, die ihrerseits in Igelshieb, eine Stadtteil (auch Gemarkung) der Kernstadt Neuhaus am Rennweg entspringt. Nach Zudammenfluss von Kieslbach und Kleiner Lichte ändert das Fließgewässer den Namen in Lichte (Fluss). Am nordöstlichen Ortseingang von Waschdorf – Höhe Kriegerdenkmal – mündet der in Schmalenbuche, ebenfalls einem Stadtteil der Kernstadt von Neuhaus am Rennweg, entspungene Ascherbach in den Lichte (Fluss) ein.

Nunmehr folgt die Lichte dem gleichnamigen Lichtetal und durchströmen dabei die zur Gemeinde Lichte (Thüringen) gehörenden Ortsteile Oberlichte, Unterlichte, Wallendorf und Geiersthal. In ihrem weiteren Verlauf speist die Lichte deren Vorsperre Deesbach und dann die Talsperre Leibis-Lichte. Sie mündet schließlich in Unterweißbach in die Schwarza.

Siehe auch

Einzelnachweise

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