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Kümmertshausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kümmertshausen
Datei:Kummerts.jpg
Wappen von Kümmertshausen
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG)
Bezirk: Weinfelden
Politische Gemeinde: Erleni2
Postleitzahl: 8586
frühere BFS-Nr.: 4480
Koordinaten: 735576 / 269758Koordinaten: 47° 33′ 52″ N, 9° 14′ 25″ O; CH1903: 735576 / 269758
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Höhe: 481 m ü. M.
Fläche: 2,38 km²<ref name="Areal" />
Einwohner: 266 (31.12.2018)<ref name="Einwohner">Vorlage:Orte TG 2018</ref>
Einwohnerdichte: 112 Einw. pro km²
Datei:Kümmertshausen von Südost.jpg
Kümmertshausen
Kümmertshausen
Karte
Kümmertshausen (Schweiz)
Kümmertshausen (Schweiz)
w{w

Kümmertshausen ist eine Ortschaft<ref name="Einwohner" /> in der Gemeinde Erlen im Schweizer Kanton Thurgau. Das abseits der Verkehrswege nordwestlich von Amriswil gelegene Bauerndorf mit Kratz, Pulvershaus und Unter-Löwenhaus war 1803 bis 1994 eine Ortsgemeinde der Munizipalgemeinde Erlen.

Geschichte

Datei:ETH-BIB-Buch, Langrickenbach, Thurgauer Landschaft-LBS H1-021855.tif
Kümmertshausen (vorne in der Mitte) im Jahr 1958, im Hintergrund der Bodensee

Kümmertshausen wurde 774<ref>Früher nahm man fälschlicherweise 771 als Ausstellungsjahr der Urkunde an. Das Datierungsproblem betrifft auch zahlreiche weitere Urkunden aus dieser Zeit, vgl. Sylvia Floetemeyer: Überlingen feiert ein Jahr lang sein 1250. Stadtjubiläum: Doch was steckt hinter dem Datierungsdilemma? In: Südkurier. 25. Oktober 2019, abgerufen am 23. Juni 2024.</ref> als Chuniberteswilari und 1245 als Cuonbrechsus erwähnt. Die Vogtei Kümmertshausen war im Spätmittelalter in der Hand von Konstanzer Bürgern. 1471 verkaufte der bischöfliche Hofmeister von Konstanz Hans Lanz von Liebenfels der Fürstabtei St. Gallen die Vogteien Kümmertshausen und Sommeri. Bis 1798 war Kümmertshausen Teil des Malefizgerichts Sommeri, während Kratz zur Herrschaft Oberaach und Unter-Löwenhaus zum Gericht Hefenhofen gehörte. Kümmertshausen, das reformiert wurde, war stets nach Sommeri kirchgenössig.<ref name="HLS" />

Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts herrschte Acker- und Obstbau vor, später dominierte die Vieh- und Milchwirtschaft; 1862 ist eine Käserei erwähnt. 1830 gediehen die Kattun- und Leinwandweberei. Zwei Stickereien mit 26 Beschäftigten im Jahr 1878 brachten einen kurzen Aufschwung. Um 1980 entstanden Überbauungen am westlichen und östlichen Dorfrand.<ref name="HLS" />

Am 1. Januar 1995 fusionierte Kümmertshausen mit den Ortsgemeinden Buchackern, Engishofen, Ennetaach, Erlen und der von der Munizipalgemeinde Sulgen abgetrennten Ortsgemeinde Riedt zur politischen Gemeinde Erlen.<ref name="StatistikTG" />

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung von Kümmertshausen
Jahr 1850 1900 1950 1990 2000 2010 2018 2023
Ortsgemeinde 268 222 243 241
Ortschaft 162 238 266<ref group="Anm." name=":0">mit Aussenhöfen</ref> 268<ref name=":0" group="Anm." />
Quelle <ref name="HLS" /> <ref name="Statistik2005" /> <ref name="Statistik2012" /> <ref name="Einwohner" /> <ref name=":0">Die Ortschaften des Kantons Thurgau und ihre Wohnbevölkerung 2024. Kanton Thurgau, Dienststelle für Statistik, Frauenfeld, 2024, abgerufen am 9. Juni 2024.</ref>
Datei:Kümmertshausen (TG).jpg
Ortszentrum
Datei:Karte Gemeinde Kümmertshausen 1994.png
Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1995

Von den insgesamt 268 Einwohnern der Ortschaft Kümmertshausen am 31. Dezember 2023 waren 40 bzw. 14,9 % ausländische Staatsbürger. 127 (47,4 %) waren evangelisch-reformiert und 34 (12,7 %) römisch-katholisch.<ref name=":0" />

Weblinks

Commons: Kümmertshausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Areal"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizerische Arealstatistik. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive; PDF) Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. </ref> <ref name="StatistikTG">Vorlage:Statistik TG 1850–2000</ref> <ref name="Statistik2005">Vorlage:Orte TG 2000</ref> <ref name="Statistik2012">Vorlage:Orte TG 2010</ref> <ref name="HLS">Erich Trösch: Kümmertshausen. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref> </references>

Anmerkungen

<references group="Anm." />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende