Kernkraftwerk Obninsk
| Kernkraftwerk Obninsk | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Lage | ||||||
|
| ||||||
| Koordinaten | 55° 5′ 7″ N, 36° 34′ 27″ O
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| Land | Russland | |||||
| Daten | ||||||
| Kommerzieller Betrieb | 26. Juni 1954 | |||||
| Stilllegung | 29. April 2002 | |||||
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Stillgelegte Reaktoren (Brutto) |
1 (6 MW) | |||||
| Stand | 1. Mai 2007 | |||||
| Die Datenquelle der jeweiligen Einträge findet sich in der Dokumentation. | ||||||
Das Kernkraftwerk Obninsk ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)/{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) [], auch АЭС-1) liegt nahe der Wissenschaftsstadt Obninsk, etwa 100 Kilometer südwestlich von Moskau in der Oblast Kaluga. Es war das weltweit erste wirtschaftlich genutzte Kernkraftwerk.
Reaktor
Der Reaktor АМ-1 (russisch атом мирный – „friedliches Atom“) hatte eine Bruttoleistung von 6 MW, eine Nettoleistung von 5 MW<ref name="Emi41">Емельянов: Атомная Энергия, Lemma Атомная Энергия, S. 41</ref> und 30 MW thermische Leistung. Es war ein Prototyp, der Graphit und Wasser als Moderator verwendete und der wassergekühlt war.<ref>RRDB – AM-1 (englisch)</ref>
Geschichte
Im Jahr 1951 wurde das damalige Labor „V“ beauftragt, das erste sowjetische Kernkraftwerk zu bauen.<ref name="IPPE">IPPE – История научного центра</ref> Federführend an der Entwicklung beteiligt waren die Physiker Dmitri Iwanowitsch Blochinzew, Nikolai Antonowitsch Dolleschal, A. K. Krasin und W. A. Malych.<ref name="Emi41"/> Am 1. Juni 1954 wurde der Reaktorblock erstmals in Betrieb genommen.<ref name="IAEA">Power Reactor Information System der IAEA: „Russian Federation: Nuclear Power Reactors“ (englisch)</ref> Am 26. Juni 1954 wurde er erstmals mit dem Stromnetz synchronisiert. Als Beginn der kommerziellen Stromproduktion wird der 27. Juni 1954 angegeben. Obninsk blieb fast zehn Jahre lang der einzige sowjetische Kernreaktor zur kommerziellen Energieerzeugung. Der Reaktor wurde am 29. April 2002 endgültig stillgelegt.<ref name="IAEA" />
Es war zeitweise geplant, in Obninsk einen natriumgekühlten schnellen Brüter vom Typ BN-1600 zu bauen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />INSC: Database - Overview of Fast Reactors in Russia and the Former Soviet Union ( des Vorlage:IconExternal vom 3. Juli 2006 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (englisch)</ref>
Im Jahr 2010 gab es Pläne für einen Prototyp des 100 MW starken „Schnellen Blei-Bismut Reaktor“ vom Typ SVBR-100.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />WNA – Nuclear Power in Russia ( des Vorlage:IconExternal vom 19. April 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (englisch)</ref>
Daten der Reaktorblöcke
Das Kernkraftwerk Obninsk hatte insgesamt einen Block:
| Reaktorblock<ref name="IAEA"/> | Reaktortyp | Netto- leistung |
Brutto- leistung |
Baubeginn | Netzsyn- chronisation |
Kommer- zieller Betrieb |
Abschal- tung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| APS-1 Obninsk | AM-1 | 5 MW | 6 MW | 01.01.1951 | 26.06.1954 | 01.12.1954 | 29.04.2002 |
Siehe auch
- Liste der Kernkraftwerke
- Liste der kerntechnischen Anlagen in Russland
- Liste der leistungsstärksten Kernreaktoren
Literatur
- В.С. Емельянов (Red.): Атомная энергия, Государственное научное издательство „Большая Советская Энциклопедия“, 1958
Weblinks
- Bilder des Kontrollraums und der Reaktorhalle
- Das rote Atom – Stalins vergessene Stadt ein Film von Michael Rutz und Christian Heynen (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2021. Suche im Internet Archive )
- Melanie Arndt: Sechzig Jahre sind vergangen seit der Inbetriebnahme des ersten industriellen Atomkraftwerkes Obninsk
Einzelnachweise
<references />
Akademik Lomonossow | Balakowo | Belojarsk | Bilibino | Kalinin | Kola | Kursk | Leningrad | Leningrad II | Nowoworonesch | Nowoworonesch II | Obninsk | Rostow | Smolensk
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